LVQ – Karriere-Blog https://www.lvq.de/karriere-blog Wertvolles Wissen für Ihre Zukunft Sat, 15 May 2021 11:07:31 +0200 Sat, 15 May 2021 11:07:31 +0200 t3extblog extension for TYPO3 https://www.lvq.de/typo3conf/ext/sg_sitepackage/Resources/Public/Assets/Images/lvq-blog-feed-logo.jpg LVQ – Karriere-Blog https://www.lvq.de/karriere-blog Businessnetzwerk LinkedIn: 11 Tipps für die Jobsuche Tue, 11 May 2021 09:23:00 +0200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/jobsuche/businessnetzwerk-linkedin-11-tipps-fuer-die-jobsuche.html post-90 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/jobsuche/businessnetzwerk-linkedin-11-tipps-fuer-die-jobsuche.html Martin Salwiczek Das internationale Businessnetzwerk LinkedIn ist mittlerweile zentrales Bewerbungsmedium für viele Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Wir geben 11 Tipps für die Jobsuche. Businessnetzwerk LinkedIn: 11 Tipps für die Jobsuche by Martin Salwiczek 11-05-21

Categories: Jobsuche

(Ursprünglicher Artikel vom 24.11.2016)

Das amerikanische Businessnetzwerk LinkedIn ist mit mittlerweile 16 Millionen Nutzern in der D-A-CH-Region als Karriereplattform nicht mehr wegzudenken. Lag der Fokus der Microsoft-Tochter lange vor allem auf internationaler Vernetzung und Großunternehmen, finden mittlerweile Fach-und Führungskräfte unterschiedlichster Branchen hier ihren neuen Arbeitgeber. In diesen Beitrag zeigen wir, wie sich LinkedIn für Ihre Jobsuche nutzen lässt.

Warum LinkedIn, wenn ich schon ein XING-Profil habe?

Lange war XING als größtes deutsches soziale Netzwerk Vorreiter bei den Karrierenetzwerken in Deutschland. Dies hat sich mittlerweile geändert.  Auch wenn XING mit 19 Millionen Nutzern noch die Nase vorne hat, verzeichnet LinkedIn ein wachsendes Interesse und kennzeichnet sich durch eine größere Aktivität seiner Nutzer.

Zieht man das Tool „Google Trends“ heran, zeigt sich das XING (blauer Balken) bis 2019 mehr Abrufe In Google hatte. Bis 2020 waren die Abrufe auf Augenhöhe und seit ungefähr 2021 hat LinkedIn (roter Balken) mehr Abrufe. Es ist davon auszugehen, dass LinkedIn von der Bedeutung her weiterwachsen wird, da LinkedIn unter anderem gerade bei Studierenden einen höheren Bekanntheitsgrad hat als XING und durch mehr Interaktionsmöglichkeiten hervorsticht. Warum es dennoch Sinn macht XING ebenfalls zu nutzen oder sein XING-Profil zu behalten, erläutern wir in unserem Beitrag „XING und LinkedIn 2021: Neue Erkenntnisse für die Jobsuche“. Hier möchten wir uns jedoch auf die Nutzungsmöglichkeiten für die Jobsuche auf LinkedIn konzentrieren.

11 Tipps zur Nutzung von LinkedIn für die Jobsuche

Grundsätzlich lassen sich fünf übergeordnete Jobsuche-Ziele bei LinkedIn verfolgen:

  • Jobs finden
  • Von Recruitern gefunden werden
  • Das berufliche Netzwerk nutzen und erweitern
  • Hintergrundinformationen gewinnen
  • Gezielt lernen, um beruflich weiterzukommen

Im Folgenden geben wir Ihnen Tipps, wie Sie Ihre Ziele der Jobsuche bei LinkedIn erreichen können.

 

 

1) Erstellen Sie ein aussagekräftiges Profil

Mit einem aussagekräftigen Profil und den Einsatz richtiger Keywords können Sie sich für Arbeitgeber, die LinkedIn zur direkten Ansprache geeigneter Kandidaten nutzen, sichtbar machen. Vor allem sind dies Headhunter, Personaldienstleister und Personaler von Großunternehmen.

Dafür werden möglichst genaue Informationen, Daten, Begriffe benötigt, um Arbeitgeber und Bewerber zusammen zu bekommen. Mit „aussagekräftig“ meinen wir also, möglichst präzise Ihre Erfahrungen, Kenntnisse und Qualifikationen in Ihrem Profil zu benennen. Eine gute Anleitung zur Erstellung eines aussagekräftigen LinkedIn-Profils finden Sie im Karriereletter der Karriereexpertin Ute Blindert.

2) Nehmen Sie sich Zeit für die Funktionen des LinkedIn-Stellenmarktes

LinkedIn hat unter „Jobs“ einen eigenen Stellenmarkt mit einer Vielzahl nützlicher Funktionen, die sich auf dem ersten Blick jedoch nicht erschließen.Daher lohnt es sich, etwas Zeit für das Bekanntmachen mit diesen Funktionen und der Nutzung einzuplanen. Über den Stellenmarkt können Sie gezielt nach Stellen suchen und Stellen-Vorschläge anhand der Angaben Ihres Profils erhalten.

Nutzen Sie bei der Suche nach Stellen „Alle Filter“ um möglichst passende Ergebnisse und qualitativ passende Stellenvorschläge über abonnierte Suchaufträge zu bekommen.

Je ausführlicher und genauer Sie Ihr Profil erstellt haben, desto passender die vorgeschlagenen Stellen. Sollten angezeigte Stellen dennoch nicht passen, haben Sie die Möglichkeit diese auszublenden. Wenn Sie bei passenden Stellen wiederum die Funktion „Merken“ wählen, prägt dies den Algorithmus und er macht auf dieser Basis weitere, immer treffendere Vorschläge.

So wie auch der Stellenmarkt bei XING unterscheidet sich „Linkedin Jobs“ durch die Einbeziehung des eigenen Netzwerks von bekannten Jobbörsen wie Monster oder Stepstone. So empfiehlt uns LinkedIn stellen aus dem eigenen Netzwerk oder zeigt uns, ob wir Kontakte bei potenziellen Arbeitgebern haben.

3) Lassen Sie Recruiter wissen, dass Sie verfügbar sind

Im oberen Bereich Ihres LinkedIn-Profils finden Sie die Funktion „Offen für“. Hier können Sie angeben, dass Sie auf Jobsuche sind. Hier können Sie Position, Ort und Art der Beschäftigung angeben und festlegen, ob nur Recruiter oder alle LinkedIn-Mitglieder Ihre Jobsuche sehen können. Wenn Sie „Für alle Linkedin-Mitglieder“ angeben, fügt LinkedIn den Fotorahmen „Open to work“ hinzu.

4) Fügen Sie dem Profil zusätzliche Abschnitte hinzu

Anders als XING ermöglicht LinkedIn seinen Nutzern, das vorgegebene Profil durch weitere Abschnitte zu ergänzen. Dies sind unter anderem:

  • Ehrenamtliche Erfahrungen und Tätigkeiten
  • Organisationen
  • Auszeichnungen
  • Prüfungsergebnisse
  • Patente
  • Themen
  • Projekte
  • Veröffentlichungen
  • Beiträge

Nehmen Sie sich die Zeit und fügen Sie relevante Abschnitte hinzu. Das erhöht Ihre Auffindbarkeit und schafft Verlinkungen zu anderen LinkedIn-Nutzern.

5) Legen Sie ein bilinguales Profil an

Bei LinkedIn können Sie Ihr Profil mehrsprachig anlegen. So machen Sie sich mit einem englischsprachigen Profil für entsprechend suchende Recruiter sichtbar. Wie Sie das Profil bilingual anlegen, beschreibt der LinkedIn-Experte Stefan Koß in einem Blogbeitrag.

6) Heben Sie Ihre Expertise hervor

Durch das Feld „Im Fokus“ bietet LinkedIn Ihnen bereits in der kostenfreien Variante optisch ansprechende Möglichkeiten, Ihre Expertise durch die Einbindung von Links, Bildern oder Videos hervorzuheben. Somit geben Sie den Besuchern einen besseren Einblick in Ihre Arbeit und Sie heben sich von anderen Nutzern ab.

7) Erzielen Sie Reichweite durch die Veröffentlichung von Beiträgen

Bei LinkedIn können Sie durch die Funktion „Artikel veröffentlichen“ Fachbeiträge publizieren, mit denen Sie LinkedIn-Nutzer über Ihr eigenes Netzwerk hinaus erreichen. Möchten Sie Sichtbarkeit in Ihrem Fachbereich erzielen, empfehlen wir Ihnen diese Funktion zu nutzen.  

Lars Hahn, Geschäftsführer der LVQ, erreichte mit seinem Beitrag „Digitalisierung und Zukunft der Arbeit: Roboter statt Menschen“ über 1800 Mitglieder und wurde 14 Mal geteilt.
Publizieren Sie zum Beispiel einen Beitrag zu Ihrem Fachthema, können Sie potenzielle Arbeitgeber auf sich aufmerksam machen.

8) Digitalisieren und erweitern Sie Ihr Netzwerk

Wie bei XING ist auch bei LinkedIn Ihr Netzwerk das wertvollste Gut für die Jobsuche. LinkedIn bietet Ihnen viele sinnvolle Job-, Kontakt- und Unternehmensempfehlungen unter Einbeziehung Ihrer Kontakte. Suchen Sie gezielt nach Verwandten, Bekannten, Freunden, (aktuellen und ehemaligen) Arbeitskollegen oder Kommilitonen auf LinkedIn und laden Sie diese in Ihr Netzwerk ein. Erweitern Sie Ihr Netzwerk durch die Teilnahme an LinkedIn-Gruppen und den Besuch von Events, die über LinkedIn beworben werden. Je aktiver Sie in der Vernetzung sind, desto höher der Wert, den LinkedIn Ihrem Profil beimisst.

9) Empfehlen Sie und lassen Sie sich persönlich empfehlen

Persönliche Empfehlungen spielen im englischsprachigen Raum eine große Rolle und ersetzen Sie die in Deutschland üblichen Arbeitszeugnisse. Entsprechend bietet LinkedIn mehrere Möglichkeiten der Empfehlung, die sich sehr stark auf Ihre Profilstärke auswirkt.

Häufig genutzt werden die „Endorsements“. Hier werden Kenntnisse aus Ihrem Profil (Pendant zum „Ich biete“-Feld bei XING) von anderen LinkedIn-Nutzern bestätigt. Je häufiger eine Kenntnis bestätigt wird, desto besser werden Sie dafür bei LinkedIn gefunden.

Tipp: Um Endorsements zu erhalten, bestätigen Sie am besten zunächst die Kenntnisse Ihrer Kontakte. Diese werden Ihre Kenntnisse bereitwillig bestätigen.

10) Nutzen Sie die erweiterte Suche zu Recherchezwecken

Die erweiterte Suchfunktion bei LinkedIn lässt sich für verschiedene Zwecke nutzen, zum Beispiel:

  • Ansprechpartner potenzieller Arbeitgeber finden,
  • Unternehmen in relevanten Branchen finden,
  • Impulse für die Berufsorientierung gewinnen („Was machen andere Geisteswissenschaftler?“)
  • Recruiter finden und gezielt anschreiben

Dabei erschließt sich das Potenzial der Suchfunktion auf dem ersten Blick nicht:

Geben Sie bestimmte, für Sie relevante Keywords in die Suchfunktion ein, zeigt Ihnen LinkedIn einen ersten Filter an. Hier können Sie zwischen Personen, Jobs, Gruppen, Events, Unternehmen, Beiträgen und Kursen filtern. Jede Rubrik hat dann wiederum einen erweiterten Filter, der das Potenzial der erweiterten Suche aufzeigt:

Sie haben bei der Personensuche alleine 10 Kategorien, nach denen Sie filtern können. Suchen Sie zum Beispiel nach allen Personalern in Nordrhein-Westfalen, die in der Chemiebranche tätig sind und auf Mitarbeiter suchen.

 

11) Nutzen Sie den LinkedIn "Career Explorer"

 

LinkedIn verbessert stetig sein Angebot an Karriereentwicklungsmöglichkeiten für seine Mitglieder und hat dazu gemeinsam mit Microsoft und Githup das Tool „Career Explorer“ entwickelt. In Deutschland ist ein Teil dieses Tools mit den beiden Bereichen „Kompetenzen für gefragte Jobs“ und „Jobsuche und Bewerbung“ nutzbar.

Über den Bereich „Kompetenzen für gefragte Jobs“ hat LinkedIn die 10 gefragtesten Jobs wie zum Beispiel Spezialist/in für digitales Marketing, Projektmanager/in, sowie die dafür erforderlichen Kompetenzen zusammengestellt. Über „neue Kenntnisse erwerben“ führt LinkedIn Sie auf die Lernplattform „LinkedIn Learning“, über die Sie einen Lernpfad angezeigt bekommen, über den Sie sich Stück für Stück Wissen in den entsprechenden Berufsfeldern aneignen können:

Diese Lerneinheiten sind bis Dezember 2021 für LinkedIn-Nutzer kostenfrei.

LinkedIn für die Jobsuche: Eine Fülle an Möglichkeiten

Wie man sieht, bietet LinkedIn eine Vielzahl an Funktionen für die Jobsuche. Wie auch in anderen sozialen Netzwerken spielt auch hier der Zeitfaktor eine Rolle. Parallel ein XING-Profil pflegen, Jobsuche in Stellenbörsen betreiben, Karriere-Events besuchen, das „analoge“ Netzwerk pflegen – Bewerbung ist ein Fulltime-Job und die Konzentration auf eine Plattform kaum möglich. In den ersten Schritten empfehlen wir daher, ein aussagekräftiges Profil zu erstellen und das eigene Netzwerk zu pflegen. Tasten Sie sich dann nach und nach an die weiteren Funktionen von LinkedIn heran und Sie werden sehen, ob Ihre Aktivitäten Erfolg bringen.

Wie sind Ihre Erfahrungen mit LinkedIn? Welche Funktionen haben bei Ihnen für die Jobsuche gut funktioniert? Wir freuen uns auf Erfahrungsberichte.

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Onboarding aus Bewerbersicht: Wie verläuft der Jobeinstieg nach... Thu, 06 May 2021 08:04:00 +0200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/bewerbung-und-jobsuche/onboarding-jobeinstieg-corona-bewerbersicht.html post-297 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/bewerbung-und-jobsuche/onboarding-jobeinstieg-corona-bewerbersicht.html Angela Borin Spätestens seit Corona starten neue Mitarbeitende zumeist aus dem Homeoffice in den neuen Job. Wie hier das virtuelle Onboarding verläuft und welche praktischen Tipps helfen, das Onboarding… Onboarding aus Bewerbersicht: Wie verläuft der Jobeinstieg nach Vertragsunterzeichnung in Zeiten von Corona? by Angela Borin 06-05-21

Categories: Bewerbung und Jobsuche

Der Arbeitsvertrag ist unterschrieben, in wenigen Wochen oder Tagen geht es los. Doch statt Hände zu schütteln und ins Büro zu fahren, starten Sie Ihren ersten Arbeitstag wegen Corona aus dem Homeoffice. Viele Fragen ergeben sich hier sowohl für Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger als auch Berufserfahrene, wirft das virtuelle Onboarding und Ankommen im Unternehmen häufig andere oder zusätzliche Fragen auf als das persönliche Willkommen vor Ort:

  • „(Wann) erhalte ich technisches Equipment?“
  • „Was ist, wenn mein Internet spinnt?“
  • „Wie ist mein Onboarding geplant?“
  • „Was wird im Homeoffice von mir erwartet?“
  • „Welche Tools nutzt mein Unternehmen für den Austausch?“
  • „Wie mache ich mich im Team bekannt?“
  • „Wie lerne ich das Team kennen und worüber kann ich mit ihnen reden?“
  • „Habe ich für Fragen eine Ansprechpartnerin bzw. einen Ansprechpartner?“

Nach einem Jahr Corona haben auch die meisten Unternehmen diese und andere Fragen in ihren Onboarding-Prozess miteinfließen lassen, um Ihnen als neuem Mitarbeiter oder neuer Mitarbeiterin einen unterstützenden Start zu bieten. An diesem können Sie sich aber gleichermaßen beteiligen, um nicht nur Ihren ersten Arbeitstag bei Ihrem neuen Arbeitgeber erfolgreich zu gestalten.

Im Folgenden zeigen wir anhand zweier realer Erlebnisse unserer Alumni aus dem Coronajahr 2020 und einem Beispiel aus dem Netz auf, wie das virtuelle Onboarding stattfinden kann. Zudem verraten wir Ihnen fünf Tipps, die Ihnen schon vor Beginn, aber auch in der ersten Zeit Ihrer Neuanstellung helfen, eine vertrauensvolle und produktive Basis für ein langfristiges Arbeitsverhältnis zu schaffen.

Onboarding-Erfahrungen während Corona

Vor der ausbrechenden Corona-Pandemie noch beim Spazierengehen das Praktikum mit dem Geschäftsführer vereinbart, startete Lisa Lokotsch als eine der ersten unserer Teilnehmenden im März 2020 direkt aus dem Homeoffice in ihr 40-tägiges Praktikum: „Das war wirklich spannend und etwas anders als zuvor geplant. Dadurch dass wir aber jeden Tag Telefonkonferenzen hatten, konnte ich mich gut einbringen und angelernt werden.

Bei ihrem anschließenden Start in einem IT-Unternehmen begegnete sie dann einer Mischform für ihr Onboarding: „Grundsätzlich findet das Onboarding aktuell aus dem Homeoffice statt. Aufgrund einiger meiner Aufgaben wie beispielsweise dem Videoschnitt und den damit verbundenen Hardware-Anforderungen fand in meinem Fall die Einarbeitung im Office statt. Daher saß ich die erste Woche gemeinsam mit meiner Vorgesetzten jeden Tag im Großraumbüro, um den Arbeitsablauf kennenzulernen und direkt Fragen stellen zu können.

Auch Dr. Daniela Keinhörster realisierte im Coronajahr ihren Berufseinstieg und durchlief nach den ersten drei Tagen ein eher virtuell geprägtes Onboarding: „Dann habe ich die Teamleiterin vor Ort persönlich kennengelernt, meine Arbeitsmaterialien erhalten und bin nun seit Tag 4 im Homeoffice. Mit meiner CSL-Ansprechpartnerin stehe ich über Microsoft Teams im engen Austausch, da wir nur zu zweit sind. Das hat auch beim schnellen Einstieg in die alltäglichen Aufgaben geholfen.

