Förderung

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Eine Weiterbildung ist eine Investition in Ihre berufliche Zukunft. Nicht immer ist es möglich, diese Investition selber zu tätigen.  Daher gibt es viele Möglichkeiten, über die Ihre Weiterbildung gefördert werden kann. Die Förderbedingungen sind häufig ganz unterschiedlich. Mittlerweile hat sich ein Geflecht von verschiedenen Förderinstrumenten entwickelt. Mit unserer langjährigen Erfahrung informieren wir Sie  über alle gängigen Förderinstrumente, gerne auch persönlich.  Hier stellen wir Ihnen die wichtigsten kurz vor.

  1. Bildungsgutschein
  2. IFlaS
  3. WeGebAU
  4. Berufsförderungsdienst
  5. Förderung für Rehabilitanden
  6. Transfergesellschaften

1.Bildungsgutschein

Wer wird gefördert?

  • Arbeitsuchende
  • von Kündigung bedrohte Arbeitnehmer und Arbeitnehmer, deren Vertrag ausläuft.

Was ist ein Bildungsgutschein?

Ein Bildungsgutschein ist ein Dokument, durch das die vollständigen Kosten für eine fachliche Weiterbildung oder Umschulung bei zugelassenen Bildungsträgern abgedeckt werden. Er wird von Arbeitsbehörden ausgestellt. Dazu gehören die Agenturen für Arbeit, die Job Center oder auch die Einrichtungen der Optionskommunen.

Welche Kosten werden vom Bildungsgutschein abgedeckt?

Der Kostenträger übernimmt die vollständigen Weiterbildungskosten. Das sind Lehrgangs- und Prüfungskosten, Fahrtkosten, ggf. Kosten der Unterkunft und Kinderbetreuungskosten. Verbindliche und vertiefende Informationen finden Sie hierzu auf der Seite der Arbeitsagentur im Merkblatt 6 „Förderung beruflicher Weiterbildung“. Dort stehen auch die wichtigsten rechtlichen Grundlagen.

Wie bekomme ich einen Bildungsgutschein?

Nachdem Sie sich für eine Weiterbildung und ggfs. bereits für einen Bildungsträger entschieden haben, prüft Ihr Berater zunächst anhand verschiedener Kriterien, ob sich Ihre beruflichen Chancen durch eine Weiterbildung wesentlich und dauerhaft erhöhen. Häufig können Sie durch gute, belegbare Argumente zur Entscheidungsfindung beitragen. Formaler Grund sollte immer die „Notwendigkeit aufgrund von Qualifikationsdefiziten sein“. Wir geben Ihnen zur Formulierung Ihrer Gründe gerne Hilfestellung.

Wird eine Förderung genehmigt, werden Bildungsziel, -dauer und -ort festgelegt und im Bildungsgutschein eingetragen. Er wird anschließend beim gewählten Bildungsträger eingelöst. Damit die Daten auf dem Bildungsgutschein zur gewünschten Weiterbildung passen, empfiehlt sich immer eine vorherige Kontaktaufnahme mit uns.

Hinweis: Für Kunden der Arbeitsagenturen und Jobcenter werden Anmeldungen der LVQ immer unter Voraussetzung einer Förderung (z. B. durch einen Bildungsgutschein) ausgestellt. Damit gehen Sie selbst kein Finanzierungsrisiko ein! Gerne beraten wir Sie dazu telefonisch oder persönlich.

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2. IFlaS – Initiative zur Flankierung des Strukturwandels

Wer wird gefördert?

  • Berufsrückkehrer/innen nach einer Familienauszeit von in der Regel mindestens 4 Jahren.
  • Arbeitslose und von Arbeitslosigkeit unmittelbar bedrohte Arbeitnehmer/-innen ohne abgeschlossene Berufsausbildung.

Was ist IFlaS?

Ein Förderprogramm der Bundesagentur für Arbeit, das den Erwerb anerkannter Berufsabschlüsse bzw. Teilqualifikationen ermöglichen soll.

Welche Kosten werden abgedeckt?

Bei Förderung durch die Agentur für Arbeit über den Bildungsgutschein im Rahmen von IFlaS können die Weiterbildungskosten, Prüfungsgebühren, Fahrtkosten und sogar Kinderbetreuungskosten getragen werden.

Gerne beraten wir Sie dazu telefonisch oder persönlich.

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3. WeGebAU („Weiterqualifizierung von Geringerqualifizierten und älteren Arbeitnehmern in Unternehmen“)

Wer wird gefördert?

  • Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer

Was ist WeGebAU?

