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Kununu und Co.: 5 Tipps für Ihre Bewerbung und Jobsuche – Arbeitgeberbewertungsportale Teil 3

Arbeitgeberbewertungsportale werden bei der Jobsuche genutzt

Arbeitgeberbewertungsportale werden bei der Jobsuche genutzt

Arbeitgeberbewertungsportale wie kununu sind mehr als Plattformen, in denen unzufriedene Ex-Mitarbeiter über Ihren alten Arbeitgeber abledern. Das haben wir bereits in den vorherigen Beiträgen unserer Serie über kununu und Co. thematisiert.

Viele Arbeitgeber nutzen solche Plattformen, um Stellung zu Bewertungen zu nehmen und potenziellen Bewerbern Fragen zum Bewerbungsprozess oder möglichen Stellen zu beantworten. Zudem lassen sich Arbeitgeberbewertungsportale zur Recherche nach potenziellen Arbeitgebern nutzen.
Im heutigen Beitrag möchten wir Ihnen fünf nützliche Tipps geben, wie Sie Bewertungsportale in Ihrem Bewerbungsprozess praktisch nutzen können.

1. Was motiviert mich? Arbeitgeberbewertungen für das Anschreiben oder Motivationsschreiben nutzen

In einem Bewerber-Workshop zeigte uns ein Teilnehmer sein Anschreiben, in dem er Bezug auf eine kununu-Bewertung nahm, was vom Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch positiv erwähnt wurde. Für das Anschreiben, insbesondere das Motivationsschreiben, sofern es vom Arbeitgeber gewünscht wird, lohnt es sich in den Bewertungsportalen zu stöbern.

Denn Bewertungen bei kununu lassen sich nach Bewertungskategorien filtern. So lohnt es sich nach Kriterien zu schauen, die für Sie elementar wichtig sind. Wenn Ihnen ein gutes Betriebs- und Arbeitsklima zum Beispiel wichtiger ist als andere Aspekte, lohnt es sich zu schauen, wie ein Arbeitgeber in dieser Kategorie bewertet wird. Nehmen wir das Beispiel der folgenden Abbildung: Weiterlesen ›

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Robo-Recruiting, künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen für Jobsuche und Bewerbung

Robo-Recruiting auf der Jobmesse

Roboter als Recruiter?!

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung haben längst Einzug gehalten in Bewerbung und Jobsuche. Denn bei der Personalgewinnung nutzen Recruiter heute selbstverständlich digitale Tools wie Recruiting-Software-Plattformen.

Die nächste Generation digitaler Helferlein ist bereits im Anmarsch: Automatisierte Chatbots führen erste Gespräche mit Bewerbern. Mittlerweile wählen gar künstliche Algorithmen selbständig die Kandidaten für die nächste Runde aus. Dies sind nur zwei Beispiele für sogenanntes Robo-Recruiting beziehungsweise „Künstliche Intelligenz im Bewerbungsprozess“, das auch der Bundesverband der Personalmanager als einen der HR-Trends für 2019 sieht.

Aber was bedeutet Robo-Recruiting konkret? Wählen jetzt süße, kleine Roboter mit Knopfaugen den richtigen Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle aus dem virtuellen Stapel von PDF-Bewerbungen aus? Bedeutet Robo-Recruiting, dass künstliche Intelligenz (KI) den Menschen als Recruiter ersetzen wird?

Welche Bedeutung hat Robo-Recruiting für Bewerber? Welche Aspekte müssen Sie bei der Jobsuche in Zeiten von Digitalisierung und KI beachten?

In meiner heutigen Kolumne befasse ich mich mit Automatisierung und künstlicher Intelligenz. Außerdem zeige ich Ihnen die Auswirkungen für Ihre Bewerbungen bei der Jobsuche auf und gebe Tipps, wie Sie dieses Wissen für sich einsetzen können.

Robo-Recruiting: Herr Pepper ist es nicht!

Kennen Sie Pepper? Das ist der knuffige Roboter, der ständig auf Messen und Kongressen zum Thema Digitalisierung rumgereicht wird. Ich hatte auch schon das Vergnügen, ihn kennenzulernen. Wer nun aber als Bewerber bei Robo-Recruiting daran denkt, von humanoiden Robotern im Vorstellungsgespräch interviewt zu werden, wird vermutlich enttäuscht. Denn meist ist mit Robo-Recruiting eher etwas anderes gemeint. Nämlich die Weiterlesen ›

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Warum das Bewerbungsanschreiben längst überholt ist. 5 Tipps für Alternativen zum Anschreiben.

