LVQ – Karriere-Blog https://www.lvq.de/karriere-blog Wertvolles Wissen für Ihre Zukunft Mon, 23 Nov 2020 10:29:29 +0100 Mon, 23 Nov 2020 10:29:29 +0100 t3extblog extension for TYPO3 https://www.lvq.de/typo3conf/ext/sg_sitepackage/Resources/Public/Assets/Images/lvq-blog-feed-logo.jpg LVQ – Karriere-Blog https://www.lvq.de/karriere-blog Wie man die Qualität eines Weiterbildungsanbieters erkennt –... Wed, 18 Nov 2020 08:47:00 +0100 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/weiterbildung/qualitaet-weiterbildungsanbieter-tipps-empfehlungen-praxisbeispiel.html post-278 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/weiterbildung/qualitaet-weiterbildungsanbieter-tipps-empfehlungen-praxisbeispiel.html Martin Salwiczek Um sich im eigenen Job beruflich weiterzuentwickeln oder um die beruflichen Chancen in der Phase der Arbeitssuche zu verbessern: Eine Weiterbildung kann Türen öffnen. Doch welcher… Wie man die Qualität eines Weiterbildungsanbieters erkennt – Empfehlungen, Erfahrungen und Evaluation by Martin Salwiczek 18-11-20

Categories: Weiterbildung

„Was macht einen guten Weiterbildungsanbieter aus? Woran erkenne ich seine Qualität? Welche Aussagekraft haben Bewertungen?“

Diese Fragen beschäftigen viele Menschen, die sich weiterbilden möchten, sei es, um sich im eigenen Job beruflich weiterzuentwickeln oder um die beruflichen Chancen in der Phase der Arbeitssuche zu verbessern. Gerade im Bereich der durch die Bundesagentur für Arbeit geförderten Weiterbildungsangebote sind die Qualitätsunterschiede zwischen den etwa 6.000 Weiterbildungsanbietern groß und Informationen zur tatsächlichen Güte der Weiterbildungen schwer zu finden. Etwas Orientierung wäre an dieser Stelle hilfreich.

Diese möchten wir mit diesem Beitrag geben und aufzeigen, welche Informationsquellen Sie zur Recherche heranziehen können und welche Kriterien aus unserer Sicht die Qualität einer Weiterbildung ausmachen. Außerdem werfen wir einen Blick hinter die Kulissen unserer Kundenbefragungen und Qualitätserhebungen. So können Sie sich einen transparenten Eindruck verschaffen, wie wir evaluieren, um die Qualität unserer Weiterbildungen zu gewährleisten und stetig zu verbessern.

Informationsquellen zur Qualität von Weiterbildungsanbietern

Eine Weiterbildung ist für Menschen in beruflichen Veränderungsphasen eine der wichtigsten Weichenstellungen für die nächsten beruflichen Schritte, gerade dann, wenn sie zuvor ihren Job verloren oder aus freien Stücken gekündigt haben. Ist der Bildungsgutschein durch die Bundesagentur für Arbeit bewilligt und die Frage nach der richtigen Weiterbildung beantwortet, sollte daher die Auswahl des passenden Bildungsträgers  wohl überlegt sein.

Von den Beraterinnen und  Beratern der Bundesagentur für Arbeit wird als erste Anlaufstelle zur Recherche in der Regel Kursnet, die hauseigene Weiterbildungsdatenbank, empfohlen. Dort finden sich alle Anbieter mit durch Bildungsgutschein geförderten Angeboten, aufgeteilt nach Weiterbildungsportfolio, Standorten und Unterrichtsformen. Dies hilft schon mal, um die Auswahl einzuschränken. Hierbei ist jedoch zu beachten, dass Kursnet von der Präsenz großer Bildungsanbieter mit einer Vielzahl von Standorten dominiert wird. Kleinere, womöglich besser passende Anbieter werden dadurch häufig übersehen.
Erkenntnisse über die Qualität der Weiterbildungsanbieter zu gewinnen, ist in Kursnet zudem schwierig. Zwar gibt es dort eine Anbieterbewertung, die aber relativ anonym und statistisch ist. Insbesondere die Vielzahl der Anbieter mit ähnlichen Bewertungen macht dabei die Auswahl schwer.

Hat man dennoch eine engere Auswahl potenzieller Bildungsanbieter gefunden, hilft ein Blick ins Internet, um sich ein aussagekräftigeres Bild zu machen. Gibt man in den Suchmaschinen gezielt den Namen der ausgewählten Weiterbildungsanbieter beispielsweise mit den Zusätzen „Erfahrung“ oder „Bewertungen“ ein, bekommt man Bewertungen von aktuellen oder ehemaligen Teilnehmern der entsprechenden Anbieter. Diese Erfahrungswerte, ob positiv oder negativ, liefern erste aufschlussreiche Anhaltspunkte, sind jedoch subjektiv und geben nur einen kleinen Ausschnitt wieder, der die Weiterbildungs- und Anbieterqualität abbildet.  Alternativ liefern Testportale wie Stiftung Warentest, seminarcheck.de oder Testbild einen ersten Einblick, erfassen jedoch nur einen kleinen Teil der Weiterbildungslandschaft und beziehen sich häufig auf die genannten Teilnehmerbewertungen.
Doch wie lässt sich die Qualität eines Bildungsanbieters am besten feststellen?

Wie sich die Qualität von Weiterbildungsanbietern feststellen lässt

Das Deutsche Institut für Erwachsenenbildung hat auf seiner Webseite eine nützliche Checkliste für die Wahl der passenden Weiterbildung veröffentlicht. Zur Ermittlung der Qualität des Weiterbildungsanbieters werden folgende Punkte hervorgehoben:

  • Zertifikat oder Gütesiegel des Anbieters (z.B. DIN EN ISO 9001, AZAV)
  • Qualität der Lernorte und der Ausstattung
  • Zusatzangebote zum digitalen Lernen
  • Freundliche und kompetente Mitarbeiter
  • Erfahrung des Anbieters, vor allem in den relevanten Weiterbildungsangeboten
  • Beratungsleistung

Der erstgenannte Punkt ist grundlegend für die Qualität eines Weiterbildungsanbieters. Voraussetzung für ein Zertifikat oder Gütesiegel ist ein Qualitätsmanagementsystem, das unter anderem die kontinuierliche Verbesserung der eigenen Prozesse im Sinne der Kundenzufriedenheit zum Ziel hat.

Laut einer Umfrage des Bundesinstituts für Berufsbildung nutzen gerade mal 52% der Weiterbildungsanbieter ein zertifiziertes Qualitätsmanagementsystem (QMS). Die befragten Anbieter gaben in der Umfrage an, dass sie durch das QMS hinsichtlich Organisation (Prozesse, interne Kommunikation, Produktentwicklung) und Angebotsqualität (Teilnehmerzufriedenheit, Lernerfolg, Infrastruktur) positive Effekte erzielen konnten. Wie das in der Praxis aussehen kann, wollen wir uns im Folgenden am Beispiel der LVQ anschauen.

Qualitätsmanagement von Weiterbildungen am Beispiel der LVQ

Als etablierter Weiterbildungsanbieter ist die LVQ seit langem nach DIN EN ISO 9001 zertifiziert und hat ein seit Jahrzehnten eingespieltes, ständig optimiertes  Qualitätsmanagementsystem. Nicht umsonst ist das „Q“ im Unternehmensnamen die Abkürzung für „Qualität“, nach dem Motto: Wir praktizieren, was wir lehren.
Wie wichtig ein gut funktionierendes Qualitätsmanagement ist, zeigte sich bei uns aktuell in der Corona-Krise. Setzten wir zuvor ausschließlich auf Präsenzunterricht, gelang uns in kürzester Zeit ohne maßgebliche Qualitätseinbuße die Umstellung auf den Online-Präsenzunterricht. In bestimmten Bereichen gelang es uns sogar, unsere Angebote deutlich zu verbessern und zu erweitern. Einen zentralen Bestandteil dazu lieferte die konsequente Evaluation, also die sach- und fachgerechte Untersuchung und Bewertung unserer Angebote und Prozesse hinsichtlich der Kundenzufriedenheit.

Diese ermitteln wir auf drei Ebenen durch regelmäßige Kundenbefragungen  zu jedem Kursende und nach Abschluss der Weiterbildungen. Die Ebenen sind:

  • Bewertungen der Dozenten,
  • Bewertungen der einzelnen Weiterbildungen und eine
  • abschließende Gesamtbewertung (nachdem alle Bausteine eines Weiterbildungsprogramms absolviert wurden).

Anmerkung zum letzten Punkt: Ein Großteil der Weiterbildungsteilnehmer bei der LVQ absolviert mehrere Weiterbildungen hintereinander – gewissermaßen ein individuelles Weiterbildungsprogramm. Die Bundesagentur für Arbeit fördert dies über den Bildungsgutschein, sofern die jeweiligen Weiterbildungsabschlüsse die Chancen auf dem Arbeitsmarkt erkennbar erhöhen.
 

Das Bewertungssystem der LVQ beinhaltet eine Bewertungsskala von 1= nicht gut bis 5= sehr gut, vergleichbar mit bekannten Bewertungssystemen, wie zum Beispiel bei Google, Amazon oder anderen.

Dozentenbewertung bei der LVQ

Unser Katalog für die Teilnehmerbefragung zu Dozentenbewertungen umfasst 15 Fragen. Abgefragt werden inhaltliche, organisatorische und didaktische Aspekte, die Qualität der Unterlagen, sowie eine Gesamtbeurteilung des jeweiligen Dozenten. Zudem gibt es ein Freifeld für individuelles Feedback.

Die Beurteilungen werden anonymisiert und seit der Corona-bedingten Umstellung online über das Lernmanagementsystem Moodle durchgeführt. Dies ermöglicht eine schnelle Auswertung der Ergebnisse, die im Nachgang mit den Dozenten systematisch besprochen werden. Gibt es wiederholtes Feedback, das über einzelne Dozenten hinausgeht, wird auch auf organisatorischer Ebene reagiert. So So kam in einer der letzten Bewertungen verstärkt der Wunsch nach dem Einsatz unterschiedlicher digitaler Lerntools auf. Entsprechend initiierten wir eine Dozentenschulung, in der neue digitale Lerntools vorgestellt wurden.

Weiterbildungsbewertung bei der LVQ (Modulbewertung)

War der zeitliche Umfang für die Vermittlung der Inhalte ausreichend? War ein roter Faden erkennbar? Wie war der organisatorische Ablauf? Wie war die Arbeitsatmosphäre? Wurden die Erwartungen erfüllt?

Dies sind nur einige der 18 Fragen für die Modulbewertung, mit der wir die Qualität unserer Weiterbildungen hinsichtlich Inhalt, Organisation und Bildungszielerreichung überprüfen. Wie auch bei der Dozentenbewertung wird jede einzelne Weiterbildung evaluiert, um eine kontinuierliche Verbesserung zu gewährleisten.

In dieser Abbildung sehen wir die Zusammenfassung der Bewertungen aller Kurse zwischen September 2019 und August 2020. Zu berücksichtigen ist dabei die Umstellungsphase auf Online-Unterricht während der Corona-Krise. Insgesamt haben wir eine Bewertung von 4,04 von 5 Punkten erzielt.

Besonders positiv bewertet werden Arbeitsatmosphäre, Organisation und die Online-Übungen. Ersteres ist zurückzuführen auf das typische „LVQ-Feeling“, welches wir, so gut es ging, auf den Online-Unterricht übertragen haben. Die gut bewertete Organisation ist Ergebnis des funktionierenden Qualitätsmanagementsystems.

Luft nach oben gibt es bei der Abstimmung der Inhalte (durch die LVQ) sowie der Zeit, die zum Lernen der Inhalte und deren entsprechender Bewältigung für die Prüfungen bereitsteht. Der zweite Punkt ist ein altbekanntes Problem. Die Weiterbildungen dauern in der Regel 20 Tage. Selbst wenn sie somit meist länger sind, als bei vielen Weiterbildungsanbietern (der Social Media Manager IHK z.B. läuft woanders oft zwischen sieben und zehn Tagen), können immer nur Teile eines Themenbereichs vermittelt werden. Eine Ausnahme bildet die Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit. Hier erwerben die Teilnehmer bereits in drei Monaten ihren Abschluss, den sie bei anderen Anbietern erst nach vier bis sechs Monaten, bzw. berufsbegleitend erst nach mehr als einem Jahr erhalten. Dies erfordert dann in Einzelfällen intensivstes Lernen und Engagement der Teilnehmenden über einen langen Zeitraum. So kommt es zwangsläufig zum Wunsch nach mehr Zeit und einer besseren Abstimmung der Inhalte. Hier liegen die Herausforderungen also in der Natur der Sache, auch wenn wir immer wieder Wege suchen, die Teilnehmer noch besser beim Lernerfolg unterstützen und die Inhalte passgenau zusammenstellen.

Modulbewertungen während Corona

Eine Besonderheit ist aktuell  die Evaluation des Angebots im Rahmen der Umstellung auf unseren Online-Unterricht bedingt durch die Corona-Krise. Gerade hier war eine zeitnahe und regelmäßige Evaluation wichtig, um sicherzustellen, dass wir die richtigen Entscheidungen und Maßnahmen während der Umstellung auf virtuelles Lernen getroffen haben und weiterhin stetig Verbesserungspotenziale aufdecken.

Für uns war vor allem wichtig zu überprüfen, ob wir mit der Wahl der beiden Online-Plattformen Zoom und Moodle richtig liegen. Die Auswertungen zeigten, dass wir in beiden Fällen ins Schwarze getroffen haben, so dass der Online-Unterricht insgesamt positiv bewertet wurde. Die anonymen Bewertungen haben wir durch persönliche Teilnehmerbefragungen ergänzt und in einem eigenen Erfahrungsbericht festgehalten.

Abschlussbewertungen bei der LVQ

Ein Großteil der Weiterbildungsteilnehmer bei der LVQ absolviert mehrere Weiterbildungen hintereinander. Entsprechend erheben wir noch mal eine Abschlussbewertung. Hier werden Aspekte abgefragt wie die Beratungsleistungen, die individuelle Betreuung, die Ausstattung, der Online-Unterricht insgesamt und in wie fern die Weiterbildungen zur Erhöhung der Jobchancen beigetragen haben.

Gerade die Abschlussbewertung und der Faktor „bessere Jobchancen“ sind entscheidende Gradmesser um zu prüfen, ob wir zur Erreichung des Kernziels, der Unterstützung unserer Teilnehmer zur Wiederaufnahme eines Jobs, die richtigen Maßnahmen treffen.

Unser Fokus: Ihre Zukunft – Kontinuierliche Verbesserung bei der LVQ

Das mehrstufige Bewertungsverfahren gibt uns ein umfassendes Bild von Teilnehmerseite. Doch wir handeln auch proaktiv. Regelmäßige Ausbildungsbesprechungen, KVP-Meetings und Austauschrunden mit den Dozenten ergänzen die Teilnehmerrückmeldungen und ermöglichen es uns so, unseren Qualitätsstandard zu halten und stetig besser zu werden. Ein entscheidender Antrieb hierbei ist, dass bei der LVQ alle Akteure ihre Arbeit mit Herzblut verrichten und die Bedürfnisse ihrer Kunden nie aus den Augen verlieren: mit qualitativ hochwertigen Weiterbildungen die Chancen unserer Absolventinnen und Absolventen auf dem Arbeitsmarkt zu erhöhen. Der LVQ-Claim „Unser Fokus: Ihre Zukunft“ ist daher auch ein Versprechen an unsere Teilnehmerinnen und Teilnehmer.

Bestätigung hierfür finden wir in regelmäßigen Erfolgsbeobachtungen: Im Durchschnitt weit über 80% unserer Absolventen finden spätestens sechs Monate nach ihrer Weiterbildung einen Job.

Den richtigen Weiterbildungsanbieter finden – Unsere Tipps

„Was macht einen guten Weiterbildungsanbieter aus? Woran erkenne ich seine Qualität?“

Das waren die Ausgangsfragen dieses Beitrags. Bewertungen alleine spiegeln nur einen subjektiven Eindruck. Wir empfehlen, dass sie sich selbst ein Bild machen und direkt beim Weiterbildungsanbieter nachfragen. Gehen Sie mit folgender Checkliste ins Gespräch:

  • Welches Zertifikat oder Gütesiegel hat der Anbieter?
  • Wie ist die Qualität der Lernorte und der Ausstattung?
  • Welche Erfahrung hat der Anbieter, vor allem in den relevanten Weiterbildungsangeboten?
  • Wie läuft die Beratung? Nimmt sich der Berater Zeit? Hat er auch Ihre Situation im Blick?
  • Welche Informationen bekomme ich hinsichtlich der Qualität der Dozenten?
  • Gibt es Zusatzangebote zu den Themen Jobsuche und Bewerbung?
  • Wie gewährleistet der Anbieter die Qualität der Weiterbildung? Hat er ein funktionierendes Qualitätsmanagement?
  • Wie ist die Erfolgsquote der Teilnehmerinnen und Teilnehmer bei Prüfungen und Arbeitsaufnahme?

Ergänzen Sie die Fragen mit Kriterien, die für Sie persönlich entscheidend sind, wie zum Bespiel die Frage nach Erreichbarkeit oder passenden Lernformen. Dann wird die Suche nach dem passenden Weiterbildungsanbieter erfolgreich sein.

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Corona-Krise: Aktuelle Informationen aus der LVQ – Stand 12.11.2020 Thu, 12 Nov 2020 10:00:00 +0100 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/lvquerbeet/corona-krise-lvq-news.html post-259 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/lvquerbeet/corona-krise-lvq-news.html Lars Hahn In diesem Beitrag halten wir Sie über aktuelle Entwicklungen in der LVQ auf dem Laufenden. Update vom November 2020: Auch der Herbst und Winter werden bestimmt durch Corona-Einschränkungen,… Corona-Krise: Aktuelle Informationen aus der LVQ – Stand 12.11.2020 by Lars Hahn 12-11-20

Categories: LVQuerbeet

In diesem Beitrag halten wir Sie über aktuelle Entwicklungen in der LVQ auf dem Laufenden.

Update vom November 2020:

Auch der Herbst und Winter werden bestimmt durch Corona-Einschränkungen, Kontaktgebote und Hygieneregeln, so auch in Erwachsenen- und Weiterbildung. Und sind wir ehrlich: Kaum jemand ist erpicht darauf, mit zwanzig anderen Menschen acht Stunden am Tag in einen Raum zu verbringen.

Wir in der LVQ haben daher keine Eile, unseren mittlerweile etablierten Online-Präsenzunterricht wieder in den klassischen physischen Unterricht zurückzuführen. Mittlerweile seit über einem halben Jahr führen wir unsere per Bildungsgutschein buchbaren Vollzeitweiterbildungen als Online-Präsenzunterricht für über 150 Teilnehmer durch – mit so viel LVQ-Feeling wie möglich: persönlich, zwischenmenschlich, „präsenzig“. Nur kleine und kurze Seminare unserer Business-Akademie werden zurzeit überhaupt als klassischer Präsenzunterricht umgesetzt

Mit der Konferenzsoftware Zoom und dem Lernmanagementsystem Moodle haben wir ein System für virtuelles und dennoch möglichst persönliches Lernen erarbeitet und erfolgreich etabliert. Nach mehr als sechs Monaten konnten wir viele Erfahrungen mit unserem Online-Präsenzunterricht sammeln und die Prozesse und Abläufe stetig verbessern. Damit sind wir auch noch lange nicht fertig. Denn natürlich lernen wir gerade in unserer eigenen Turbo-Digitalisierung ständig dazu.

Zwischenzeitlich liefen mehr als 40 Kurse inklusive aller internen und externen Prüfungen digital und die Rückmeldungen sind für uns ermutigend. Übrigens äußerten auch viele unserer Teilnehmenden, dass sie aktuell nicht wirklich gerne physisch den ganzen Tag mit anderen Teilnehmern in einem Raum verbringen wollten.