Im Netz finden sich ebenfalls viele spannende Beispiele zum Onboarding in Corona-Zeiten. Das Unternehmen Henkel plant für Victoria Bulanova und weitere neue Mitarbeiter beispielsweise pro Woche fünf bis sieben feste 30-minütige Zeitslots für einen Videoaustausch ein. „Das Ziel: die persönlichen Seiten der elf Teamkollegen kennen zu lernen, schließlich entfällt der Plausch in der Kaffeeküche.“, schreibt das Handelsblatt. Auch Frau Bulanova schätzt die Möglichkeit: „Die Videoschalten sind schon sehr wertvoll, weil ich so überhaupt mit den Kollegen in Verbindung treten kann. Das hat mir den Start erleichtert.

Fünf Tipps, wie Sie Ihr Onboarding auch in Corona positiv mitgestalten

Für einen erfolgreichen Einstieg in Ihren neuen Job ist Kommunikation im Onboarding-Prozess das A und O – auch virtuell. Mit einigen kleinen, aber praktischen Tipps gelingt es Ihnen, Ihr virtuelles Onboarding positiv und aktiv mitzugestalten:

1. Kontakt nicht verlieren und virtuellen Onboarding-Prozess klären

Zwischen Vertragsunterzeichnung und tatsächlichem Jobbeginn liegen zumeist noch einige Tage, manches Mal sogar Wochen. Um auch in dieser Zeit nah am Unternehmen zu bleiben und für den ersten Arbeitstag eine sicherheitsgebende und freundlich-vertraute Atmosphäre zu schaffen, lohnt es sich, auch in der Phase vor Jobbeginn Kontakt zur Unternehmens-Ansprechpartnerin oder zum -Ansprechpartner zu halten.

Haken Sie nach, wie sich Ihr erster Arbeitstag und Ihr gesamtes Onboarding unter Corona gestaltet: Erhalten Sie Ihr technisches Equipment vorab per Post oder startet Ihr erster Tag im Office? In welchen Schritten geschieht die Einarbeitung auf Distanz? Wer ist Ansprechpartner oder Ansprechpartnerin bei fachlichen Fragen oder technischen Herausforderungen?

Hinweis: Die richtige Dosis macht es: Sammeln Sie Ihre Fragen und klären Sie Ihre Anliegen in einigen effizienten und gut gestalteten Gesprächen, die weder ausufern noch Überhand nehmen.

2. Proaktiv agieren und Teamgefühl steigern

Für ein frühes Verbundenheitsgefühl kann es sinnvoll sein, sich schnellstmöglich eine virtuelle Führung durchs Haus sowie eine Teambesprechung zu wünschen. Möglicherweise sind Sie im Rahmen des Unternehmens-Onboarding-Prozesses ohnehin vorab zu einem Online-Event oder einer mitarbeiterinternen Gruppe eingeladen. Nutzen Sie diese Chancen und lernen Sie das Team und die digitalen Kommunikationstools bereits vor Jobbeginn ungezwungen kennen. Erstellen Sie hierfür vielleicht eine kurze „Betriebsanleitung für mich“, in der Sie erwähnen, was Sie gut können, was Ihre Interessen und Hobbies sind und was Sie nicht mögen. Erfragen Sie solche Themen auch bei Ihren Kollegen. Achten Sie jedoch auf Ihr Gegenüber: Ist die Kollegin oder der Kollege aufgeschlossen, dann können Sie mit diesen Fragen auf sympathische Weise das Eis brechen und nebenbei erfahren, worüber Sie mit Ihrer Kollegin oder Ihrem Kollegen sprechen können.

Einige Unternehmen haben sogar virtuelle Kaffee-Counter eingerichtet, die Sie proaktiv für sich einsetzen können. „Gerade in diesen informellen Runden lässt sich der Kontakt leichter knüpfen und sie können eine gute Ausgangsbasis für die Vereinbarung von Einzelsessions mit Kollegen sein.“, schreibt Viola Klingspohn in ihrem Onboarding-Artikel. Auch ein gemeinsamer Tagesausklang mit den Kollegen könnte angeregt werden, um gemeinsame Projektfortschritte zu teilen oder auch in Corona-Zeiten ein Feierabendgetränk gemeinsam zu genießen. Möglicherweise gibt es solche Online-Rituale bereits im Team? Fragen lohnt sich.

3. Beobachten und zuhören

Auf der anderen Seite ist es aber genauso entscheiden, zu beobachten, mitzulesen und zuzuhören. Vielleicht nehmen Sie in Meetings automatisch wahr, wer die Besprechungen aktiv oder passiv lenkt oder sogar führt. Möglicherweise merken Sie, dass in der unternehmensorientierten Chatgruppe kein Platz für Persönliches ist, sondern es dafür eine zweite Gruppe gibt, die ihren Fokus auf die Mitarbeitervernetzung legt.

Es empfiehlt sich also manches Mal auch, aktiv zuzuhören statt Fragen zu stellen, um die Feinheiten Ihres Unternehmens und seine Kommunikationskultur wahrzunehmen. Dadurch können Sie sich auch so manches Fettnäpfchen ersparen, was online für den ersten Eindruck sogar noch entscheidender sein könnte als vor Ort in Präsenz.

4. Feedback einfordern und Erwartungen klären

Nach einigen ersten Arbeitstagen wird – je nach Unternehmensgröße – der Chef oder direkte Vorgesetzte eine kleine Feedbackrunde mit Ihnen anstreben. Hier sind Erwartung und Anerkennung zwei wichtige Punkte, die beide Seiten im Hinterkopf behalten sollten. Nicht nur das Unternehmen reflektiert die ersten Tage Ihres Onboardings, auch Sie sind hier gefragt. Erzählen Sie, wie Ihr Einstieg verlaufen ist, was gut funktioniert hat und wo Sie Optimierungspotenziale sehen.

Vor allem können Sie hier klären, was Ihr Unternehmen sich von Ihrer Rolle wünscht und wie Sie das Team noch besser unterstützen können. Gleichzeitig haben Sie Gelegenheit Ihre Erwartungen und Bedürfnisse zu kommunizieren, um diesen Wünschen entsprechen zu können: Was benötigen Sie für Ihren Arbeitsablauf und Ihr optimales Onboarding?

Zusatztipp: Legen Sie sich vorab ein kleines Onboarding-Tagebuch an – digital oder analog – und notieren Sie die Stärken und Herausforderungen der ersten Tage. Das hilft, um Erfolge und Misserfolge besser kommunizieren und klarmachen zu können, wo mehr Unterstützung benötigt wird.

5. Engen Austausch mit Buddy pflegen und Fragen stellen

Eine ausgezeichnete Hilfestellung ist auch der Ansprechpartner oder die Ansprechpartnerin, die Ihr Unternehmen Ihnen idealerweise für Ihr Onboarding an die Seite stellt: Oftmals Pate, Patin, Buddy, Mentorin oder Mentor genannt. Mit ihm oder ihr können Sie die internen Spielregeln und die soziale Kultur des Unternehmens kennenlernen. Ein wöchentlicher Serientermin mit Ihrer Patin oder Ihrem Paten unterstützt Sie, Kontakt mit ihr oder ihm zu halten. Außerdem bietet der Termin Ihnen die Chance, Fragen zu stellen, die Sie sich bestenfalls während Ihres Onboardings und beim „Über-die-Schulter-gucken“ in verschiedenen Abteilungen notiert haben.

Hinweis: Nicht jeder Buddy eignet sich gleichermaßen für Berufseinsteiger und Berufserfahrene. Als Neuling benötigen Sie konkretere Unterstützung, Tools und Anlaufstellen im Team, die Sie in einem Feedbackgespräch anmerken können.

Mit der richtigen Kommunikation im Job durchstarten

Wie aus den vorherigen Beispielen und den Tipps hervorgeht, spielt Kommunikation auch im virtuellen Onboarding eine entscheidende Rolle. Kaum verwunderlich, ist es doch die Motivation, die Anerkennung, das Vertrauen, das Team – eben das persönliche Miteinander, was Menschen dazu verleitet, sich mit einem Unternehmen wohl zu fühlen und sich auf lange Sicht zu identifizieren und zu binden. Dazu kann sowohl das Unternehmen selbst, aber auch die Person, die das Onboarding durchläuft, beitragen: Sie. Daher wünschen wir Ihnen ein aktiv mitgestaltetes Onboarding und einen erfolgreichen Start in Ihren neuen Job – trotz Corona!

Teilen auch Sie gerne Ihre Erfahrung und Tipps mit uns! Wir freuen uns auf Ihren Kommentar!


 


 

 

 

 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

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GMP als Türöffner: Biochemikerin und Berufseinsteigerin Dr. Daniela... Thu, 29 Apr 2021 08:05:00 +0200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/erfolgsgeschichten/biochemiker-berufseinsteiger-gmp-industrie-biotechnologieunternehmen.html post-296 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/erfolgsgeschichten/biochemiker-berufseinsteiger-gmp-industrie-biotechnologieunternehmen.html Angela Borin Die promovierte Mikrobiologin Dr. Daniela Keinhörster erzählt im Telefoninterview, wie ihr im Coronajahr der Berufseinstieg in ein Biotechnologieunternehmen gelungen ist und welche Qualifikationen… GMP als Türöffner: Biochemikerin und Berufseinsteigerin Dr. Daniela Keinhörster erzählt von ihrem Sprung in die Industrie by Angela Borin 29-04-21

Categories: Erfolgsgeschichten

Für Dr. Daniela Keinhörster, 31 Jahre alt, hat sich schon früh der Weg in die Biochemie abgezeichnet. Zunächst den Master in Biochemie und die Promotion in Mikrobiologie absolviert, ist sie seit August 2020 für ein Biotechnologieunternehmen im Einsatz. Warum sie sich gegen die Forschung und für die Industrie entschieden und wie sie diesen Sprung im Coronajahr gemeistert hat, bespricht sie mit uns im Telefoninterview.

Hallo Frau Dr. Keinhörster! Ich freue mich sehr, dass wir heute unser gemeinsames Interview führen und Sie Ihren beruflichen Einstieg in die Industrie mit uns beleuchten. Mögen Sie von sich erzählen?

Biochemikerin aus Leidenschaft

Dr. Daniela Keinhörster: Ich freue mich auch von meinem beruflichen Weg zu erzählen! Wie ich immer gerne sage, bin ich Biochemikerin bzw. Mikrobiologin aus Leidenschaft. Ich habe schon während der Schulzeit zu meinem Fachgebiet gefunden, so dass ich direkt nach dem Abitur mein Biochemie-Studium begonnen habe. Im Laufe meines englischsprachigen, praxisorientierten Masterstudiums habe ich das Thema Infektionskrankheiten für mich entdeckt und meine selbstorganisierten Laborpraktika genutzt, um mich mit verschiedenen Krankheitserregern – unter anderem mit Bakterien – zu beschäftigen. Darin habe ich auch promoviert.

Nach der Promotion hat mir eine Weiterbildung den Einstieg in die Industrie erleichtert. Seit August 2020 bin ich über eine externe Beschäftigung bei CSL Behring und seit dem 01.04.2021 in der Marburger R&D Sparte von CSL der CSL Behring Innovation GmbH  eingesetzt, einem führenden internationalen Biotechnologieunternehmen, welches eine breite Palette aus Plasma-gewonnenen und rekombinanten Therapien entwickelt und produziert.

Aller Anfang ist schwer

Das kann wirklich nicht jeder sagen, dass sich die Fachrichtung schon in der Schulzeit herauskristallisiert hat. Wussten Sie genauso früh, dass es Sie in die Industrie zieht?

Dr. Daniela Keinhörster: Da für mich lange nicht klar war, ob es in die akademische Forschung oder die Industrie geht, stand die Promotion immer außer Frage. Für die Karriere an der Uni benötigt man genau die. Während meiner Promotion habe ich aber gemerkt, dass mir die Auswertung der Ergebnisse mehr Spaß gemacht hat als der Weg dorthin und ich mich nicht mehr im Labor, sondern im Büro sehe. Da bietet die Industrie deutlich mehr Möglichkeiten. Was ich aber weiterhin tun wollte, war wissenschaftlich zu arbeiten und das aus dem Studium Gelernte anzuwenden.

In welchem Bereich ich am Ende anfangen würde, wusste ich nicht, da man an der Uni wenig Einblick in die Industrie und die Berufsbilder erhält und auch wenig Vorstellung hat, was sich hinter den diversen Jobtiteln verbirgt. Man muss selbst aktiv werden. Ich habe daher angefangen, mir die Stellenbeschreibungen genau anzugucken, um einen Eindruck zu bekommen, was mich erwarten würde, und versucht, mich in relevanten Bereichen weiterzubilden.

Von der Forschung in die Industrie

In der Bewerbungszeit habe ich dann gemerkt, dass man in Interviews immer gefragt wird, warum man denn nun in die Industrie will. Das muss man also auch gut argumentieren können und eine gewisse Frustrationstoleranz mitbringen. Es heißt oft: „Sie wissen ja gar nicht, was Good Manufacturing Practice, GMP, ist und wie es funktioniert.“ Meine Laborerfahrung ersetzt eben keine Praxiserfahrung in der Industrie. Dieses Unter-Stress-Setzen machte es mir anfangs wirklich schwer, weil ich ja wusste, dass ich den Wechsel nur theoretisch begründen konnte, da ich direkt von der Uni kam.

Stressfragen sind immer ein heikles Thema. Kam die Frage auch bei Ihrem jetzigen Arbeitgeber auf?

Weiterbildung und Authentizität als Schlüssel

Dr. Daniela Keinhörster: Ich muss tatsächlich sagen, das Gespräch mit der Unternehmensansprechpartnerin war total angenehm. Es war sofort so sympathisch und nicht dieses typische Stressfragen-Bewerbungsgespräch, sodass ich vielmehr ich selbst sein konnte. Ich glaube, das war der Schlüssel. Und da habe ich dann natürlich erzählt, dass ich gerade eine Weiterbildung zur GMP-Managerin mache und auch andere Weiterbildungen mitbringe. Das kam anscheinend gut an, dass ich mich weiterbilde, denn das Nachbohren – wie in den vorherigen Gesprächen – kam gar nicht.

Klingt nach einem willkommenheißenden Einstieg! Stehen Sie denn nun für CSL im Labor oder wie sehen Ihre Tätigkeiten aus?

Dr. Daniela Keinhörster: Ich unterstütze bei CSL als Scientist, arbeite jedoch nicht im Labor. Im Gegenteil: Es ist ein reiner Bürojob am PC. Während meines Einsatzes dort bin ich gemeinsam mit meiner Unternehmensansprechpartnerin Teil eines weltweiten Teams, welches Projekte im Bereich Pathogensicherheit – also Viren- und Prionensicherheit – der CSL Produkte bearbeitet. Das ist eine wichtige Schnittstelle zu diversen Bereichen, unter anderem zum Qualitätsmanagement, zur Produktion, zur Zulassungsabteilung und zur Validierung.

Hauptsächlich schreibe ich Risikobewertungen, zum Beispiel wenn Prozessänderungen geplant sind. Darüber hinaus unterstützen wir andere Abteilungen bei Fragen von Behörden oder sind gegebenenfalls auch bei Audits mit dabei. Der Aufgabenbereich umfasst alle wichtigen Säulen des Pharmaunternehmens, was total spannend ist. So erhalte ich einen super Einblick in die verschiedenen Bereiche. Das hilft, eine bessere Vorstellung zu entwickeln, was andere Funktionen im Unternehmen machen und unterstützt die Schnittstellenarbeit.

Wichtige Soft Skills für die Pharmabranche: Was die Uni mitgibt

Also eine sehr abwechslungsreiche und kommunikative Tätigkeit. Welche Fähigkeiten sollte man denn mitbringen?

Dr. Daniela Keinhörster: Neben den fachlichen Inhalten gibt es einige andere Kompetenzen, die wichtig sind und die man aus dem Studium mitnimmt. Beispielsweise habe ich dabei das selbstständige, wissenschaftliche Arbeiten erlernt, sodass ich mich mithilfe von Publikationen im Endeffekt in alles selber einlesen kann. Dazu kommen vor allem analytische Fähigkeiten: Die Interpretation von Ergebnissen, dass man die Fakten nimmt, wie sie kommen und diese dann richtig zusammensetzt, interpretiert und analysiert. Das ist eine der zentralen Fähigkeiten, die ich aus meinem Studium in meinem aktuellen Job einsetzen kann. Wichtig ist natürlich auch der naturwissenschaftliche Hintergrund und Methodenkenntnis, um die komplexen Sachverhalte verstehen zu können.

Da vieles plötzlich, gleichzeitig, dringend und oft „in Wellen“ kommt, gehört auch Organisationstalent und Priorisierungsfähigkeit sowie eine gewisse Flexibilität und Stressresistenz dazu. Manchmal ist es viel, dann ist es etwas ruhiger. Eine gute Kommunikation – mündlich, schriftlich, in Deutsch und in Englisch – helfen bei der Schnittstellenarbeit, genauso wie meine Fähigkeiten im wissenschaftlichen Schreiben.

Mit GMP-Weiterbildung den Fuß in die Industrie setzen

Sie sprachen die fachlichen Inhalte und eine Weiterbildung bereits an. Hat die Weiterbildung geholfen, Fuß in der Industrie zu fassen und sehen Sie Schnittstellen für Ihre Tätigkeit?

Dr. Daniela Keinhörster: Der GMP-Manager-Kurs hat mir einen wirklich schönen Überblick zum Aufbau und Ablauf in einem Pharmaunternehmen gegeben. Sehr hilfreich sind auch die vielen Abkürzungen und Worte – Change, CAPA, SOP –, die ich im GMP-Manager kennengelernt habe, aber auch die Einblicke in die verschiedenen Aufgabenbereiche. So weiß ich, was um mich herum im Pharmaunternehmen passiert. Das hilft mir in meiner Arbeit besonders, um die Risikobewertungen zu schreiben und die Abteilungen zu unterstützen. Die Inhalte der Weiterbildung finden sich also alle wieder. Das schätze ich am GMP-Manager.

„Um GMP kommt man als Bewerber in der Industrie nicht herum.“

Nach dem Studium direkt noch eine Weiterbildung: Wie kam das zustande?

Dr. Daniela Keinhörster: Nach meiner Promotion habe ich mir zur Belohnung eine Reise gegönnt und wollte nach der Rückkehr anfangen, mich zu bewerben. Jedoch bin ich mit Punktlandung, im März 2020, kurz vor den Coronaeinreisebeschränkungen, nach Deutschland zurückgekommen. Das hat die Jobsuche natürlich verlangsamt. Ich habe lange auf Rückmeldungen von Unternehmen gewartet.

