Technik für Kaufleute, Brandschutz, Medizinprodukte – neue Termine unserer Business Akademie

Für Unternehmen, Berufstätige und Selbstständige bietet unsere Business Akademie wieder eine Reihe von Seminaren an:

Eine Übersicht zu allen berufsbegleitenden Kursen finden Sie hier.

Deutscher Weiterbildungstag 2016 auch mit LVQ

dwt16_banner_m_wirsinddabei_236x123Der Deutsche Weiterbildungstag wird traditionell durch die LVQ unterstützt. Auch beim Deutschen Weiterbildungstag 2016 #dwt2016 beteiligen wir uns an einer der bundesweit stattfindenden Veranstaltungen.

Am Donnerstag 29.09. sind wir Aussteller bei „Weiterbildung 4.0 – Karriere in Duisburg“. LVQ Geschäftsführer Lars Hahn hält dort außerdem einen Vortrag mit dem Thema „Stellenbesetzung jenseits von Bewerbung: Netzwerke(n), Kaffeetrinken und digitale Türöffner“.

Bereits am 28.09. nehmen wir am Barcamp Weiterbildung 4.0 in Köln #bcw40 teil, auf dem über neue Lernformen und die Weiterbildung der Zukunft diskutiert wird. Näheres zu Barcamps finden Sie auch bei uns im Blog.

Treffen Sie uns auf Messen – der Messeherbst 2016

messenIn den Monaten Oktober und November finden traditionell die meisten Events, Messen und Veranstaltungen statt.

Wir empfehlen unseren Kunden den Besuch passende Messen zu besuchen, sich über Trends der Branche zu informieren und neue Kontakte zu knüpfen. Natürlich finden Sie auch uns auf diversen Fachmessen, Bildungsevents und Karrieretagen.

Frisch aktualisiert finden Sie den LVQ-Messekalender in unserem Blog. Wir freuen uns, Sie auch mal außerhalb zu treffen.

Einladung zum “technischen Frühstück” – Infoveranstaltung im LVQ-Bildungszentrum

Am 27.08. läd die LVQ Business Akademie zum gemütlichen Samstagsfrühstück in unser Bildungszentrum in Mülheim an der Ruhr ein.  Die Einladung gilt allen Interessenten der Aufstiegsfortbildungen “Technischer Fachwirt IHK”, “Wirtschaftsfachwirt IHK”, “Fachkraft für Vertriebsmanagement IHK” und der Ausbildung zur Fachkraft für Arbeitssicherheit.

Die Veranstaltungen beginnen um 10:00 Uhr und sind kostenfrei.

Umgang mit Vielfalt – Interkulturelle Sensibilisierung bei der LVQ

Jobsuche mit interkulturellem HintergrundLVQ-Zuwander-und-Fluechtlinge-1-600x601 – über dieses Thema schrieben wir in einen Blogartikel im Januar 2014. Die Gewinnung von ausländischen Fachkräften war damals ein großes Thema in der Öffentlichkeit und wir konnten zu dem Zeitpunkt 71 unterschiedliche Nationen verzeichnen, aus denen die Teilnehmer der LVQ im Laufe der Zeit kamen.

2 ½ Jahre später sind es 80 unterschiedliche Nationen und die Thematik um ausländische Fachkräfte hat nicht zuletzt durch die Fluchtmigration eine Entwicklung genommen, die damals in der Form nicht abzusehen war. Für den deutschen Arbeitsmarkt ergeben sich dadurch sowohl Herausforderungen, als auch große Chancen.

Als Bildungsträger ist es seit jeher unsere Aufgabe, erfahrene Fach- und Führungskräfte und Akademiker fachlich weiterzubilden. Wie bereits geschildert sind darunter viele Migranten und Menschen mit Migrationshintergrund, die schon seit vielen Jahren bei uns arbeitsmarktnahe Qualifizierungen erwerben. Der Umgang mit interkultureller Vielfalt gehört also zu unserer täglichen Arbeit und wird aufgrund der aktuellen politischen und gesellschaftlichen Situation in den nächsten Jahren eine immer größere Rolle einnehmen.

