Schlagwort: Jobsuche

Wie Systematisch Kaffeetrinken wirklich funktioniert. #Netzwerken

Lars Hahn schreibt in seiner Kolumne regelmäßig über Themen wie Digitalisierung, Arbeitswelt und Netzwerken. Heute skizziert er den Ansatz von „Systematisch Kaffeetrinken“ und schreibt über die Vorzüge des beruflichen Netzwerkens gegenüber herkömmlichen Bewerbungsverfahren.

Sie haben auch schon von „Systematisch Kaffeetrinken“ gehört?

Ja? Das freut mich! Schließlich halte ich seit längerem regelmäßig Vorträge darüber und ermutige Menschen, es doch intensiver mit dem beruflichen Netzwerken zu versuchen.

Möglicherweise geht es Ihnen aber auch so wie Niklas. Vor meinem Vortrag begrüßte er mich skeptisch mit den Worten „Ich bin kein Typ fürs Klüngeln, ein Netzwerk habe ich auch nicht und Kaffeetrinken möchte mit mir auch keiner.“ Also, was solle er dann mit dem Vortrag, meinte er.

Überhaupt sei das Schreiben von Bewerbungen ohnehin seriöser. Das systematische Beantworten offener Stellenausschreibungen. Nur so geht Bewerbung. Haben wir ja so gelernt.

Sagen ja auch die Karriereberater, Bewerberportale, Bewerbungsratgeber, die Agentur für Arbeit und – land auf land ab – die Bewerbungstrainer in ihren Trainings. Ist ja auch nicht ganz falsch, aber Weiterlesen ›

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Traumatisierte Recruiter und das Glücksspiel Jobsuche – Interview mit Henrik Zaborowski

Letzte Woche berichteten wir von Europas größter Messe für das Personalmanagement, der Zukunft Personal. Nachhaltig in Erinnerung blieb uns der leidenschaftliche Vortrag vom Recruiting-Spezialist und HR-Blogger Henrik Zaborowski.
Zaborowski schöpft aus 16 Jahren Berufserfahrung in der Mitarbeitergewinnung und  kämpft für einen neuen, menschenorientierten Ansatz im Recruiting. Wegen seiner aufrüttelnden und teils provokanten Thesen wird er auch gerne als „Luther des Recruiting“ bezeichnet.
Einige dieser Thesen fanden wir auch in seinen Vortrag „Warum unser Recruiting traumatisiert ist – und wie uns die Digitalisierung bei der Heilung hilft“ wieder.

Traumatisierte Recruiter? Menschenorientiertes Recruiting? Darüber wollten wir mehr wissen. Da wir mit Henrik schon seit einiger Zeit über die digitalen Kanäle vernetzt sind, fragten wir direkt bei ihm nach.


Henrik, erzähl bitte unseren Lesern, warum das Recruiting „traumatisiert“ ist.
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Arbeitslosigkeit ist kein Makel!

Es gibt sie immer noch, die überraschend arbeitslos gewordenen langjährigen Führungskräfte oder jungen Akademiker mit Einstiegsschwierigkeiten. Hier eine Auswahl von Jobsuchenden, die mir kürzlich in Beratungsgesprächen in der LVQ gegenüber saßen:

  • Wolfgang M., 34 Jahre in einer Firma, davon viele als Betriebsleiter. Und jetzt mit Mitte 50 ohne Job und fehlender Perspektive.
  • Stefanie B., 27 – frisch gebackene Master of Science in Chemie, 56 Bewerbungen in sieben Monaten, drei Vorstellungsgespräche, ohne Erfolg.
  • Martin D., Ingenieur mit zehn Jahren Berufserfahrung in acht verschiedenen Projekten, immer wieder auf der Suche.
  • Sieglinde W., die seit drei Jahren als freiberufliche Kommunikationsberaterin firmiert, obwohl sie eigentlich viel lieber wieder eine feste Stelle im Marketing haben will.

Was alle eint: Weiterlesen ›

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Die Bewerbungsmappe: 7 Antworten auf häufige Fragen

bewerbungsmappe-haeufige-fragenWie funktionieren Bewerbung und Jobsuche heute? In unserem letzten Artikel kündigten wir an, dass wir uns „klassischen“ Bewerbungsthemen verstärkt widmen werden. Ganz gleich ob Sie sich persönlich, schriftlich oder online bewerben, auf Stellenausschreibungen oder initiativ – das Kernstück Ihrer Bewerbung bleibt die Bewerbungsmappe. Sie liefert dem Arbeitgeber alle Fakten, die er zur Entscheidungsfindung benötigt.

Im heutigen Beitrag geben wir Antworten auf die uns am häufigsten gestellten Fragen zur Bewerbung. In den nächsten Beiträgen unserer Serie werden wir dann detailliert auf die einzelnen Elemente eingehen. Weiterlesen ›

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Jobsuche ab 50. Wirklich zu alt für den Arbeitsmarkt?

„Mit 50 ist man zu alt für den Arbeitsmarkt!“

Viele Menschen gehen mit dieser These durch die Arbeitswelt: Personalentscheider, Führungskräfte, stellenanzeigenverantwortliche Personaler, Jobsuchende. Interessanterweise sind viele von denen, die das glauben selbst 50 Jahre oder älter.

„Mit 50 ist man zu alt für den Arbeitsmarkt!“

Dieses vor etwa 20 Jahren erschaffene Monster-Statement hatte seinerzeit durchaus seine Berechtigung. Lag noch im Jahr 2000 die Erwerbsquote von Menschen ab 50 bei unter 50 Prozent.

Es war die Zeit der Frühverrentungsprogramme. Besonders Konzerne entledigten sich der älteren Mitarbeiter, oft Erfahrungsträger, mit Abfindungsprogrammen, Altersteilzeit, bittersüß finanzierter Langzeitarbeitslosigkeit in die Rente hinein. Zu blöd: Ältere in kleineren Unternehmen gingen direkt in die Arbeitslosigkeit und nach erfolgloser Jobsuche direkt in das neu erschaffene Hartz IV. Weiterlesen ›

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