Das Bewerbungsanschreiben ist ein Folterinstrument für viele Jobsuchende. 55 Prozent der Bewerber sagen, das Anschreiben sei eine große Hürde bei Bewerbungen, wie kürzlich eine Umfrage feststellte „Anschreiben verfassen ist für mich wie Zahnschmerzen.“

In der alten Welt sagt jetzt der selbstbewusste Personalchef: „Da müssen Sie durch! Ich kann schließlich aus 268 Bewerbungen auswählen! Aus dem Anschreiben finde ich heraus, ob der Bewerber zu uns passt!“.

Ach ja? Ich halte es da eher mit Recruitingspezialist Henrik Zaborowski, der schon lange sagt, dass Anschreiben nicht zur Personalauswahl taugen, weil sie zu Mutmaßungen verleiten und mitnichten objektiv bewertet werden können.

Objektive Kriterien bei Personalauswahl durch Anschreiben?

Wie denn auch?

Da sitzen qualifizierte Technik-Experten vor einem weißen Blatt digitalen Papiers und üben sich in Bewerbungsprosa, obwohl sie mitnichten Germanisten, sondern zum Beispiel Ingenieure sind. Es kaufen sich hochdotierte berufserfahrene Professionals eine mehr oder weniger kompetente Erstellung des Anschreibens bei kommerziellen Anbietern ein – total authentisch. Oder – für mich am schlimmsten – fachlich und menschlich geeignete Bewerber scheitern in der Vorauswahl, weil sie ihr Anschreiben zwar authentisch aber eben hölzern oder zu ehrlich formuliert haben.

Immer noch verlangen viele Unternehmen genau die Art von Anschreiben, an der so manche Bewerber scheitern:

Nach der AIDA-Formel Aufmerksamkeit erheischend, sich selbstmarketinglike verbiegend, dem Arbeitgeber den Weiterlesen ›

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Hören Sie auf, sich zu bewerben! Jobsuche im verdeckten Stellenmarkt

In diesem Beitrag erfahren Sie, weshalb es während der Jobsuche hilfreich sein kann, sich nicht zu bewerben. Es geht hier um die bewusste Jobsuche im verdeckten Stellenmarkt.

Kennen Sie das Spiel „Die Reise nach Jerusalem“?

Kinder laufen im Kreis um Stühle und müssen sich bei einem Signal oder stoppender Musik auf einen Stuhl setzen. Immer ist ein Stuhl zu wenig da und ein Kind scheidet aus. Zuletzt ergattert eines den letzten Stuhl.

So ähnlich geht auch das Bewerbungsritual, nur mit verschärften Bedingungen. Anstelle von zwei finalen Bewerbern, wollen Nzig Jobsuchende eine Stelle, wobei eben von Anfang an nur ein Stuhl frei ist (Nzig steht für 5zig, 4zig, 7zig).

Denn das ist die Wahrheit: Trotz vielfach beschworenen Fachkräftemangels bewerben sich im offenen Stellenmarkt relativ viele Menschen auf eine einzige Stelle.

Mittlerweile dürfte bekannt sein: Der offene Stellenmarkt Weiterlesen ›

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Bewerbung: Mit Empfehlungsschreiben und Referenzen überzeugen

Empfehlungsschreiben oder Referenzen können eine Bewerbung entscheidend aufwerten. Im Gegensatz zum Arbeitszeugnis sind sie persönliche Bewertungen aus dem Arbeitsumfeld des Bewerbers und geben somit aussagefähige Informationen über den Kandidaten.
Da wenige Bewerber Empfehlungsschreiben oder Referenzen nutzen, sind sie eine gute Möglichkeit, sich einen Vorsprung gegenüber Konkurrenten um eine Position zu verschaffen.
Manche Bewerber sind sogar auf Referenzen oder Empfehlungsschreiben angewiesen. So zum Beispiel, wenn der vorherige Arbeitgeber insolvent gegangen ist und es versäumt wurde, ein Arbeitszeugnis anzufordern. Auch ehemalige Freiberufler oder Selbstständige die sich auf Angestelltenpositionen bewerben, sollten von Kunden oder Auftraggebern Referenzen einholen.

Nachdem wir in den vorherigen beiden Beiträgen auf das Arbeitszeugnis als Pflichtelement der Bewerbung eingegangen sind, schauen wir uns heute den Aufbau und die Besonderheiten von Empfehlungsschreiben und Referenzen an.   Weiterlesen ›

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