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Online-Profile Beispiel MonsterEin hochgeladener Lebenslauf oder ein eigenes Profil in Online-Jobbörsen kann zum Job führen.

In unserem letzten Artikel haben wir dazu einige grundlegende Informationen gegeben.

 

Heute zeigen wir anhand der Jobbörse Monster, wie die Einrichtung eines solchen Profils funktioniert. Warum wir uns für Monster entschieden haben, hat zwei Gründe:

 

 

  1. Sie können bei Monster einiges tun, um von Arbeitgebern besser aufgefunden zu werden. Dazu bedienen Sie sich eines Tricks, den wir Ihnen weiter unten präsentieren.
  2. Bei unseren Teilnehmern, vor allem den Ingenieuren, Technikern und Naturwissenschaftlern, hat bei den Lebenslauf-Datenbanken der Jobbörsen Monster bisher am besten abgeschnitten.

So wie beim folgenden Beispiel.

Jobsuche: Erfolgreich durch das Profil in einer Lebenslauf-Datenbank

Gerhard K. war Betriebsleiter eines Unternehmens aus der Metallindustrie und verlor nach 22 Jahren seinen Job. Der Diplom-Ingenieur für Metallurgie und Werkstofftechnik hatte zu diesem Zeitpunkt die 50 bereits überschritten und war bis dahin nur bei einem Arbeitgeber beschäftigt. Ein Jahr lang bewarb er sich intensiv, jedoch ohne Erfolge.

 

Mit einer Weiterbildung bei der LVQ stellte er sich fachlich breiter auf. Zusätzlich holte er sich bei uns Unterstützung für die Jobsuche. Dabei war er selbst sehr aktiv, optimierte seine Bewerbungsunterlagen und nutzte XING.

 

Seinen neuen Job bekam er jedoch schließlich, als er ein eigenes Profil bei Monster anlegte. Dort wurde er nach einigen Wochen von einem Ingenieurdienstleister kontaktiert und zu einem Unternehmen aus der Metallindustrie vermittelt.

 

Herr K. ist ein gutes Beispiel dafür warum wir empfehlen, die kostenfreien Dienste der Online-Jobbörsen zu nutzen: Ihr Profil ist jederzeit sichtbar für Arbeitgeber, die solche Datenbanken nutzen um nach geeigneten Kandidaten zu suchen. Im Fachjargon heißt das Active Sourcing.

 

Neben Personaldienstleistern und Headhuntern sind das auch Personalverantwortliche von Unternehmen, die eine öffentliche Ausschreibung häufig als letzten Schritt der Stellenbesetzung sehen. Sie möchten lieber gezielt nach geeigneten Kandidaten suchen, bevor sie ihr Gesuch der breiten Öffentlichkeit präsentieren und somit Kosten und personelle Ressourcen einkalkulieren müssen.

 

Doch worauf ist beim Anlegen solch eines Profils zu achten? Wie gesagt, schauen wir uns dazu Monster an. Die Bearbeitung der Profile in den anderen Datenbanken sind meist weniger aufwendig als bei Monster. Häufig reicht das Hochladen des Lebenslaufs und die Angabe einige Grundinformationen. Dafür haben Sie wiederum wenig bis gar keine Möglichkeiten die Auffindbarkeit Ihres Profils zu verbessern.

CV-Datenbankprofil am Beispiel Monster

Um ein Profil bei Monster anzulegen, registrieren Sie sich zunächst kostenfrei. Dies machen Sie auf der Startseite rechts oben unter „Registrieren“.

 

Haben Sie sich registriert, laden Sie zunächst Ihren Lebenslauf hoch:

 

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Wichtig: Achten Sie darauf, wie Sie Ihren Lebenslauf benennen, vor allem wenn Sie noch berufstätig sind. Der Titel des Lebenslaufs kann von Arbeitgebern gesehen werden und es wäre unvorteilhaft, sollte Ihr aktueller Arbeitgeber Ihren Lebenslauf bei Monster finden.

 

Geben Sie stattdessen die gewünschte Stellenbezeichnung oder Ihre wichtigsten Stichworte an, damit ihr Lebenslauf besser gefunden wird.

 

Monster generiert aus den Daten Ihres Lebenslaufs dann ein Profil, das Sie händisch nachbearbeiten und optimieren können. Je genauer Ihre Angaben, desto besser die Stellenvorschläge von Monster.

 

 

 

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Wie bereits oben beschrieben, empfehlen wir das Profil so vollständig wie möglich auszufüllen. Geben Sie Detailbeschreibungen Ihrer bisherigen beruflichen Stationen an. Füllen Sie auch das Feld Interessen möglichst ausführlich aus. Geben Sie nicht nur Ihre Hobbies an, sondern Themen die Sie grundsätzlich interessieren. Das kann aktuell auch ein Thema wie Qualitätsmanagement sein. Wenn Sie dies entsprechend umsetzen, können Sie sich für Arbeitgeber besser auffindbar machen. Das können Sie bei Monster gut überprüfen, indem Sie sich die kostenfreie Testdatenbanknutzung für Arbeitgeber anschauen. Darauf gehen wir im folgenden Abschnitt ein.