Glücklicherweise hatte ich aber ein Gespräch mit meiner Arbeitsvermittlerin der Bundesarbeitsagentur und habe sie im ersten Gespräch einfach direkt nach einer Weiterbildung gefragt. Ich hatte von damaligen Studienkolleginnen mitbekommen, dass es hilfreich ist, GMP-Kenntnisse mitzubringen. Mir war also klar, dass ich um GMP nicht herumkomme und dass ich das für den Wechsel in die Industrie in jedem Fall brauche. Meine Arbeitsvermittlerin sah das genauso und sagte mir, ich solle mich informieren.

„Die Weiterbildung bei der LVQ hat mich beruflich vorangebracht.“

Das war aber Spitz auf Knopf und eine absolut glückliche Fügung! Wie lief die Weiterbildung dann für Sie?

Dr. Daniela Keinhörster: Eigentlich hatten wir für mich den Qualitätsbeauftragten, den GMP-Manager, den Projektmanager und den Qualitätsmanager geplant, doch statt des letzten Kurses hatte ich schon die Stelle. Ein großer Pluspunkt an der Weiterbildung war für mich der Online-Präsenzunterricht, der inhaltlich und technisch hervorragend umgesetzt wurde. Das war eine enorme Zeitersparnis. Es ist wohl eine Persönlichkeitsfrage, aber ich komme mit remote sehr gut zurecht, bin produktiv und konzentriert im Homeoffice.

Natürlich ist der Kontakt zu den anderen Teilnehmern zum Beispiel in den Pausen etwas schwieriger, aber ich hatte schon das Gefühl, dass die Vernetzung trotzdem gut klappte. Obwohl ich schon ein Dreivierteljahr die Weiterbildung abgeschlossen habe, bestätigen das persönliche Nachrichten und Geburtstagswünsche nach wie vor.

Am besten fand ich aber das Drumherum: die Tipps und Tricks für die Bewerbungsphase aus dem Kommunikationsteil des Qualitätsbeauftragten, die vielen Themen des langen Donnerstags – mit den Coachings zu XING und LinkedIn oder als Hilfestellung für Lebenslauf und Anschreiben. All das waren Dinge, die ich noch immer sehr an der LVQ schätze und die mich vorangebracht haben.

Auf einmal kamen die Anfragen: Sich finden lassen und mit anderen austauschen

Stimmt, den langen Donnerstag haben wir genau zu Ihrer Weiterbildungszeit etabliert. Haben Sie die Businessnetzwerke vorher denn nicht benutzt?

Dr. Daniela Keinhörster: So richtig erst seit der Weiterbildung, wo viele Tipps und Tricks dazu kamen, mir Feedback zu meinem XING-Profil gegeben wurde und ich kostenlos drei Monate die Premiummitgliedschaft nutzen konnte. Dadurch habe ich erst erfahren, was man alles mit seinem Profil machen und wie man es optimieren kann. Seither habe ich viele Recruiteranfragen erhalten. Künftig möchte ich die Profile aber zur Vernetzung nutzen, weil man vom gegenseitigen Geben und Nehmen profitieren und spannende Einblicke in verschiedene Werdegänge bekommen kann.

Da steckt eine ganze Menge Potenzial drin. Aber nochmal einen Schritt zurück: Sie haben die Weiterbildung ja vorzeitig beendet. Die Jobsuche war dann ja doch sehr schnell erfolgreich. Wie kam das?

Dank Weiterbildung und Zeitarbeitsfirma den Sprung in die Industrie geschafft

Dr. Daniela Keinhörster: Gerade durch das aus dem Drumherum Gelernten bei der LVQ wurden meine Vorstellungsgespräche von Mal zu Mal besser. Natürlich war ich anfangs nervös, also habe ich die ersten Gespräche – noch vor der Weiterbildung – als Übung gesehen, um zu wissen, welche Soft und Hard Skills für die Industrie wichtig sind, was für Fragen kommen und was einen erwartet.

Dann bin ich durch eine interessante Stelle auf eine Zeitarbeitsfirma gestoßen und hatte zugestimmt, dass sie mich auch für andere Stellen anrufen dürfen. Kurz darauf hatten sie mich wegen einer Stelle kontaktiert, auf die ich gut passen würde. Alles musste total schnell gehen und schon saß ich in zwei Audiointerviews mit den Ansprechpartnern von CSL und habe kurz darauf das Angebot für den Einsatz dort erhalten.

Dann habe ich die Teamleiterin vor Ort persönlich kennengelernt, meine Arbeitsmaterialien erhalten und bin nun seit Tag 4 im Homeoffice. Mit meiner CSL-Ansprechpartnerin stehe ich über Microsoft Teams im engen Austausch, da wir nur zu zweit sind. Das hat auch beim schnellen Einstieg in die alltäglichen Aufgaben geholfen. Dabei hatte ich nie das Gefühl, dass mir viel Hintergrundwissen gefehlt hätte.

Tipps für industrieinteressierte Naturwissenschaftler

Hört sich ganz danach an, als seien Sie angekommen! Mit Blick auf andere naturwissenschaftliche Absolventen: Gibt es etwas, was Sie anders machen oder empfehlen würden?

Dr. Daniela Keinhörster: Ich finde es hilfreich, während des Studiums schon über den Tellerrand zu gucken und weiterbildende Kurse, die im Rahmen der Uni angeboten werden, wahrzunehmen. Ich habe das gemacht, um Eindrücke von Berufsbildern zu gewinnen und herauszufinden, was mich interessiert, welche Stärken ich habe und welche Aufgabenarten dazu passen.

Gerade wenn man den Wechsel in die Industrie wagt: Nicht entmutigen lassen, die ersten Gespräche als Übung sehen und sich speziell im GMP-Bereich weiterbilden. Das hilft zu wissen, was einen sowohl im Berufsalltag der Industrie als auch im Vorstellungsgespräch erwartet. Zudem kommt es bei Recruitern und in der Bewerbung gut an, wenn man ein Zertifikat und Wissen vorweisen kann.

Außerdem muss keiner das alleine machen, diesen Bewerbungsprozess. Man kann sich Unterstützung bei Freunden und bei Bildungsträgern wie der LVQ und damit auch Feedback zu den eigenen Bewerbungsunterlagen holen. Das hat mir sehr geholfen.

Sehr tolle Anregungen und spannende Eindrücke! Wirklich schön, dass Ihr Sprung in die Industrie so toll geklappt hat. Danke, dass Sie uns daran teilhaben lassen und auch für Ihre Zeit, Frau Dr. Keinhörster. Wir wünschen Ihnen alles Gute für Ihre weitere berufliche Zukunft!


 


 

 

 

 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

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Zukunft.machen. Wir sind beim Zukunftsthema Weiterbildung auf XING News... Thu, 22 Apr 2021 08:04:00 +0200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/weiterbildung/weiterbildung-zukunft-machen.html post-295 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/weiterbildung/weiterbildung-zukunft-machen.html Lars Hahn Berufliche Weiterbildung ist besonders in Zeiten von Corona ein zukunftsweisendes Thema, welches im Format "Schwerpunkt Weiterbildung" von XING News aufgegriffen wird. Für uns ist Lars Hahn mit dabei… Zukunft.machen. Wir sind beim Zukunftsthema Weiterbildung auf XING News dabei. by Lars Hahn 22-04-21

Categories: Weiterbildung

Die Corona-Pandemie wirkt wie ein Brennglas und verstärkt die Entwicklungen in der Arbeitswelt, die vorher oft schon da waren. Nicht nur die Digitalisierung und „Homeofficisierung“ geschieht rasant. Viele Menschen stellen sich gerade jetzt die Frage: Bin ich noch auf dem richtigen Kurs?

Was läge da näher, die Zeit in der Pandemie zu nutzen, sich zu positionieren, zu recherchieren, zu lernen und sich weiterzubilden? Gerade für Menschen, die sich aktuell zwischen zwei Jobs oder in Kurzarbeit befinden, aber auch für diejenigen, die einfach unsicher oder unzufrieden in ihrem Job sind, ist jetzt ein optimaler Zeitpunkt, sich zu sortieren und neu aufzustellen, um nach der Pandemie durchzustarten – ganz gleich, ob im alten oder im neuen Job.

Berufliche Weiterbildung ist daher ein aktuelles Schwerpunktthema im Newsportal des Businessnetzwerks XING. Mit Interviews, Fachbeiträgen und einer Live-Veranstaltung widmet sich die Plattform diesem wichtigen Thema. Ich freue mich, dass ich für die LVQ Weiterbildung gGmbH bei diesem Format dabei sein darf.

Karriereturbo durch Weiterbildung in der Pandemie

In einem Interview geben Karriereexpertin Claudia Michalski, Digital-Expertin Nicole Gaiziunas und ich Einschätzungen über die Entwicklungen der Arbeitswelt. Welche Bedeutung haben die großen Herausforderungen – über die aktuelle Pandemie hinaus – Digitalisierung, demografischer Wandel und Klimakrise auf den Arbeitsmarkt und die Karriere? Welche Skills sind wichtig und wie kann eine Weiterbildung in diesen Zeiten zum Karriereturbo werden?:

Schwerpunkt Weiterbildung: Jobprofis verraten, wie Du trotz Pandemie den Karriereturbo zündest“ bei XING News

In einem weiteren Beitrag geben wir drei den Leser*innen Hilfestellungen, wie sie die zu ihrem eigenen Berufsweg passende Weiterbildung finden. Wir geben Tipps, wo sie sich am besten beraten lassen können und wie eine finanzielle Förderung der persönlich passenden Qualifizierung erfolgen kann:

Schwerpunkt Weiterbildung: Mit diesen Tipps findet jede*r das passende und bezahlbare Angebot“ bei XING News

Live-Event: Weiterbildung – Corona als Chance für den Karriereboost

Das spannendste wird das Live-Event am 29.04.2021 um 12 Uhr. Im Lunch Talk bei XING „Weiterbildung: Corona als Chance für den Karriereboost“ sprechen Claudia Michalski, Nicole Gaiziunas und ich dann live über die Chancen, die eine Weiterbildung während der Pandemie bietet, ganz gleich ob man arbeitssuchend, in Kurzarbeit, auf dem Absprung aus dem aktuellen Job oder nur auf der Suche nach neuem Input ist.

Folgende Fragen werden beim Lunch Talk beantwortet:

  • Warum ist gerade jetzt der richtige Zeitpunkt für eine Weiterbildung?
  • Wie funktioniert Weiterbildung in der Pandemie?
  • Welche Weiterbildung passt zu mir?
  • Wie finanziere ich meine Weiterbildung?

Der virtuelle Besuch des Lunch Talk ist kostenlos, hier geht es zum Event:

Lunch Talk: Weiterbildung - Corona als Chance für den Karriereboost


 


 

 

 

 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

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Unser Fokus: Seit jeher Ihre Zukunft – Vierzig Jahre voller beruflicher... Tue, 13 Apr 2021 08:07:00 +0200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/lvquerbeet/weiterbildung-perspektiven-digitalisierung-arbeitswelt-vierzig-jahre-lvq.html post-294 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/lvquerbeet/weiterbildung-perspektiven-digitalisierung-arbeitswelt-vierzig-jahre-lvq.html Lars Hahn Vierzig Jahre voller beruflicher Perspektiven und Digitalisierung der Arbeitswelt. Ein Rück- und Ausblick von Lars Hahn. #40JahreLVQ Unser Fokus: Seit jeher Ihre Zukunft – Vierzig Jahre voller beruflicher Perspektiven und Digitalisierung der Arbeitswelt. Ein Rück- und Ausblick. #40JahreLVQ by Lars Hahn 13-04-21

Categories: LVQuerbeet

Der 01.04.1981 markiert für uns in der LVQ ein historisches Ereignis: Die Gesellschaft, die sich heute LVQ nennt, wurde an diesem Tag gegründet. Deswegen gratuliere ich unserem gesamten Team – den Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, Dozentinnen und Dozenten, aber auch allen, die seit 1981 die LVQ mitgeprägt und begleitet haben – zum vierzigjährigen Jubiläum.

In diesem Beitrag unter dem Motto #40JahreLVQ möchte ich erzählen, welche Ursprünge die LVQ hat, welche Entwicklung sie in den vergangenen vierzig Jahren genommen hat und welches Vermächtnis ihre Geschichte für unsere Zukunft bringt. Spannend ist, dass die Mission der LVQ seit ihrem Beginn in den 80ern stets die Verbesserung der beruflichen Chancen von Jobsuchenden durch Aus- und Weiterbildung gewesen ist. Ziemlich bemerkenswert ist auch, dass die Digitalisierung von Arbeitsprozessen bereits seit den 80ern des 20. Jahrhunderts (!) in der LVQ durchgängig eine tragende Rolle spielt.

Es gibt weitere Themen, die uns ständig begleitet haben: Unsere kleine, aber feine Unternehmensberatung hat über all die Jahre langjährige Kunden beraten und unterstützt und verschiedene Projekte durchgeführt. Im Feld der Weiterbildung qualifizieren wir seit eh und je auch Mitarbeiter*innen aus Industrie, Wirtschaft und Dienstleistungen. Besonders in den 2000ern setzten wir außerdem verschiedene, spannende EU-Projekte um. Und natürlich hatte bei all dem unser Kernthema Qualitätsmanagement immer eine große Bedeutung.

Aber speziell zwei Stränge ziehen sich durch die Geschichte der LVQ: Die Digitalisierung der Arbeitswelt und unsere Aufgabe der Qualifizierung für die aktuellen Anforderungen des Arbeitsmarktes. Im folgenden Beitrag werde ich darüber erzählen und einige Details aus unserer aufregenden Geschichte verraten.

#40JahreLVQ – Die 1980er:
Ausbildung in Materialprüfung und Computergestützte Qualitätssicherung

Das Q im Namen Lehr- und Versuchsgesellschaft für Qualität zeugt davon, dass die Ursprünge der LVQ in der Qualitätssicherung liegen – genauer in der zerstörungsfreien Werkstoffprüfung. Gelehrt und gelernt wurde die Prüfung der Qualität von Werkstoffen. Dies geschah in der Anfangszeit bisweilen an ganz skurrilen Orten. Die Volkshochschule Mülheim lag als Ort der Erwachsenenbildung noch nahe, unterrichtet wurde aber auch im Mülheimer Straßenbahndepot, in einem Bunker und sogar im Freien. Man stelle sich dabei heutzutage die ratlosen Gesichter bei der Zertifizierung von Unterrichtsräumen vor.

Während LVQ-Mitbegründer und Werkstoff-Experte Karl Ries die Ausbildung von Jobsuchenden in der Qualitätssicherung aufbaute, befasste sich unser zweiter Mitbegründer Dr. Hansgeorg Thiele früh mit der Digitalisierung eben jener Qualitätssicherung. Er entwickelte mit seinem Team die Software Quasco, wobei es seinerzeit sogar handliche Quasco-Computer gab. Sie waren die ersten dieser Art. Quasco – was in aller Welt heißt das eigentlich? Wir haben nachgeforscht: Das Wort Quasco steht für „Qualitätssicherung per Computer“ und damit tatsächlich für die Digitalisierung von Arbeitsprozessen in der Frühzeit der Kleincomputer. Und wo wir gerade bei Namen sind: „Versucht“ wurde seinerzeit in der Lehr- und Versuchsgesellschaft für Qualität auch. In der Werkstoffprüfung und Qualitätssicherung werden nämlich unter anderem Zugversuche und Biegeversuche durchgeführt, daher erklärt sich der Name.

#40JahreLVQ – Die 1990er:
Qualitätsmanagement und Integrierte Managementsysteme

1990 war ein turbulentes Jahr in der LVQ. Schon vor der Wiedervereinigung wurden Kontakte in die „neuen Bundesländer“ geknüpft. Unter anderem wurden Standorte in Magdeburg, Rostock, Dresden und Chemnitz eröffnet. Bei der Gelegenheit holte die LVQ auch Dr. Winfried Jäger an Bord, der sich in Projektmanagement und Unternehmensberatung bewies und ab 1996 als langjähriger Geschäftsführer das Gesicht und die Geschäfte der LVQ maßgeblich prägte.

In den 90ern geschah auch der Umbruch, der die LVQ weg von reiner Qualitätssicherung hin zum Qualitätsmanagement führte. Es war die Zeit, in der die DIN-ISO-9000-Reihe in die Industrie eingeführt wurde. Die LVQ nahm sich dieses Themas an und wandelte sich im Laufe der 90er-Jahre immer weiter in diese Richtung, gerade auch in den Bereich der Qualifizierung. Überwiegend arbeitssuchende Ingenieur*innen und Techniker*innen profitierten am Arbeitsmarkt vom brandaktuellen Thema des Qualitätsmanagements.

Insbesondere der Ansatz von Integrierten Managementsystemen – also der komplexeren Integration von Qualität, Umwelt und Arbeitssicherheit – wurde dabei bereits früh erkannt und auch in der LVQ umgesetzt. So erweiterten wir schon 1998 unsere Kurse für jobsuchende Fach- und Führungskräfte um die Ausbildungen zur Fachkraft für Arbeitssicherheit und den Betriebsbeauftragten im Umweltmanagement. Viele langjährige Mitarbeiter*innen und Dozent*innen konnten wir aus diesen Ausbildungen gewinnen, einige davon sind heute noch für uns tätig. Auch unser langjähriger Ausbildungsleiter und ehemaliger Co-Geschäftsführer Helmut Fleck startete so in der LVQ durch.

Neben weiteren Managementthemen war es uns bereits in den 90ern wichtig, Jobsuchende mit Kompetenzen für die Digitalisierung von Abläufen in Unternehmen fit zu machen. Dabei beschränkten wir uns nie auf reine Anwender-Office-Kurse, sondern führten schon früh Lehrgänge und Kurse im Bereich der professionellen digitalen Vernetzung und Nutzung des Internets ein.

#40JahreLVQ – Die 2000er:
Vernetzung, Projekte und Professionalisierung

2000 war übrigens das Jahr, in dem die LVQ endlich sesshaft wurde. Nachdem unser Wirken vorher auf viele Standorte verteilt war, bezogen wir zu Beginn des neuen Jahrtausends unser Bildungszentrum in Mülheim an der Ruhr, aus dem wir fortan wirkten.

Der befürchtete „Milleniumbug“ blieb auch in der LVQ schadensfrei aus und das Internet ging nun doch nicht mehr weg. Für die zunehmenden Bedarfe starteten wir in den Unternehmen folgerichtig die CISCO-Systems-Networking-Academy, in der wir lange Zeit sehr erfolgreich IT-Spezialisten für die technische Vernetzung von Unternehmen qualifizierten.