Daher werden wir unseren Online-Präsenzunterricht auch weiterhin betreiben, solange sich die coronabedingte Situation nicht wesentlich entspannt. Wir rechnen diesbezüglich daher frühestens im Frühjahr 2021 mit Neuigkeiten. Da die LVQ grundsätzlich auch auf klassischen Präsenzunterricht vor Ort setzt, werden wir wieder Unterricht vor Ort in unserem Bildungszentrum anbieten, sobald es die Situation wieder gefahrlos und sicher zulässt.

Hier in unserem Blog lesen Sie mittlerweile einige Artikel mit Tipps zum Thema „Jobsuche in der Corona-Arbeitswelt“.

Wie Sie uns erreichen

Unser Büro ist durch die Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter der LVQ auch in diesen Zeiten montags bis freitags von 08:00 - 16:00 Uhr besetzt, sodass Sie uns telefonisch oder per Mail weiterhin erreichen können:

Aktuelle Teilnehmer: 0208-993880

Künftig startende Teilnehmer und Weiterbildungsinteressenten: 0208-9938833

Firmenkunden und Interessenten für berufsbegleitende Weiterbildungen: 0208-9938832

Für alle Teilnehmer und Interessenten: office@lvq.de

Bitte haben Sie Verständnis, wenn wir Ihnen aufgrund der aktuellen Lage nicht alle Fragen beantworten können. Zu Themen rund um Ihr Arbeitslosengeld und Ihre Förderung wenden Sie sich bitte an Ihre zuständige Agentur für Arbeit oder Ihr Jobcenter. Allgemeine Informationen der Bundesagentur für Arbeit finden Sie über den folgenden Link:

https://www.arbeitsagentur.de/corona-virus-aktuelle-informationen

Wir wünschen uns allen, dass wir diese außerordentliche Situation gesund überstehen. Passen Sie auf sich auf und bis bald!

Ihr LVQ-Team

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Weiterbildungsmesse Ruhr: Wie digitale Events in Zeiten von Corona bei... Thu, 05 Nov 2020 08:30:00 +0100 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/lvq-unterwegs/weiterbildungsmesse-ruhr-digitale-events-corona-jobsuche.html post-277 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/lvq-unterwegs/weiterbildungsmesse-ruhr-digitale-events-corona-jobsuche.html Martin Salwiczek Über 3.500 Besucher, 1.000 Gespräche und 126 zufriedene Aussteller - das ist das Ergebnis der 1. Digitalen Weiterbildungsmesse Ruhr. In diesem Beitrag schreiben wir über die Erfolge und Learnings aus… Weiterbildungsmesse Ruhr: Wie digitale Events in Zeiten von Corona bei der Jobsuche helfen #WeiterbildungRuhrDigital by Martin Salwiczek 05-11-20

Categories: LVQ Unterwegs

Mitten in der zweiten Corona-Hochphase fand die 1. Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr statt. Als Mitveranstalter waren wir gespannt, wie dieses neue Format angenommen wird und ob eine Messe auch online funktionieren kann. Über 3.500 Besucher und 126 zufriedene Aussteller zeigten, dass es geht. In diesem Beitrag schreiben wir über die Erfolge und Learnings aus der Digitalen Weiterbildungsmesse Ruhr und warum sich die Teilnahme an digitalen Events auch während der Jobsuche lohnt.

"Die Zeit ist reif für eine berufliche Weiterbildung"

Wer schon mal eine Karriere- oder Weiterbildungsmesse besucht hat, dem ist das Bild voller Hallen mit ihren Rednerbühnen, Infoständen, Essbüdchen und den Warteschlangen an den Messeständen vertraut. In der Phase von Corona fühlt es sich fast an wie ein Bild aus vergangener Zeit, denn Großveranstaltungen sind derzeit in Präsenzform nicht möglich. Dies erfordert neue Formate im virtuellen Raum, wie die erste Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr zeigt, die von Weiterbildungsunternehmen aus dem Ruhrgebiet in Kooperation mit Arbeitsagenturen und Jobcentern am 29.10.2020 veranstaltet wurde.

Ein sinnvoller Ansatz, da Weiterbildung nicht zuletzt durch die coronabedingte Unsicherheit auf dem Arbeitsmarkt ein essenzielles Thema ist.

„Die Dynamik in der Arbeitswelt ermöglicht wahnsinnige Chancen. Viele Menschen wollen sich gerade jetzt weiterbilden. Bedingt durch die Pandemie ist die Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr ein toller Ansatz und eröffnet gute Möglichkeiten sich auf einfache Weise über Weiterbildung zu informieren. Alle Akteure, die da sind, wollen helfen, wollen unterstützen“, so Schirmherr Torsten Withake, Geschäftsführer der Regionaldirektion Nordrhein-Westfalen der Bundesagentur für Arbeit.

Die Bedeutung von Vernetzung in Zeiten von Corona

Der Unterstützungsgedanke war auch ein maßgeblicher Faktor für das Gelingen der Veranstaltung. Organisiert wurde die Messe von einem Zusammenschluss sechs aktiver Weiterbildungsnetzwerke aus dem Ruhrgebiet. „Statt gegeneinander zu konkurrieren, haben wir hier sehr gut zusammengearbeitet, auch im Zusammenspiel mit den Arbeitsagenturen und Jobcentern. Es ist ein tolles Beispiel, wie wichtig Vernetzung in Corona-Zeiten ist. Gemeinsam kann man große Dinge bewegen“, betont Frank Bahnsen, Mitorganisator und Mitglied der Geschäftsleitung von TÜV Nord Bildung. 

Die Bedeutung von Vernetzung während der Pandemie lässt sich auch auf die Jobsuche übertragen, so LVQ-Geschäftsführer Lars Hahn, einer der Mitinitiatoren und Koordinatoren der Digitalen Weiterbildungsmesse Ruhr:

„Für Bewerberinnen und Bewerber gilt, dass Vernetzung gerade in Corona-Zeiten sehr wichtig ist und hilft. Wer gerade einen neuen Job sucht, ist vor allem auf Kontakte und Unterstützer angewiesen. Die kann er zwar auch auf Plattformen wie XING oder Linkedin finden, aber der persönliche Kontakt ist noch mal um einiges wertvoller. Und der ist gerade vor allem bei solchen digitalen Veranstaltungen wie der Digitalen Weiterbildungsmesse Ruhr möglich.“

Jobsuchende fanden auf der Online-Plattform der Jobwoche mit der digitalen Weiterbildungsmesse somit nicht nur eine Infoplattform vor, sondern eine interaktive Messe mit echten Gesprächsmöglichkeiten über Coaching- und Weiterbildungsangebote.

Die Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr – eine Erfolgsgeschichte

Das Ergebnis waren 3.500 Besucherinnen und Besucher, 126 Aussteller aus dem Ruhrgebiet und mehr als 1.000 geführte Gespräche – komplett online, digital. Kontaktsicher, hygienekonform und doch persönlich und individuell:

„Wir waren sehr gespannt wie das Format angenommen wird und ich muss sagen, dass die Veranstaltung die Erwartungen übertroffen hat. Es waren viele Besucher da und die Gespräche haben auch per Video super funktioniert. Natürlich gab es hier und da noch einige technische Schwierigkeiten, aber für die erste Veranstaltung in der Form war es ein voller Erfolg“, erklärt Meie Jäger von der LVQ.

Exkurs: Digitale Events für Bewerber als wichtiger Baustein für die Jobsuche

Die erste Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr zeigt, dass gerade für Jobsuchende digitale Events eine gute Alternative sind, sich über Trends und Entwicklungen ihrer Branchen zu informieren und Kontakte zu potentiellen Arbeitgebern zu knüpfen. Dafür bieten sich auch andere Formate, wie digitale Job- und Fachmessen, Online-Kongresse und Konferenzen oder virtuelle Stammtische an, die zum Teil kostenlos und frei zugänglich sind. Aktuell haben wir hier den Recruiting-Tag der Ingenieure, den Online-Karrieretag der Digitalbranche oder die Digital Transformation Week auf dem Plan.
Veranstaltungen zu Ihrem Themenbereich finden Sie unter anderem auf der Event-Plattform von XING, wo Sie gezielt recherchieren können. In den nächsten Wochen werden wir dieses Thema der digitalen Events für die Jobsuche in einem gesonderten Artikel weiter vertiefen.

Fazit: Es werden weitere digitale Events kommen

Abschließend möchten wir uns bei allen Akteuren rund um die Weiterbildungsmesse Ruhr bedanken. Es war eine spannende und wertvolle Erfahrung, dieses großartige digitale Event gemeinsam mit den anderen Weiterbildungsanbietern, den Agenturen für Arbeit und Jobcentern und den Vertretern der Jobwoche auf die Beine zu stellen. Wir alle sind uns sicher, dass wir vergleichbare Events veranstalten werden und freuen uns dann auf noch mehr Besucherinnen und Besucher.

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Jobsuche in Zeiten von Corona: Unsere hilfreiche Linkliste Wed, 28 Oct 2020 08:10:00 +0100 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/jobsuche/jobsuche-corona-hilfreiche-linkliste.html post-261 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/jobsuche/jobsuche-corona-hilfreiche-linkliste.html Angela Borin Geschäfte geschlossen, Homeoffice und Einstellungsstopp: Wer momentan eine Stelle sucht, fragt sich nicht ohne Grund, wie aussichtsreich die Jobsuche in Zeiten von Corona sein kann. Wie Sie die Zeit… Jobsuche in Zeiten von Corona: Unsere hilfreiche Linkliste by Angela Borin 28-10-20

Categories: Jobsuche

Dieser Beitrag enthält eine Sammlung nützlicher Links zum Thema Jobsuche während der Corona-Zeit und wird von uns regelmäßig aktualisiert. Seit dem letzten Update sind sechs Monate vergangen. Einige hilfreiche Beiträge sind in der Zeit dazu gekommen, auch wir haben unseren Beitrag dazu geleistet.

Wir haben unsere Linkliste um folgende Beiträge ergänzt:

Aus dem LVQ-Blog

Bewerbung in der Corona-Arbeitswelt: 3 Impulse für den erfolgreichen Einstieg (15.10.2020)

Professionelle Videokommunikation, richtiges Recherchieren für den Beruf, digitale Vernetzung werden zu wichtigen Kompetenzen in der Corona-Arbeitswelt. Lars Hahn gibt in diesen Beitrag Impulse wie Sie diese Kompetenzen erlangen und hat zudem einige spannende Leseempfehlungen für die #PostCorona-Zeit parat.


„Meine Weiterbildung half mir meine Leidenschaft zu zertifizieren.“ – Wie Geisteswissenschaftlerin Lisa Lokotsch in Corona-Zeiten ihren Job fand (03.09.2020)

Wie der Berufseinstieg trotz Corona gelingen kann, zeigen wir am Beispiel der Geisteswissenschaftlerin Lisa Lokotsch. Sie bildete sich bei der LVQ in den Bereichen Social Media und Online Marketing weiter und fand nach einem anschließenden Praktikum ihren neuen Job. Wie ihr das gelang, erfahren Sie in diesem Interview.


„Sie ziehen unseren Altersschnitt runter“ – Chemiker und LVQ-Absolvent Dr. Felix Schnieders (59) über seine erfolgreiche Jobsuche (01.10.2020)

Zur Fraktion der Jobsuchenden 50+ gehörte Felix Schnieders, der ebenfalls eine Weiterbildung bei der LVQ absolviert hat. Er bekam während der Corona-Phase mit 59 Jahren eine Festanstellung, und das auf eher unkonventionelle Weise.


Recruiting während der Corona-Krise: Was bedeutet das für die Jobsuche? (14.05.2020)

In diesem Beitrag nehmen wir einen Perspektivwechsel vor und fragen direkt an der Quelle nach, bei den Personalern. Wie gehen sie mit der Corona-Krise um? Und spannend: Was würden sie tun, wenn sie aktuell auf Jobsuche wären?


New Work reloaded: Wie Sie jetzt eine Neue Arbeit finden (25.06.2020)

Über „New Work“ – Neue Arbeit wurde bereits vor der Corona-Phase viel diskutiert. Der Begriff bekommt nun eine ganz neue Bedeutung. Lars Hahn empfiehlt in diesem Beitrag sich jetzt mit den drei elementaren Fragen der beruflichen Positionierung zu beschäftigen und gibt zusätzlich nützliche Tipps wie das gelingen kann.


Jobsuche: So findet man eine neue sinnvolle Aufgabe (19.10.2020)

Den selben Tenor hat dieser Beitrag von Claudia Michalski. Sie ist XING-Insider für berufliche Neuorientierung und Karrierewege und sieht die Krise als Chance. Nun sei es für Jobsuchende an der Zeit, sich Gedanken über die drei so simplen aber entscheidenden Grundfragen zu machen.

Was WILL ich im Job wirklich erreichen? Was KANN ich besonders gut? WOHIN möchte ich mich entwickeln?


Wechselwunsch: Den Job wechseln trotz Krise? (22.09.2020)

Jeder Zweite plant aktuell einen Jobwechsel, zitiert die Karrierebibel aus einer Umfrage. Doch macht das während Corona Sinn? Autorin Anja Rassek wägt Vor- und Nachteile ab und gibt Empfehlungen für die ersten Schritte der Neuorientierung.


Job und Arbeitswelt: 5 Corona-Mythen (14.10.2020)

Jobsuche macht derzeit keinen Sinn? Im Moment finden keine Bewerbungsgespräche statt? „Stimmt nicht“, sagt das Stellenportal Stepstone und präsentiert aktuelle Ergebnisse aus dem Stepstone Corona Report.


Jobsuche in der Corona-Krise: Wenn Bewerber im Dunkeln tappen (22.10.2020)

Auch wenn laut Stepstone-Studie Jobsuche weiterhin Sinn macht und Bewerbungsgespräche stattfinden, sind viele Bewerber verunsichert. HR-Blogger Henner Knabenreich appelliert in seinem Beitrag daher an die einstellenden Unternehmen, Ihren ungebremsten Stellenbedarf direkter zu kommunizieren. Der Beitrag ist auch daher lesenswert, da Knabenreich eine ausführliche Analyse des Stellenbedarfs in den unterschiedlichen Branchen aufzeigt.


Wie Firmen an günstige Topkräfte kommen – und Neueinsteiger ihre Chancen verbessern (04.10.2020)

Auch Berufseinsteiger haben es in der Corona-Phase schwer auf dem Arbeitsmarkt, sagt das Handelsblatt und gibt zugleich Tipps, wie Neueinsteiger ihre beruflichen Chancen verbessern können. Neben der Empfehlung sich weiterzubilden, finden sich weitere hilfreiche Anregungen.

 

Update vom 23.04.2020

Aufgrund einiger neuer Impulse und Ideengeber, erweitern wir unsere Linkliste um weitere nützliche Tipps zu Jobsuche und Bewerbung in der Corona-Krise:

Corona-Krise: Aktuelle Tipps für Jobsuche und Bewerbung

„Macht es in der Corona-Krise Sinn, sich auf ausgeschriebene Stellen zu bewerben? Muss ich mich als Absolvent von meinem Wunscharbeitgeber verabschieden? Wie schlimm ist eine „Corona-Lücke“ im Lebenslauf?“ Bernd Slaghuis beantwortet aus seiner Sicht als Coach einige spannende Fragen für Bewerber und gibt Tipps für die aktuelle Jobsuche.

Stellenanzeigen und Corona: Klarheit für Bewerber schaffen

Die meisten derzeit ausgeschriebenen Stellenanzeigen geben wenig bis keine Auskunft zum Bewerbungsprozess in Corona-Zeiten. Wie einige Unternehmen Rekrutierungsabsichten aber hilfreich für Bewerber formulieren, zeigt eine kleine Analyse dieser Stellen von Henner Knabenreich. Ein Plädoyer für mehr Transparenz in Stellenausschreibungen.

XING: Was Bewerber jetzt wissen müssen

Die Einladung zum Vorstellungsgespräch bleibt aus, dafür möchten sich einige Recruiter in den Businessnetzwerken mit Ihnen verknüpfen. XING gibt Einblicke und Tipps, auf was Sie bei Ihrer Jobsuche in Zeiten von Corona achten sollten.

Corona-Homeoffice: Diese 10 Todsünden dürfen Sie sich jetzt erlauben

Im Homeoffice nicht nur akribisch versuchen, alle Todsünden tunlichst zu vermeiden, sondern ein bisschen mehr Bewusstsein für das eigene und berufliche Wohlbefinden schaffen: Bernd Slaghuis nimmt zehn Todsünden – mit etwas Ironie – unter die Lupe.

Plötzlich online: So gelingen Meetings und Workshops im digitalen Raum

Ob selbstständig, festangestellt oder auf Jobsuche – Seminarsituationen, Teamsitzungen und auch Interviews kommen derzeit in Form von Online-Meetings daher. Wie Sie diese erfolgreich (mit)gestalten und mit welchen Tools Sie sich vertraut machen können, beschreibt der Erfahrungsbericht von Dr. Kerstin Hoffmann.


 

 

 

Ursprünglicher Artikel vom 08.04.2020:

„Die Jobzusage bereits in der Tasche kam dann plötzlich doch eine Absage – wegen Corona.“

„Welcher Arbeitgeber sucht denn momentan? Eine Bewerbung macht jetzt doch gar keinen Sinn!

„Plötzlich wird man nur noch vertröstet: ‚Melden Sie sich nochmal, wenn das vorbei ist.‘“

Statt des sonst so hart umkämpften Stellenmarktes herrscht in Zeiten von Corona für viele Bewerber und Bewerberinnen gefühlsmäßig gähnende Leere auf dem Arbeitsmarkt. Unternehmen haben Ihre Stellenausschreibungen eingefroren, bereits ausgemachte Vorstellungsgespräche sind auf Eis gelegt und Netzwerktreffen abgesagt. Ein Grund als Bewerber die „Flinte ins Korn zu werfen" und sich gar nicht erst um berufliche Positionierung und Bewerbung zu bemühen?

Zugegeben: Wer derzeit auf Jobsuche ist, hat es nicht leicht. Jedoch lesen wir von Erfahrungen und erleben auch im Bekannten- und Teilnehmerkreis, dass noch immer fleißig Stellen besetzt werden. Aber wo fangen Sie an?

Eine Frage, mit der wir uns in diesem Beitrag beschäftigen. Dazu sammeln wir viele Links zu lesenswerten und nützlichen Artikeln und Beiträgen, die Ihnen in dieser Zeit Unterstützung für die Themenbereiche Bewerbung, Homeoffice, Videointerview und Positionierung bieten sollen.

Es muss nicht immer DIE Bewerbung sein: Mehrwert, Netzwerken und Neuorientierung

In schwierigen Phasen lohnt es sich manchmal mehr, in verschiedene andere Richtungen zu blicken statt die eine Bewerbung anzufertigen. Ob Stärkenanalyse, Netzwerken oder Neustart, folgende Artikel haben für alle Ausrichtungen spannende Tipps und Impulse in petto:

5 Ways To Stand Out In Your Job Search During The Coronavirus Pandemic

Haltung, Qualität und Mehrwert sind in der Corona-Krise mehr denn je entscheidend, um einen potenziellen Arbeitgeber von der eigenen Einstellungen zu überzeugen. Damit Sie auch in diesen Zeiten hervorstechen, hat das Wirtschaftsmagazin Forbes fünf Tipps für Sie zusammengestellt.


Was tun, wenn Sie jetzt gerade auf Jobsuche sind?

Welche Lösungen Sie anbieten können, nimmt auch Caterine Schwierz in ihren vier Tipps auf und regt zu einem Gedankenaustausch auf LinkedIn an.