Wie nutzen Arbeitgeber CV-Datenbanken zur Mitarbeitergewinnung?

Den Arbeitgeberbereich finden Sie auf der Monsterstartseite rechts oben. Dort finden Sie die Rubriken "Zur Stellenanzeige" und "Zur Lebenslaufdatenbanken". Letztere klicken Sie an. Rechts finden Sie eine Übersicht der Kosten für Arbeitgeber, diese können Sie ignorieren. Scrollen Sie runter und klicken Sie den Link "Zur Kandidatensuche" an.

 

Hier finden Sie nun im "Testlauf Datenbank Semantik" die Ansicht der Datenbank für Arbeitgeber. Hier können Sie austesten, wie Arbeitgeber die Datenbank zur Mitarbeiterfindung nutzen.

 

Wir machen einen Testlauf und suchen nach einem Qualitätsmanager in Nordrhein-Westfalen mit den Zusatz-Qualifikationen FMEA, Automobilbranche und Arbeitssicherheit. Der Lebenslauf soll in den letzten zwei Wochen aktualisiert worden sein.

 

Monster zeigt uns nun eine Liste von Kandidaten an, die zu einem bestimmten Grad zu den genannten Kriterien passen.

 

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Anhand des grün umrandeten Matching-Scores sieht man die Passung des Kandidaten zur Suchanfrage. Die maximale Punktzahl ist 10. Die Kandidatenvorschau zeigt, nach welchen Kriterien Monster den Kandidaten listet.

Profiloptimierung mit dem Arbeitgeber-Check

Diese Informationen können Sie dafür nutzen, Ihr Profil zu optimieren. Überlegen Sie, für welche Stichworte ein potenzieller Arbeitgeber Sie finden soll und ob Sie in den Rankings auftauchen. Zwar sind die personenbezogenen Daten anonymisiert, Sie können jedoch anhand des fachlichen Profils, den angegebenen Standort, der ggfs. festgelegten Gehaltsangabe und den Zeitpunkt der Profilaktualisierung erkennen, ob Ihr Profil oben angezeigt wird.

 

Hier sehen Sie auch, das die oben genannten Tipps - Vollständigkeit des Profils, Eintrag relevanter Stichworte und Zeitpunkt der Aktualisierung - wichtig für Ihre Auffindbarkeit sind.

CV-Datenbanken: Sinnvolle Ergänzung zur Nutzung von Stellenbörsen und Business Netzwerken

Die gezeigte Vorgehensweise ist in der Praxis erprobt. Teilnehmer, die sich bei uns über mehrere Monate qualifiziert haben und entsprechend Ihr Monster-Profil optimiert hatten, wurden vermehrt bei Monster angeschrieben. Hier ist jedoch einschränkend zu sagen, dass dies ausschließlich Ingenieure, Techniker und Naturwissenschaftler waren und die Kontaktaufnahme in den meisten Fällen über Personaldienstleister geschehen ist. Zudem ist nicht auszuschließen, dass Sie auch unseriöse Anfragen erhalten, wie auch in anderen Online-Plattformen und sozialen Netzwerken.

 

Weitere erfolgversprechende Datenbanken sind die von

Fazit: Bringt die Bewerbung auf Stellenanzeigen in Jobbörsen oder die Nutzung der Businessnetzwerke XING und LinkedIn keinen Erfolg bei der Jobsuche, sind Profile in CV-Datenbanken eine sinnvolle Ergänzung. Sie lohnen sich außerdem für Beschäftigte, die ihren Arbeitgeber wechseln wollen. Diese können ihre Profile in CV-Datenbanken anonymisiert eintragen, so dass ihr Arbeitgeber nicht auf ihren Wechselwunsch aufmerksam wird.

 

Welche Erfahrungen haben Sie mit CV-Datenbanken der Jobbörsen? Schreiben Sie uns!

 

 

 

 

 

Die LVQ Weiterbildung gGmbH bietet Weiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Unser Vollzeitangebot mit anerkannten Abschlüssen kann zum Beispiel über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit gefördert werden. Besonderes Augenmerk legen wir auf Präsenzunterricht mit Dozenten aus der beruflichen Praxis und der weiterbildungsbegleitenden Unterstützung bei der Jobsuche.

 

Das Angebot der LVQ Business Akademie richtet sich an Berufstätige und umfasst die Vermittlung fachspezifischer Themen aus dem gesetzlich geregelten Bereich. Inhouse-Seminare, Beratung und Schulungen für Unternehmen runden das Angebot der LVQ ab.

 

Wenn Sie Fragen zu unserem Angebot oder Interesse an einer Beratung haben, rufen Sie uns einfach an!

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Mitarbeiter

Autor

Martin Salwiczek

hat als Berater und Dozent einen engen Draht zu den Teilnehmern der LVQ. Daraus zieht er Ideen für seine Beiträge und findet immer wieder interessante Interviewpartner. Zudem ist Martin XING-Spezialist und hat unter anderem die XING-Serie für die Jobsuche geschrieben.