In den 2000ern war auch die Zeit der großen EU-Arbeitsmarktprojekte im Ruhrgebiet, die vom Arbeitsministerium NRW ausgeschrieben und begleitet wurden. In zwei dieser Projekte unterstützte auch die LVQ die Integration besonderer Zielgruppen in den Arbeitsmarkt: Qualifizierte Migrant*innen und ältere Fach- und Führungskräfte. Mit 50+ war man seinerzeit vermeintlich so richtig zu alt für den Arbeitsmarkt. Das Reizende an diesen Projekten waren die Freiräume und Möglichkeiten zur Vernetzung mit Unternehmen und anderen Akteuren des Arbeitsmarktes. Apropos Vernetzung: Unsere Verbindungen in Wirtschaft und Industrie – auch durch die LVQ Unternehmensberatung – führten schon immer zu Synergien: Fachkräftebedarf trifft qualifizierte Jobsuchende.

Ebenfalls in den frühen 2000ern erschufen wir unsere modulare Weiterbildung „Managementmethoden und -werkzeuge“. Damals ein Novum – auch heute noch aktuell: Angepasst auf den Bedarf der jeweiligen Jobsuchenden kann aus verschiedenen Bausteinen ein individuelles Programm zusammengestellt werden. Die Verbesserung der beruflichen Chancen und die Integration der Teilnehmenden in den Arbeitsmarkt hatten und haben dabei höchste Priorität.

Ein weiterer wichtiger Meilenstein in den 2000ern war schließlich die Gründung der LVQ Business Akademie, in der die zaghaften Ansätze zur Qualifizierung für Unternehmen und Berufstätige über die Jahre bis heute systematisch und professionell entwickelt und ausgebaut worden sind.

#40JahreLVQ – Die 2010er:
Berufsfindung und Qualifizierung für die Digitalisierung

Die 2010er begannen auch für die LVQ mit der Finanzkrise und den damit verbundenen Themen „Kurzarbeit“ und „Beschäftigtentransfer“. Viele unserer Teilnehmenden mussten sich gerade jetzt damit beschäftigen, wie eine völlig neue Berufstätigkeit, also ein beruflicher Quereinstieg zu erreichen ist.

In dieser Zeit bauten wir daher unser Beratungsangebot für Jobsuchende aus. Insbesondere die Arbeitssuche im verdeckten Stellenmarkt ist seitdem ein Kernthema der LVQ. Wir entdeckten in dieser Zeit das Life-Work-Planning-Verfahren, den Talentkompass NRW und das Systematische Kaffeetrinken für die Arbeit mit unseren Teilnehmenden.

Diese Angebote wiederum zogen neue Zielgruppen an. Während bis dato immer noch technische Fach- und Führungskräfte und Ingenieur*innen den Schwerpunkt unserer Teilnehmenden ausmachten, erweiterte sich der Kreis der Teilnehmenden um Hochschulabsolvent*innen aller Fachrichtungen und veränderungswillige Berufserfahrene aus verschiedensten Branchen.

Unsere mittlerweile erfolgreiche modulare Weiterbildung ergänzten wir für diese Zielgruppen um Themen, die zu der Zeit am Arbeitsmarkt besonders gefragt waren. So startete die LVQ im Sommer 2011 den bundesweit ersten Kurs „Social Media Manager*in IHK“, der auch durch den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert wird. Später ergänzten wir die Online-Schiene noch durch die Kurse „Online Marketing Manager*in IHK“ und „Online Redakteur*in IHK“. An diesen Kursen zeigt sich nun wieder der rote Faden der LVQ-Geschichte: Die Digitalisierung, dieses Mal von Kommunikation und Marketing in der Arbeitswelt geprägt, ermöglichten die neuen Weiterbildungen der LVQ, denn Kompetenzen in digitaler Kommunikation und digitalem Marketing eröffneten vielen Absolvent*innen der LVQ neue Einstiege in den Arbeitsmarkt.

Auch unser Weiterbildungsangebot im Qualitätsmanagement entwickelten wir weiter. Mittlerweile besuchten auf der Suche nach Kursen in Guter Herstellungspraxis oder auch Good Manufacturing (GMP) immer häufiger Naturwissenschaftler*innen unsere Weiterbildungen. Die mit einer TÜV-Prüfung abzuschließende Weiterbildung GMP-Manager*in ergänzt daher seit 2018 unsere „Managementmethoden und -werkzeuge“ und bietet Naturwissenschaftler*innen damit gute Jobperspektiven im Life Science-Bereich.

Apropos Jobperspektiven: Schon seit 2013 erscheint hier in unserem LVQ-Karriereblog wöchentlich ein Beitrag: von allen Facetten der Bewerbung bis hin zur Digitalisierung der Jobsuche. Berufliche Vernetzung mit XING und LinkedIn ist dabei nicht nur für unsere Teilnehmenden von großer Wichtigkeit, sondern auch für uns selbst. Unser Netzwerk pflegen wir analog wie digital, auch das kommt in unserem Blog – Sie lesen gerade darin – zum Ausdruck. Wir berichten über unsere Aktivitäten auf Messen, Konferenzen und Events. Unser Blog ergänzt gewissermaßen unsere Offline-Aktivitäten, spiegelt diese aber auch wider.

Insbesondere die immer dynamischeren Entwicklungen unserer Arbeitswelt und des Arbeitsmarktes sind Dauerthema unseres Blogs. So berichteten wir regelmäßig über den New-Work-Ansatz, über Arbeiten 4.0, die VUCA-Welt und den Einzug des Agilen in die Arbeitswelt.

#40JahreLVQ – Die 2020er:
Agiles Projektmanagement und Virtualisierung der Arbeitswelt

Folgerichtig starteten wir auf Basis dieser aktuellen Themen im neuen Jahrzehnt mit einem neuen Weiterbildungsmodul zu agilen Methoden für eine dynamische Arbeitswelt: „Agile Methoden und Professional Scrum Master“. Der erste Kurs konnte gerade noch in Präsenzunterricht starten. Dann kam die Corona-Pandemie.

Sie stellte das jahrzehntelang erprobte Geschäftsmodell der LVQ auf einen Schlag in Frage, hatten wir uns doch in fast vierzig Jahren als Spezialist für Präsenzunterricht bei anspruchsvollen Themen etabliert. Gerade erst hatten wir – übrigens auch in einem agilen Prozess – unseren kompletten Marketing- und Internetauftritt mit Markenkern Präsenzunterricht überarbeitet und waren Ende 2019 live gegangen. Nun zwang uns die neue Lage all unser bisheriges Tun und unsere Arbeitsgrundlage schnellstens zu überdenken.

Innerhalb von vier Wochen erfanden wir uns komplett neu. Wir verschafften unserern Teilnehmer*innen eine komplett neue Lernumgebung. Mit digitalen Plattformen und Tools realisierten wir sowohl für Jobsuchende als auch für Teilnehmer*innen der LVQ Business Akademie unsere neue Unterrichtsform des Online-Präsenzunterrichts. Was spannend ist: Durch das Miteinander-Remote-Arbeiten zwischen Dozent*innen, Mitarbeiter*innen, Teilnehmenden und externen Akteuren ist die Vernetzung und das Zusammenarbeiten noch intensiver geworden. Der regelmäßige Austausch der Fachdozent*innen und unsere virtuellen Meetings zur stetigen Optimierung unseres Angebots laufen so einfach, kreativ und nutzbringend wie nie zuvor. Die vierzig Jahre andauernde Digitalisierung unseres Geschäftsmodells startet – durch äußere Einflüsse forciert – in den 20ern mit Siebenmeilenstiefeln noch einmal richtig durch.

Auch der zweite rote Faden in der LVQ-Geschichte, die Verbesserung der beruflichen Chancen von Jobsuchenden, hat sich nach ersten Unsicherheiten durch das Virtuelle in den letzten Monaten noch intensiviert: Mit Vorträgen und Workshops rund um das Thema Jobsuche ist unser „langer Donnerstag“ dabei das Flaggschiff unseres virtuellen Angebotes geworden.

#40JahreLVQ: Ein Kontinuierlicher Verbesserungsprozess

Im Qualitätsmanagement steht der Begriff des Kontinuierlichen Verbesserungsprozesses (KVP) mindestens seit den 80ern des 20. Jahrhunderts für die stetige Weiterentwicklung von Produkten, Prozessen und Services. Was läge näher, als die vierzigjährige Entwicklung der LVQ als eine Ongoing-KVP-Geschichte zu betrachten? Wir haben uns immer weiterentwickelt, stets die Anforderungen von Wirtschaft und Arbeitsmarkt antizipierend und aufnehmend. Themen wie Qualitätsverbesserung, Digitalisierung und Arbeitsmarktintegration sind dabei Ankerpunkte. Dem Philosophen Heraklit wird der Satz „Nichts ist so beständig wie der Wandel“ zugeschrieben. Ich finde, er beschreibt die vierzig Jahre LVQ ganz gut.

#40JahreLVQ: Ein großer Dank an alle Weggefährtinnen und -gefährten!

Viele Menschen haben die LVQ in den vierzig Jahren ein Stück ihres Weges begleitet und tun es noch. Allen zu danken wird schier unmöglich. Erlaubt sei mir nur, hier unsere Gründer Dr. Hansgeorg Thiele und Dipl.-Ing. Karl Ries sowie unsere langjährigen Geschäftsführer Dr. Winfried Jäger und Helmut Fleck hervorzuheben, die – jeder auf seine Weise – der LVQ ihren Stempel aufgedrückt haben! Im Namen des gesamten LVQ-Teams danke ich überdies einfach allen Mitarbeiter*innen, Dozent*innen, Partner*innen, Mitstreiter*innen, Teilnehmer*innen, Kunden und Kundinnen für Inspiration, Vertrauen und Zusammenarbeit. Sie alle haben auf die eine oder andere Weise die LVQ mitgeprägt!


 


 

 

 

 

 

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Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

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Corona-Krise: Aktuelle Informationen aus der LVQ – Stand 25.04.2021 Thu, 25 Mar 2021 08:23:00 +0100 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/lvquerbeet/corona-krise-lvq-news.html post-259 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/lvquerbeet/corona-krise-lvq-news.html Lars Hahn In diesen herausfordernden Zeiten möchten wir Sie in diesem Beitrag über aktuelle Entwicklungen in der LVQ auf dem Laufenden halten. Lars Hahn gibt im neusten Update einen kurzen Abriss unseres… Corona-Krise: Aktuelle Informationen aus der LVQ – Stand 25.04.2021 by Lars Hahn 25-03-21

Categories: LVQuerbeet

In diesem Beitrag halten wir Sie über aktuelle Entwicklungen in der LVQ auf dem Laufenden.

Update vom April 2021:

Seit ca. einem Jahr befinden wir uns mit unserer Vollzeitweiterbildung nun im Online-Präsenzunterricht. Kontaktgebote und Hygieneregeln bestimmen auch weiterhin das Geschehen, so auch in Erwachsenen- und Weiterbildung. Und sind wir ehrlich: Kaum jemand ist aktuell erpicht darauf, täglich mit zwanzig anderen Menschen acht Stunden am Tag in einem Raum zu verbringen.

Wir in der LVQ haben daher auch nach einem Jahr online keine Eile, unseren mittlerweile etablierten Online-Präsenzunterricht wieder in den klassischen physischen Unterricht zurückzuführen. Seit etwa einem Jahr führen wir unsere per Bildungsgutschein buchbaren Vollzeitweiterbildungen als Online-Präsenzunterricht für über 150 Teilnehmer durch – mit so viel LVQ-Feeling wie möglich: persönlich, zwischenmenschlich, „präsenzig“. Nur kleine und kurze Seminare unserer Business-Akademie wurden zwischenzeitlich überhaupt als klassischer Präsenzunterricht umgesetzt.

Eine kleine Historie: Am 16.03.2020 schickten wir unsere Teilnehmer*innen nach Hause und gingen in den Shutdown. Bereits am 27.03.2020 stellten wir unser Online-Konzept den Dozent*innen vor, vier Tage später den Teilnehmenden. Seit dem 21.04.2020 führen wir den Online-Präsenzunterricht nun erfolgreich durch, dabei befinden wir uns in einem sehr aktiven stetigen Kontinuierlichen Verbesserungsprozess (KVP), der auch nur deswegen so erfolgreich sein kann, weil viele dabei mithelfen: Dozent*innen, Teilnehmende, Mitarbeiter*innen und viele externe Freunde und Partner*innen.

Mit der Konferenzsoftware Zoom und dem Lernmanagementsystem Moodle haben wir ein System für virtuelles und dennoch möglichst persönliches Lernen erarbeitet und erfolgreich etabliert. Nach einem Jahr konnten wir mittlerweile viele Erfahrungen mit unserem Online-Präsenzunterricht sammeln und die Prozesse und Abläufe stetig verbessern. Damit sind wir auch noch lange nicht fertig. Denn natürlich lernen wir gerade in unserer eigenen Turbo-Digitalisierung ständig dazu.

Zwischenzeitlich liefen mehr als 80 Kurse inklusive aller internen und externen Prüfungen digital und die Rückmeldungen zum Online-Unterricht sind für uns ermutigend. Dass ein Großteil der Teilnehmenden zudem angibt, den Online-Unterricht dem Präsenz-Unterricht vorzuziehen, bestätigt uns in unserer aktuellen Planung. Mittlerweile können wir mit Sicherheit sagen, dass wir auch in #PostCorona-Zeiten zusätzlich Online-Präsenzunterricht anbieten werden.

Und solange sich die coronabedingte Situation nicht wesentlich entspannt, werden wir weiterhin auf klassischen Vor-Ort-Präsenzunterricht verzichten. Wir rechnen diesbezüglich daher frühestens Ende 2021 mit Neuigkeiten. Hier in unserem Blog lesen Sie mittlerweile einige Artikel mit Tipps zum Thema „Jobsuche in der Corona-Arbeitswelt“.

Wie Sie uns erreichen

Unser Büro ist durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LVQ auch in diesen Zeiten montags bis freitags von 08:00 - 16:00 Uhr besetzt, sodass Sie uns telefonisch oder per Mail weiterhin erreichen können:

Aktuelle Teilnehmer: 0208-993880

Künftig startende Teilnehmer und Weiterbildungsinteressenten: 0208-9938833

Firmenkunden und Interessenten für berufsbegleitende Weiterbildungen: 0208-9938832

Für alle Teilnehmer und Interessenten: office@lvq.de

Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir Ihnen aufgrund der aktuellen Lage nicht alle Fragen beantworten können. Zu Themen rund um Ihr Arbeitslosengeld und Ihre Förderung wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Agentur für Arbeit oder Ihr Jobcenter. Allgemeine Informationen der Bundesagentur für Arbeit finden Sie über den folgenden Link:

https://www.arbeitsagentur.de/corona-virus-aktuelle-informationen

Wir wünschen uns allen, dass wir diese außerordentliche Situation gesund überstehen. Passen Sie auf sich auf und bis bald!

Ihr LVQ-Team

 

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Wie man im Internet den passenden Job findet Teil 3: Mit der richtigen... Thu, 18 Mar 2021 08:14:00 +0100 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/bewerbung-und-jobsuche/internet-passenden-job-finden-teil-3-richtige-suchtechnik-keywords.html post-292 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/bewerbung-und-jobsuche/internet-passenden-job-finden-teil-3-richtige-suchtechnik-keywords.html Martin Salwiczek Die Suche nach Keywords umtreibt nicht nur Online-Marketer. Die richtigen Suchbegriffe in der richtigen Kombination zu nutzen, ist im wahrsten Sinne des Wortes der Schlüssel, um passende Ergebnisse… Wie man im Internet den passenden Job findet Teil 3: Mit der richtigen Suchtechnik die eigenen Keywords einsetzen by Martin Salwiczek 18-03-21

Categories: Bewerbung und Jobsuche

Die Suche nach Keywords umtreibt nicht nur Online-Marketer. Die richtigen Suchbegriffe in der richtigen Kombination zu nutzen, ist im wahrsten Sinne des Wortes der Schlüssel, um passende Ergebnisse für die Online-Recherche zu erhalten. Das gilt auch bei der Jobsuche. Im ersten Teil unserer Mini-Serie „Wie man im Internet den passenden Job findet“ gingen wir auf die Herausforderungen der Online-Recherche für Bewerber in der heutigen Zeit ein. In Teil 2 zeigten wir, wie Sie die für sich passenden Keywords finden. Im heutigen Teil zeigen wir Ihnen, wo Sie diese Keywords mit welcher Technik nutzen können.

Voraussetzungen für die Online-Recherche

Da wir bewusst einen strukturierten Ansatz besprechen, empfehlen wir Ihnen für den größten Mehrwert, vorab Teil 1: „Digitale Voraussetzungen und Skills“,  und Teil 2: Die passenden Keywords für die Stellensuche finden“ dieser Serie zu lesen. Fassen wir für den weiteren Artikel kurz die wichtigsten Punkte aus den ersten beiden Beiträgen zusammen:

  • Die Veränderung vieler Berufsbilder, die Internationalisierung von Stellenbezeichnungen, ein Überangebot an Stellenbörsen und eine Verlagerung der Mitarbeitergewinnung und Jobsuche in allgemeine Suchmaschinen und Businessnetzwerke erschweren die Suche nach dem passenden Job.
  • Digitale Grundkompetenzen und Recherche-Skills gewinnen für Jobsuchende somit an Bedeutung.
  • Im ersten Schritt empfiehlt es sich, passende Keywords für die Online-Jobsuche zu ermitteln, zu kategorisieren und zu priorisieren.
  • Ein Tool, das Ihnen dabei helfen kann, ist der Talentkompass NRW.
  • Kombinieren Sie die kategorisierten und priorisierten Keywords miteinander.

Mehr als Stellensuche – Ansätze der Online-Jobrecherche

Am Beispiel Stepstone haben wir im vorherige Beitrag exemplarisch gezeigt, wie Sie die Ergebnisse Ihrer Recherche für Stellenbörsen nutzen können. Eine reine Stellensuche schränkt sie jedoch ein, da Sie so nur tatsächlich ausgeschriebene Stellen finden. Wir möchten Sie dafür sensibilisieren, unter Einsatz der von Ihnen erarbeiteten Keywords, zusätzlich branchen-, firmen- und personenbezogen zu recherchieren, um Ihre Chancen bei der Suche im verdeckten Arbeitsmarkt zu erhöhen. Auf zwei Plattformen konzentrieren wir uns hierbei:

  • allgemeine Suchmaschinen am Beispiel Google,
  • die Businessnetzwerke am Beispiel LinkedIn für eine branchen- und personenbezogene Suche.