Jobsuche in Zeiten von Corona

Die Hochschule Bremen hat 13 Tipps für Studierende und aktuelle Alumni zusammengestellt, die unter anderem die Themen „Berufsweg ebnen“, „Netzwerken“, „Finanzen sichern“ und „das eigene Profil schärfen“ beinhalten. Nicht nur gute Tipps für Studenten, sondern für alle, die sich bestmöglich auf (virtuelle) Bewerbungsprozesse während und nach Corona vorbereiten wollen.


Karriere-Reset: So gelingt der berufliche Neustart

Im Podcast beleuchtet XING mithilfe von Coach David Blum, welche Schritte nötig sind, um sich beruflich neu zu positionieren. Möglicherweise ein Schritt, den es sich nun zu gehen lohnt.


XING: Diese neuen Tools und Funktionen machen das Arbeiten einfacher

Bis Ende April stellt XING allen seinen Mitgliedern ausgewählte Premium-Funktionen kostenlos zur Verfügung, um virtuell in Kontakt zu bleiben und Netzwerkaufbau zu betreiben. Darüber hinaus helfen neue Features bei der eigenen Stärkenanalyse, decken Entwicklungsfelder auf und geben die Chance, Fähigkeiten in diese Richtungen auszubauen.


Netzwerken für Einsteiger: Kontakte für die Jobsuche aufbauen und pflegen

Unsere Tipps für den Netzwerkaufbau und die Netzwerkpflege gelten auch in der Corona-Krise. Durch den virtuellen, engen Draht zu Ihren Kontakten und Ihrer Branche können Sie auch jetzt oder nach der Krise von Empfehlungen Ihres Netzwerks profitieren.


Telefon- oder Videointerview: Virtuell und doch persönlich

Das Telefon- oder Videointerview ist heute gefragter denn je. Jedoch versetzt es viele, nach wie vor, in Stresssituationen. Wie Sie sich auf solche Gespräche vorbereiten können und welche Tipps Recruiter und Interviewer für Sie haben, erfahren Sie in den nachstehenden Links:

Vorstellungsgespräch: Tipps für Telefon & Video

Die Karrierebibel hält mit ihrem Beitrag einige Tipps für sowohl das Telefon- als auch das Videointerview bereit: Von Kleidungswahl über Akustik und Stimme bis hin zur Technik. Gerade in dieser Zeit eine praktische Vorbereitungslektüre.


Bühne frei für Ihr überzeugendes Video-Vorstellungsgespräch

Auch der Personaldienstleister Robert Half hat für die Einladung zum Videointerview wertvolle Tipps zusammengestellt. Während die ersten neun, die Zeit vor dem Gespräch betreffen, beleuchten die letzten vier Ihr Auftreten während des Gesprächs.


Remote Recruiting – Vorstellungsgespräche per Video erfolgreich durchführen

Hays führt zehn wichtige Punkte an, die Unternehmen beherzigen sollten, um mit dem Bewerber oder der Bewerberin ein erfolgreiches Video-Vorstellungsgespräch zu realisieren. Diese Punkte sind in abgewandelter Form aber auch für die Kandidaten Anhaltspunkte, damit Sie im Videointerview überzeugen.


Wegen Coronavirus: SAP führt Vorstellungsgespräche nur noch per Videocall – diese 2 Dinge solltet ihr laut dem Personalchef für Deutschland dabei beachten

Warum es bei Video-Vorstellungsgesprächen auf Vorbereitung und Empathie ankommt, erfahren Sie im Gespräch des Business Insider mit SAP-Personalchef Cawa Younosi. Der Softwarekonzern ist übrigens „immer auf der Suche nach neuen Talenten – auch in der Coronakrise“.


Jobs in der IT-Branche: Bewerben und Einstellen in Zeiten von Corona

Trotz Corona sucht die IT-Branche nach wie vor zahlreiche Mitarbeiter und Mitarbeiterinnen. Wie Sie sich auch im Telefongespräch einen guten Überblick über die menschliche Komponente im Unternehmen verschaffen, verrät Digital Business.


Remote Recruiting & Onboarding: Virtuell neue Mitarbeiter einstellen

Im Interview mit Nico Sonnenberg, dem Head of Customer Success Management, spricht personalmarketing2null über virtuelles Recruiting. Herr Sonnenberg zeigt dabei auf, wie Bewerbungsgespräche, Probetage und sogar das Onboarding für Bewerber in seinem Unternehmen verlaufen. Ableitungen für Ihr Wunschunternehmen in Corona-Zeiten sicherlich möglich.


Wer sucht denn noch? Gefragte Jobs in der Krise

Auch jetzt gibt es noch einige Unternehmen, die Positionen besetzen möchten und müssen. Wer zur Abwechslung nicht nur von zu Hause arbeiten und darüber hinaus seinen Beitrag in dieser Krise leisten möchte, kann sich auf folgenden Seiten umsehen:

Corona-Krise: Diese 7 Branchen suchen jetzt dringend Personal

Gesundheitswesen, Supermärkte, Logistik und Nachhilfe: Alle diese Branchen haben momentan einen erhöhten Bedarf an Mitarbeitern und Mitarbeiterinnen. Wie Sie bei der Stellensuche am Besten vorgehen, verrät das Stellenwerk.


Gemeinsam für die Landwirtschaft und für uns alle!

Durch fehlende Saisonarbeitskräfte aus dem Ausland suchen gerade Landwirte dringend nach hilfsbereiten Arbeitnehmern, um bei Anbau, Pflege und Ernte zu helfen. Diese Plattform bringt Arbeitgeber und Arbeitnehmer unbürokratisch zusammen.


Corona: Was macht der Arbeitsmarkt?

Um sich ein Bild von der eigenen Branche zu machen, lohnt der Blick auf die ausführliche Analyse von Wollmilchsau, welche Entwicklungen und Trends des Arbeitsmarktes aufzeigt. 

Homeoffice – Die Balance zwischen Produktivität, Sozialisation und sozialer Nähe

Auch die Jobsuche läuft zurzeit überwiegend im Homeoffice. Gerade in Zeiten der Einschränkung, Isolation und Enge ist dafür eine gute Vorbereitung und Planung – sowohl technischer als auch familiärer und sozialer Natur – sinnvoll. Folgende Links bieten Ihnen Unterstützung:

Kostenloser Homeoffice-Guide: Produktiv arbeiten trotz Corona

Viele Arbeitnehmer sind momentan zu Homeoffice aufgerufen und auch Jobsuchende arbeiten vom heimischen Schreibtisch. „Wie die Heimarbeit am besten funktioniert und worauf es für alle Beteiligten zu achten gilt“, hat t3n im Corona-Homeoffice-Guide für Sie umfangreich zusammengefasst.


Coronaquarantäne: Zehn Maßnahmen gegen mentalen Stress

„Das Arbeiten von zu Hause bringt Enge und Isolation mit sich.“ Daher stellt Geschäftsführerin Reinhild Fürstenberg zehn Maßnahmen vor, die Sie gegen den mentalen Stress nutzen können, um sowohl im beruflichen als auch privaten Bereich weiterhin motiviert und erfüllt zu handeln.


Kinder im Home-Office – 13 Tipps, um nicht zu verzweifeln

Homeoffice ist für viele eine neue Herausforderung, insbesondere dann, wenn die eigenen Kinder plötzlich ebenfalls permanent zu Hause sind. Unternehmensberaterin Franziska Bluhm hat hilfreiche Tipps parat, wie Sie Ihr Kind sinnvoll einbinden können und trotzdem effizient von zu Hause arbeiten können.


Homeoffice: Wie bin ich eine gute Chefin – für mich selbst

Wenn die Orientierung von außen wegbricht, können Selbstreflexion, Routinen und Zielplanungen Orientierung für sich selbst schaffen. Gründerin Vera Strauch gibt sieben Tipps, die helfen, sich in Zeiten von Corona Leitplanken zu schaffen.


Corona Homeoffice Tip: Nähe schaffen

Für das soziale Befinden ist eine gewisse Nähe unerlässlich – auch für die Jobsuche im Homeoffice. Wie Sie das „Arbeitsklima“ am häuslichen Arbeitsplatz heben, verraten vier spannende Tipps, die sowohl Arbeitende als auch Jobsuchende mit Kollegen und Kolleginnen gut umsetzen können.


Informellen Austausch im Homeoffice verbessern

In eine ähnliche Richtung geht der Beitrag von Harald Schirmer, der durch virtuelle Nähe den informellen Austausch und zwischenmenschliche Begegnungen steigern möchte. Dazu erwähnt er verschiedene Möglichkeiten: Von der virtuellen Kaffeecke bis hin zu Lauf-Meetings.


Corona-Spezial – Mentale Gesundheit: „Wir brauchen Pausen im digitalen Dauerfeuer“

„So, wie wir Fenster fürs konzentrierte Arbeiten benötigen, brauchen wir auch die Pausen von allen Informationsfluten.“, so Coach Lena Wittneben. Es geht um unsere mentale Gesundheit: Sowohl für das Arbeiten als auch die Phase der Jobsuche im Homeoffice durchaus wichtig.


Homeoffice in der Corona-Krise: „Nimm Dir die Freiheit, die Du jetzt brauchst“

Anstatt sich einen starren Tagesplan zu machen, verfolgt Coach Bernd Slaghuis eine andere Zielsetzung. Wichtig ist, dass das Arbeitspensum erledigt wird, zu welcher Uhrzeit am Tag dies geschieht, sollte auf die individuellen Bedürfnisse – zum Beispiel die Kinderbetreuung – abpassbar sein.

Weiterbildung: Fähigkeiten ausbauen für den nächsten Job

Wenn die eigene Ausrichtung klar ist und der Stellenmarkt momentan abgegrast ist, kann sich auch ein Blick auf weiterführendes Lernmaterial lohnen. Hier finden Sie Angebote zur eigenen Weiterbildung und zum Kennenlernen neuer Werkzeuge:

Lernen Trotz Corona

Die PH Niederösterreich hat ein Portal ins Leben gerufen, auf dem die Hochschule Lernangebote und Prozesse für das Lernen zu Hause zusammengetragen hat. Spannend für alle, die ihrem Alltag eine gewisse Struktur geben wollen und sich auch in Zeiten von Corona weiterbilden möchten.


200 digitale Werkzeuge für Beruf und Weiterbildung

Bereits im Oktober auf unserem Blog erschienenen bietet die „Top 200 Tools for Learning 2019“ von Jane Hart gerade auch in der Corona-Krise spannende Möglichkeiten, neue Werkzeuge für Bildung und Beruf kennenzulernen, Fähigkeiten auszubauen und diese Tools fürs Netzwerken zu nutzen.


„Die Zeit ist reif für berufliche Weiterbildung!“ Aber wozu eigentlich?

Warum eine berufliche Weiterbildung 2020 sinnvoll ist, wie Sie Ihre Fähigkeiten damit weiter ausbauen und wie Sie die für sich passende Weiterbildung finden, beleuchtet Geschäftsführer Lars Hahn in unserem Blog.


Wissen teilen in der Corona-Krise

In den vergangenen Wochen haben diesen Links vermehrt unseren Weg gekreuzt, weil sie Wissen teilen und viele gerade genau an diesem gleichen Strang ziehen: Wissen teilen und gemeinsam lernen. Genau aus diesem Grund haben wir diese Liste nun zusammengetragen und freuen uns auf den Austausch mit Ihnen.

Also ergänzen Sie gerne in den Kommentaren und lassen Sie uns an Ihrem Wissen teilhaben!


 

 

 

 


 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

Für Berufstätige bietet die LVQ Business Akademie entsprechende Weiterbildungen. Der Fokus liegt auf der Vermittlung fachspezifischer Themen aus dem gesetzlich geregelten Bereich. Inhouse-Seminare, Beratung und Schulungen für Unternehmen runden das Angebot der LVQ ab.

Wenn Sie Fragen zu unserem Angebot oder Interesse an einer Beratung haben, rufen Sie uns einfach an!

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„Worauf muss ich beim Lebenslauf achten?“ – Die ultimative Sammlung von... Thu, 22 Oct 2020 08:17:00 +0200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/bewerbung-und-jobsuche/lebenslauf-ultimative-sammlung-tipps.html post-276 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/bewerbung-und-jobsuche/lebenslauf-ultimative-sammlung-tipps.html Angela Borin Insbesondere im aktiven Bewerbungsprozess stellt sich oftmals die Frage, wie der eigene Lebenslauf inhaltlich und gestalterisch präsentiert werden soll. Was gehört überhaupt rein und auf was ist… „Worauf muss ich beim Lebenslauf achten?“ – Die ultimative Sammlung von Beiträgen, Links und Tipps by Angela Borin 22-10-20

Categories: Bewerbung und Jobsuche

Da ist sie, die berufliche Herausforderung, die Sie schon lange suchen. Jetzt fehlt eigentlich nur die passende Bewerbung samt aktuellem und überzeugendem Lebenslauf. Doch was gehört eigentlich in den oftmals als Herzstück der Bewerbung deklarierten Lebenslauf? Was muss an welcher Stelle wie detaillreich vermerkt werden und auf was verzichten Sie lieber? Welche gestalterischen Formalien gilt es zu berücksichtigen? Und wie gehen Sie mit besonderen Stationen in Ihrem Lebenslauf um?

Viele Fragezeichen, die in den Köpfen der meisten Jobsuchenden rot aufleuchten, aber eine Antwort ist nicht in Sicht. Dabei finden sich im Internet unzählige Ratgeber und Artikel zum Thema Lebenslauf, die Auswahl vertrauenswürdiger Quellen und Links jedoch fällt schwer. Wenngleich wir immer dafür plädieren, über das Dokument Lebenslauf hinauszublicken, um den Menschen und nicht nur das Pflichtelement kennenzulernen, haben wir uns genau aus diesem Grund nähergehend mit dem vermeintlichen Kernstück der Bewerbung beschäftigt.

Für Ihre Unterstützung und Orientierung haben wir dabei wertvolle Artikel rund um das Thema Lebenslauf zusammengetragen, damit Sie bei Ihrem künftigen neuen Arbeitgeber schon in der Bewerbung zu glänzen:

Inhaltlich mit dem Lebenslauf überzeugen: Aber wie?

Während die Optik den ersten Anreizpunkt darstellt, der den Leser dazu verleitet, Ihrem Lebenslauf einen genaueren Blick zu schenken, ist es die Inhaltsebene, die die Aufmerksamkeit des Personalers an Ihren Lebenslauf bindet. Wie Sie sich und Ihre Kompetenzen künftig selbstbewusst und abgestimmt auf die angestrebte Stelle ins entsprechende Licht rücken und beim potenziellen Arbeitgeber eine Vorstellung entfalten, wie Sie das Team ergänzen können, verraten folgende Artikel:

Lebenslauf schreiben: 10 Tipps, warum einfach einfach besser ist

Damit Ihr Lebenslauf weder zu fachspezifisch noch zu allgemein klingt und obendrein die derzeit gängigen Standards wahrt, hat Dr. Bernd Slaghuis zehn Tipps zusammengefasst, wie Sie Ihren Lebenslauf optimal gestalten und sich so für Ihren Leser greifbar machen.

Der Lebenslauf

Im Abgleich mit Beispielen zu verschiedenen Branchen und Erfahrungsgruppen zeigt der Karriereletter auf, welche Struktur und welche Stationen für den Lebenslauf bedeutsam sind. Darüber hinaus beschreibt er, wie Noten und insbesondere Erfolge angegeben werden können, um die Eignung für die Stelle leserorientiert herauszustellen.

18 Tipps für den Lebenslauf

Ein Master-CV als Basis für jeden Lebenslauf, der an ein Unternehmen versendet wird, klingt erstmal nach viel Arbeit. Der Wissenschaftsladen Bonn unterstreicht mit seinen 18 Tipps jedoch, dass solche ein Master-CV bei der Abstimmung des roten Fadens vereinfachend unterstützen kann.

Mit diesem einfachen Trick punkten Sie in Ihrem Lebenslauf

„Ich habe ein Online-Vertriebsbuchungssystem entwickelt und eingeführt, mit dem ein Umsatzwachstum von 15 Prozent in den ersten sechs Monaten erzielt wurde.“ Weg von allgemeinen Formulierungen hin zu Handlungsverben und Beispielen plädiert Hays für einen lebendigeren Lebenslauf, der wahrhaft veranschaulicht, was Sie können und für den kommenden Job mitbringen. Formulierungstipps inklusive.

Berufserfahrung im Lebenslauf: Reihenfolge, Beispiele, Tipps

Beschäftigungsdauer, Beförderungen und Aufstiege, angeeignete Fähigkeiten und der rote Faden: Die karrierebibel stellt eindrucksvoll dar, warum Sie ein besonderes Augenmerk auf die Sektion „Berufserfahrung“ in Ihrem Lebenslauf legen sollten. Zudem wird im Artikel veranschaulicht, wie Sie die passenden Stationen wählen und angeben, um dem Personaler das richtige Bild von sich zu vermitteln.

Wenn der Lebenslauf zu jung und der Aufbau zu alt sind. Die Generation 50+ und ihr CV.

Mehr als 30 Jahre Berufserfahrung: Wie soll das in einen Lebenslauf passen? Eine Frage, vor der die Generation 50+ häufiger steht. Michael Hahl meint, das liege zum Teil auch daran, dass falsche Lebenslauf-Vorlagen ausgewählt werden, nämlich diejenigen, die auf junge Bewerber ausgerichtet sind. Spannende Gedanken und Tipps für Bewerber der Kategorie 50 Plus.

Dein Werdegang auf einen Blick: Der Ingenieur-Lebenslauf

Neben formalen Aspekten erhalten Ingenieure auf get-in-engineering berufsspezifische Tipps für die inhaltliche Aufbereitung ihres Lebenslaufs.

Der Lebenslauf als Absolvent – Muster und Vorlagen

Frisch von der Universität geht es auf in die hart umkämpfte Welt der Bewerbungen. Worauf speziell Absolventen achten sollten, wenn sie sich der formalen und inhaltlichen Gestaltung ihres Lebenslaufs widmen, hat der Karriereletter für Sie zusammengefasst.

Lebenslauf: Warum wir klare Kante zeigen sollen

Der Lebenslauf ist das entscheidende Kriterium innerhalb einer Bewerbung, meinen die meisten. Im XING Talk räumt Dr. Bernd Slaghuis daher mit den Mythen rund um den CV auf und gibt Tipps, wie Lebenslauf und Anschreiben sich passend ergänzen können.

Bewerben im Laufe des Lebens

Vom Berufseinstieg über den Wiedereinstieg und den Berufswechsel bis hin zum Downshifting und der magischen Grenze „50plus“: Der Wissenschaftsladen Bonn setzt sich mit dem Thema Bewerbung und der Veränderung im Laufe des Lebens auseinander und zeigt anhand von kleinen Beispielen, auf was es in welcher Phase ankommt.

Mit digitalen Kompetenzen punkten

Von „EDV“ zu „Photoshop, Wordpress und Twitter“: Viele Unternehmen achten bei jeder Einstellung vermehrt auf digitale Kompetenzen, da oftmals alle Mitarbeiter auf die ein oder andere Weise in die Online-Kommunikation eingebunden werden (müssen). Wie Sie sich breiter aufstellen und an welcher Stelle Sie Ihre Kenntnisse unterbringen, erklärt der Wissenschaftsladen Bonn.

Facebook-Profil im Lebenslauf

Während Partyfotos natürlich nicht in die klassische Bewerbungsmappe gehören, steigt in speziellen Branchen – in der Öffentlichkeitsarbeit und der Online-Kommunikation für Unternehmen – stetig die Nachfrage nach digitalen Kompetenzen. Wie Sie diese an geeigneter Stelle im Lebenslauf platzieren, beschreibt der Wissenschaftsladen Bonn.

Mit Auslandserfahrung in der Bewerbung punkten

Ein Au-Pair-Jahr in der Ferne, eine Bildungsreise im Nachbarland, das Studium am anderen Ende der Welt oder die Projektbetreuung auf einem anderen Kontinent gelten als wünschenswerte Auslandserfahrungen. Wie Sie diese passend in Ihrem Lebenslauf platzieren, erklärt bewerbung.com.