Zu diesem Hintergrund passte das Thema unserer diesjährigen Bildungskonferenz: „Umgang mit Vielfalt – Interkulturelle Sensibilisierung“.

Ioanna Zacharaki – Botschafterin für ein menschliches Miteinander

Zacharaki

Ioanna Zacharaki über Interkulturalität. Hinten wird schon fleißig diskutiert.

Eingeladen wurden Dozenten und Mitarbeiter der LVQ mit dem Ziel, auf die anstehenden Entwicklungen zum Thema „Umgang mit interkultureller Vielfalt“ gemeinschaftlich eingestimmt zu werden. Die Germanistin und Soziologin Ioanna Zacharaki war dafür die ideale Dozentin. Die Gründerin der AXION Akademie der Werte, 2015 für ihr Wirken als „Bürgerin der Stadt Solingen“ ausgezeichnet, hat bereits mehrere Bücher zum Thema Interkulturalität veröffentlicht und unterstützt auf europäischer Ebene in Brüssel den Dialog zwischen Deutschland und Griechenland.

Von Beginn an brachte Sie Ihre Botschaft deutlich rüber: Der Umgang mit Menschen unterschiedlichster Herkunft erfordert Menschlichkeit, Offenheit, Wertschätzung und Haltung.

Beobachten statt Bewerten

Interkulturelle Öffnung beginnt im Magen

Ein gemeinsames Essen eignet sich hervorragend zur interkulturellen Öffnung

Das erfuhren die Teilnehmer besonders in den praktischen Übungen, die Frau Zacharaki zwischendurch einstreute. Sie erlebten unter anderem eine Raumwanderung und lernten die Gepflogenheiten der Albatros-Insel kennen. Hier wurde den Teilnehmern der Unterschied zwischen Beobachtung und Bewertung bewusst gemacht. Die Übungen dienten der Selbstreflexion und regten zum Nachdenken an.

Die theoretischen Ausführungen von Ioanna Zacharaki verdeutlichten noch mal den gesellschaftlichen Rahmen, in dem wir uns bewegen: In einer Risikogesellschaft, die unter anderem durch Digitalisierung, Vielfalt von Lebensformen und einer Ablösung von Traditionen geprägt sei.

Vielfalt in der modernen Gesellschaft bezieht sich dabei nicht alleine auf die Herkunft und Hautfarbe, sondern auch auf Geschlecht, Bildung, Alter oder sexuelle Orientierung. Interkulturelle Kompetenz ginge also weit über Kenntnisse anderer Religionen und Kulturen hinaus. Zu berücksichtigen seien im direkten Gespräch auch die unterschiedlichen sozialen Lagen und Grundorientierungen.

Interkulturelle Öffnung nötig

Interkulturelle Öffnung

Dr. Winfried Jäger und Marvin Müller bei der Erarbeitung anstehender Maßnahmen

Zacharaki plädierte für eine kulturelle Öffnung der handelnden Personen, bzw. Organisationen oder Verwaltungen.

Interkulturelle Öffnung bezeichnete sie als „eine notwendige Reaktion auf die gewachsene Vielfalt religiöser und weltanschaulicher Überzeugungen, ethnischer Positionen, sozialer Zugehörigkeit und Formen der Lebensgestaltung in unserer Gesellschaft.“

Diese erfordere eine kritische Überprüfung von Arbeitskonzepten, Handlungsansätzen, Angeboten und Rahmenbedingungen aller Beteiligten Personen und Organisationen.

Die Teilnehmer begannen damit direkt durch Gruppenarbeiten, in denen sie bevorstehende interkulturelle Herausforderungen bei der LVQ identifizierten und entsprechende Maßnahmen entwickelten.
Bei der finalen Feedback-Runde sahen sich viele Teilnehmer bestätigt, dass das interkulturelle Miteinander bei der LVQ eigentlich schon sehr gut funktioniert. Dennoch warten neue Herausforderung, gerade wenn mehr Teilnehmer aus Flüchtlingsländern kommen werden. Dafür war die Veranstaltung die richtige Vorbereitung.

 

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