Die branchen- und personenbezogene Suche soll zum Ziel haben, Vorarbeit für Initiativbewerbungen zu leisten und potenzielle Ansprechpartner zu finden. Zunächst schauen wir uns jedoch einige grundlegende Suchbefehle an.

Grundlagen der Booleschen Operatoren für Online-Recherchen

Sogenannte Boolesche Operatoren lassen sich als Eingabebefehle für Suchmaschinen und Datenbanken nutzen. Sie sind in ihrem Ursprung Funktionen, die die Basis für Datenbank- und Programmierlogik bilden und Grundlage für alle Web-, Mobile- und Desktop-Anwendungen, Suchmaschinen wie Google oder Bing eingeschlossen. Was kompliziert klingt, lässt sich grundsätzlich für jede Online-Recherche nutzen. Dafür schauen wir uns einige Grundfunktionen an, mit denen Sie Ihre Keywords verknüpfen können:

UND | AND | + | & (Zeichen variieren je nach Suchmaschine, Datenbank, Stellenbörse)

Hiermit verknüpfen Sie Suchwörter und erhalten Ergebnisse, die sowohl das erste als auch weitere Suchwörter enthalten. So können Sie ganze Suchketten erstellen. Zum Beispiel Qualitätsingenieur AND Automobil AND Köln.

ODER | OR | ,

Mit einem dieser Operatoren enthält Ihr Suchergebnis eines der verwendeten Suchwörter. Zum Beispiel entweder Qualitätsingenieur oder Verfahrensingenieur.

NICHT | NOT | -

An dieser Stelle können Sie bestimmte Begriffe ausschließen. Ihnen werden Suchergebnisse angezeigt, die den Suchbegriff vor dem NICHT enthalten, nicht aber den Suchbegriff hinter dem NICHT. Zum Beispiel Qualitätsingenieur –Vertriebsingenieur zeigt Ihnen Treffer an, die den Begriff Qualitätsingenieur, aber nicht Vertriebsingenieur enthalten.

Weitere Suchoperatoren:

*

Mit dem Trunkierungszeichen * werden Ihnen mehrere Suchergebnisse angezeigt, die die vor dem * angegebenen Zeichen enthalten. Bei der Eingabe von Qualität* werden Ihnen zum Beispiel in Stellenbörsen und Businessnetzwerken Stellen mit dem Titel „Qualitätsmanager“, „Qualitätsbeauftragter“ oder „Qualitätsingenieur“ angezeigt.

„“

Die Anführungszeichen werfen Ihnen den präzisen Suchbegriff aus. Sie suchen zum Beispiel gezielt nach der Stellenbezeichnung „Social Media Manager“, dann geben Sie den Suchbegriff in „“ an.

Aus diesen Operatoren lassen sich ganze Befehlsketten generieren, mit denen Sie Ihre Suche verfeinern können.

Online-Recherche in Suchmaschinen am Beispiel Google

Beginnen wir mit einem Beispiel: LVQ-Absolvent Peter Behrendt orientierte sich nach langjähriger Berufserfahrung als Papiermacher-Meister in den Bereich Arbeitssicherheit um. Trotz entsprechender Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit, wollte es über die gängigen Stellenbörsen nicht klappen. Also wählte Behrendt einen anderen Ansatz bei seiner Jobsuche und nutzte Suchmaschinen. Zudem machte er sich Gedanken, in welchem Umfeld er arbeiten möchte. Als gläubiger Kirchengänger bezog er „Kirchen“ als potenzielle Arbeitgeber mit ein. Er kombinierte die Keywords

  • „Fachkraft für Arbeitssicherheit“ AND „Bielefeld“ AND „Kirche“

bei Google und wurde so auf eine Stelle als Fachkraft für Arbeitssicherheit bei der evangelischen Landeskirche Westfalen aufmerksam. Er bewarb sich auf die Stelle und bekam den Job.

An seinem Beispiel zeigt sich, wie man durch eine sinnvolle Kombination von Suchbegriffen alternative Ergebnisse zu den sonst üblichen in gängigen Stellenbörsen erzielen kann. Doch nicht nur Jobangebote lassen sich über diesen Weg finden, sondern auch die Webseiten potenzieller Arbeitgeber.

Tipp: Google unterstützt Sie bei der Nutzung der Operatoren durch die Einstellung „Erweiterte Suche“ und hilft Ihnen somit Ihre Ergebnisse zu präzisieren:

 

Online-Recherche in Business-Netzwerken am Beispiel LinkedIn

LVQ-Absolvent Alexander R. suchte nach seinem Abschluss in Skandinavistik nach einem Einstieg ins Marketing. Er schaute sich in den Businessnetzwerken LinkedIn und XING um und suchte gezielt nach Personen, die folgende Kriterien erfüllen:

  • Kategorie: „Führungskraft“
  • Stadt: „Essen“
  • Branche: „Marketing & Werbung“
  • Keyword: „Skandinavien“

Fündig wurde er bei dem Geschäftsführer einer Werbeagentur aus Essen, die hauptsächlich Marketing für skandinavische Unternehmen in Deutschland macht. Er schrieb den Geschäftsführer an und konnte bei ihm ein Praktikum absolvieren. Einer der Agenturkunden übernahm ihn dann in Festanstellung.

Um nachzuvollziehen, wie Alexander R. vorgegangen ist, schauen wir uns dafür exemplarisch LinkedIn an. Wichtig: LinkedIn ist Netzwerk amerikanischen Ursprungs, daher müssen Sie die englischen Varianten der Operatoren nutzen. Die Suchmaschine finden Sie im Kopfbereich von LinkedIn neben der Lupe. Wir beginnen etwas weitgefasster und möchten schauen, welche Ergebnisse LinkedIn Ihnen anzeigt, wenn Sie die Keyword-Kombination Qualitätsmanagement AND Köln nutzen:

LinkedIn zeigt uns nun eine Vorauswahl aus unterschiedlichen Kategorien an: Circa 21.000 Personen, 540 Jobs, zudem passende Beiträge, Gruppen, Unternehmen, Hochschulen/Berufsschulen und Events. Für jede Kategorie bietet LinkedIn Ihnen erweiterte Filter, mit denen Sie Ihre Ergebnisse präzisieren können:

Da wir hier nur einen Ausschnitt betrachten können, zählen wir hier einmal die Filtermöglichkeiten auf:

  • Kontaktgrad der Person zu Ihnen
  • Arbeitsort
  • Aktuelles oder ehemaliges Unternehmen
  • Hoch- oder Berufsschule
  • Branche
  • Profilsprache
  • Serviceleistung/Fachbereich

Bleiben wir bei unserer Keyword-Kombination, so können Sie sich zum Beispiel Fach- oder Führungskräfte anzeigen lassen, die in Köln im Qualitätsmanagement tätig sind, oder Personen aus dem Personalbereich, die selbst Mitarbeiter im Qualitätsmanagement suchen. Ähnlich präzise können Sie auch nach Unternehmen suchen. Nach Eingabe eines Stichwortes können Sie hier anhand von Ort, Branche, Unternehmensgröße oder vorhandener Stellenanzeigen filtern.

LinkedIn erweist sich somit als sinnvolles Recherchetool für die Jobsuche. Ebenso wie XING ermöglicht das Netzwerk neben der stellen- und branchenbezogenen Suche ebenfalls eine personenbezogene Suche. Diese unterstützt Sie dabei, potenzielle Ansprechpartner oder Empfänger für eine Initiativbewerbung zu finden. Für eine ausführliche Recherche empfehlen wir, Profile in beiden Netzwerken anzulegen.

Bonustipp: XING und kununu für eine personen- und branchenbezogene Suche nutzen

Die Personen- und Unternehmensrecherche bei XING funktioniert sogar noch etwas genauer. Zudem erhalten Sie – Stand heute – noch mehr Ergebnisse als bei LinkedIn, da XING in Deutschland mehr Mitglieder aufweist. Nachteilig ist, dass Sie für die erweiterte Suche zahlen müssen und keine booleschen Operatoren nutzen können. Diese Funktion behält XING Recruitern vor. Daher haben wir uns in diesem Beitrag auf LinkedIn konzentriert.
Eine genaue Beschreibung finden Sie in unserem Beitrag zur erweiterten Suche bei XING. Zusätzlich lohnt sich XING als Rechercheplattform, da es das Arbeitgeberbewertungsportal kununu mit einer eigenen Suchfunktion eingebunden hat:

Kununu lohnt sich gerade dann für die Recherche, wenn Sie klare Vorstellungen von Ihrem zukünftigen Arbeitgeber haben. Hier können Sie Ihre Suche nicht nur nach Ort oder Branche filtern, sondern auch nach Faktoren wie Benefits, Mitarbeiterzufriedenheit, Unternehmenskultur, Arbeitsumgebung, Karriere und Gehalt. Wir haben uns mit kununu etwas ausführlicher in dem Beitrag „Wie Sie kununu richtig nutzen“ beschäftigt.

Den passenden Job im Internet finden: Auf die passende Haltung und die richtigen Keywords kommt es an

Auch wenn der hier von uns vorgestellte Ansatz nach viel Rechercheaufwand klingen mag, trügt der Schein. Sofern Sie als Spezialist, Führungskraft, Quer- oder Berufseinsteiger über die Stellenbörsen nicht fündig werden, lohnt es sich, die Methode während Ihrer Jobsuche zu ändern und personen- sowie branchenbezogen vorzugehen. Entscheidend hierbei ist zunächst die richtige Haltung: Suchen Sie nicht von äußeren Einflüssen und Anforderungen gesteuert. Setzen Sie sich damit auseinander, welche Faktoren Ihnen für den nächsten Job wichtig sind und erarbeiten Sie die für sich passenden Keywords. Je klarer und passender diese sind, desto erfolgsversprechender und effizienter ist Ihre Jobsuche.  

Wir wünschen Ihnen viel Erfolg beim Ausprobieren!


 


 

 

 

 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

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Krisen meistern mit Weiterbildung #dwt2021 Thu, 11 Mar 2021 08:15:00 +0100 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/weiterbildung/krisen-meistern-weiterbildung-dwt2021.html post-291 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/weiterbildung/krisen-meistern-weiterbildung-dwt2021.html Lars Hahn Pandemiebedingt nimmt die Bedeutung von Weiterbildung in Deutschland stetig zu. Lars Hahn widmet seine Kolumne daher diesem gesellschaftlichen Phänomen und portraitiert zudem den Deutschen… Krisen meistern mit Weiterbildung #dwt2021 by Lars Hahn 11-03-21

Categories: Weiterbildung

Weiterbildung hilft Krisen zu meistern – persönliche, berufliche, unternehmerische und sogar gesellschaftliche Krisen. Besonders in der aktuellen Corona-Krise hat Weiterbildung bereits vielen bei der Bewältigung der ganz speziellen individuellen oder kollektiven Herausforderungen genützt: Ganz gleich ob es der spontane Workshop zum Kennenlernen digitaler Videotools ist, ein Training in Digital Leadership oder gar die umfassende Fachweiterbildung in Agilem Projektmanagement: Lernen ist in Corona-Zeiten nützlicher denn je. Daher wundert es auch nicht, dass das diesjährige Motto des Deutschen Weiterbildungstages „Krisen meistern. Know-how sichern. Weiter bilden.“ lautet.

In diesem Beitrag schreibe ich über die pandemiebedingt nochmals zunehmende Bedeutung der Weiterbildung in Deutschland. Darüber hinaus portraitiere ich den Deutschen Weiterbildungstag, der sich alle zwei Jahre intensiv dem Thema der Bildung von Erwachsenen, dem lebensbegleitenden Lernen, der Weiterbildung widmet.

Weiterbildung nur Gedöns? Bildung ist mehr als Schule!

Folgt man aktuellen Diskussionen in den Medien zum Thema Bildung, so geht es in den meisten Fällen um die Schule. Und natürlich ist die Bildung von Kindern eine zentrale gesellschaftliche Herausforderung, besonders in Zeiten von Homeschooling und digitalen Umsetzungsproblemen unserer Schulwelt. Es fällt aber auf, dass sich Diskussionen um Bildung eben meistens auf Schule beschränken. Die Weiterbildung von Erwachsenen wird zumeist ausgespart. Das gipfelt darin, dass ich kürzlich über die Webseite einer Behörde stolperte, die unter anderem für die Weiterbildung in ihrer Region zuständig ist. Das Thema Weiterbildung ist in einem von 14 Unterpunkten des Ressorts Schule untergebracht und zwar im Unterpunkt „Privatschulen, Weiterbildung, Kultur, Sport, Kirchensachen“ – „Gedöns-Weiterbildung“ nannte ich das in einer XING-Kolumne.

Weiterbildung als gesellschaftliches Phänomen

Dabei geht es bei der Weiterbildung von Erwachsenen um das Lernen von über 50 Millionen Menschen in unserem Land. Es geht um das Lernen im längsten Lebensabschnitt, dem Erwachsenenalter. Wenn überhaupt, wird dies landläufig oft nur unter „Sonstiges/Verschiedenes/Gedöns“ thematisiert. Und so werden mehr als zwei Drittel der Bevölkerung in den vielen aktuellen Bildungsdiskussionen ignoriert. Das ist natürlich fahrlässig.

Schließlich gehen Bildung und Lernen nach Abschluss von Schule und Uni weiter. Der Spruch „Was Hänschen nicht lernt, lernt Hans nimmermehr“ ist seit mindestens fünfzig Jahren längst entzaubert und widerlegt. Viele Lernerfahrungen von Erwachsenen laufen informell, intuitiv, im Alltag, gewissermaßen „on the job“. Aber auch für Menschen jenseits der 25 gibt es viele und vielfältige Möglichkeiten in der Erwachsenenbildung und Weiterbildung.

Vielfalt der Weiterbildung

Dabei reichen die vielfältigen Angebote von klassischen Lehrgängen, Seminaren und Kursen über Konferenzen und Workshops bis hin zu Barcamps, Open Spaces und Meetups. Alles davon sowohl in präsenziger, digitaler als auch in hybrider Variante. Den Themen sind dabei keine Grenzen gesetzt.

So gibt es ein großes Angebot von nicht berufsorientierter, allgemeiner oder gar politischer Erwachsenenbildung, bei der vielen zuerst die Volkshochschulen einfallen, gleichwohl die Trägerlandschaft hier besonders bunt ist. Digital literacy, also die Befähigung zur Teilhabe an der digitalen Gesellschaft, ist beispielsweise ein Themenbereich, dem sich die allgemeine Erwachsenenbildung widmet und der coronabedingt an großer Bedeutung gewonnen hat.

Krisen meistern durch berufliche Weiterbildung als Corona-Joker

Wenn es um die Veränderungen und Herausforderungen unserer Arbeitswelt geht, kommt die berufliche Weiterbildung ins Spiel, was angesichts der Dynamik des Wandels allenthalben auch wichtig ist (einige Buzzwords: Digitalisierung, Globalisierung, demografischer Wandel, Klimakrise). Dabei gibt es im Feld der beruflichen Weiterbildung viele verschiedene Varianten:

Betrieblich veranlasste Weiterbildung:

Schulungen, Workshops, Seminare, Webinare, bei denen vornehmlich gesetzlich oder betrieblich notwendige Inhalte oder erforderliche Skills vermittelt werden.

Berufliche Weiterbildung zur persönlichen Karriereentwicklung:

Meister- und Technikerschulen, Umschulungen und Aufstiegsfortbildungen, die zum Beispiel per IHK oder Handwerkskammer angeboten werden.

Öffentlich geförderte berufliche Weiterbildung durch den Bildungsgutschein

Diese zurzeit besonders gefragten Angebote richten sich vorwiegend an Arbeitslose, aber auch an Kurzarbeiter*innen, die die Zeit zwischen zwei Jobs für Updates ihrer Fähigkeiten und Kenntnisse nutzen. So kann mit 100%iger Förderung per Bildungsgutschein durch die Agentur für Arbeit oder das Jobcenter zum Beispiel ein Seminar im agilen Projektmanagement oder im Online-Marketing absolviert werden.

Gerade jetzt in der Corona-Krise entdecken viele die Chancen, die sich ihnen durch berufliche Weiterbildung bieten: Die „Sauregurkenzeit“ kann sinnvoll zur Vertiefung und Erweiterung von Wissen und Skills, zum Erwerb von Zertifikaten und Abschlüssen, zur beruflichen Positionierung und Profilschärfung genutzt werden. Betriebe qualifizieren ihre Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter. Jobsuchende nutzen die Zeit für ein Update per Weiterbildung in der Corona-Zeit.

Krisen meistern durch Weiterbildung – Deutscher Weiterbildungstag 2021

Der Deutsche Weiterbildungstag beleuchtet alle zwei Jahre einen Tag lang intensiv das Thema Weiterbildung. Er ist eine gemeinsame Initiative verschiedener Verbände, Institutionen und Unternehmen der Weiterbildungsbranche. Er wurde im Jahr 2007 vom Bundesverband der Träger beruflicher Bildung (Bildungsverband) und dem Deutschen Volkshochschul-Verband (DVV) initiiert.

Der achte Deutsche Weiterbildungstag sollte ursprünglich im September 2020 stattfinden und wurde aus naheliegenden Gründen auf den 24. März 2021 verschoben, weil man davon ausging, im diesem März schon wieder in Präsenz agieren zu können. Da dies nun aber nach wie vor nicht möglich ist, findet der #DWT21 nun virtuell statt. Das finde ich konsequent und folgerichtig, denn viele Lern- und Bildungsprozesse finden natürlich auch bei Erwachsenen längst digital statt.

Das ursprüngliche Motto vom Deutschen Weiterbildungstag „Upskilling now“ wurde glücklicherweise krisenbedingt auch angepasst. Ich finde nämlich, das englische „Upskilling“ passt – bei allem Snack-Lernen, das durchaus sinnvoll sein kann – so wenig in die deutsche Erwachsenen- und Weiterbildungswelt. Es hat für mich zu sehr einen Touch von „Fast-Food-Lernen“ – mal eben schnell was upskillen. Da lob ich mir das mehr zur deutschen Seele passende, ernsthaftere Motto „Krisen meistern. Know-how sichern. Weiter bilden.“ Inhaltliche Schwerpunkte sind beim aktuellen #DWT21 unter anderem

  • Fachkräftebedarf sichern.
  • Digitale Spaltung überwinden.
  • Innovationskraft stärken.
  • Beschäftigungsfähigkeit erhalten.
  • Demografischen Wandel gestalten.