Ehrlicher Lebenslauf – Das alles kann ich nicht

Zur Abwechslung mal etwas anderes ausprobieren und den Personaler überraschen: mit einem ehrlichen Lebenslauf, der nicht nur die Stärken herausstreicht, sondern auch die Schwächen. Der Spiegel zeigt am Beispiel eines Klienten von Karriereexpertin Svenja Hofert, dass der Ansatz funktionieren kann.

Aufbau und Inhalt eines perfekten Lebenslaufs

Ein und derselbe Lebenslauf eignet sich nicht für jede Stelle. Bewerbung.com erklärt, worauf es für eine bestimmte Stelle ankommt und gibt Tipps, wie Sie Ihre Qualifikationen richtig filtern und welche Fallstricke Sie besser vermeiden.

Elternzeit, Weiterbildung, Lücken und Co.: Was muss oder kann ich wie und wo angeben?

Nicht alle Kategorien und Stationen des eigenen Lebenslaufs lassen sich im Sinne des Punktes „ins rechte Licht rücken“ verkaufen, zumindest vermeintlich. Wie Sie daher mit fragenaufwerfenden Themen umgehen können, warum Sie welche Punkte erwähnen sollten und wie Sie dies geschickt bewerkstelligen:

Lebenslauf Lücken: Schluss mit dem Versteckspiel

Ob die eigene Krankheit, der Wiedereinstieg nach Elternzeit, die Pflege von Angehörigen oder einfach die wohlverdiente Auszeit und Neuausrichtung zwischen zwei Jobs – Dr. Bernd Slaghuis unterstreicht, dass nichts davon verheimlicht werden sollte, damit Sie Ihrem Wunscharbeitgeber schon im Lebenslauf auf Augenhöhe begegnen. Starkes Plädoyer für Ihre innere Haltung.

Lücken im Lebenslauf: Ehrlich erklären und sinnvoll füllen

Sabbatical, Umorientierung, FSJ oder schlichtweg in der Probezeit gekündigt: Speziell für die Lebensläufe der Generation Y bedeutet das „Lücken“ bevor das Arbeitsleben richtig begonnen hat. Wie Sie diese Lücken ehrlich und auf die Wunschstelle passend erklären ohne zu lügen und welche Fehler Sie vermeiden sollten, beleuchtet das Arbeitsabc.

Fortbildung im Lebenslauf: Welche erwähnen und wie?

Während des Berufslebens ergeben sich häufig neue Herausforderungen und geforderte Hard und Soft Skills, die Arbeitnehmer und Jobsuchende unter anderem durch Weiter- oder Fortbildungen meistern bzw. erwerben können. Wie und welche Maßnahmen für die nächste Stelle in Ihren Lebenslauf gehören, demonstriert die Karrierebibel. Beispiele inklusive.

Muss man Kinder im Lebenslauf angeben?

„Eltern stehen häufig vor der Frage, ob sie ihre Kinder im Lebenslauf angeben sollen.“ Bewerbung.com hat daher mit Experten gesprochen und gibt Tipps, wie und wann Sie von Ihren Kindern erzählen sollten.

Grundschule, Elternzeit & Co: Was gehört in den Lebenslauf – und was nicht?

Von den Namen der Eltern über die Grundschule, Abschlussnoten und (Schul-)Praktika bis hin zu Arbeitslosigkeit und Krankheit kann der eigene Lebenslauf an der ein oder anderen Stelle vor die Herausforderung stellen: „Wo und wie notiere ich das?“ bewerbung.com greift die häufigsten Fragezeichen auf und beantwortet, ob eine Nennung sinnvoll ist.

Bewerbung nach Elternzeit: Tipps zum Wiedereinstieg

Die Elternzeit verändert viele Parameter im eigenen Leben – manchmal auch diejenigen, die für den aktuellen Job bedeutsam sind. Plötzlich kommt die Frage auf, ob eine Rückkehr an den alten Arbeitsplatz überhaupt infrage oder eine Umorientierung zum Tragen kommt. Die karrierebibel gibt Tipps, wie Sie sich während der Elternzeit bereits auf einen Wiedereinstieg durch Bewerbung vorbereiten können und veranschaulicht anhand von Beispielformulierungen, wie Sie Ihre Elternzeit im Lebenslauf sowie im Anschreiben darstellen können.

Job Hopping: Kann man zu viele Jobs in seinem Lebenslauf haben?

Eine Reduzierung der Belegschaft, ein Umzug in ein anderes Bundesland oder ein selbstgewählter Wechsel: Manchmal häufen sich kurze Beschäftigungszeiten in Unternehmen, im ungünstigen Falle direkt aufeinanderfolgend. Auslandskarriere verrät, wie Sie mit diesen in Ihrem Lebenslauf umgehen können.

Jobhopping: Wie viele Jobwechsel verträgt ein Lebenslauf?

Ob aus privaten Gründen, wirtschaftlichen Belangen oder endenden Befristungen – nicht immer werden Arbeitnehmer gewollt zum Jobhopper. Wie Sie insbesondere mit kurzen Stationen umgehen und diese in Ihrem Lebenslauf trotzdem vorteilhaft abbilden, stellt das Arbeitsabc anhand von Tipps und Beispielformulierungen heraus.

Müssen Ingenieure ihre Betriebsratsarbeit im Lebenslauf erwähnen?

Die Arbeit für den Betriebsrat kann nicht nur für Ingenieure in Bewerbungen sowohl ein dickes Plus als auch ein schnelles Ausscheiden aus dem Bewerbungsprozess bedeuten. Für welche künftigen Tätigkeiten welche Situation wahrscheinlicher ist und wo die Betriebsratsarbeit im Lebenslauf angebracht werden sollte, beschreibt ingenieur.de.

Lücken und Lügen im Lebenslauf

Mit Fokus auf Reisen nach dem Studium erläutert die FAZ, warum Auszeiten und berufliche Orientierungsphasen nicht kaschiert, sondern sowohl im Lebenslauf kenntlich gemacht als auch im Vorstellungsgespräch von selbst angesprochen werden sollten.

Lücke im Lebenslauf: 4 Tipps, wie du am besten damit umgehst

Insbesondere seit Corona verlängern sich Lücken im beruflichen Lebensweg unfreiwillig. Wie Sie am besten mit einer Lücke durch Elternzeit, berufliche (Neu-)Orientierung oder das Corona-Virus umgehen, beschreibt kununu.

Was tun bei Lücken im Lebenslauf?

Von Berufseinstieg über Formulierungshilfen bis hin zur Wirkung auf den Personaler befasst sich Lebenslauf.de mit den viel diskutierten Lücken im Lebenslauf. Welche Taktiken häufig angewendet werden, mit welchen Sie am besten fahren und wie diese bei Personalern ankommen, beschreibt der Artikel.

Lebenslauf-Maybes: Bei Hobbies, Ehrenamt und Interessen scheiden sich die Geister

„Hobbys und Ehrenamt verraten etwas über die Persönlichkeit“, meinen die einen. „Das hat oftmals gar keinen Bezug für den Arbeitgeber“, erklären die anderen. Worauf wir uns also einigen können: Je nach Berufserfahrung und Branche kann die Nennung von Ehrenämtern und Interessen sicherlich von Vorteil sein, insbesondere dann, wenn sie sehr eng an der Wunschstelle liegen und Ableitungen in den zukünftigen beruflichen Kontext zulassen. Die nachstehenden Links beleuchten diese Experten spaltenden Kategorien:

Ehrenamt: Bessere Chancen in der Bewerbung?

Insbesondere durch das Bachelor-Master-System ist für Absolventen die Vergleichbarkeit und Austauschbarkeit der Lebensläufe gestiegen. Hier kann ein (einschlägiges) Ehrenamt den Unterschied machen. Im Gespräch mit Prof. Dr. Melchers beleuchtet der Wissenschaftsladen Bonn diese Besonderheit im Lebenslauf.

Hobbys im Lebenslauf: Persönliches preisgeben, oder lieber nicht?

Die Frage, ob Hobbies im Lebenslauf genannt werden sollten, umtreibt Lebenslauf-Schreiber bereits seit einiger Zeit. Während manche pro Hobby-Nennung sind, lehnen andere dies wiederum ab. Wann sich Hobbies im Lebenslauf lohnen und wie diese zu einem runderen Gesamtbild Ihrer Person beitragen können, verdeutlicht bewerbung.com.

Interessen im Lebenslauf: Die besten Hobbys für die Bewerbung

Der Nutzen von Interessen wird für den Lebenslauf häufig unterschätzt. Dabei können Hobbies „Ihrer Bewerbung den Feinschliff geben – oder aber der letzte Sargnagel sein“, meint der Karrieresprung. Welche Hobbykategorie für welche Branche sinnvoll sein kann und von welchen Interessen Sie generell lieber Abstand nehmen, verdeutlicht der Artikel.

Belanglos bis extrem: Hobbys im Lebenslauf richtig einsetzen

Daran anknüpfend zeichnet bewerbung.com hier das Bild vom langweiligen Stubenhocker bis hin zum Adrenalinjunkie vor dem inneren Auge nach. Wann hinsichtlich der Hobbies Vorsicht geboten ist, demonstriert dieser Artikel.

Kreative Ausschmückung und ab ins rechte Licht: Wie ehrlich muss ich im Lebenslauf also sein?

Wenngleich der eigene Lebenslauf nicht stets linear in die eine Richtung gelaufen ist und auf dem beruflichen Lebensweg Lücken entstanden sind, sollten Lügen nie die Konsequenz aus diesen teils liebsamen, teils gewählten – Familie, Sabbaticals und Neuorientierung – und teils ungewollten – Krankheit, Pflege oder betriebsbedingte Kündigungen – „Irrungen und Wirrungen“ sein. Während kleine Schummeleien vielleicht noch geduldet oder schnell überprüft werden, können große Lügenkonstrukte auch Jahre später noch immer zum Verhängnis werden und sollten daher mit Abstand betrachtet werden:

Lügen im Lebenslauf – Wann drohen rechtliche Konsequenzen?

Eine kleine Erweiterung der Verantwortungsbereiche hier, eine Beschönigung der Beschäftigungszeiten dort und eine Anpassung von Zeugnissen: In vielen Lebensläufen werden Wahrheiten kreativ an die zu schreibende Bewerbung angepasst. Wann es rechtlich brenzlig wird und wie die Rechtsprechung mit Flunkereien und Lügen im Lebenslauf verfährt, äußert die Rechtslupe.

Lügen im Lebenslauf: Was ok ist – und wo es strafrechtlich relevant wird

Im Interview mit Arbeitsrechtler Dr. Nebeling deckt t3n auf, wie Personaler Täuschungen im Lebenslauf herauskristallisieren sowie aufdecken und welche juristischen Konsequenzen im schlimmsten Fall auf angehende Bewerber oder bereits Beschäftigte zukommen.

Lebenslauf: Zwischen Ausschmückung und Lüge

Kleine Ungereimtheiten geschmeidiger wirken lassen oder die Wahrheit hier und da etwas zurechtbiegen: Ab wann beginnt eigentlich die Lüge? Untermalt von Aussagen zweier Rechtsanwälte schaut der Wissenschaftsladen Bonn auf diese Fragestellung und erklärt, dass Lügen auch noch nach Jahren eine außerordentliche Kündigung nach sich ziehen können.

Dennoch kommt die Absage: Welche Lebenslauf-Fehler schuld sein könnten

Nicht immer sind es aber gleich die ganz großen Lügen, die Bewerber ins Aus katapultieren. Oftmals sind es eher die vielen kleinen Fehler, die sich auf jeder vorher genannten Ebene einschleichen können. Sei es aus: „Ich habe es nicht besser gewusst.“, „Ich hatte nicht genügend Zeit.“ oder schlichtweg „Das habe ich übersehen.“ Welche Flüchtigkeitsfehler Sie dabei besonders im Blick behalten können:

Lebenslauf Killer: Diese Angaben sofort entfernen!

Ob fehlende Sorgfalt oder Unwissenheit: Fehler katapultieren den eigenen Lebenslauf schnell auf den auszusortierenden Stapel des Personalers. Welche Unaufmerksamkeiten Sie in Zukunft deutlicher ins Auge fassen sollten, erklärt die Karrierebibel anhand der 15 häufigsten Lebenslauf-Killer.

Die sechs gravierendsten Fehler im Lebenslauf

Während sich über den letzten Punkt in vielen Artikeln streiten lässt, zeigen die ersten fünf Sorgfalts- und Detailreichtumsfehler bei bewerbung.com deutlich, auf was es in einem Lebenslauf ankommt.

Die 7 größten Irrtümer: Dos und Dont’s beim Lebenslauf

Einreduzieren, verschweigen und Details im Zeugnis reichen aus: Um den Lebenslauf ranken sich viele Mythen, die für seit langem aus dem Bewerbungsprozess Ausgeschiedene etliche Fallstricke bereithalten. XING deckt die sieben häufigsten Irrtümer auf.

Korn Ferry: Das sind die fünf größten Fehler im Lebenslauf

Erfolge präzise und kurz auf den Punkt dokumentieren, den Lebenslauf an den potenziellen Arbeitgeber anpassen und aktive Netzwerknutzung sind drei von fünf Tipps, die das Beratungsunternehmen Korn Ferry für Sie bereithält.

Mehrwert, Fehlervermeidung und Schreiben für den Robo-Recruiter: Die Sicht des Personalers

Wie geht es denn nach der ganzen Mühe – aus Sicht der Bewerber hinter den Kulissen – im Büro der Personaler weiter? Was ist für Recruiter von Interesse, wie blicken sie eigentlich auf die mühsam erstellten Bewerbungsunterlagen und was genau ruiniert aus ihrer Sicht den Lebenslauf? Fragen, die folgende Artikel zu beantworten versuchen:

Die drei wichtigsten Argumente: So überzeugen Sie Recruiter mit Ihrem Lebenslauf

Interesse, Mehrwert und künftiges Potenzial: Maria Holschuh von Hays beleuchtet bei Automobilwoche drei bedeutsame Fragestellungen, die es im Lebenslauf innerhalb verschiedener Stationen zu beantworten gilt, um sich von den Mitbewerbern abzuheben.

Lebenslauf: Worauf Personaler in den ersten 6 Sekunden achten

„Sechs Sekunden brauchen Personaler für den ersten Eindruck.“, lauten die ersten Worte des Artikels. Anhand einer Untersuchung überprüft t3n, welche Stationen im Lebenslauf zuerst bzw. besonders viel Beachtung erlangen und zeigt auf, inwieweit sich die Struktur auf die ganzheitliche Betrachtung des Lebenslaufs auswirkt.

Typische Fehler im Lebenslauf (und wie Sie diese vermeiden können)

Von Struktur und Rechtschreibung bis hin zu Lücken und Lügen sind die klassischen Fehlerquellen eines Lebenslaufs meist bekannt. Welche Faux-Pas warum genau zum Aussieben durch den Personaler führen, erklärt Marcus Reif durch die HR-Brille.

Recruiter Stories: So sollte ein guter Lebenslauf aussehen!

Haarsträubend oder exzellent? Im Blog von Searchtalent berichtet die erfahrene HR Managerin Christine von Borcke-Wloka, welchen Mehrwert ein Lebenslauf für einen Personaler herausstellen muss. Durch die Augen der Personalerin lassen sich für Bewerber spannende Rückschlüsse auf den eigenen Lebenslauf ziehen.

KI in der Personalauswahl – So machen Sie Ihren Lebenslauf fit für „Robo-Recruiter“

Wenn nicht mehr der Personaler, sondern die künstliche Intelligenz – die KI – Ihren Lebenslauf sichtet, lohnt sich für die richtige Passgenauigkeit eine etwas andere Herangehensweise an das Format Lebenslauf. Katharina Hain von Hays hat sieben Handlungsempfehlungen parat, damit Ihr Lebenslauf sowohl menschliche als auch Robo-Recruiter anspricht.

Die praktische Bewerbungsunterlage – europäischer Lebenslauf

Empfehlungen für Bewerbungen gibt es wie Sand am Meer, was bei einem Unternehmen funktioniert, klappt beim nächsten wohlmöglich nicht. Einen Standard gibt es aber: den europäischen Lebenslauf. Was dieser in jedem Fall enthalten sollte, was Personaler aus ihm lesen können und wie die einzelnen beruflichen Stationen aufgegliedert sein sollten, zeigt Marcus Reif.

Chatbot statt Lebenslauf? Die Zukunft des Recruiting

Wenngleich wir noch nicht gänzlich im Zeitalter des digital veränderten Recruitings angekommen sind: Neben dem klassisch digitalisierten Papier bieten auch die sozialen Medien immer einfachere Schnittpunkte, um sich über bestimmte Angaben für ein Unternehmen spannend zu machen. Der Human Resources Manager zeigt aus HR-Sicht einen Weg auf.

Lebenslauf-Gestaltung: Durch ansprechende Optik die Aufmerksamkeit lenken

Nachdem der Inhalt samt Formulierungen steht, stellt sich die Frage nach dem passenden gestalterischen Rahmen. Die folgenden Links bieten Ihnen dabei eine erste Hilfestellung hinsichtlich Formatierung, Typografie, Akzentuierung und Struktur, damit Sie einen optisch ansprechenden und überzeugenden Lebenslauf kreieren können:

Mächtig Support: Hilfreiche Tipps und kostenlose Vorlagen für deine Bewerbung

Statt mit nur einem Artikel fährt Monster in dieser Übersichtsseite von branchenspezifischen Vorlagen über Tipps zur Gestaltung bis hin zu den häufigsten Fragen zum Thema Lebenslauf alles auf, was Sie für Ihren Lebenslauf im Hinterkopf behalten sollten. Mit den gestalterischen und formulierungstechnischen Hilfestellungen für Ihre Zielbranche können Sie die Vorlagen individuell auf Ihren beruflichen Lebensweg abstimmen und überzeugen.

Lebenslauf Layout – Tipps zur professionellen Gestaltung

Ein achtloser, unattraktiver und unstrukturierter Lebenslauf endet schnell auf dem Stapel der Absagen. Einen umfangreichen Artikel mit Tipps zu Schriftart, Hervorhebungen, Farben und Gestaltung sowie Bewerbungsbild bieten daher die Bewerbungsschreiber – gespickt mit Beispielen.

Kennen Sie schon diesen Lebenslauf-Trick?

Stimmlich und durch Untertitel untermalt beschreibt Jochen Mai im YouTube-Video, wie der Lebenslauf klassischerweise aufgebaut sein und welcher Struktur er folgen sollte. Zudem verrät er zwei besondere Tipps und erklärt, warum diese Ihren Lebenslauf hervorheben können: die angestrebte Position und die Schmuckfarben.

Mit diesem Layout wird Ihr Lebenslauf zum Hingucker

Neben inhaltlichen Aspekten trägt das Layout eines Lebenslaufs maßgeblich dazu bei, ob und wie lange ein Lebenslauf gelesen wird. Damit Ihr Lebenslauf die wichtigsten Formalien berücksichtigt, hat bewerbung.com die entscheidenden Kriterien für die Gestaltung zusammengetragen.

Typografie: Times New Roman im Lebenslauf ist wie Jogginghose beim Bewerbungsgespräch

Times New Roman, Comic Sans, Helvetica und Garamond sind allesamt kostenfreie Schriftarten in Microsoft Word, doch eigenen sich nicht alle gleich gut für eine Bewerbung. Ein knackiger Artikel von t3n mit klaren Empfehlungen zur Typografie im Lebenslauf.

Lebenslauf unterschreiben – ja oder nein?

Die Unterschrift am Ende des Lebenslaufs gehört für viele Arbeitssuchende und Unternehmen zum guten Ton. Doch an welcher Stelle sollte diese mit welchem Stift und in welcher Größe stehen? Dieser Frage geht das arbeits-abc auf den Grund.