WeGebAU ist eine Weiterbildungsinitiative der Bundesagentur für Arbeit. Geringqualifizierte und ältere Arbeitnehmer erhalten Subventionen zur Förderung der beruflichen Qualifizierung.

Als Arbeitnehmer kleiner und mittlerer Unternehmen bekommen sie die Möglichkeit, Teilqualifikationen zu erwerben oder fehlende Berufsabschlüsse nachzuholen.  Dazu müssen sie ihre Arbeit nicht kündigen, sondern werden von ihren Arbeitgebern für die Dauer einer Qualifizierung unter Fortzahlung des Arbeitsentgelts freigestellt.

Welche Kosten werden abgedeckt?

Bei Beschäftigten, die das 45. Lebensjahr vollendet haben, tragen die Agenturen für Arbeit bis zu 75% der Lehrgangskosten. Die verbleibenden Kosten sind vom Betrieb und/oder der Arbeitnehmerin/dem Arbeitnehmer zu tragen.

Bei jüngeren Beschäftigten ist eine Förderung ebenfalls möglich. Der Betrieb muss allerdings mindestens 50% der Lehrgangskosten übernehmen, die unten aufgeführten Regelungen erfüllen und die Maßnahme muss vor dem 31.12.2014 beginnen.

Die Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer erhalten für die Förderung einen Bildungsgutschein. Damit können sie unter zugelassenen Weiterbildungsangeboten wählen. Auf die Ausstellung eines Bildungsgutscheins kann verzichtet werden, wenn Arbeitgeber und Arbeitnehmerin/ Arbeitnehmer damit einverstanden sind.

Welche Regelungen gelten für WeGebAU?

Seit dem 01.04.2012 gelten für eine Förderung über WeGebAU folgende Voraussetzungen: 

  1. der Teilnehmer hat für die Dauer der Maßnahme weiterhin Anspruch auf Arbeitsentgelt von seinem Arbeitgeber,
  2. der Betrieb, dem er angehört, hat weniger als 250 Beschäftigte,
  3. die Maßnahme wird außerhalb des arbeitgebenden Betriebes durchgeführt,
  4. die Maßnahme geht über kurzfristige, arbeitsplatzbezogene Anpassungsfortbildungen hinaus,
  5. der Träger und die Maßnahme sind für die berufliche Weiterbildungsförderung zugelassen.

Gerne beraten wir Sie dazu telefonisch oder persönlich.

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4. Berufsförderungsdienst

LVQ-Weiterbildungen können für Zeitsoldaten durch den Berufsförderungsdienst der Bundeswehr gefördert werden.

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5. Förderung für Rehabilitanden

Rehabilitanden der Rentenversicherer und Berufsgenossenschaften erhalten sogenannte Leistungen zur Teilhabe am Arbeitsleben. Dazu gehört oft auch eine Weiterbildung oder Umschulung, die dann zu 100 Prozent gefördert werden kann. Gerne beraten wir Sie dazu persönlich.

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6. Transfergesellschaften

Transfergesellschaften, auch Beschäftigungs- und Qualifizierungsgesellschaften genannt, dienen im Anschluss einer Beschäftigung der Unterstützung beim Übergang in den nächsten Beruf. Eingerichtet werden sie häufig bei Personal-Restrukturierungen, bei Insolvenzen oder betriebsbedingten Kündigungen.

Mitarbeiter von Transfergesellschaften erhalten die Möglichkeit zur Qualifizierung. In der Regel werden auch hier Vollzeitweiterbildungen gefördert, die auch für die Arbeitsagentur zertifiziert wurden. Das Angebot der LVQ bietet Mitarbeitern von Transfergesellschaften somit attraktive Möglichkeiten zur Weiterbildung.

Besonders gefragt in diesem Feld sind die Weiterbildungen im Qualitätsmanagement, Arbeitssicherheit und Projektmanagement.

Auch alle anderen Angebote können im Bereich des Beschäftigtentransfer belegt werden. Gerne beraten wir Sie dazu telefonisch oder persönlich.

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Ansprechpartner Weiterbildung

Ihr Ansprechpartner: Ursula Neumann
Ursula Neumann

Kundenberatung,
Vollzeitweiterbildung

Tel.: 0208 99388 33
Fax: 0208 99388 99
E-Mail: un@lvq.de

Ihr Ansprechpartner: Meie Jäger
Meie Jäger
Kundenberatung,
Vollzeitweiterbildung

Tel.: 0208 99388 16
Fax: 0208 99388 99
E-Mail: mj@lvq.de

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