Weiterbildungsnetzwerke und Fachleute auf dem Deutschen Weiterbildungstag

Nun findet der Deutsche Weiterbildungstag 2021 also vornehmlich virtuell statt. Mit vielen namhaften Unterstützer*innen, Schirmdamen und -herren wollen Bundesbildungsministerin Anja Karliczek und Bundesarbeitsminister Hubertus Heil mit der Entwicklung einer Nationalen Weiterbildungsstrategie (NWS) die berufliche Weiterbildung und das lebenslange Lernen noch stärker als bisher unterstützen und fördern.

Am Deutschen Weiterbildungstag finden in diesem Jahr virtuell auch viele bundesweite Veranstaltungen statt – im wahrsten Sinne zur Weiterbildung und zum gemeinsamen Lernen: Konferenzen, Workshops, Seminare und Netzwerkveranstaltungen. Empfehlenswert ist neben dem Besuch der Auftaktveranstaltung am Vorabend mit viel Prominenz sicherlich ein intensiver Check des vielfältigen Programms, in dem kostenfreie tolle Lernformate zu aktuellen Themen und Tools durchgeführt werden.

Das Ruhrgebiet ist unter anderem vertreten mit der digitalen Netzwerkveranstaltung der 2. Ruhrkonferenz Weiterbildung, die initiiert wurde durch die Netzwerke Weiterbildung im Revier e. V., Dortmunder Weiterbildungsforum e. V., Weiterbildungsforum Oberhausen-Mülheim e. V., Gelsenkirchener Forum, Netzwerk Weiterbildung Duisburg und WBB Hamm. Ich freu mich besonders, dass wir als LVQ die Ruhrkonferenz Weiterbildung hosten dürfen und somit gewissermaßen einer der digitalen Gastgeber am Deutschen Weiterbildungstag sind.

Dauerbrenner Weiterbildung

Es ist eine Binsenweisheit, dass wir den Herausforderungen der gesellschaftlichen, politischen und wirtschaftlichen Veränderungen nur durch Neugier, Offenheit und stetiges Lernen begegnen werden. Deshalb ist es wichtig, dass dem Thema des Lernens Erwachsener in den Bildungsdebatten entsprechender Raum gegeben wird. Der Deutsche Weiterbildungstag ist dafür eine gute Plattform. Doch alle zwei Jahre ein Tag zum Thema Weiterbildung, das reicht natürlich nicht. Lebensbegleitende Weiterbildung findet täglich statt. Die Diskussion über Bedeutung, Ausrichtung und Realisierung von Weiterbildung und Erwachsenenlernen erfordert regelmäßigeren Austausch aller beteiligten Akteure und Lernenden, wie zum Beispiel in den oben genannten Ruhrgebietsnetzwerken. Es sollte zu einem Dauerbrenner werden. Drum schließe ich diesmal meinen Beitrag mit einem Wunsch:

Lasst uns weiter über Weiterbildung reden!

Offenlegung: Die LVQ Weiterbildung gGmbH ist unter anderem Mitglied in den Netzwerken Weiterbildung im Revier e. V., Weiterbildungsforum Oberhausen-Mülheim e. V. und Netzwerk Weiterbildung Duisburg. Wir sind daher parteiisch und engagiert, wenn es darum geht, das Thema der Weiterbildung auf die gesellschaftspolitische Tagesordnung zu setzen. Daher unterstützen wir natürlich auch aktiv die Ruhrkonferenz Weiterbildung und den Deutschen Weiterbildungstag 2021.


 

 

 

 


 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

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Mit dem Anschreiben bei der Bewerbung punkten: Unsere nützliche Sammlung... Thu, 04 Mar 2021 08:11:00 +0100 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/bewerbung-und-jobsuche/anschreiben-bewerbung-punkten-tipps-linksammlung.html post-290 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/bewerbung-und-jobsuche/anschreiben-bewerbung-punkten-tipps-linksammlung.html Angela Borin Vom Einleitungssatz bis zum Schluss stellt das Anschreiben Bewerber stetig vor neue Herausforderungen: Wie müssen berufliche und persönliche Skills vor dem Hintergrund der Stelle hervorgehoben werden?… Mit dem Anschreiben bei der Bewerbung punkten: Unsere nützliche Sammlung von Tipps by Angela Borin 04-03-21

Categories: Bewerbung und Jobsuche

Neben dem Herzstück der Bewerbung alias „der Lebenslauf“, gibt es ein weiteres Element in den Bewerbungsunterlagen, das Jobsuchende regelmäßig vor neue Herausforderungen stellt: das Anschreiben. Angefangen beim Einleitungssatz über eine anschauliche Darstellung der persönlichen und fachlichen Eignung für dieses Unternehmen bis hin zu Gehaltsformulierungen geht es von der inhaltlichen Gestaltung des Anschreibens mitunter auch in die Fragen des grafischen Designs:

  • „Wie kann mein erster Satz im Anschreiben lauten?“
  • „Kann ich meine Skills einfach aneinanderreihen?“
  • „Ich schreibe so viele Bewerbungen: Auf was kommt es bei ‚Warum dieses Unternehmen?‘ wirklich an?“
  • „Soll ich meinen Gehaltswunsch und meine Kündigungsfrist schon im Anschreiben nennen? Wie kann das aussehen?“
  • „Muss es immer klassisch sein oder darf ich auch ein kreatives Anschreiben gestalten?“

Unzählige Bewerbungsratgeber, Artikel und Meinungen finden sich im Netz zum Thema Anschreiben, doch welche sind nützlich und vertrauenswürdig? Und ist ein Anschreiben nicht vielleicht doch schon längst überholt?

Fragen über Fragen, denen wir in diesem Artikel den nötigen Platz einräumen möchten. Neben einem kleinen Ausflug ins „Wie finde ich überhaupt die passenden Eigenschaften und Qualifikationen?“ stellen wir mithilfe ausgewählter Beiträge eine nützliche Linkliste rund um das Bewerbungsanschreiben zusammen. Diese Wissenssammlung bietet Ihnen bei der Erstellung Ihres Anschreibens Unterstützung und Tipps, aber zeigt auch einen Ausblick auf Alternativen auf.

Mit dem Anschreiben überzeugen und punkten

Während mittlerweile einige Unternehmen auf eine One-Click-Bewerbung setzen und damit gänzlich oder zumindest im ersten Schritt auf ein Anschreiben verzichten, gehört das Anschreiben für viele Bewerbungen nach wie vor von Beginn an zum absoluten Muss. Genau mit diesem „Muss“ beginnt für die meisten Bewerber aber auch der herausfordernste Teil einer jeden Bewerbung, sollen hier schließlich fachliche sowie persönliche Kompetenz und Motivation für das Unternehmen herausgearbeitet werden.

Bevor es überhaupt an die Erstellung des Anschreibens geht, ist also eine gute Vorbereitung notwendig. Damit diese gelingen kann, ist es entscheidend die eigene Person und die eigenen Fähigkeiten mit der ausgeschriebenen Stelle und dem Unternehmen abzugleichen. Durchleuchten Sie daher vorab einmal Ihre Stationen von Aus- und Weiterbildung sowie Ihren beruflichen Werdegang, befragen Sie sich, was Ihnen beruflich wichtig ist und finden Sie die Schnittstellen zum angestrebten Unternehmen. Halten Sie vor allem Ihre erworbenen Qualifikationen, Fähigkeiten, Erfolge, Kenntnisse, aber auch Interessen und Bedürfnisse fest und bringen Sie diese in Abgleich mit der Position in eine nach Relevanz sortierte Reihenfolge. Besonders der Talentkompass NRW, aber auch die Befragung der Familie hinsichtlich der eigenen Soft Skills kann hier hilfreiche Einblicke bieten.

Diese Sammlung an Informationen zu Ihrer Person kann Sie bei der Erstellung Ihres Anschreibens enorm unterstützen. Anstatt geforderte Skills einfach nur aneinanderzureihen, zeigen Sie anhand anschaulicher Beispiele, welche Hard und Soft Skills Sie wo bereits erfolgreich zum Einsatz gebracht haben. Auf diese Weise führen Sie Ihren Leser dank Storytelling besser durch Ihre Geschichte, erregen Aufmerksamkeit, bleiben im Gedächtnis haften und arbeiten ganz nebenher Ihre Eignung für die Stelle heraus.

Aller Anfang ist schwer – besonders beim Anschreiben

Gerade in der Einleitung fällt oftmals schon die Entscheidung, ob das Anschreiben bis zum Ende gelesen wird. Das Interesse des Personalers zu wecken, ist daher bereits hier einer der wichtigsten Faktoren. Statt althergebrachte, klassische Formulierungen zu platzieren, versprechen moderne, pfiffige und akzentsetzende Einstiege mehr Erfolg. Wie diese genau aussehen können und auf was genau es in der Einleitung ankommt, verdeutlichen folgende Beiträge:

Einleitungssatz der Bewerbung

Die Bewerbungsschreiber „plaudern aus dem Nähkästchen“ und geben anhand vieler Beispiele aus den Bereichen Empfehlung, Stellenwechsel innerhalb eines Unternehmens, Branchen- und Berufswechsel, aber auch berufsbezogene Einleitung Tipps für Ihre passende Formulierung. Besonders gut: Hier finden Sie auch einige Beispiele mit Corona-Bezug.

Einstieg ins Anschreiben: Sagt doch einfach, was Sache ist

Viele Arbeitgeberwechsel, zuletzt während der Probezeit gegangen, erster Arbeitgeberwechsel seit Berufseinstieg oder Wechsel aus einer anderen Branche: Sich aus dem Lebenslauf ergebende Fragen offensichtlich und vom ersten Satz im Anschreiben ansprechen, dafür plädiert Dr. Bernd Slaghuis und gibt passende Beispielformulierungen.

Einleitungssatz Bewerbung: 25 pfiffige Formulierungen

Warum ist der Einleitungssatz eigentlich so wichtig? Die Karrierebibel beleuchtet die Aufgabe, die ein Einleitungssatz erfüllen muss, führt vier entscheidende Grundregeln an und bietet viele spannende Beispiele und Formulierungen – gegliedert nach verschiedenen Strategien.

Einleitungssatz in der Bewerbung

Ob anknüpfend an eine Kontaktaufnahme, kreativ abhebend von Mitbewerbern oder interesseweckend durch Fragesätze, zeigt Stepstone anhand von Do’s- and Don’ts-Beispielen, wie Sie Ihren Einstieg ins Anschreiben knackig und gekonnt meistern.

Einleitungssätze im Anschreiben – aller Anfang ist schwer

Aufmerksamkeit, Interesse, Bedürfnis und Aktion: Martin Salwiczek verrät, wie man mit der aus der Werbung stammenden AIDA-Formel originell in das eigene Anschreiben startet und auf standardisierte, floskelhafte Formulierungen verzichtet. Mit beispielhaften, aus der Praxis stammenden Einleitungssätzen.

Einleitungssätze Bewerbung: Beispiele für Ihr Anschreiben

Zehn Tipps und Tricks rund um das Anschreiben samt Beispielformulierungen für die Initiativbewerbung oder die Bewerbung nach dem Praktikum oder einem Telefonat hat arbeits-abc parat. Besonders die kreativ angehauchten sind hier im Gegensatz zur klassischen hervorzuheben und zu empfehlen.

Fachliche Eignung, Soft Skills und der Unternehmensbezug im Anschreiben

Nachdem der Einstieg ins Anschreiben gemeistert ist, rücken die Fragen nach der fachlichen und persönlichen Eignung sowie dem Unternehmensbezug in den Vordergrund. Essenziell an dieser Stelle: Geraten Sie nicht in die Versuchung, Ihren Lebenslauf nachzuerzählen oder allzu ausführlich zu werden. Stattdessen konzentrieren Sie sich im Hauptteil Ihres Anschreibens zu jeder Zeit auf den Bezug zur Stelle und zum Unternehmen. Folgende Artikel haben hier hilfreiche Tipps und Beispielformulierungen in petto:

Das Anschreiben für die Bewerbung – wie überzeuge ich inhaltlich?

Martin Salwiczek rät dazu, mit den richtigen Fragen die Stellenausschreibung zu lesen, um durch geeignete Erfahrungen die eigenen Qualifikationen und Stärken für das Unternehmen herauszustellen. Von anschaulichen Formulierungen begleitet.

Ratgeber Anschreiben (3): Der Hauptteil

Aktiv und selbstbewusst mit Stärken und Kompetenzen im Hauptteil des Anschreibens punkten: Im dritten Teil des Ratgebers zum Thema Anschreiben erklärt Monster, worauf es bei der Vermittlung der Kompetenzen ankommt und nennt praxisnahe, anschauliche Beispiele.

Soft Skills: Liste Top10 + 30 Beispiele und Training

Aufgeteilt in persönliche, methodische und soziale Kompetenzen arbeitet die Karrierebibel viele am Arbeitsmarkt geforderte Soft Skills heraus und gibt erste anschauliche Beispiele. Darüber hinaus ist jeder Soft Skill mit einem eigenen Artikel verlinkt, der wiederrum weitere Formulierungstipps aufzeigt.

Wie du Soft Skills geschickt in der Bewerbung angibst, um dich von anderen abzuheben

Belastbar, teamfähig und analytisch denkend werden neben vielen anderen Soft Skills immer wieder in Stellenausschreibungen genannt. Wie Sie diese Kompetenzen gewinnbringend formulieren und trainieren können, verrät OnlineMarketing.de.

Teamfähigkeit – Sind Sie wirklich teamfähig?

Eine Eigenschaft, die in Bewerbungen immer wieder gefordert wird, ist die Teamfähigkeit. Was dieser Soft Skill mit sich bringt, wie man die Eigenschaft trainiert und sich im Anschreiben mit Teamgeist positioniert, erklärt arbeits-abc.

Das Bewerbungsschreiben (Begeisterungsfähigkeit)

Stepstone bereitet in diesem umfangreichen Artikel nahezu alle relevanten Themen rund um das Anschreiben auf. An dieser Stelle besonders empfehlenswert ist die Sektion der Soft Skills. Mit passenden Beispielen – insbesondere zur Begeisterungsfähigkeit – zeigt sich, wie Sie Ihre persönlichen Stärken geeignet und anschaulich darstellen können.

Soft Skills in der Bewerbung: Tipps zu Auswahl und Formulierung

Neben Tipps, wie Soft Skills gekonnt ins Anschreiben eingebunden werden können, verweist Bewerbung.co darauf, wie wichtig die Auswahl geeigneter persönlicher Fähigkeiten für Ihr Anschreiben ist und verrät, mit welchen Gedanken Sie diese Auswahl vornehmen können.

Bewerbungsschreiben: Wie verpacke ich die richtigen Soft Skills?

Auch Jobs.de befasst sich mit dem Facettenreichtum der Soft Skills und hat sechs wichtige Tipps von der Vorbereitung bis zum Anschreiben parat.

Sozialkompetenz: Soft Skills aufdröseln

Im Gegensatz zu den vorherigen Artikeln hinterfragt Schneller zur Stelle deutlicher, was genau die einzelnen Soft Skills aussagen und was eine Person ausmachen müsste, die sich beispielsweise als kommunikationsstark oder zielstrebig bezeichnet. Gute Hilfe für Formulierungsansätze.

Clever bewerben: Mit Softskills punkten

Zwar ohne praxisnahe Formulierungen gibt Studybees spannende Beispiele, durch welche Tätigkeiten und Punkte Sie die Soft Skills Kommunikationsfähigkeit, Flexibilität, Kreativität, Teamfähigkeit und Verantwortungsbereitschaft belegen und hervorheben können.

Zu guter Letzt: Der Gehaltswunsch, der Ausblick und der letzte Satz des Anschreibens

Nicht nur der Einstieg in ein Anschreiben ist für den ersten Eindruck beim Personaler von Bedeutung, speziell der Schluss hilft Ihnen beim Leser im Gedächtnis zu bleiben und ein rundes Bild von sich und Ihren Fähigkeiten zu vermitteln. Sofern gefordert, zeigt die Nennung des Gehaltswunschs zudem, dass Sie sich intensiv und folgerichtig mit der Stellenausschreibung auseinandergesetzt haben. Ihre Freude auf das Vorstellungsgespräch – bitte nicht im Konjunktiv – und eine dankende Verabschiedung hinterlassen einen wohlwollenden Eindruck. Wie Sie im letzten Drittel des Anschreibens erfolgsversprechend vorgehen, erklären die nachstehenden Links:

21 Ansätze, um ein angemessenes Gehalt bzw. den eigenen Marktwert zu ermitteln.

Sowohl im Anschreiben als auch in späteren Gehaltsverhandlungen tun sich viele Bewerber bzw. Mitarbeiter schwer, ein angemessenes Gehalt aufzurufen. Gehaltssprung verdeutlicht verschiedene Ansätze, die Sie unterstützen, Ihren Marktwert und somit das passende Gehalt zu ermitteln.

Die Masterfrage: Gehaltsvorstellung im Bewerbungsschreiben

Gehaltsvergleiche im Web und ein Kontakt mit dem Berufsverband: Am Beispiel der fiktiven Person Monika festgemacht, beleuchtet people@venture, wie Sie sich der Gehaltsfrage nähern können, was in die Wunschsumme einfließen sollte und wie Sie Ihren Gehaltswunsch formulieren können. Zudem klären Sie, wie die fehlende Angabe vom Personaler aufgefasst werden könnte und beantworten die häufigsten Fragen zum Thema Gehalt im Anschreiben.

Einstiegsgehalt: So klappt’s mit der Gehaltsvorstellung

Oftmals in der Stellenausschreibung gefordert, scheuen viele Bewerber sich, Ihre Gehaltsvorstellung zu benennen. arbeits-abc zeigt Ihnen, wie Sie Ihren eigenen Marktwert ermitteln und Ihre Gehaltsvorstellung gekonnt auf den Punkt formulieren.

Der letzte Satz des Anschreibens

Selbstbewusst mit dem letzten Satz den Inhalt des Anschreibens untermalen: Was Sie beachten sollten, damit Sie authentisch rüberkommen und Ihre Chancen auf den Job nicht ruinieren, erklärt Robert Half.

Schlusssatz der Bewerbung - Tipps & Beispiele für ein gelungenes Ende

Als letzter Teil des Spannungsbogens hervorgehoben, messen die Bewerbungsschreiber dem Schlusssatz des Anschreibens nicht ohne Grund eine hohe Bedeutung zu. Welche Informationen unbedingt hineingehören, wie Sie diese beispielhaft ausformulieren, warum ein Call-To-Action sinnvoll ist und welche Fehler Sie besser vermeiden, zeigt dieser Artikel.