Unterstützung durch Lebenslauf-Vorlagen

Vor rund vier Jahrzehnten noch mit der Schreibmaschine und auch noch vor zwei Jahrzehnten stetig wieder neu getippt, müssen Lebensläufe – Mustern sei Dank – heute nicht einmal mehr eigenhändig formatiert werden. Wenngleich wir grundsätzlich empfehlen, den Lebenslauf selbst zu gestalten, kann dieser charmante Vorteil des Zeitalters der Digitalisierung Ihnen dennoch hilfreiche Impulse und Ideen für Ihr individuelles Design geben:

Lebenslauf-Muster: Vorlagen für die optimale Bewerbung

Mit Canva erstellt, den EU-Lebenslauf als Basis herangezogen, selbst designt oder auf eine Vorlage zurückgegriffen: Ute Blindert vom Karriereletter stellt verschiedene Beispiele vor, gibt Formulierungstipps und erklärt, worauf es bei der Nutzung von Vorlagen ankommt.

Lebenslauf Vorlagen: Anleitung, Formulierungen + Online-Editor

Für einen lückenlosen, vollständigen und übersichtlichen tabellarischen Lebenslauf stellt die karrierebibel Ihnen mehr als 50 kostenfreie Vorlagen zur Verfügung und liefert Impulse und Hilfestellungen zur inhaltlichen Gestalt.

Lebenslauf.com

XING bietet über seinen Lebenslauf.com-Service die Möglichkeit, aus vorgefertigten Vorlagen die geeignete auszuwählen und für den individuellen Lebenslauf direkt auf der Plattform mit den eigenen persönlichen Parametern einzufüllen. Letztlich können Sie Ihren Lebenslauf dann als PDF herunterladen.

Englischer CV und Europass: So kann es auch im Ausland klappen

Je nach Land des Wunschunternehmens gelten andere Standards für Bewerbungen. Daher lohnt immer die Suche nach den individuellen Wünschen und Anforderungen eines jeden Landes und Unternehmens. Mit dem Curriculum Vitae (CV) schlagen Sie aber zumindest für Europa oftmals schon die richtige Richtung ein. Und gerade weil der Europass – durchaus ambivalent und mit Vorsicht zu genießen – immer mal wieder empfohlen wird, haben auch wir zwei Links zu diesem Thema mit aufgenommen:

Lebenslauf vs. CV – womit Sie im Ausland punkten

Eine Bewerbung im Ausland unterliegt oftmals anderen Maßstäben und Richtlinien. Worauf es im englischsprachigen Lebenslauf ankommt und welche Lebenslauf-Besonderheiten Sie in Großbritannien, den USA, aber auch in der Schweiz erwarten, erklärt bewerbung.com.

Curriculum Vitae (CV): Definition, Aufbau, Umfang, Besonderheiten

CV, Resume oder Lebenslauf? Wo die Unterschiede liegen und wie die englische Variante des Lebenslaufs aufgebaut ist, veranschaulicht die karrierebibel.

Europass Lebenslauf – Besser bewerben

Mit dem Europass-Lebenslauf lassen sich auch Bewerbungen innerhalb Europas realisieren. Auf der Seite des Europasses gibt es eine kurze Zusammenfassung, die verrät, welche Möglichkeiten sich für und durch die Erstellung eines Europass-Lebenslaufs ergeben. Häufige Fragen sowie weiteres Informationsmaterial findet sich in den gelben Kästchen darunter. Innerhalb des Textes findet sich die Weiterführung zum Europass-Portal auf dem der Europass-Lebenslauf gestaltet werden kann.

Europass: Lebenslauf, E-Portfolio, Inhalte & Erstellung

Andere Lebenslauf-Standards umsetzen und die Chancen auf dem europäischen Arbeitsmarkt steigern, dazu kann der Europass-Lebenslauf verhelfen. Welche Inhalte der Europass-Lebenslauf aufweist, wie Sie diesen anfertigen und welche Nachteile er birgt, erläutert die karrierebibel.

Das Bewerbungsfoto: Kein Muss und dennoch Blickfang des Lebenslaufs

Zur optischen Gestaltung zählt in gewisser Weise auch das Bewerbungsfoto, dass den Blick des Personalers einfängt und einen ersten Eindruck von Ihrer Person vermittelt. Auf was Sie bei einem aussagekräftigen Bild achten sollten:

5 Tipps für ein gutes Bewerbungsfoto, Profilfoto für Xing und mehr

Wenngleich ein Bewerbungsbild, rechtlich gesehen, nicht mehr Bestandteil einer Bewerbung sein muss, gehört es im Lebenslauf nach wie vor zum guten Ton und führt bei Fehlen nicht selten dazu, dass Bewerber eine Absage kassieren. Welche Fragestellungen und Gesichtspunkte daher im Voraus geklärt werden sollten, beantwortet der Karriereletter.

Tipps für ein professionelles Bewerbungsfoto

Ungewollte Freizügigkeit, Unschärfe und veraltete Schnappschüsse haben im Bereich „Bewerbungsfoto“ keinen Platz. Damit Sie sich die größten Fotopannen ersparen, bespricht bewerbung.com Merkmale guter Bewerbungsfotos.

Professionell und sympatisch: Das Ingenieur-Bewerbungsfoto

Um mit dem Lebenslauf überzeugen zu können, bedarf es in Deutschland auch immer noch eines professionellen Bewerbungsfotos. Wenngleich viele der Tipps für alle Bewerber zutreffen, gibt es beim Punkt „Garderobe“ von get-in-engineering nochmal spezifische Tipps für Ingenieure.

Kreativer Lebenslauf: Warum nicht mal ins Auge fallen?

Sich effektiv von den Mitbewerbern abzugrenzen und beim ersten Anblick der Bewerbung sofort herauszustechen: Für einige Branchen kann in puncto Design der Blick über den Tellerrand lohnen, da mit einer kreativen Gestaltungsform gewissermaßen schon eine kleine Arbeitsprobe einhergehen kann. Insbesondere die visuell-orientierten, schreibenden und online-affinen Berufe sind hier angesprochen. Welche Möglichkeiten es gibt:

Kreative Bewerbungen: So sehen wirklich beeindruckende Lebensläufe aus

Ob Website, Video(game), Social Media oder Google Maps: t3n hat für Sie kreative Lebensläufe zusammengetragen, die Impulse und Inspirationen für eine etwas andere Herangehensweise an den eigenen Lebenslauf geben sollen. Anschauliche Beispiele garantiert.

Kreative Bewerbung: Die Social Media Bewerbung

Facebook, Instagram, Pinterest und Co. haben schon vor vielen Jahren Einzug in das alltägliche und berufliche Leben gehalten und werden speziell von den digital Affinen genutzt, bis die „Drähte glühen“. Warum sich dies also nicht schon in der Bewerbung zunutze machen? Ein Plädoyer für eine kreative Social-Media-Bewerbung, voll von ideengebenden Beispielen – auch für den Lebenslauf.

Online-Bewerbung: Wie man sein Pinterest-Board zum Lebenslauf macht 

Als bildgewaltige Datenbank, die durch Boards die Erstellung verschiedener Kategorien ermöglicht, bietet Pinterest die hervorstechende Möglichkeit, den eigenen Lebenslauf ansprechend zu visualisieren. Wie das Ganze aussehen kann, veranschaulicht t3n anhand eines Beispiels.

Erstelle online kreativen und professionellen Lebenslauf

Canva bietet unzählige Vorlagen zur Gestaltung des Lebenslaufs an, sodass sich für jede Branche das Passende findet. So lassen sich nicht nur klassische Lebensläufe, sondern auch kreativere Formen designen. Diese können nicht nur heruntergeladen, sondern auch auf Webseiten eingebettet oder mit anderen geteilt werden. Eine Anleitung zur Lebenslaufgestaltung sowie häufig gestellte Fragen samt Antworten bieten größtmögliche Hilfestellung.

Kreativer Lebenslauf: Wie Sie Canva für Ihre Bewerbung nutzen können

Insbesondere in Branchen, in denen die Bewerbung bereits eine kleine Arbeitsprobe darstellt, kann eine kreativere Variante des Lebenslaufs angebracht sein. Der Karriereletter veranschaulicht anhand von Beispielen, wie Sie das Tool Canva für Ihren Lebenslauf einsetzen können.

Alternativen zum Lebenslauf

Manches Mal stoßen Bewerbungen und der Lebenslauf an ihre Grenzen. Einige Bewerber haben sich unzählige Male neu für ihren Lebenslauf erfunden, ihn reihenweise versandt und kommen doch auf keinen grünen Zweig. Genau hier können alternative Strategien der Bewerbung, bei denen der Lebenslauf erst in einem späteren Schritt zum Tragen kommt und eine untergeordnete Rolle einnimmt, neue Türen öffnen. Insbesondere im verdeckten Stellenmarkt erfolgt der erste Kontakt beispielsweise oftmals über Empfehlungen oder Businessnetzwerke, sodass das persönliche Gespräch zu allererst im Fokus steht – noch vor der Zusendung eines Lebenslaufs:

Verbiegen für den Lebenslauf? Vergiss es!

Später Berufseinstieg, lange Auszeiten und Neuorientierungen entsprechen zumeist nicht dem gewünschten Bild vom perfekten, geradlinigen Lebenslauf. Bewerber mit solchen Profilen haben es auf Jobsuche daher ungleich schwerer, wenn sie altbekannte Bewerbungspfade einschlagen. Lars Hahn plädiert deswegen, sich andere Wege zu erschließen – Systematisch Kaffeetrinken zum Beispiel – und somit zuerst auf das Gespräch statt den Lebenslauf zu setzen.

Netzwerken für Einsteiger: Kontakte für die Jobsuche aufbauen und pflegen

Am offenen Stellenmarkt vorbei rekrutieren Unternehmen ihre Mitarbeiter zunehmend durch Empfehlungen, interne Aufstiegsgespräche oder Headhunter, die Talente über die Businessnetzwerke ansprechen. Im Fokus: Das persönliche Gespräch als erster Anlaufpunkt. In allen genannten Szenarien ist das eigene Netzwerk entscheidend. Wie Sie ein solches aufbauen und pflegen, veranschaulicht unser Artikel.

„Du bist mehr als Dein Lebenslauf!“ – Unser Motto für die Zukunft der Jobsuche und Personalauswahl

Weg von linearen Karrierepfaden und dem Blick in den Rückspiegel besinnen wir uns in der LVQ darauf, das Hier und Jetzt unserer Teilnehmerinnen und Teilnehmer zu beleuchten und Ihnen die passende Hilfestellung für Ihren künftig angestrebten beruflichen Lebensweg anzubieten. Wie Sie selbst den Fokus von Ihrem Lebenslauf auf ihre jetzigen Bedürfnisse lenken und die passende Richtung ins Visier nehmen, erklärt unser Kollege Martin Salwiczek.

Ehrlichkeit, Identifikation und Professionalität: Worauf kommt es im Lebenslauf an?

Ob nun klassisch oder kreativ gestaltet: Die Optik unterstützt in erster Linie hauptsächlich, dass sich Ihr Lebenslauf einfach und nutzerorientiert Ihrem Leser – dem Personaler – erschließen kann. Viel essenzieller ist die passgenaue Auswahl Ihrer eigenen Lebenslaufstationen, welche durch überzeugende Formulierungen die Verbindung zur gewünschten Branche, zum Unternehmen und zur angestrebten Position kenntlich machen. Hier sollte zu jeder Zeit das Hauptaugenmerk liegen, da sich durch perfekt abgestimmte Inhalte am deutlichsten der Mehrwert, den Sie in die Firma einbringen können, unterstreichen lässt. Gerade dadurch positionieren Sie sich als der oder die richtige Kandidat/in und machen sich als Person sicht- und greifbar. Dies unterstützt Ihren Leser, ein erstes Bild von Ihnen im Unternehmen und im Zusammenspiel mit den Kollegen nachzuzeichnen und erleichtert die Entscheidung zu treffen, Sie zu einem Kennenlerngespräch einzuladen.

Wenngleich Sie die menschliche Komponente „Personaler“ dabei nicht beeinflussen können und Ihr Lebenslauf gegebenenfalls bei dem ein oder anderen Recruiter auf Granit beißt: Werfen Sie in diesem Fall nicht gleich die Flinte ins Korn, weil Sie etwas Neues in puncto Lebenslauf ausprobiert haben. Zwischen Formatierung, Typografie, Formulierung und den einzelnen möglichen Überkategorien lauern etliche Fallstricke, die so manches Mal einfach dem persönlichen Gusto – sowohl Ihrem als auch dem des Personalers – unterliegen.

Während der modern gestaltete Lebenslauf, die Betriebsratszugehörigkeit, die Elternzeit oder die Interessen für den einen sehr erfrischend wirken können und Identifizierungsmomente hervorrufen, wird die Reaktion bei einem anderen Recruiter wohlmöglich nicht ausgelöst. Bedeutsam ist daher, dass Sie sich mit Ihrem Lebenslauf identifizieren können – sowohl inhaltlich als auch gestalterisch – dass Ihr Lebenslauf hält, was er verspricht und dass Sie klar und deutlich zeigen, wer Sie sind und was Sie für die (ausgeschriebene) Position mitbringen. Und dann klappt es mit Sicherheit bei der nächsten Bewerbung.

Bei der ehrlichen und auf Ihre Wunschposition zugeschnittene Erstellung Ihres Lebenslaufs wünschen wir Ihnen viel Erfolg und drücken Ihnen die Daumen für Ihre kommenden Bewerbungen. Lassen Sie uns auch gerne an Ihren Lebenslauf-Erfahrungen teilhaben und erzählen Sie uns davon in den Kommentaren. Wir freuen uns!

 


 

 

 

 


 

 

P.S.: Vielen Dank für die vielen Inspirationen aller hier genannten Ideengeber und ebenfalls für die Lebenslauf-Vorlage der Karrierebibel, die individuell angepasst unser Titelbild ziert.


 

 

 

 


 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

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Bewerbung in der Corona-Arbeitswelt: 3 Impulse für den erfolgreichen... Thu, 15 Oct 2020 08:17:00 +0200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/bewerbung-und-jobsuche/bewerbung-corona-arbeitswelt-einstieg-tipps.html post-275 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/bewerbung-und-jobsuche/bewerbung-corona-arbeitswelt-einstieg-tipps.html Lars Hahn Jobsuche in der Corona-Arbeitswelt: In seiner Kolumne befasst sich Lars Hahn mit aktuellen Trends und gibt Impulse für Ihre Bewerbung. Bewerbung in der Corona-Arbeitswelt: 3 Impulse für den erfolgreichen Einstieg. by Lars Hahn 15-10-20

Categories: Bewerbung und Jobsuche Jobsuche

Wir sind grad noch mittendrin – in der Corona-Arbeitswelt. Gerade für jemanden, der sich beruflich neu positionieren möchte, sind das herausfordernde Zeiten. Denn seit einem halben Jahr sind wir geprägt von Kontaktbeschränkungen, Lockdown-Diskussionen, Hygieneregeln und Homeoffice. Dementsprechend haben sich auch die Daten in Wirtschaft und Arbeitsmarkt entwickelt.

Die Arbeitslosenzahlen sind in den letzten Monaten beachtlich gestiegen, auf knapp 3 Millionen. Zum Vergleich: Im März lagen sie noch um 600.000 darunter. Dennoch gibt es zaghafte Tendenzen der Besserung. Sowohl das IFO-Beschäftigungsbarometer als auch das IAB-Arbeitsmarktbarometer zeigen nach oben. Der Arbeitsmarkt scheint sich bereits langsam zu beleben, wenn, ja wenn nicht eine zweite Welle alle Erholungstendenzen zunichtemachen könnte. Man könnte die Situation beschreiben mit:

Die Lage ist nicht aussichtslos, aber ernst.

Tipps für die Jobsuche im Corona-Arbeitsmarkt gibt es deshalb hier im Blog schon länger. In diesem Beitrag betrachte ich aktuelle Dynamiken in der Corona-Arbeitswelt und gebe Ihnen drei Impulse für die Jobsuche und Bewerbung in diesen wechselvollen Zeiten.

Corona-Arbeitswelt: Mehr VUCA denn je

Unsere Arbeitswelt ist VUCA: Volatil, Unsicher, Complex und Ambivalent. Das gilt umso mehr, falls Sie sich gerade zwischen zwei Jobs befinden. Die individuelle Unsicherheit, die die Arbeitslosigkeit mit sich bringt, wird durch die Unwägbarkeiten des Corona-Arbeitsmarktes noch gesteigert. Die große Frage, wie sich unsere Arbeitswelt weiterhin entwickeln wird, steht natürlich im Raum. Und zwar nicht nur quantitativ. Es stellt sich auch die Frage, welche Entwicklungen und Trends sich durch die letzten Monate der Corona-Krise beschleunigen oder gar neu ergeben. Schon vor Corona sprach man von der VUCA-Arbeitswelt: Digitale Transformation, Klimawandel, Globalisierung, demografischer Wandel führen zu hoher Dynamik, schwieriger Voraussagbarkeit und vielfacher Unsicherheit. Für die Corona-Zeit gilt dies mehr denn je. Bereits jetzt ist absehbar, dass sich unsere Arbeitswelt durch Corona noch mal rasanter verändern wird, garniert mit vielen Ungewissheiten und Widersprüchen. Was klar ist:

Es wird nicht wieder so, wie es vor Corona gewesen ist.

Nicht nur, dass wir uns vielleicht nie mehr die Hand zur Begrüßung geben werden, viele Veränderungen oder gar Errungenschaften, die wir durch die dynamischen Entwicklungen der Corona-Zeit erfahren haben, werden wir mitnehmen, manche freiwillig, andere notgedrungen.

Das „New Normal“ – Digitale Transformation im Schnellverfahren

Wie entwickelt sich nun die Arbeitswelt in den nächsten Monaten oder gar Jahren? Was passiert nach Corona? Unter dem Schlagwort #PostCorona haben sich hierzu schon einige Akteure Gedanken gemacht. Momentan klingt #PostCorona vielleicht noch nach ferner Zukunft oder gar nach einem geheimnisvollen und fremden Land. Keiner weiß genau, wie es dort sein wird, aber viele spekulieren darüber. Und dennoch – schon jetzt „normalisieren“ sich Arbeits- und Kommunikationsprozesse in vielen Bereichen und Branchen. Manche sprechen über unsere dynamisch digital veränderte Arbeitswelt bereits vom „New Normal“.

Allenthalben verändert sich die Kommunikationskultur und die Art der Zusammenarbeit: New Work im mehrfachen Sinne. Hygieneregeln und Abstandsgebote führen zu Videomeetings und Reisearmut. Das wiederum beschleunigt digitale Ferndiagnosen und Industrie-4.0-Prozesse.

Impulse für die Bewerbung in der Corona-Arbeitswelt

Wenn Sie sich gerade mit der Jobsuche befassen, sind Sie gut beraten, die dynamischen Entwicklungen der Arbeitswelt zu beobachten und sich vorzubereiten auf einen Einstieg in einen sich schnellverändernden Corona-Arbeitsmarkt. Daher möchte ich Ihnen drei Trends beschreiben, die auch während der Bewerbung für Ihren neuen Einstieg in die aktuelle spezielle Corona-Arbeitswelt erkundet werden können.