Der Schlusssatz in Ihrer Bewerbung

Nicht zu aufdringlich und dennoch selbstbewusst in Erinnerung bleiben: Stepstone hat fünf Tipps parat, damit der Schlusssatz Ihr Anschreiben perfekt abrundet und beim Personaler im Gedächtnis bleibt. Des Weiteren präsentiert Stepstone sowohl knackig kurze, aber auch informative Musterbeispiele, die sich auch für Berufseinsteiger und Praktikanten eignen.

Von branchenspezifischen Beispielen bis zu den Allroundern beim Anschreiben

Sie fragen sich wohlmöglich, wie ein Anschreiben denn nun in Gänze – möglicherweise sogar für bestimmte Berufe – aussehen soll. In diesem Abschnitt haben wir daher Artikel zusammengetragen, die nicht die einzelnen Bestandteile für sich unter die Lupe nehmen, sondern die Gesamtheit Anschreiben betrachten. Mit vielen spannenden allgemeinen und branchenspezifischen Beispielen bestückt, können Sie Ihr Anschreiben mithilfe dieser Links aufbauen:

So gelingt das Anschreiben für deine Bewerbung.

Von Betreff und Anrede über Einleitung und Hauptteil bis hin zum Abschluss befasst sich absolventa in Gänze mit dem Thema Anschreiben und gibt wertvolle Tipps. Besonders praktisch: In einer Tabelle finden sich verschiedene Berufsfelder, mit Gehaltsaussichten und Bewerbungstipps, die jeweils zu neuen Artikeln und somit zu branchenspezifischen Tipps und praxisnahen Formulierungen führen. Nicht alle sind gleich tief beleuchtet, aber dennoch einen Blick wert.

Anschreiben: 70+ Muster & 16 Tipps zu Aufbau und Formulierung

Mit vielen beispielhaften Formulierungen beleuchtet die Karrierebibel jeden einzelnen Punkt des Anschreibens sowie die Do’s and Don’ts. Darüber hinaus bietet sie zur Gestaltung mehr als 100 für Bewerber kosten los nutzbare Vorlagen, die sich als gestalterisches und inhaltliches Muster auf verschiedene Berufe beziehen, für den Berufseinstieg eignen oder auf Englisch abgefasst sind. Sehr lohnenswerte Unterstützung.

Anschreiben für die Bewerbung: Musterbeispiele für Ingenieure

Ob Berufseinsteiger, Young Professional, erfahrene Fachkräfte oder Führungskräfte: Ingenieur.de beleuchtet das Anschreiben berufsspezifisch mit ausgewählten Muster-Anschreiben für Ingenieure.

Als Trainee bewerben: Das Anschreiben.

Mit konkreten Beispielen und Tipps für Trainees gespickt, befasst sich Trainee-Geflüster von der Kopfzeile bis hin zum Schluss mit allen relevanten Aspekten des Anschreibens und erinnert an die wichtigsten Fehler, die es zu vermeiden gilt.

Schritt für Schritt zum perfekten Anschreiben.

In dieser Podcast-Folge beleuchtet Karriere-Check vom Einstieg über die Hard und Soft Skills im Bezug zur angestrebten Tätigkeit auch den letzten Absatz eines Anschreibens. Wenngleich eher an Berufseinsteiger gerichtet, bieten sich auch für Berufserfahrene anschauliche und ansprechende Beispielformulierungen.

Wie schreibt man ein Anschreiben: Der Guide für 2021

Auch Wozber beschäftigt sich mit allen Stationen des Anschreibens und bietet entsprechende Formulierungshilfen. Zudem können Sie Ihr Anschreiben neben Ihrem Lebenslauf direkt im „Ersteller“ über Wozber konfigurieren und werden in jedem Abschnitt durch eine digitale Hilfestellung über die wichtigsten Punkte informiert.

Bewerbungsschreiben: Muster, Beispiele und die besten Tipps

Weitere passende Beispielformulierungen und eine Checkliste für Ihr Anschreiben finden Sie bei Karrieresprung. Viele nützliche Tipps rund ums Anschreiben sowie Formulierungshilfen für kritische Lücken bieten sich hier.

15 Tipps zum Anschreiben

Struktur, Highlights, Aussagekraft – Auf einen Blick hat Monster 15 zu berücksichtigende Tipps für Ihr Anschreiben zusammengefasst und nochmals erläutert.

Was gute Anschreiben von schlechten unterscheidet

Auch die WirtschaftsWoche hat nochmal alle wichtigen Aspekte des Anschreibens in Form von Tipps auf einen Blick parat. Darüber hinaus lesen Sie hier aber auch noch von den Anschlussschritten: zum Beispiel dem Kurzanschreiben in der zu verschickenden E-Mail, welches sich nicht mit Ihrem Anschreiben decken sollte.

Das Anschreiben: Do’s and Dont‘s

Jeder kennt sie, jedem unterlaufen sie hin und wieder: die kleinen Fehltritte in Form von Rechtschreibfehlern, inhaltsleeren Worthülsen oder floskelhaften Redewendungen. Doch gerade im Anschreiben können solche Fauxpas das Bewerbungsaus bedeuten, bevor Ihr Anschreiben überhaupt bis zum Ende gelesen wurde. Damit Sie den No-Go’s künftig aus dem Weg gehen und durch ansprechende und gehaltvolle Anschreiben überzeugen, finden Sie hier wertvolle Tipps:

Bewerbung schreiben: 5 Tipps für mehr Pep im Anschreiben

Raus aus der vollkommenden Angepasstheit vertritt Dr. Bernd Slaghuis die Meinung, echte Motivation durch Ich-Botschaften und individuelle Persönlichkeit zu vermitteln und mit relevanten Top-Kompetenzen zu untermauern. Seine fünf Tipps regen zu modernen, den eigenen Bedürfnissen entsprechenden Anschreiben an.

4 kreative Ideen, um Personaler von deiner Bewerbung zu begeistern

Personal Brand, Zitate, Kreativität und Klasse: Mit Blick auf den Recruiter beleuchtet arbeits-abc vier interessante Ideen, die Sie in Ihrem Anschreiben umsetzen können, um die Aufmerksamkeit Ihres Lesers an Ihre Bewerbung zu binden.

Motivationsschreiben bei der Bewerbung

Statt vom Anschreiben zu sprechen, beschreitet Marcus Reif direkt den einleuchtenderen Weg und benennt das Anschreiben als das, was es letzten Endes für Personaler vermitteln soll: als Motivationsschreiben. Wie dieses am besten aufgebaut ist, warum Storytelling essenziell ist und wie Sie mehrere Top-Anforderungen miteinander verbinden, erklärt er im Beitrag.

Das Bewerbungsschreiben 2021 – Die 24 häufigsten Fehler im Anschreiben

Anhand eines beispielhaften Anschreibens arbeitet people@venture heraus, welche 24 Fehler Sie in Ihrem Anschreiben vermeiden sollten. Als Leitfaden für die Bewerbung 2021 gedacht, werden die Fehler im Nachgang erläutert und die häufigsten Fragen zum Thema Anschreiben im letzten Absatz zusammengefasst.

Das Anschreiben - So überzeugst Du den Personaler

Von den fünf absoluten Don’ts eines Anschreibens leitet Bewerbung.com über zu den Tipps, die Ihnen verhelfen, Ihrem Anschreiben Spannung und Leben einzuhauchen. Eine gute Unterstützung, um die essenziellen, inhaltlichen Aspekte für Ihr Anschreiben herauszukristallisieren.

10 Regeln für ein gutes Bewerbungsanschreiben

Adecco bezieht einige Ihrer zehn Regeln auf die sprachliche Ebene des Anschreibens, rückt vor allem aber auch den Arbeitgebernutzen, Ihre Alleinstellungsmerkmale und den konkreten Job- und Unternehmensbezug in den Fokus. In einem Muster-Anschreiben zeigen sie außerdem auf, wie Sie sich gekonnt in Szene setzen.

Floskeln in der Bewerbung: Was im Anschreiben nichts zu suchen hat

Kante zeigen statt sich in Floskeln ergehen: Dr. Bernd Slaghuis rät dazu, sich von standardisierten Phrasen ab- und hin zu dem zu wenden, was Sie wirklich sagen und Ihrem potenziellen neuen Arbeitgeber vermitteln wollen.

7 No-Gos für das Bewerbungsanschreiben

Floskelhafte, inhaltsleere und stets bemühte Standardformulierungen kommen bei den besten Bewerbern vor, doch mindern sie die Chancen auf eine Einladung erheblich. Kursfinder listet die Satzphrasen, auf die Sie am besten verzichten können.

Fehler im Bewerbungsschreiben

Abgesehen von inhaltlichen Fauxpas unterlaufen Bewerbern hin und wieder eine Reihe grammatikalischer, Rechtschreib- und Zeichensetzungsfehler. Die häufigsten haben die Bewerbungsschreiber für Sie zusammengetragen.

Bewerbung schreiben lassen: Sinnvoll oder nicht?

Ob es ratsam oder gar klug ist, sich Bewerbungsunterlagen vom Profi schreiben zu lassen, ist immer abhängig von der eigenen, individuellen Situation. Welche Vor- und Nachteile das Ganze birgt und wie Sie vorgehen, sollten Sie sich für eine Erstellung durch Experten entscheiden, zeigt die Karrierebibel.

Das leere Blatt will sich nicht füllen: Wie mit Schreibblockaden umgehen?

Sei es der Einstiegssatz, die persönlichen Stärken oder der Bezug zum Unternehmen, manches Mal finden Bewerber einfach nicht die passenden Worte. Das Blatt bleibt weiß. Die Blockade im Kopf wächst. Da stellen sich schnell die Fragen: „Wie komme ich da wieder raus? Hätte ich das irgendwie verhindern können?“ Folgende Artikel bieten Ihnen Hilfestellungen, wie Sie sich an das Verfassen des Anschreibens herantrauen können, ohne gleich Gefahr zu laufen, erneut vorm weißen Blatt Papier sitzen zu bleiben:

Das große E-Book „Schreibblockade“ zum kostenlosen Download

2013 von Dr. Kerstin Hoffmann ins Leben gerufen, haben sich mehr als 80 Autoren an der Blogparade zum Thema Schreibblockaden beteiligt. In einem kostenlosen E-Book festgehalten werden hier unzählig viele hilfreiche Tipps und Tricks herausgearbeitet und deutlich, die Sie als Schreiber Ihrer Bewerbung beherzigen und umsetzen können.

Schreibblockade? Wie Sie Ihr Anschreiben für die Bewerbung hinbekommen

Vom Diktieren über Schreibroutinen bis hin zu Ihren Bedürfnissen und Erwartungen beschreibt Martin Salwiczek fünf Tipps, die Sie unterstützen, einen anderen Zugang zum Thema zu erhalten und Ihr Anschreiben erfolgreich umzusetzen.

Was tun bei einer Schreibblockade?

Im Zwiegespräch mit sich selbst oder imaginativ mit dem künftigen Leser können Sie laut Lebenslaufmuster.de Antworten auf Fragen finden, die es im Anschreiben zu nennen gilt. Überdies sollten Sie herausfinden, ob Sie sich besser an ruhigen oder belebteren Orten konzentrieren können, um Ihren Schreibfluss zu unterstützen.

Tipps gegen die Schreibblockade: »Mir fällt nichts ein« war gestern!

In einer Wohlfühlumgebung ohne Ablenkung kreativ mit Stift und Papier oder dem eigenen Diktiergerät einfach an einer beliebigen Stelle anfangen – die Perfektion kommt später. Auch SchnellerzurStelle hat elf nützliche Tipps parat, fiesen Schreibblockaden vorzubeugen und das weiße Anschreibenblatt mit passenden Punkten zu füllen.

Die formale Ebene des Anschreibens

Begleitend zur Inhaltsebene spielt auch der formale Rahmen des Anschreibens eine wichtige Rolle. Die folgenden Links befassen sich mit der für Bewerbung typischen Norm und zeigen auf, wie Sie Ihr klassisch gestaltetes Anschreiben formal richtig aufziehen:

Bewerbung nach DIN 5008 – Das Anschreiben

Von der Schriftart über die Seitenränder bis hin zur Platzierung der einzelnen Inhaltselemente haben wir in unserem Blog alle relevanten Aspekte der gestalterischen Ebene des Anschreibens für Sie aufgelistet.

Bewerbung nach DIN 5008 – Deutsches Normwüten

Auch das arbeits-abc hat die Vorlage der DIN 5008 genauer unter die Lupe genommen und verbildlicht Ihnen in Tabellenform die genauen Abstände zwischen den einzelnen Inhaltselementen sowie zum Seitenrand.

Veraltet oder doch essenziell: Alternativen zum (klassischen) Anschreiben

Modern, aufmerksamkeitserregend und individuell: Viele der vorangegangenen Beiträge haben deutlich gezeigt, dass sich die Passung zum und der Mehrwert für das Unternehmen nicht aus floskelhaften Formulierungen, sondern aus kreativen, konkreten und ehrlichen Gedanken und Ideen erschließt. Warum dann nicht neue Wege ausprobieren und das Anschreiben oder sogar die Bewerbung einmal ganz anders aufziehen? Die folgenden Links beleuchten, wie das aussehen kann:

Ist das ein Anschreiben oder kann das weg? Machen Cover Letter Sinn oder sollte man sie abschaffen? Und was sagt die Wissenschaft?

Angefangen bei der Frage, welchen Stellenwert und welche Sinnhaftigkeit das Anschreiben heutzutage überhaupt noch hat, bringt recrutainment zum Schluss eine interessante Idee als Alternative für das klassische Anschreiben auf: die mentale Arbeitsprobe. Eine mögliche Herangehensweise, sich eigeninitiativ-kreativ mit einer Herausforderung des Unternehmens im Rahmen der eigenen Bewerbung zu befassen.

Arbeitsprobe (statt Anschreiben?): Das Beispiel whyapply zeigt wie das gehen könnte

Anknüpfend an den vorherigen Artikel von recrutainment führt der Gründer von whyapply genau diese Idee der mentalen Arbeitsprobe in einem Gastbeitrag näher aus. Michael Benz führt hier gelebte Beispiele aus der Automotive Branche an und erklärt, wie seine Alternative – genannt JobChallenges, in der Bewerber etwas zum eigenen Fachbereich abfassen, funktioniert.

Kreative Bewerbung - Serie

Ob werbewirksam in der Guerilla-Taktik verankert, als Print-Zeitung angelegt oder auf von Personalern ohnehin befragten Social-Media-Kanälen eingebunden: Statt sich auf ein klassisches, austauschbares Anschreiben zu stürzen, machen wir in unserer Serie der Kreativbewerbung auf eine aufmerksamkeitserregendere Chance für Ihr Anschreiben aufmerksam.

Vergessen Sie das Anschreiben und gehen Sie Kaffee trinken

Netzwerken und Systematisch Kaffetrinken statt am Laptop sitzen und endlos Anschreiben produzieren: Lars Hahn schreibt bei XING, dass besonders Quereinsteiger und Unentschlossene gut daran tun, sich neue Wege der Bewerbung zu erschließen. Vielleicht klappt es schon beim nächsten (virtuellen) Kaffee mit der besten Freundin, deren Unternehmen gerade händeringend sucht. Probieren Sie es aus!

Mal ehrlich! Diese Bewerbung würde jeden Personaler umhauen

Mit einem aufmerksamkeitserregenden Einstieg liefert Dr. Bernd Slaghuis eine andere, absolut ehrliche und ungeschönte Variante eines Anschreibens. Diese soll natürlich nicht als Vorlage, sondern vielmehr als Impulsgeber verstanden werden, sich und die typischen Floskeln zu hinterfragen, um letztlich durch Kante und Klarheit Sicherheit für sich und den potenziellen Arbeitgeber zu schaffen.

Ciao Motivationsschreiben, mach’s gut.

Von konkreten Fragen über ein Telefoninterview bis hin zum Freitext stellt der Human Resources Manager drei mögliche Alternativen zum klassischen Anschreiben vor und bespricht, warum eben dieses klassische Anschreiben laut seiner Fassung ausgedient hat.

Ist eine Bewerbung ohne Anschreiben okay?

In einer Umfrage ermittelte Robert Half, dass immer weniger Personaler Wert auf ein Anschreiben legen, da sie diesem Dokument keine große Aussagekraft beimessen. Doch gehört es in vielen Unternehmen nach wie vor zum guten Ton. Ein interessanter Blickwinkel aus den Augen der Personaler, der etwas abgeleitet aufzeigt, womit sie Personaler überzeugen und überraschen können: Mehrwert und Kreativität.

Warum das Bewerbungsanschreiben längst überholt ist. 5 Tipps für Alternativen zum Anschreiben.

In seiner Kolumne stellt Lars Hahn die alte und die neue Arbeitswelt hinsichtlich Ihrer Anschreibenansprüche gegenüber und zeigt auf, dass die neue Welt zahlreiche andere Optionen – One-Click, XING und Empfehlung – birgt, die Sie systematischer und teils gänzlich ohne Anschreiben ans Ziel bringen können.

Stellenanzeige oder Anschreiben: Was stirbt zuerst?

An manchen Stellen vielleicht etwas überspitzt, trifft Personalmarketing2null mit diesem Artikel gekonnt einen Nerv. Zwischen inhaltsleeren Stellenausschreibungen und darauf eingehenden austauschbaren Bewerbungen steht die Frage nach der Existenzberechtigung des Anschreibens im Raum. Ein Plädoyer für gehaltvolle Stellenausschreibungen und Anschreiben aus HR-Sicht und ein Weckruf zu schauen, ob sich ein Anschreiben in Ihrem angestrebten Unternehmen überhaupt lohnt.

Das Anschreiben: Von ehrlicher Motivation und ersichtlichem Mehrwert

Ganz gleich aus welcher Perspektive Sie das Thema Anschreiben betrachten: Tatsache ist, dass eine aussagekräftige Bewerbung bei klassischen Stellenausschreibungen immer noch ein Anschreiben erfordert. Jenseits des typischen DIN-5008-Anschreibens, welches oftmals aus Aneinanderreihungen geforderter unternehmesrelevanter Skills bestand, wünschen sich Recruiter mehr und mehr schon beim Erstkontakt mit einem Bewerber eine Antwort auf die Frage der Passgenauigkeit zum Unternehmen. Die entscheidenden Schlüsselwörter sind hier heutzutage Mehrwert, Motivation, Kreativität oder Storytelling.