1. Be prepared for „Videokommunikation und Online-Konferenzen“

Es liegt auf der Hand: Ohne Zoom, Teams, Webex, Skype, Facetime, GotoMeeting und all die anderen Videotools läuft hier gar nichts mehr. Berufstätige und Unternehmen entdecken, dass Videomeetings sehr gut die Präsenzvarianten ersetzen können. Nach anfänglichem „Hört man mich“, „Dein Mikro ist an“ und „Dein Bild hakt“ hat sich die Arbeitswelt größtenteils eingegroovt und schätzt die Effizienz und bisweilen die kommunikativen Gewinne durch Videokonferenzen, Online-Meetings und Co. 1:1-Videogespräche ersetzen sogar die klassischen Telefonate: „Komm, ich zeig Dir das kurz auf Zoom.“ Wenn Sie gerade zwischen zwei Jobs sind, lernen Sie ohnehin früher oder später, dass viele Jobinterviews genauso laufen, nämlich online. Deshalb lohnt es sich, Videomeetings zu üben: Mit Freunden und Familie das geforderte Videotool vor dem Online-Bewerbungsgespräch zu testen, gehört heute zum Einmaleins. Gute Tipps zum Vorstellungsgespräch per Video finden Sie auch im Blog von Bernd Slaghuis.

2. Recherche und Lernen im Web

Gerade Wissensarbeiter leben davon, dass sie recherchieren, Neues herausfinden und stetig dazulernen. Das gilt längst nicht nur für Akademiker. Wer andere fragt, erhält schon mal als Antwort: „Let me google that for you.“

Berufliche Recherchen finden zu allererst im Internet statt.

Gerade in der Bewerbungsphase ist dies oft die einzige Quelle von Recherchen zu Arbeitsmarkt, Arbeitswelt und dem zukünftigen Job. In den Businessnetzwerken XING und LinkedIn erfahren Sie viele neue Branchennews und können mit der erweiterten Suche nach Akteuren Ihrer Zielbranchen recherchieren. Webseiten von Berufsverbänden wie vbio oder VDI, Branchennetworks wie researchgate oder dasauge und Onlinepräsenzen klassischer Fachmedien helfen Ihnen, sich über Trends Ihrer Fachgebiete auf dem Laufenden zu halten. Und berufliches Lernen übers Web geht heutzutage so einfach: Auf Plattformen wie Khan-Academy, Udemy und Linkedin-Learning finden Sie knackige Lerneinheiten zu beruflichen Themen fürs kleine Geld, aber teils sogar kostenlos. Die Google-Zukunftswerkstatt bietet Ihnen kostenlose Seminare zu diversen Digital- und Onlinethemen. Dort gibt es auch einen kleinen kostenlosen Kurs, den ich zusammen mit der Zeitakademie zum Thema Digitale Selbstvermarktung erstellen durfte. Dieser bietet sich gerade während der Bewerbungsphase an.

3. Digitale Vernetzung – wichtiger denn je

Dass digitale Vernetzung die Jobchancen erhöht, ist nicht erst seit Corona eine Weisheit. Jedoch wird die systematische Vernetzung durch Online-Plattformen in Zeiten von Reisearmut, Eventstornierungen und Kontaktbeschränkungen bedeutsamer denn je. Die Businessnetzwerke LinkedIn und XING haben zudem auch regen Mitgliederzuwachs in Corona-Zeiten, insbesondere die Aktivitäten nehmen dort zu. Wer jetzt noch nicht aktiv sein Netzwerk pflegt und Recherchen betreibt, verpasst viele Chancen der digitalen Vernetzung. Mithilfe eines brauchbaren bzw. optimierten Profils bei XING und LinkedIn, einer aktiven Recherche nach Kontakten und interessanten Personen können Sie Ihre Erfolgsaussichten im Corona-Arbeitsmarkt signifikant erhöhen. Systematisch Kaffeetrinken geht nämlich auch online ganz gut in diesen Zeiten.

Bonustipp: Lesenswertes zur Arbeitswelt in #PostCorona

Es gibt einige gute Quellen und Beiträge zum Thema #PostCorona im Internet zum Weiterlesen. Manche mit dem Fokus auf alles, was mit dem Coronavirus zusammenhängt, andere weiterführend auch zu anderen Themen wie Klimakrise, Digitale Transformation und demografischer Wandel. Diese fünf Quellen habe ich für Sie als Bonus, ergänzend zu meinem Beitrag, ausgewählt:

  • Das Zukunftsinstitut hat ein Special zur PostCorona-Arbeitswelt erstellt. Trends wie Digitalisierung und New Work haben sie dort selbstverständlich verarbeitet.
  • Etwas spezieller, aber lohnenswert ist der Corona-Homeoffice-Guide von t3n.
  • Das Blog des Fraunhofer-Instituts für Arbeitswirtschaft ist ohnehin lesenswert und hat hier ein Special zu „Mensch und Arbeitswelt“ und eines zum Thema „Coronavirus“.
  • Bei der Bertelsmann-Stiftung befasst sich ein ganzes Team mit der „Zukunft der Arbeit“ und schreibt im gleichnamigen Blog über die Veränderungen unserer Arbeitswelt.
  • Die Zeit hat sich in ihrem Online-Bereich dem „Wandel der Arbeit“ verschrieben. Auch sehr lesenswert.

Fazit: Digitale Transformation der Jobsuche – Chancen und Möglichkeiten

Online – Recherche – Vernetzung: Diese aktuellen Trends sind jetzt wichtig für das Bestehen am Arbeitsmarkt und werden auch in der #PostCorona-Arbeitswelt bleiben. Auch die Jobsuche befindet sich momentan – noch mehr als vorher – in der digitalen Transformation. Das stellt Sie vielleicht vor Herausforderungen, aber es birgt auch Chancen. Wer diesen Weg der digitaleren Jobsuche einschlägt, erhöht seine Möglichkeiten der Informationsrecherche, gewinnt vielfältige Wege der Kontaktgewinnung sowie Pflege und steigert die Erfolgsaussichten seiner Jobsuche- und Bewerbungsbemühungen. Und genau dabei wünsche ich Ihnen viel Erfolg.


 

 

 

 


 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

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#WSXD: Welche Learnings wir von der New-Work-Veranstaltung für Bewerber... Thu, 08 Oct 2020 09:48:00 +0200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/neue-arbeitswelt/wsxd-new-work-learnings-bewerber.html post-274 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/neue-arbeitswelt/wsxd-new-work-learnings-bewerber.html Angela Borin Digitale Herausforderungen durch Homeoffice, virtuelle Meetings, stetige Erreichbarkeit und Co. halten sowohl Beschäftigte als auch Arbeitssuchende derzeit enorm auf Trab. Wie der Wandel der… #WSXD: Welche Learnings wir von der New-Work-Veranstaltung für Bewerber mitgebracht haben by Angela Borin 08-10-20

Categories: Neue Arbeitswelt

Digitale und analoge Herausforderungen in einer sich brandaktuell stark verändernden Arbeitswelt halten sowohl Beschäftigte als auch Arbeitssuchende enorm auf Trab. Homeoffice, Remote Work, damit einhergehende virtuelle Meetings, stetige Erreichbarkeit, größer werdende Handlungsspielräume und eigeninitiative Selbstorganisation lassen grüßen. Dieser Umbruch hin zu einer sich neu gestaltenden Zukunft der Arbeitswelt, die Wendung hin zu Konzepten wie New Work und der Umgang mit diesen Veränderungen sind Thema auf dem von migosens organisierten WorkSmart Experience Day.

Unter dem Motto „Wandel der Arbeit – menschlich, digital, nachhaltig“ öffnete der #WSXD – coronabedingt als Online-Event angelegt – dieses Jahr am 01. Oktober digital seine Pforten. Mit unterschiedlichen Akteuren der Arbeitswelt tauschten wir uns dazu aus, wie dieser Wandel auch in der jetzigen Krisenzeit nicht nur begleitet, sondern aktiv vorangetrieben und gemeistert werden kann. Doch welche Learnings kann man vom Online-Event #WSXD mitnehmen?

Unsere Teilnehmer und allgemein Arbeitssuchende im Hinterkopf haben wir den Fokus dieser Frage genau auf diese Zielgruppe gerichtet, die sich neben reduzierten Stellenausschreibungen und Einstellungen zusätzlich auch mit den veränderten Fragestellungen der Arbeitswelt konfrontiert sieht. Welche Learnings wir also vom WorkSmart Experience Day für Jobsuchende mitgebracht haben? Finden Sie es in unserem WSXD-Recap heraus.

Herzliche Begrüßung vom Anna-Doppelpack

Statt mit dem Auto zum Veranstaltungsort des WorkSmart Experience Day zu fahren, bereiten Lars Hahn und ich uns fernab von den Veranstaltern auf den #WSXD vor – Lars im Homeoffice, ich im Büro. Noch schnell die neuen Boxen aufgestellt und mit einer Flasche Multivitamin bewaffnet, starte ich die digitale Plattform Ringcentral, auf der sich das Geschehen abspielen wird. Kaum bei Ringcentral eingeloggt, begrüßt Anna Wolf, Work-Smart-Projektverantwortliche der migosens GmbH, uns herzlich und erinnert daran, was sich seit dem letzten WSXD verändert hat:

Die letzten Wochen und Monate waren für uns alle ziemlich turbulent. Während wir im letzten Jahr noch gemeinsam vor Ort überlegten, wo wir bei den vielen Möglichkeiten ansetzen können, sind wir in diesem Jahr mit ganz neuen Fragen in der Arbeitswelt unterwegs. Viele haben und mussten sich hinsichtlich Remote Work und neuer Arbeitsmethoden ausprobieren und nun gilt es diese Learnings zu hinterleuchten und strategischer an die Sache heranzugehen, um die Zukunft nachhaltig zu gestalten.

Wenngleich dieses Jahr nicht gemeinsam vor Ort, ergänzt Kollegin Anna Plöger, die die zweite digitale Bühne als Moderatorin begleiten wird: „Unser Meeting auf Ringcentral hat den großen Vorteil, dass viele von Euch sich aus ganz Deutschland ohne großen Reiseaufwand dazu schalten können und wir uns deutschlandweit austauschen können. Testen wir es im Chat aus. Woher schaltet Ihr Euch ein?

Netzwerken, netzwerken, netzwerken

Von „Hamburg“ über „München“ bis hin zu „meinem Wohnzimmer in Essen“ ist alles dabei. Auch Wiederholungstäter aus dem letzten Jahr sichte ich. Und so wird gleich deutlich, was sich auch im Laufe des Tages weiter herauskristallisieren wird und sich auch im Zuge von Corona bereits gezeigt hat: Es kommt darauf an, im Gespräch zu bleiben – das eigene Netzwerk zu pflegen, aber auch stets zu erweitern. Eine Erkenntnis, die nicht nur Beschäftigte und Selbstständige befolgen sollten. Gerade das eigene Netzwerk kann in Zeiten aktiver Jobsuche schließlich den Vorteil bieten, nah am Puls der Zeit und an Mitarbeitern gewünschter Branchen und Berufsfelder zu bleiben, um auch jetzt den Bedarf von Unternehmen im Blick zu halten und sich selber Sicherheit zu verschaffen.

So gehe auch ich, die letztes Jahr als Berufseinsteigerin noch keinerlei Berührungspunkte mit New Work und Akteuren dieses Mindsets und der neuen Arbeitswelt hatte, dieses Mal unbeschwerter in eine erste digitale Austauschrunde. Dort treffe ich auf einen alten Bekannten, der mir in vielen dieser Gesprächsrunden wieder über den Weg laufen wird. Das erste Thema unserer virtuellen Kennenlerngruppe, wie könnte es anders sein, ist unser aller morgendliche Routine: Der Gang zur Kaffeemaschine, die auserkorene Tasse und – bei Verlassen des Hauses – die Wahl der heute zu tragenden Maske. Als der bereits Bekannte plötzlich eine Füchschen-Maske vor sein Gesicht hält und von seinen Erfahrungen berichtet, ist unser Dreh- und Angelpunkt gesetzt und die ersten Vernetzungsanbahnungen machen sich in unserer Gruppe bemerkbar. Es muss ja nicht immer gleich der berufliche Hard-Fact-Austausch sein, insbesondere in Corona-Zeiten kann eine andere Herangehensweise den besseren Schlüssel zur Vernetzung bieten.

Changemanagement, Work-Life-Balance, Meetings und Entscheidungsfreiräume

Genau dieser Punkt spiegelt sich neben einigen anderen auch sehr prägnant in der Podiumsdiskussion zwischen Peter Adelskamp, CDO der Stadt Essen, Yasemin Yazan, Digitalexpertin und Speakerin zum Thema Digitalisierung sowie Dr. Bernd Banke, Leiter des Instituts Wirtschaftsethik, Wertemanagement und Compliance wider, aber auch in der Keynote von Raphael Gielgen, Vitra-Trendscout Future of Work. Gerade im virtuellen Raum sei es wichtig, die soziale und persönliche Komponente nicht aus den Augen zu lassen. Dazu ist es für Führung entscheidend, nicht nur Regeln und Strukturen aufzustellen und digitale Meetings, Homeoffice und Remote Work effektiv zu gestalten, sondern all dies auch flexibel zu denken, um agil Veränderungen ohne Überforderung der Mitarbeitenden möglich zu machen.

Das bedeutet, Meetings nicht nur als ergebnisorientierte Gespräche zu verstehen. Vielmehr sollten sie auch in Form von virtuellen Kaffeeküchen, Angebote bereitzustellen, um Berührungsängste zu nehmen. So fördern sie auch den Austausch zwischen Mitarbeitern – ob beruflich oder privat – und helfen durch Begegnung und Rituale eine Gemeinschaft entstehen zu lassen, die dem Unternehmen in verschieden zusammengestellten Teams zu Gute kommt. Zum anderen zeigt sich aber auch, dass es Berufstätigen zunehmend schwerer fällt, Privatleben und Beruf zu trennen, da sie ständig auf verschiedenen Kanälen erreichbar sind.

Peter Adelskamp sagt dazu: „Viele Mitarbeiter sagen, sie sind produktiver im Homeoffice. Das Positive ist, man hat weniger Zeit sich mal eben nebenbei zu unterhalten und das Negative: Man hat weniger Zeit sich nebenbei zu unterhalten. Wir müssen daher aufpassen, eine angemessene Zahl an Werkzeugen einzuführen und das soziale Miteinander im Blick zu halten und zu organisieren. Denn in der digitalen Welt müssen Mitarbeitende einen Zoo von Informationen managen, die andernfalls alle gleichzeitig und immer auf vielen verschiedenen Kanälen eintreffen und zu einem Overload führen können.

Das erste Learning für Bewerber

Ähnlich geht es ja auch Arbeitssuchenden, die sich jetzt durch Corona unter Umständen noch mehr von der sozialen Welt abgekapselt fühlen und sich in Bewerbungen stürzen. Doch auch hier ist eine ausgewogene Work-Life-Balance bedeutsam, die Bewerber eigenverantwortlich einfordern müssen. Die sonst im Berufsleben in der Kaffeeküche entstehenden Gespräche können beispielsweise über Zoom mit Freunden stattfinden. Morgen- und Feierabendrituale können den Arbeitstag zeitlich und inhaltlich formen und helfen vor Endlosarbeit und Endlosbewerbungen zu schützen. Ein schöner Tipp hierzu kam im Chat auf: Zur Erholung digitalfreie Zeiten schaffen – das gilt auch während der Arbeitssuche.

Mindset, Cultural Fit und Mehrwert: „Was möchte ich denn?“

Wie Yasemin Yazan sagt: „Derzeitige Prozesse hinterleuchten und sich fragen, was jetzt noch oder umso mehr sinnhaft ist. Auch das hat etwas mit Mindset und Mindshift zu tun: Mit dem Gelernten in die Reflexion gehen und sich so ein Mindset schaffen, mit dem jede Herausforderung zu meistern ist.

Nach einer weiteren Austauschrunde, in denen der Netzwerkgedanke immer mehr zum Tragen kommt, geht es in die ersten Workshops und Insights von Best Practices. Neben hilfreichen Tipps aus dem digitalen Arbeitsrecht, die Birgit Wintermann von der Bertelsmann Stiftung im parallel laufenden Workshop gibt, bekomme ich gemeinsam mit anderen Teilnehmern durch Maike Küpper, Anna und Nils Schnell sowie Friederike Wurth einen Einblick in die Arbeitswelten von Dr. Oetker, MOWOMIND und BASF Agricultural Solutions. Mit Blick auf die Jobsuche sind mir hier insbesondere drei Punkte präsent geblieben.

Zuallererst bedeutet Veränderung in einem Unternehmen nicht, dass Mitarbeiter einfach in bestimmte Richtungen verändert werden können oder gar sollten. Nur durch Einbindung der Mitarbeiter als Team lässt sich Veränderung nachhaltig gestalten und alle Mitarbeiter fühlen sich dort abgeholt, wo sie stehen. Wie Friederike Wurth charmant erklärte: „Mit der Dampfwalze drüberfahren, ist keine Option.“ Das hebt auch Maike Küpper hervor:

Bei Kultur- und Unternehmensentwicklung geht es uns um Nutzerzentrierung. Es geht nicht darum, Methoden aufzuzwingen oder Methoden aufzudrücken, sondern wir arbeiten stark mit den Teams an ihren Problemen. Dabei setzen wir in der Teamentwicklung auf Freiwilligkeit. Wir haben das Angebot zu begleiten, wer möchte, der kommt, aber wir gehen nirgendwohin und sagen, ‚Ihr müsst‘.

Das bereits vorliegende Mindset darf also shiften und sich verändern, muss es aber nicht. Daran knüpfen auch Anna und Nils von MOWOMIND an, die viele Unternehmen der Welt von innen heraus kennenlernen konnten: „Haltung hat immer was mit Kultur zu tun. Umso einfacher oder schwieriger ist es dann, einen Schritt Richtung New Work zu machen.

Die beiden gehen dabei noch einen Schritt weiter: „Daher ist es auch als Mitarbeiter wichtig, immer wieder darauf hinzuweisen, was man wirklich, wirklich will.“ Dieser zweite Punkt zeigt, dass eine stetige Eigenreflexion hilft, genau dieses „wirklich, wirklich wollen“ zu erreichen und sich gegebenenfalls umzuorientieren. Im anschließenden Austausch mit den Teilnehmenden der Best-Practice-Insights stellen wir fest, dass „umorientieren“ allerdings oftmals schlecht konnotiert und mit „scheitern“ gleichgestellt ist. Dabei bietet Umorientierung im wahrsten Sinne des Wortes die Möglichkeit zum Mindset Change. Nicht zuletzt als dritter Punkt wird in diesem Zusammenhang auch die Frage aufgeworfen, ob mancher Mitarbeiter oder manches Team – unabhängig von Alter – einer Veränderung nicht folgen möchte, weil der Mehrwert nicht deutlich herausgearbeitet ist. Das bedeutet, dass für jeden Mitarbeiter ein möglichst niedrigschwelliger Zugang geschaffen werden muss, der diesen Mehrwert möglichst vereinfacht und deutlich hervorhebt.

Das zweite Learning für Bewerber

Diese drei spannenden Punkte können auch Bewerbern helfen, sich darüber klar zu werden, wie das eigene Mindset und die eigenen Werte aussehen. In einem zweiten Gedankengang können diese mit den Werten des Unternehmens abgeglichen werden, für welches gerade eine Bewerbung geschrieben wird. Der sogenannte Cultural Fit – vereinfacht die Übereinstimmung der Bewerber- und Unternehmenswerte – kann Euch aufzeigen, ob sich diese Investition überhaupt lohnt. Im Sinne der beiden Fragen: „Bringe ich dieses Mindset mit? Und möchte ich dieses überhaupt mitbringen oder bin ich an dieser Stelle nicht richtig?“ Lautet die Antwort ja, ist die Herausstellung des Mehrwerts für Unternehmen und Kollegen essenziell, um einen Erfolg in Form einer Einladung zum Vorstellungsgespräch oder Einstellung zu erzielen.

Weg vom fehlerorientierten Mindset

Nach einer Mittagspause und einem spannenden Austausch zum Thema „Selbstorganisierte Teams“ mit John Lack von Summer & Co. tauchen wir mit Marc Eichborn, CDO der BITMARCK, in interne Innovationsprozesse ein. Gleich zu Beginn wirft Marc dabei eine spannende Folie mit Gleichungen in den digitalen Raum, die uns auch in der Diskussionsrunde noch beschäftigen wird.

Frage: Was genau sehen wir? Während einige gleich mit „Eine ist falsch.“ antworten, merkt eine Teilnehmerin an: „Vier Richtige“. Marc schmunzelt: „Es gibt hier keine richtige oder falsche Lösung. Es ist nur eine Frage des Mindsets. Der klassische Fall zeigt jedoch, dass wir schauen, was falsch ist. Tatsächlich sind aber 80% richtig und das ist für 90% aller Arbeiten ein gutes Ergebnis, wenn nicht sogar Zielkorridor. Daher zeige ich diese Folie, um zu veranschaulichen, wie ich selber auf eine Sache drauf gucke, um zu wissen, wie ich selber eine Veränderung herbeiführen kann.

Und genau darum geht es auch den agilen Coaches der BITMARCK, wenn sie Teams darin unterstützen, einen neuen Mehrwert für ihr Team zu schaffen. Es werden keine Routinen abgespielt, sondern innovativ und mit dem richtigen Mindset nachhaltig Veränderungen in den Arbeitsrealitäten der Teams geschaffen. Und dafür braucht es kreative und unkonventionelle Köpfe, die mit der richtigen Einstellung sagen: „Genau da, bei der BITMARCK will ich arbeiten.“ „Unsere Stellentitel unterscheiden sich daher auch von anderen. Zuletzt habe ich beispielsweise einen Senior Change Pilot gesucht und auch die Stellenanzeige so formuliert, damit es die Leute anspricht, die das haben, was wir erwarten: Fancy Typen, die mitten im Unternehmen stehen, mit Gegenwind umgehen können und verändern wollen.“, hebt Marc hervor.

Das dritte Learning für Bewerber

Das letzte Learning des Tages zeigt, dass Bewerber sich also nicht auf Fehler fokussieren, sondern die positiven und richtigen Punkte hervorheben sollten. Dazu bedarf es manches Mal einer gewissen Portion Querdenken, um andere Verbindungsstreben als die klassischen aufzudecken und sich in neue Richtungen zu entwickeln. Auch das unterstützt erneut dabei, von den eigenen Stärken ausgehend, den Mehrwert für ein Unternehmen ganz neu zu beleuchten und sich so für ein Unternehmen als spannender Kandidat zu positionieren.

Das größte Learning: Unser Fazit

Reger Austausch, neue Impulse und viele Ideen hallen in unser aller Köpfen nach, als sich der WorkSmart Experience Day langsam dem Ende nähert. Einige neue Kontakte sind geknüpft und offenbaren so das größte Learning einer jeden Veranstaltung für sowohl Beschäftigte als auch Bewerber: Regelmäßiger Austausch und Netzwerken öffnet Augen und manchmal sogar Türen.

Das bestätigt uns auch Christiane Rohe, eine unserer Ticketgewinnerinnen, mit denen Lars und ich uns in einer letzten virtuellen Kleingruppe unterhalten: „Während der Weiterbildung ist es mir schon wie Schuppen von den Augen gefallen – ich möchte Social Media und Online Redaktion machen. Der WorkSmart Experience Day hat mich nun noch einmal darin bestärkt, dass ich auf dem richtigen Weg bin: Ich mache das, was ich wirklich tun möchte! Das Beste hierfür war tatsächlich der Austausch mit den anderen Teilnehmenden, mit Menschen, die man vorher noch nie gesehen hat, mit denen man aber Gemeinsamkeiten entdeckt. Es war unfassbar interessant und ich konnte einige Impulse für mich mitnehmen.

Auch Sarah Güngör meint, dass „sich wieder eine der wichtigsten Grundlagen von New Work gezeigt hat: Es gibt keinen vorgefertigten Weg zur idealen New Work Realisierung. Es kommt immer darauf an, die Umgebungsbedingungen zu berücksichtigen, kontinuierlich zu reflektieren und sich flexibel an die veränderliche Welt anzupassen – und so den für das Unternehmen passenden Weg der Veränderung zu finden und mitgehen zu können.

Ein schönes Schlusswort, mit dem wir uns aus der Kleinsession und dann auch aus dem WorkSmart Experience Day verabschieden. Gemeinsam heben wir virtuell das Glas auf einen erfolgreichen Tag und freuen uns schon jetzt auf das nächste Jahr – vielleicht ja wieder in physischer Präsenz.

P.S.: Gerne haben wir auch in diesem Jahr den WorkSmart Experience Day als Kooperationspartner unterstützt und viele Anregungen mitgenommen. An dieser Stelle möchten wir uns daher herzlich für die reibungslose Organisation, die fantastische Umsetzung, die impulsgebenden Referenten und aktiven Teilnehmer sowie für die insgesamt tolle Veranstaltung bedanken und freuen uns schon jetzt wieder auf eine inspirierende Zusammenarbeit im kommenden Jahr. Wer bis dahin nicht warten möchte, kann sich im Work Smart Talk bereits das ganze Jahr über zu den Themen „Arbeitswelt der Zukunft“, „New Work“ und „Work Smart“ austauschen.


 

 

 

 


 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

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"Sie ziehen unseren Altersschnitt runter" - Chemiker und LVQ-Absolvent... Thu, 01 Oct 2020 08:41:00 +0200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/erfolgsgeschichten/erfolgreiche-jobsuche-50-corona-interview.html post-273 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/erfolgsgeschichten/erfolgreiche-jobsuche-50-corona-interview.html Author unavailable LVQ-Absolvent Dr. Felix Schnieders (59) schaffte es nach mehrjähriger Selbstständigkeit gleich zwei Mal eine Festanstellung zu bekommen. Wie er dieses Kunststück vollbracht hat und warum er mit 59… "Sie ziehen unseren Altersschnitt runter" - Chemiker und LVQ-Absolvent Dr. Felix Schnieders (59) über seine erfolgreiche Jobsuche by Author unavailable 01-10-20

Categories: Erfolgsgeschichten

Felix Schnieders widerspricht dem gängigen Klischee „Ab 50 Jahren ist man zu alt für den Arbeitsmarkt“. Gleich zwei Mal schaffte er es nach mehrjähriger Selbstständigkeit eine Festanstellung zu bekommen. Passte es beim ersten Mal noch nicht so ganz, ist er nun beim zweiten Versuch, nach seiner Weiterbildung, an der richtigen Stelle angekommen – und dies in Zeiten von Corona.

Wie er dieses Kunststück vollbracht hat und warum er mit 59 Jahren sogar den Altersdurchschnitt bei seinem neuen Arbeitgeber runterzieht, erzählt er in diesem Interview, das wir über Zoom geführt haben.

Von der Selbstständigkeit ins Angestelltenverhältnis

Martin Salwiczek: Hallo Herr Schnieders, schön Sie wiederzusehen. Wie geht es Ihnen?

Dr. Felix Schnieders: Danke, mir geht es gut. Ich bin schon voll im neuen Job eingestiegen. Ich hoffe, bei der LVQ geht es auch allen gut.

Martin Salwiczek: Danke, wir sind wohl auf! Stellen Sie sich doch noch mal kurz unseren Lesern vor.

Dr. Felix Schnieders: Gerne. Ich bin promovierter Chemiker, 59 Jahre alt, verheiratet und Vater von drei Kindern. Beruflich bin ich seit Jahren im Branchenumfeld Verpackung, Entsorgung und Energiebeschaffung tätig. Lange Zeit war ich selbständiger Unternehmensberater. Nun arbeite ich angestellt bei einem Startup das Konkurrent des dualen Systems Deutschland GmbH, bekannt unter dem Namen „der Grüne Punkt“, ist.

Martin Salwiczek: Wo viele erfahrene Berufstätige den Weg aus der Anstellung in die Selbstständigkeit suchen, gehen Sie genau den anderen Weg. Wie ist es dazu gekommen?

Dr. Felix Schnieders: Ich war acht Jahre selbstständig. Dann ergab sich durch mein Netzwerk die Möglichkeit als Senior Consultant bei einem Recycling-Unternehmen einzusteigen. Es lief allerdings nicht so wie geplant. Nach einem Jahr kam es aufgrund einer vorher nicht absehbaren Geschäftsaufgabe zur betriebsbedingten Kündigung. Ich überlegte, wie die nächsten Schritte aussehen sollen. Auch wenn die Selbstständigkeit zwischendurch mal wieder Thema war, behielt ich meine Branche im Blick und schrieb wieder Bewerbungen.

Mix an Bewerbungsmaßnahmen ist entscheidend - Initiativbewerbung wirkt

Martin Salwiczek: Wie waren Ihre Erfahrungen im Bewerbungsprozess?

Dr. Felix Schnieders: So wie viele andere habe ich Bewerbungen auf Stellenausschreibungen geschrieben, über 100. Ich hatte vier oder fünf Einladungen zu Vorstellungsgesprächen, aus denen jedoch nichts wurde. Mir war recht schnell klar, dass es nicht reicht, sich nur über einen Kanal zu bewerben. Also habe ich ebenfalls XING und LinkedIn genutzt, um passende Kontakte in meine Branche zu knüpfen. Ich habe auch gute Erfahrungen mit der Arbeitsagentur gemacht. Die Vorschläge, die mir gemacht wurden, waren sehr gewissenhaft ausgewählt. Entscheidend für den jetzigen Job war jedoch ein Beitrag in einem Fachmagazin über die Gründung eines Unternehmens in meiner Branche. Bei diesem Unternehmen habe ich mich initiativ beworben und bin dann zum Vorstellungsgespräch eingeladen worden.

Martin Salwiczek: Das war natürlich ein super Timing mit der Initiativbewerbung. Es zeigt aber auch, dass man unterschiedliche Dinge bei der Jobsuche ausprobieren sollte…

Dr. Felix Schnieders: Man sieht ja, dass es nicht reicht, nur auf einen Kanal für Bewerbungen zurückzugreifen. Der Mix ist entscheidend. Auch der Besuch von Jobmessen oder Fachveranstaltungen kann helfen. Wichtig dabei ist, dranzubleiben und Geduld zu haben: Während meiner Weiterbildung sagte ein Teilnehmer, dass er eine Jobmesse besucht hat und nichts dabei herausgekommen wäre. Man kann aber nicht erwarten, dass es immer direkt funktioniert. Das gilt für alle Bewerbungsmaßnahmen. Der Fleißige wird sich am Ende durchsetzen.

Die Einstellung bei der Jobsuche entscheidet

Martin Salwiczek: Nun ist es ja nicht so einfach nach langer beruflicher Tätigkeit einen neuen Job zu finden, gerade wenn man die 50 überschritten hat. Welche Einstellung, außer „Dranbleiben“, ist Ihrer Meinung nach entscheidend?

Dr. Felix Schnieders: In der Arbeitslosigkeit sollte man die Gelegenheit nutzen und schauen, welche Faktoren einem beruflich wichtig sind. Ich habe es in Gesprächen mit anderen Weiterbildungsteilnehmern bei der LVQ erlebt, dass das Gehalt bei vielen noch der wichtigste Faktor ist. Vielen ist nicht bewusst, dass sie nicht mehr das Gleiche verdienen werden wie zuvor oder sie wollen sich mit dem Gedanken nicht anfreunden. Dabei sollte man jedoch auch die gesundheitliche Komponente berücksichtigen, ehrlich zu sich sein und sich überlegen, ob man noch dazu im Stande ist, in der Intensität zu arbeiten, die für das vorherige Gehalt angemessen war. Natürlich schlucken erst mal viele, wenn sie vielleicht die Hälfte des vorherigen Gehalts verdient. Andere Faktoren jedoch wie die Aufgaben, das Unternehmen, der Standort etc. spielen auch eine Rolle und gewinnen gegenüber dem Gehalt mit der Zeit vielleicht sogar an Bedeutung. Ich hatte noch letztens Kontakt mit einem ehemaligen Teilnehmer, der auch etwas älter ist und sein Augenmerk bei der Jobsuche eben auf andere Faktoren als das Gehalt gelegt hat, einen neuen Job angetreten hat und jetzt zufrieden ist.

Von der Weiterbildung profitiert

Martin Salwiczek: Sie sprechen die Weiterbildung bei der LVQ an. Wie kam es dazu und hat die Weiterbildung eine Rolle beim neuen Job gespielt?

Dr. Felix Schnieders: Dadurch dass ich nach der Selbstständigkeit ein Jahr beschäftigt war, wurde ich Kunde der Bundesagentur für Arbeit, die mir die Möglichkeit einer Weiterbildung über den Bildungsgutschein eröffnete. Bei der LVQ fand ich dann Weiterbildungen mit Zertifikats-Abschlüssen, die meine Branchenerfahrungen gut ergänzen. Daraufhin habe ich ein umfassendes Weiterbildungsprogramm in den Bereichen Umwelt- und Qualitätsmanagement sowie Arbeitssicherheit absolviert, zusätzlich Themen wie Projektmanagement und Online-Marketing erlernt. Einige Themen lagen mir nicht so wie anfangs gedacht, aber es waren auch überraschende Themen dabei. Online-Marketing fand ich beispielsweise sehr interessant. Da werde ich von profitieren, falls die Selbstständigkeit doch mal wieder ein Thema wird. Besonders hervorzuheben ist jedoch der Lehrgang zum Umweltmanagementbeauftragten: Dieser Abschluss hat im Vorstellungsgespräch erfreulicherweise eine gewichtige Rolle für meine neue Position gespielt.

Martin Salwiczek: Das ist schön zu hören. Wie geht es nun nach der Weiterbildung im neuen Job weiter? Wie lange wollen Sie noch arbeiten?

Dr. Felix Schnieders: Ich bin nun 59 Jahre alt. Der Geschäftsführer ist vier Monate älter. Einer der Gesellschafter, der mit im Einstellungsgespräch saß, ist noch älter und fragte mich: „Sie wissen schon, dass Sie unseren Altersschnitt runterziehen?“. Geht es danach, bleibe ich wohl länger. Ich kann mir selbst im Rentenalter nicht vorstellen, ruhig zu bleiben. Beratend kann ich immer tätig sein.

Martin Salwiczek: Herr Schnieders, vielen Dank für das tolle Gespräch!


 

 

 

 


 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

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Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr: Wie gemeinsame Vernetzung eine starke... Thu, 17 Sep 2020 08:14:00 +0200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/netzwerken/digitale-weiterbildungsmesse-ruhr-vernetzung-netzwerke.html post-271 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/netzwerken/digitale-weiterbildungsmesse-ruhr-vernetzung-netzwerke.html Lars Hahn Wenn klassische Events auf unabsehbare Zeit ausfallen, der Kontakt auf Messen aber ein essenzieller Bestandteil für Weiterbildungsinteressierte und Bildungsträger ist, dann muss eine Alternative her.… Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr: Wie gemeinsame Vernetzung eine starke Idee hervorbringt by Lars Hahn 17-09-20

Categories: Netzwerke(n)

In diesem Jahr startete unsere Messe-Saison im Februar: Wir waren gerade auf dem Karrieretag in Dortmund, der Jobmesse in Bochum und der Weiterbildungsmesse in Hagen und freuten uns bereits auf die Weiterbildungsmessen der Folgemonate in Essen und Oberhausen, die Jobmessen in Düsseldorf und Dortmund und die Karrieretage in Gelsenkirchen und Frankfurt. Wir waren gut vorbereitet, begeistert mit einem brandneuen Messestand, tollen Unterlagen und neuen Vortragsthemen auf die Events zu ziehen und mit vielen Menschen über unsere Weiterbildungsangebote persönlich zu sprechen.

Doch dann wurde das öffentliche Leben schlagartig eingefroren. Alles, was Event ist, wurde gecancelt. Messen und andere Großveranstaltungen konnten von einem Tag auf den anderen nicht mehr stattfinden.

Dabei sind Weiterbildungsmessen nicht nur für uns, sondern gerade für potentielle Teilnehmerinnen und Teilnehmer ein durchaus bedeutsamer Treffpunkt, denn das persönliche Kennenlernen und Informationen aus erster Hand stehen bei diesen Events im Mittelpunkt. Weiterbildungsinteressierte können im direkten Gespräch mit uns als Beraterinnen und Beratern herausfinden, welche (Weiterbildungs-) Möglichkeiten und Perspektiven ihnen offenstehen und welcher Kurs oder Lehrgang sie dabei unterstützt sowie zu ihnen und ihren Bedürfnissen passt.

Nun über mehrere Monate oder länger abgesagt, fehlt dieser erste Kennenlern- und Kontaktpunkt für beide Seiten: Ärgerlich für Weiterbildungsinteressierte, teils tragisch für uns Bildungsanbieter. Gemeinsam suchten wir Weiterbildungsträger daher nach einem Plan B, ein alternatives, jetzt digitales Format musste her:

Am Donnerstag, den 29.10.2020 starten über 100 Bildungsunternehmen aus dem Ruhrgebiet die erste Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr. Diese Messe richtet sich in erster Linie an Jobsuchende und Beschäftigte, die eine Weiterbildung über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit oder des Jobcenters starten möchten.

In diesem Beitrag erzähle ich über die Entstehungsgeschichte der ersten Digitalen Weiterbildungsmesse Ruhr, denn die kreative, vernetzte Zusammenarbeit zwischen uns Bildungsträgern sagt viel über Spirit, Pioniergeist, Improvisationsvermögen und Zusammenhalt in schwierigen Corona-Zeiten aus.

Digitale Vernetzung statt persönliche Treffen

In der Corona-Phase zahlte sich schnell aus, dass sich viele von uns Weiterbildungsunternehmen längst vernetzt haben. So gibt es allein im Ruhrgebiet die fünf Netzwerke: Weiterbildung im Revier e. V., Dortmunder Weiterbildungsforum e. V., Weiterbildungsforum Oberhausen-Mülheim e. V., Gelsenkirchener Forum, Netzwerk Weiterbildung Duisburg. Gerade planten wir gemeinsam noch ein klassisches Event für den Herbst 2020 – den 1. Weiterbildungskongress Ruhr, der mittlerweile auf 2021 verschoben wurde – schon starteten wir stattdessen mit der Planung eines virtuellen Projektes: einer Digitalen Weiterbildungsmesse.

Da traf es sich gut, dass wir trotz aller widrigen Umstände – quasi mit Beginn der Krise – die Aktivitäten unserer Netzwerke sogar noch intensivierten. Es ging um Fragen der Wiedereröffnung von Unterricht, nach digitalen Alternativen, rechtlichen Fallstricken und Hygieneregeln. Es ging darum schnelle, kurzfristig brauchbare Lösungen zu finden – Improvisationsvermögen allenthalben. In der Not halfen wir uns gegenseitig, wir tauschten uns aus und lernten gemeinsam miteinander, wie wir mit den Herausforderungen von Corona umgehen könnten. Statt als Wettbewerber Wissen zu horten und sich von anderen Mitstreitern abzuschotten, teilten wir unser Wissen und profitierten so von den Erfahrungen eines jeden – Kollaboration statt Konkurrenz.

Wir trafen uns digital über Zoom, Skype, Webex, Teams. Sogar die Mitgliedsversammlungen der Weiterbildungsnetzwerke fanden mittlerweile online und virtuell statt. Und auch der Austausch mit unseren Partnern wie der Bundesagentur für Arbeit und den Jobcentern intensivierte sich durch die gemeinsame Ansprache als ein Netzwerk.

Schnell entwickelten wir dabei gemeinsam auch die Idee einer alternativen Lösung zu herkömmlichen Weiterbildungsmessen. Schließlich ist es gerade jetzt wichtig, öffentlich nicht nur über Bildung an Schulen, sondern auch über Weiterbildung zu sprechen, weil das Thema Weiterbildung in Zeiten des Corona-Arbeitsmarktes wichtiger denn je ist: Die Möglichkeit der Qualifizierung in Kurzarbeit oder während einer Arbeitslosigkeit bietet allen Akteuren – Unternehmen wie Berufstätigen – viele Chancen, sich fit zu machen für die zukünftigen Anforderungen unserer Arbeitswelt. Weil aber klassische Events wie Messen auf absehbare Zeit nicht mehr stattfinden werden, war klar: Etwas Digitales muss es sein!