Wenngleich das Element „Anschreiben“ noch immer in vielen Unternehmen und Branchen – teils mangels einer geeigneten Alternative – gefordert ist, sollten Sie hier keinesfalls den typischen floskelhaften Formulierungen verfallen. Nutzen Sie stattdessen das Wissen um Mehrwert und Co. Präsentieren Sie Ihre Unternehmenspassung durch eine berufliche Situation, die eine Kombination verschiedener relevanter Skills abbildet. Dadurch helfen Sie Ihrem Leser, ein Bild von Ihrer Person und von Ihren Fähigkeiten zu erlangen. Je nach Branche kann sich auch die Einbindung gestalterisch-kreativer Elemente bezahlt machen.

Prüfen Sie in jedem Fall aber auch, ob ein Anschreiben wohlmöglich durch eine Arbeitsprobe ersetzt werden kann oder beschreiten Sie gleich alternative Wege in Form von Netzwerken und Systematisch Kaffeetrinken. Wir alle kennen schließlich diese Situation, in der ein Freund erzählt, wie er zufällig über eine Bekannte an seinen neuen Job kam. Warum sollte das nicht auch Ihnen passieren? Berichten Sie uns daher gerne von Ihren Erfahrungen und treten Sie mit uns in den Austausch. Wir freuen uns über Ihre Kommentare!


 

 

 

 


 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

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Digitale Karrieretage und Online-Messen: Wie und wozu kann ich diese als... Tue, 23 Feb 2021 08:16:00 +0100 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/jobsuche/digitale-karrieretage-online-messen-berufseinsteiger-jobsuche.html post-289 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/jobsuche/digitale-karrieretage-online-messen-berufseinsteiger-jobsuche.html Angela Borin Als Hochschulabsolvent*in auf Jobsuche kann sich ein Blick Richtung virtuelle Karrieretage und Online-Messen lohnen. Insbesondere in Zeiten von Corona bietet dieses Eventformat den charmanten Vorteil… Digitale Karrieretage und Online-Messen: Wie und wozu kann ich diese als Berufseinsteiger bei meiner Jobsuche nutzen? by Angela Borin 23-02-21

Categories: Jobsuche Netzwerke(n)

Besonders in den letzten Zügen des Studiums oder spätestens wenn das Studium tatsächlich erfolgreich abgeschlossen, aber noch kein Job in Sicht ist, kommt die Frage auf: „Wie geht es nun weiter?“ Während die einen sich in Stellenportale stürzen, um mit den richtigen Keywords den zu sich passenden Job zu entdecken, möchten sich andere persönlich informieren, mit Arbeitgebern in Kontakt treten und mit passenden Ansprechpartnern die eigenen beruflichen Perspektiven beleuchten und abstecken.

Speziell Jobmessen und Karrieretage nehmen in dieser Phase der Orientierung einen essenziellen Platz ein. Gerade hier finden sich gebündelt entsprechende Informationen zu Berufseinstieg und Bewerbungsprozess – samt besagter, persönlicher Ansprechpartner. Doch wie verhält es sich, wenn durch Corona diese hilfestellende Präsenz-Eventform entfällt? Wie können Hochschulabsolventinnen und Hochschulabsolventen trotz fehlender Kontaktmöglichkeiten mit Unternehmen persönlich ins Gespräch kommen?

Die Frage beantworten wir in diesem Artikel über Online-Messen und digitale Karrieretage und erklären, wie Sie sich als Berufseinsteigerin oder Berufseinsteiger auch diese virtuelle Form der jobbezogenen Messe zu Nutze machen können. Was es zu beachten gilt, welche Online-Karrieretage und digitale Messen bis Mitte 2021 für welche Zielgruppen „ins Haus stehen“ und welche Tipps wir für einen erfolgreichen Online-Messebesuch in petto haben, klären wir im heutigen Beitrag.

Digitale Karrieretage und Online-Messen für Berufseinsteiger: Welche Formate gibt es?

Während viele Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteiger sich über die Nützlichkeit von privaten Online-Meetings im Klaren sind, vergessen sie in der derzeitigen Situation schnell, dass auch berufliche Unterstützungsangebote – digital besucht aus dem eigenen zu Hause – Mehrwert bringen können. Natürlich kann der Eindruck entstehen, dass es der Online-Messe an persönlichem Charakter fehlt, jedoch holen virtuelle Messen – verstärkt seit März 2020 – auch in diesem Punkt dank verbesserter technischer Zugänge auf. Mittlerweile gibt es verschiedene Formate von Online-Messen:

  • den 1:1 Chat,
  • den Voice-Call und
  • das Videogespräch.

Über die jeweilige digitale Messeform sollten Sie sich als Messebesucherin oder Messebesucher vorab informieren, um sich bestens darauf vorzubereiten und gerade in puncto eigener Technik, aber auch Dresscode nicht ins Hintertreffen zu geraten.

Ein deutliches Pro für Online-Messen in Corona-Zeiten

Doch welche Vorteile bringen digitale Karrieretage und Online-Messen denn nun tatsächlich mit sich? Der offensichtlichste Punkt ist hier natürlich der kontaktlose und sichere Besuch der Messe zur Informationsgewinnung. Zudem bieten virtuelle Karrieretage und Messen Berufseinsteigerinnen und Berufseinsteigern die Chance, sich optimal auf die derzeitigen Anforderungen am Arbeitsmarkt vorzubereiten – sowohl fachlich als auch technisch: Speziell seit Beginn der Corona-Pandemie haben sich sowohl Kundengespräche als auch interne Meetings schwerpunktmäßig in den virtuellen Bereich verschoben. Die Belegschaft arbeitet vermehrt aus dem Homeoffice.

Vorab einen Eindruck von einer solchen Situation zu gewinnen und diese eigeninitiative, virtuelle Geschäftskommunikation und Arbeitsweise aus dem eigenen zu Hause heraus kennenzulernen, das ist einer der großen Vorteile, die digitale Karrieretage und Online-Messen Ihnen derzeit bieten können. Was zusammengefasst für dieses Format spricht:

  • Üben von Online-Gesprächen: Proaktiv haben Sie als Berufseinsteigerin oder Berufseinsteiger die Chance, essenzielle Informationen durch Online-Gespräche zusammenzutragen und sich mit digitaler Kommunikation im beruflichen Kontext vertraut zu machen.
  • Unterstützung für die Jobsuche: In Online-Vorträgen und Workshops wird oftmals eine bunte Palette verschiedener wichtiger Bewerbungsaspekte beleuchtet. Das reicht von Tipps zum Lebenslauf über Profiloptimierung bei XING und LinkedIn bis hin zu Suchstrategien für die Jobsuche. Darüber hinaus können Sie hilfestellende Beratungen in Anspruch nehmen, die mit Ihnen Ihre Perspektiven, möglicherweise fehlende Skills und passende Weiterbildungsprogramme erörtern – insbesondere angeboten auf (Weiter-)Bildungsmessen.
  • Informationen aus erster Hand – das persönliche Gespräch: Trotz Corona haben Sie die Möglichkeit in einem privaten Chat-, Voice- oder Videogespräch mit potenziellen Arbeitgebern – auch dem Wunscharbeitgeber – ins Gespräch zu kommen. In einem solchen Dialog können Sie erfahren, welchen Bedarfen und Herausforderungen sich das Unternehmen gegenübersieht, um so wichtige Informationen für Ihre Bewerbung zu sammeln.
  • Netzwerken: Anknüpfend an den vorhergegangenen Punkt bietet sich während des Gesprächs oder im Nachgang die Möglichkeit zur beruflichen Vernetzung bei XING und/oder LinkedIn. So knüpfen Sie bereits erste beruflich relevante Kontakte und kennen möglicherweise bereits Entscheider im Unternehmen.
  • Keine Ablenkung: Als charmanter Vorteil gegenüber Präsenzmessen, bei denen andere Besuchende sich möglicherweise in Ihr Gespräch einmischen oder diesem lauschen, befinden Sie sich bei Online-Messen und -Karrieretagen zu zweit im abgeschirmten Raum. Hier können Sie sich voll und ganz auf Ihren Gesprächspartner konzentrieren, um die für Sie relevanten Themen zu besprechen. Gemeinsam mit dem nachfolgenden Punkt durchaus auch ein sehr positiver Vorteil für eher Introvertierte.
  • Gewohnte Umgebung: Speziell beim erstmaligen Besuch einer Online-Messe können die vielen Eindrücke und Menschen für den ein oder anderen einschüchternd wirken und letztlich kommt es zu keinem Gespräch. Aus dem eigenen zu Hause und mit der nötigen Sicherheit können Sie sich Online-Messen in Ihrem Tempo erschließen, um das meiste für sich mitnehmen zu können.
  • Fachliche Auffrischung und Vertiefung: Auch Fachmessen und Branchenevents lohnen einen Besuch, da Sie hier durch Fachvorträge und -diskurse erste Einblicke in die Praxis erlangen und sich ein besseres Bild Ihres angestrebten Berufsfelds machen können. Zudem bekommen Sie hier auch gleich einen Eindruck, mit welchen Veranstaltungen und Lerninhalten Sie sich im späteren Berufsalltag up-to-date halten können. Oftmals ist die ein oder andere Fachmesse für Unternehmen typischerweise ein jährlich wieder zu besuchendes Event.

5 Tipps, die Sie vor und während des Online-Messebesuchs beherzigen sollten

Damit Ihr Online-Messebesuch erfolgreich verläuft und Sie eine Menge für sich mitnehmen können, gibt es einige Punkte, auf die Sie achten sollten:

1. Vorbereitung ist das halbe (berufliche) Leben

Sorgen Sie – je nach Eventform – für die passende Technik: Eine stabile Internetverbindung sollte sowohl für Chat als auch für Videogespräch vorliegen. Für letzteres spielen aber natürlich auch die Punkte Kamera, Licht, Hintergrund, Audio sowie Dresscode eine tragende Rolle. Hier haben Simone Klug vom WIR e.v. und unsere Kollegin Meie Jäger einige Tipps parat, die sie im Gespräch mit der Jobwoche genannt haben:

2. Mit Online-Recherche und passenden Keywords zum (Wunsch-)Arbeitgeber

Ob bereits eine vage oder noch keine Vorstellung: Setzen Sie sich vorab oder im Laufe einiger Messebesuche mit Ihren Bedürfnissen, Wünschen und Interessen auseinander, um Ihre Keywords, die anvisierte Zielbranche und möglicherweise ein Wunschunternehmen herauszukristallisieren. Das hilft Ihnen auch bei Ihrer Online-Stellensuche. Ihrem Wunscharbeitgeber könnten Sie sogar in Social Media folgen und herausfinden, bei welchem Online-Event Sie ihn persönlich antreffen können.

3. Abgleich der eigenen Skills mit den Chancen am Arbeitsmarkt

Um das meiste von Online-Messen mitzunehmen, lohnt neben den Vorträgen und Workshops auch ein Einzelgespräch mit den potenziellen Arbeitgebern. Hier lassen sich Ihre Fähigkeiten mit den Anforderungen des Unternehmens oder sogar der Branche und somit des Arbeitsmarktes hervorragend abgleichen. Darüber hinaus können Sie aber auch Ihre Fragen klären, einen positiven bleibenden Eindruck hinterlassen und sich Ihre gesammelten Informationen in Ihrer späteren Bewerbung zu Gute kommen lassen.

4. Knüpfen erster beruflicher Kontakte

Notieren Sie sich bereits während Ihrer Gespräche die Namen und Firmen Ihrer Ansprechpartner, um spätestens im Anschluss an die Online-Messe Kontaktanfragen mit Nachricht via XING oder Linkedin zu versenden und so auch als Berufseinsteiger Ihr Netzwerk zu erweitern. Im XING-Artikel zum Umgang mit Profilbesuchern gibt Martin Salwiczek hilfreiche Tipps, wie Sie diese Nachricht angehen können.

Bonustipp: Wie in den Vorteilen bereits erwähnt lohnt daher auch der Besuch von Fachmessen. Hier finden Sie wohlmöglich keine Stellenausschreibungen, können aber von nicht öffentlich ausgeschriebenen Stellen erfahren. Außerdem können Sie sich in Ihrem angestrebten Berufsumfeld Einblicke verschaffen und Ihr Netzwerk erweitern. Beachten Sie allerdings, dass Fachmessen durchaus mit Kosten verbunden sein können.

5. Informieren Sie sich über Weiterbildungsmöglichkeiten

Bewerbungsmappenchecks sind in dieser Zeit eher schwierig, dennoch helfen beispielsweise auch Blicke Richtung Weiterbildungsanbieter, um die im dritten Punkt herausgefilterten Arbeitsmarktanforderungen in kurzer Zeit zu erwerben. Der Vorteil: Innerhalb der Weiterbildung erhalten Sie bei qualitativ hochwertigen Angeboten immer auch Unterstützung hinsichtlich Bewerbung und Co.

Online-Messen: Eine gute Ergänzung zur Präsenzform

Während einige Vorteile sich erst durch die Technik ergeben, sind andere schon lange integrale Bestandteile von Messen in ihrer ursprünglichen Form: den Präsenzmessen. Sicherlich fehlt bei Online-Messen und -Karrieretagen nach wie vor die absolut persönliche, informelle Komponente des Zwiegesprächs, dennoch helfen sie in diesen Corona-Zeiten am Ball zu bleiben: Als Berufseinsteigerin oder Berufseinsteiger können Sie mit potenziellen Arbeitgebern in Dialog treten und sich so mit den aktuellen Anforderungen am Arbeitsmarkt auseinandersetzen.

Auf diese Weise lernen Sie schon vor Berufseintritt einiges über den derzeitigen Berufsalltag und üben sich in wichtigen technischen sowie Soft Skills, um sowohl in Bewerbung als auch im Job mitzuhalten. Zudem bauen Sie dank Online-Messen erste berufliche Kontakte auf und erweitern Ihr Netzwerk.

Online-Messen & -Karrieretage 2021

Einige Messen sind nach wie vor als Präsenzmessen deklariert, ist jedoch eine für Sie spannende Messe dabei, sollten sie die Entwicklung im Auge behalten: Einige Messen werden nach wie vor verschoben, aber andere finden plötzlich virtuell statt. Zudem lohnt auch ein Blick auf die Seite Ihrer eigenen Universität hinsichtlich der virtuellen Angebote zu (Fakultäts-)Karrieretagen.

Im Folgenden haben wir einige virtuelle (Fach-)Messen und Online-Karrieretage zusammengetragen, die Sie für die technische Übung, die fachliche Vertiefung oder das Kennenlernen von und das Vernetzen mit potenziellen Arbeitgebern nutzen können:

Digitale Job- und WeiterbildungsmessenDatumUhrzeitZielgruppe
VDI nachrichten Recruiting Tag24.-25.02.202113-18; 9-14Ingenieure
Jobvector career dayDo, 25.02.20219-17Primär Naturwissenschaftler, auch Ingenieure
Jacobs Career Fair BremenMi, 03.03.202112-18Absolventen aller Fachrichtungen
Bts Fort- und Weiterbildungs-möglichkeiten nach dem StudiumDo, 04.03.202117-19Naturwissenschaftler
ExpectMi, 14.04.202110-16Ingenieure (E-Technik, Maschinenbau, Fahrzeugtechnik), Informatiker
Karrieremesse Jobs für den SüdenDo, 22.04.202111-19Absolventen aller Fachrichtungen
Online-KarrieretagDi, 27.04.202110-12Interessenten der Digitalbranche (geeignet für z.B. Geisteswissenschaftler)
Jura connect nordDi, 27.04.202111-16Juristen
meet@nrwMi, 28.04.202112-17Absolventen aller Fachrichtungen
Digitale Weiterbildungsmesse RuhrDi, 04.05.20219-15Kunden der Agentur für Arbeit und des Jobcenters
ConPractMi, 05.05.2021 Primär Wirtschaftswissen-schaftler & Informatiker, aber auch andere Fachrichtungen
T5 TalentSpaceDi, 11.05.2021 NaWis, Ing, Techniker, Informatiker, Wirtschaftswiss.
meet@hessenDi, 11.05.202112-17Absolventen aller Fachrichtungen
Fakultätskarrieretag BonnDi, 18.05.202111-16Juristen
Campusmesse Digital 2021Mi, 19.05.202110-17Absolventen aller Fachrichtungen
VDI nachrichten Recruiting Tag19.-20.05.202113-18; 9-14Ingenieure
Jobwunder19.-20.05.202110-16Absolventen aller Fachrichtungen
KarriereWoche 202117.-27.05.2021 Geisteswissenschaftler
Karrieretag Frankfurt    Do, 27.05.202111-16Juristen
meet@nordDo, 27.05.202112-17Absolventen aller Fachrichtungen
Women & workSa, 29.05.202110-16Frauen
StellenwerkDi, 08.06.2021 Absolventen aller Branchen
Treffpunkt08.-09.06.20219.30-16Absolventen aller Fachrichtungen
3. bonding virtual career fairMi, 23.06.202110-16Primär MINT & Wirtschaftswissenschaft, aber auch andere Fachrichtungen
    
Virtuelle FachmessenDatumUhrzeitZielgruppe
Sales Marketing Messe24.-26.02.20218:45-14Fachmesse für innovatives Marketing und Vertrieb
Embedded world01.-05.03.2021   9-18Leitmesse für embedded-Technologien
Intec / Z connect 202102.-03.03.20219:30-16Messeverbund für Maschinenbau und Zuliefererindustrie
Internet World Expo08.-12.03.20219-17Fachmesse für E-Commerce (geeignet für z.B. Geisteswissenschaftler)
Deutscher BautechniktagDo, 18.03.2021 Fachmesse für Bautechnik und Bauwirtschaft (Für Studierende kostenfrei, andernfalls bitte Kosten beachten)
ISH digital 202123.-26.03.2021 Weltleitmesse für Wasser, Wärme und Klima (Kostenpunkt: 20 Euro)
METAV digital 202123.-26.03.2021 Fachmesse für Technologien der Metallbearbeitung)
Online Marketing Finance ConferenceDo, 06.05.202110-22Fachkonferenz für Online-Marketing (geeignet für z.B. Geisteswissenschaftler)
Re:publica20.-22.05.2021 Konferenz rund um das Web 2.0
    
Noch als Präsenzmesse geführtDatumUhrzeitZielgruppe
Zukunft Personal Süd20.-21.04.2021 Fachmesse Personalmanagement Recruiting, Service, Learning, Future of Work
ITCS DarmstadtDo, 29.04.2021  ab 10IT-Interessierte
Zukunft Personal Nord18.-19.05.2021 Fachmesse Personalmanagement Recruiting, Service, Learning, Future of Work

 


 


 

 

 

 

 

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