Digitale Weiterbildungsmesse – Quadratur des Kreises

Aber geht das überhaupt: Eine digitale Messe? Zeichnen sich doch klassische Messeveranstaltungen gerade durch persönliche Treffen, direkten Austausch und echten Dialog aus. Genau diese „persönlichen“ Aspekte waren daher auch die Mindestkriterien für unsere Suche und Auswahl einer digitalen Möglichkeit für eine Weiterbildungsmesse. Gemeinsam suchten wir, Kolleginnen und Kollegen von Weiterbildungsunternehmen, nach einer guten Variante: Wir probierten verschiedene Plattformen und diskutierten eigene „selbstgebaute“ Lösungen.

Schließlich landeten wir bei einem Messe-Veranstalter, der genau das umgesetzt hatte, was wir und viele andere Bildungseinrichtungen selbst erlebt hatten, nämlich das eigene Geschäftsmodell schnell in die digitale Variante zu transformieren. Als reiner Anbieter von klassischen Präsenzmessen schuf auch dieser Messe-Veranstalter eine digitale Plattform, die genau das erfüllte, was wir suchten: Einfacher, niederschwelliger Zugang, Ermöglichung von echten, persönlichen (Video-)Gesprächen und außerdem noch datensparsam und datensicher.

Auf der digitalen Plattform der Jobwoche ist unter Mitwirkung der regionalen Weiterbildungsnetzwerke nun das Online-Format der Digitalen Weiterbildungsmesse Ruhr entstanden, die jetzt am 29.10.2020 erstmalig stattfinden wird. Erfreulich ist, dass auch die Agenturen für Arbeit und die Jobcenter von diesem Messe-Event überzeugt werden konnten und als Kooperationspartner der Digitalen Weiterbildungsmesse Ruhr auftreten.

Digitale Vernetzung – Was habe ich persönlich gelernt?

In den vergangenen sechs Monaten konnte ich persönlich durch diese Aktivitäten viel lernen. Die vielen Gespräche und Vorbereitungen für die Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr – online wie offline – stehen für mich dabei beispielhaft für die spannenden Herausforderungen der Corona-Zeit: In extrem kurzer Zeit musste eine tragfähige Lösung gefunden werden, damit etwas digital, kontaktlos und sicher umgesetzt werden kann, was vorher noch und teils sogar nur offline möglich war. Digitale Disruption im Schnellverfahren gewissermaßen.

Was mir dabei aufgefallen ist: Mit Denkweisen des 20. Jahrhunderts kommt man nicht weit. Wer allein im stillen Kämmerlein vor sich hinwerkelt und ganz auf Sicherheit detailliert plant, bevor er handelt, ist verraten und verkauft. Seit Corona und den damit verbundenen Herausforderungen sind Tugenden und ein Mindset gefragt, die typischerweise in Kontexten von New Work oder Arbeiten 4.0 thematisiert werden. So haben wir uns bei den Vorbereitungen der Digitalen Weiterbildungsmesse in

  • informellen und formellen Netzwerken organisiert, die von
  • Kooperation und Kollaboration statt von Konkurrenz geprägt sind.
  • Wir haben in wechselnden Teams aufgabenbezogen gearbeitet,
  • digitale Plattformen und klassische Wege (Telefon und echte Meetings!) parallel oder gar hybrid genutzt,
  • viel Improvisation gebraucht, um pragmatische, brauchbare Lösungen (minimal viable products) zu schaffen
  • und – für mich einer der wichtigsten Aspekte – in einer Atmosphäre gearbeitet, die von Vertrauenvorschüssen geprägt ist.

Ich hatte in den letzten Wochen und Monaten viel Freude bei der unkonventionellen Zusammenarbeit mit allen Akteuren. Gemeinsam mit den Mitstreitern anderer Weiterbildungsunternehmen, den Ansprechpartnern bei unseren Partnern und dem Projektmanager der Messeplattform trafen wir uns in wechselnden Teams online per Zoom wie offline beim Kaffee. Trotz oder gerade wegen der coronabedingten Widrigkeiten erarbeiteten wir gemeinsam pragmatische Lösungen und lernten jeden Tag neu dazu. Wir rissen Kommunikationshürden nieder, schufen Wege und Möglichkeiten, die vorher undenkbar schienen. Dafür bin ich sehr dankbar.

Jetzt packen wir gerade unseren virtuellen Messekoffer für die Digitale Weiterbildungsmesse Ruhr. Der neue Messestand wird endlich ausprobiert und wir sind bereits alle ganz aufgeregt wegen unseres neuen digitalen Messe-Formats! Sie lade ich herzlich ein, bei der ersten Digitalen Weiterbildungsmesse Ruhr dabei zu sein, damit Sie sich selbst einen Eindruck davon machen können, was in dieser kurzen Zeit erreicht werden konnte.

P. S.: Ich freue mich sehr auf die tolle Messe und möchte deshalb allen Akteurinnen und Akteuren, die an der Vorbereitung der 1. Digitalen Weiterbildungsmesse beteiligt sind, ganz herzlich danken! Beispielhaft seien hier genannt: Simone Klug vom W.I.R. e.V., Helga Piepenbrink vom dwf e.V., Frank Bahnsen vom TÜV Nord, Peter Urselmann vom Weiterbildungsinstitut wbi, Wolfgang Hildebrand-Peters von den GSI-SLV, Benjamin Herzog von der Jobwoche, allen Kolleginnen und Kollegen der unterstützenden Weiterbildungsunternehmen, Torsten Withake, von der Regionaldirektion NRW mit seinem Team und seinen vielen unterstützenden Kolleginnen und Kollegen in den Arbeitsagenturen und Jobcentern. Mein besonderer Dank gilt auch unserem tollen Team in der LVQ!


 


 

 

 

 

 

Dies ist der Karriereblog von LVQ.de. Unsere Artikel werden verfasst von unserem Redaktionsteam bestehend aus Angela Borin, Lars Hahn und Martin Salwiczek.

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

Für Berufstätige bietet die LVQ Business Akademie entsprechende Weiterbildungen. Der Fokus liegt auf der Vermittlung fachspezifischer Themen aus dem gesetzlich geregelten Bereich. Inhouse-Seminare, Beratung und Schulungen für Unternehmen runden das Angebot der LVQ ab.

Wenn Sie Fragen zu unserem Angebot oder Interesse an einer Beratung haben, rufen Sie uns einfach an!

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XING-Profilfelder „Fähigkeiten & Kenntnisse“ und „Ich suche“ – XING für... Thu, 10 Sep 2020 08:04:00 +0200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/xing-fuer-die-jobsuche/xing-faehigkeiten-kenntnisse-ich-suche-xing-jobsuche.html post-200 https://www.lvq.de/karriere-blog/artikel/xing-fuer-die-jobsuche/xing-faehigkeiten-kenntnisse-ich-suche-xing-jobsuche.html Martin Salwiczek UPDATE: (Ursprünglicher Artikel vom 03.04.2014: XING-Profilfelder „Ich biete“ und „Ich suche“) Dieser Artikel ist ein aktualisierter Beitrag aus unserer Serie „XING für die Jobsuche“. Die Rubrik… XING-Profilfelder „Fähigkeiten & Kenntnisse“ und „Ich suche“ – XING für Jobsuchende Teil 5 by Martin Salwiczek 10-09-20

Categories: XING für die Jobsuche (inkl. eBook) Jobsuche Karriere Netzwerke(n)

UPDATE: (Ursprünglicher Artikel vom 03.04.2014: XING-Profilfelder „Ich biete“ und „Ich suche“)

Dieser Artikel ist ein aktualisierter Beitrag aus unserer Serie „XING für die Jobsuche“. Die Rubrik „Fähigkeiten & Kenntnisse“ hieß zuvor „Ich biete“. Entsprechend wurde der Titel geändert. In der Serie finden sie gesammelte Erfahrungswerte aus über zehn Jahren XING-Workshops und Einzelcoachings. Viele Fach- und Führungskräfte sowie Berufseinsteiger haben mit Hilfe dieser Serie ihren nächsten Job über XING gefunden.

In diesem Beitrag finden Sie unsere Empfehlungen zur Bearbeitung der Felder „Fähigkeiten & Kenntnisse“ und „Ich suche“. Sie gehören zu den wichtigsten Bereichen im XING-Profil, da Sie durch die Platzierung der geeigneten Schlagwörter Ihre Auffindbarkeit für Recruiter erhöhen können. Wir empfehlen Ihnen, sich vor dem Lesen dieses Artikels die XING-Privatsphäre-Einstellungen anzuschauen, sofern sie es nicht schon getan haben.

XING-Profilfeld „Fähigkeiten und Kenntnisse" – Wofür es gut ist

Sie finden das Feld „Fähigkeiten und Kenntnisse“ unter dem Werdegang in ihrem XING-Profil. Es hat drei Funktionen, wenn Sie auf Jobsuche sind:

1) Es hilft Ihnen dabei, bei XING besser gefunden zu werden.

2) Das Profilfeld dient als übersichtlicher Katalog ihrer wichtigsten Fähigkeiten und Kenntnisse bei Ansicht Ihres Profils.

3) Den Bereich „Fähigkeiten & Kenntnisse“ nutzt XING, um Ihnen optimale Event-, Job-, Gruppen- und Kontaktvorschläge zu machen.

Um zu wissen was Sie hier am besten eintragen sollten ist es hilfreich zu verstehen, wie Suchmaschinen funktionieren, denn XING ist für Recruiter gewissermaßen eine Suchmaschine, um potenzielle Mitarbeiter zu finden. Recruiter nutzen für die Kandidatensuche auf XING entweder den Talentmanager oder die erweiterte Suchfunktion (im Blog Intercessio wird der Unterschied zwischen den beiden Tools erklärt).

Wie Recruiter suchen – Ein Beispiel

Versetzen wir uns beispielsweise in die Lage eines Recruiters, der für die Logistikbranche in NRW eine Projektmanagerin oder einen Projektmanager sucht, die bzw. der mindestens Kenntnisse in SAP und der DIN ISO 9001 hat:

Über die erweiterte Suchfunktion von XING sehen wir hier, wie er vorgehen könnte. Im Feld „Position (heute)“ sehen wir ein * hinter dem Projektmanager. Das Sternchen gibt der Suchmaschine den Befehl, ähnliche ergänzende Begriffe wie „Projektmanagerin“ oder „Projektmanager (TÜV)“ anzuzeigen.

Im Reiter „Fähigkeiten & Kenntnisse“ ist die Begriffskombination „Logistik AND SAP AND ISO 9001“ eingetragen. Das „AND“ ist ein sogenannter „Boolescher Operator“ (Boolesche Operatoren sind Befehle an Suchmaschinen, Begriffe logisch miteinander zu verknüpfen) und erteilt der Suchmaschine den Befehl Profile von XING-Mitgliedern anzuzeigen, die in diesem Fall sowohl Kenntnisse in Logistik als auch in SAP und ISO 9001 haben. 62 XING-Nutzer werden dem Recruiter nun angezeigt. Hier könnte er noch weiterfiltern, z.B. nach Branche, Berufserfahrung oder Sprache um genauere Ergebnisse für seine Stellenbesetzung zu erhalten. Wie sie die erweiterte Suche für die Jobsuche nutzen können, beschreiben wir im Beitrag „XING-Suche mit der richtigen Technik“.

An dieser Stelle ist es entscheidend zu wissen, dass die Suchmaschine dem Recruiter nur die Suchergebnisse anzeigt, die zu seinen Eingaben passen. Trägt ein Bewerber unter Fähigkeiten & Kenntnisse „Projektmanagment“ anstatt „Projektmanagement“ ein, wird er bei der entsprechenden Suche nicht in der Ergebnisliste angezeigt. Achten Sie daher besonders darauf, die Begriffe auch korrekt zu schreiben. Verwenden Sie zudem verwandte Begriffe wie „Projektleitung“ um besser gefunden zu werden. Ein zweiter wichtiger Aspekt: Recruiter werden über XING nicht nach Soft Skills suchen, sondern nach Kompetenzen, die sich aus Erfahrungen, Qualifikationen und erworbenem Wissen zusammensetzen. Verzichten Sie in diesem Feld daher auf Begriffe wie „Teamfähigkeit“, „Motivation“ oder „Verantwortungsbewusstsein“.

XING-Profilfeld „Fähigkeiten und Kenntnisse“: Fachliche und sachliche Schlagwörter nutzen

Konzentrieren Sie sich beim Ausfüllen des Bereichs „Fähigkeiten & Kenntnisse“ auf Schlagwörter, die Ihre fachlichen Kompetenzen beschreiben. Je präziser und klarer die Begriffe, desto eher werden Sie gefunden, desto passender sind die Vorschläge die XING Ihnen macht und desto klarer das Bild, dass Sie nach außen transportieren. Mittlerweile unterstützt XING Sie sogar bei der Auswahl passender Begriffe. Klicken Sie unter Fähigkeiten & Kenntnisse auf „Bearbeiten“ können Sie Fähigkeiten hinzufügen. Premium-Mitglieder bekommen zudem Vorschläge für Begriffe, die zu den bisherigen Angaben im XING-Profil passen. XING zeigt dabei an, wie häufig nach diesen Begriffen in den letzten sieben Tagen gesucht wurde.

Als Premium-Nutzer wird Ihnen zusätzlich mit der „Fähigkeiten-Analyse“ aufgezeigt, wie häufig nach Ihren bestehenden Begriffen gesucht wird. So können Sie überprüfen, ob die bisher eingetragenen Begriffe eine Relevanz haben und zu dem Bereich passen, in dem Sie arbeiten möchten.

Hier drei Beispiele von LVQ-Absolventen, die bei der Jobsuche mit XING erfolgreich waren:

1) Staatlich geprüfter Techniker (Kraftfahrzeugtechnik) mit Weiterbildungen im Qualitätsmanagement und in der Arbeitssicherheit

Kraftfahrzeugtechnik, Automotive, Sonderfahrzeugbau, Maschinenbau, Anlagenbau, Qualitätsmanagement, SPC, Six Sigma, ISO/TS 16949, TQM, QM-Audit, Projektmanagement, Fachkraft für Arbeitssicherheit

2) Diplom-Kaufmann, Schwerpunkt Marketing, mit Weiterbildungen in den Bereichen Social Media und Online Marketing

Marketing, Kommunikation, Markenführung, Strategische Beratung, Konzeptionelle Beratung, Produktmanagement, Neuromarketing, Online Marketing, SEO, SEA, Social Media Marketing

3) Hochschulabsolvent der Sozialwissenschaften, mit Weiterbildungen in den Bereichen agile Methoden (Scrum), Projektmanagement und Online Redakteur

Projektmanagement, agile Methoden, agiles Mindset, Scrum, Kanban, MS-Project, Prozessmanagement, Online-Redaktion, Content Marketing, SEO, Social Media, Wordpress, hohe Bereitschaft auch themenübergreifende Aufgaben zu übernehmen, Fähigkeit mich schnell in neue Themen einzuarbeiten.

„Fähigkeiten & Kenntnisse“ – Was ist erlaubt?

Ein wichtiger Hinweis zu Beispiel 3: Sowohl Berufs- als auch Quereinsteiger haben häufig eine diversere Palette an Schlagwörtern, gerade wenn sie über kein ausgewiesenes Expertenwissen verfügen. Selbst wenn Sie nur über in Weiterbildungen erworbenes Grundwissen in bestimmten Themen verfügen, ist es als Berufseinsteiger legitim, entsprechende Begriffe einzutragen.

Es geht nicht darum, dass Sie sich hier als Experte profilieren. Sie zeigen, für welche fachlichen Themen Sie stehen möchten, um entsprechend gefunden zu werden.

Das gilt übrigens nicht nur für Berufseinsteiger, sondern auch für Menschen, die sich beruflich umorientieren oder verändern möchten. Wie umfangreich Ihre Erfahrungen oder wie tief Ihr Wissen ist, lässt sich aus dem Werdegang entnehmen.

Wir sehen in Beispiel 3 zusätzlich eine Abkehr von der Empfehlung, reine Schlagwörter in das Feld „Fähigkeiten & Kenntnisse“ einzutragen. Das geht vereinzelt in Ordnung, sofern man eine klare Botschaft vermittelt. Formulierungen wie im Beispiel 3 können das Interesse an der Person dann sogar erhöhen. Dies empfehlen wir jedoch nur dann, wenn Sie noch kein XING-Portfolio erstellt haben, oder das Portfolio nicht als erstes für Besucher Ihres Profils sichtbar machen. Andernfalls ist eine klare Verschlagwortung sinnvoller, da speziell Einzelbegriffe statt Halbsätze häufig von Recruitern eingegeben und gesucht werden.

XING-Profilfeld „Ich suche…“ – Das Stellengesuch diskret und konkret formulieren

Das Feld „Ich suche“ eignet sich gut, um auf die Jobsuche hinzuweisen. Doch wie formulieren Sie Ihr „Gesuch“ idealerweise?

Durchgesetzt hat sich die Phrase „Neue Herausforderung“, da sie häufig von Recruitern oder Personaldienstleistern verwendet wird, um Fachkräfte im Jobwechsel ausfindig zu machen. Alternativ passen auch folgende Formulierungen:

  • „Anstellung als..“,
  • „Führungsposition als/im...“,
  • „Traineestelle“,
  • „Beruflicher Einstieg in folgenden Bereichen“,
  • „Praktikum/Projektmitarbeit in..“.

Ergänzen Sie nun die entsprechenden Positionen oder Bereiche:

Bonustipp: Suchen was andere suchen

Wie spannend das Feld „Ich suche“ für Ihre Jobsuche sein kann, zeigen wir Ihnen anhand eines abschließenden Beispiels. Dafür nutzen wir noch mal die erweiterte Suchfunktion bei XING:

Folgenden Suchauftrag haben wir vorgenommen: Die XING-Datenbank soll uns alle XING-Nutzer aus 1) NRW anzeigen die 2) Im Tätigkeitsfeld Personalwesen und HR tätig sind und 3) Projektmanager suchen. 191 Mitglieder werden mir angezeigt. Das könnten Sie nun noch genauer filtern, zum Beispiel nach Branche. Suchen Sie selbst nach einer Anstellung im Projektmanagement, könnten Sie so die passenden Personaler finden.

Personaler wiederum gehen umgekehrt vor und suchen, wie bereits geschildert, nach Mitgliedern die Begriffe wie „Neue Herausforderung“, „Beruflicher Einstieg“ oder „Anstellung“ im Feld „Ich suche“ eingetragen haben.

Fazit

Sowohl die „Fähigkeiten & Kenntnisse“, als auch der „Ich suche“-Bereich sind wichtige Felder für Personaler um geeignete Kandidaten für zu besetzende Stellen zu finden. Behalten Sie beim Ausfüllen beider Felder daher immer im Auge, wonach ein potenzieller Arbeitgeber suchen würde. So kann zum Beispiel der Blick in die für sie relevanten Stellenausschreibungen hilfreich sein, um Ihr Profil um geeignete Begriffe zu ergänzen. Berücksichtigen Sie aber auch, welche Schlüsselbegriffe zu der von Ihnen gewünschten beruflichen Ausrichtung passen. Möchten Sie zum Beispiel nicht mehr im Vertrieb arbeiten, dann lassen Sie den Begriff aus den Fähigkeiten & Kenntnissen raus. Scheuen Sie sich auch nicht davor Grundkenntnisse einzutragen. Diese können einen Personaler in Kombination mit ihren weiteren Qualifikationen für bestimmte Positionen schon reichen. Wir wünschen viel Spaß und Erfolg beim Optimieren Ihres Profils!


 


 

 

 

 

 

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