Nicht überall, wo Präsenzunterricht drauf steht, ist auch echter Präsenzunterricht drin.

Eine Weiterbildung während der Jobsuche? Eine gute Idee!

Präsenzunterricht innerhalb einer Weiterbildung

Die Bewerbungsphase ist eine gute Zeit, neues Wissen für den Arbeitsmarkt zu erwerben (Digitalisierung!) und sich aktuelle Zertifikate zu besorgen (wir sind ja schließlich in Deutschland). Denn wer zurzeit arbeitssuchend wird – vornehmlich: „Kunde der Agentur für Arbeit“ – hat gute Chancen eine Weiterbildung gefördert zu bekommen. Durch solche Weiterbildungen werden aber nicht nur dringend benötigte Qualifikationen erworben, sondern auch die Interaktion mit Gleichgesinnten rückt bei der Wahl für den Präsenzunterricht in den Fokus.

Denn gerade wenn die Arbeitssuche schon eine Zeit lang dauert, sind viele Jobsuchende dankbar, wenn sie fachliche Themen nicht nur lernen, sondern diese auch diskutieren und präsentieren können. Sich im Rahmen einer Weiterbildung persönlich mit anderen Betroffenen austauschen können, gibt vielen Jobsuchenden das Gefühl nicht alleine mit ihrer Situation zu sein.  

Wer sich einige Wochen oder Monate zu Hause als Einzelkämpfer durch den Bewerbungsdschungel geschlagen hat, ist oft froh, wenn er täglich zu seiner Weiterbildung fahren kann. Denn für Arbeitssuchende und Menschen im Jobwechsel sind die sozialen Aspekte des Lernens, der Austausch und das Netzwerken mit anderen Teilnehmern für die Jobsuche ebenso wichtig wie der Erwerb fachlicher Inhalte.

Der intensive Austausch, das gemeinsame Lernen und das Ausprobieren von Methoden – das geht besonders gut im Präsenzunterricht.

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Über Hashtags, Drohnen und Krisenkommunikation – die Feuerwehr Duisburg im Social Web

Karsten Ophardt ist der Social-Media-Manager der Feuerwehr Duisburg.
Um seine Kenntnisse zu vertiefen und neue Ideen für seine Arbeit zu bekommen, hat er die Weiterbildung zum Social Media Manager (IHK) bei der LVQ gemacht.

Wie es der Zufall so will, initiierten die Feuerwehren am 11.02. („112“), also während des Kurses, deutschlandweit ein „Twittergewitter“. Zwölf Stunden lang wurden unter #112live Berichte von Notfall-Einsätzen über den Kurznachrichtendienst Twitter abgesetzt. Die Feuerwehr Duisburg machte unter dem zusätzlichen Hashtag #duisburg112 mit.

Kurzerhand lud Karsten die Teilnehmer des Kurses zur Feuerwehr ein, um einen Einblick in die Medienarbeit und den Arbeitsalltag der Feuerwehr zu erhalten. Natürlich ließen wir uns da nicht zwei Mal bitten. Zusammen mit Dozent Andre Meißner und den angehenden Social-Media-Managern machten wir uns auf den Weg zur Feuerwehr nach Duisburg. Darüber möchten wir in unserem heutigen Beitrag berichten.

Von Angela Borin und Martin Salwiczek Weiterlesen ›

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Mit dem inneren Kompass ans Ziel – wie die eigene Haltung zum Wunschjob verhelfen kann

Berufsorientierung: Fragezeichen

 „Werde doch Lehrer und lass dich verbeamten.“

 „Und was kannst du mit einem sprachwissenschaftlichen Studium machen? Maschinenbau bietet dir eine aussichtsreichere Zukunft.“

„Ich möchte doch nur, dass du abgesichert bist.“

Hörst Du gerade auch die mahnenden Stimmen Deiner Eltern, Freunde und Bekannten? Willkommen in der Welt der arbeitssuchenden Berufseinsteiger. Gerade in der Phase der Arbeitslosigkeit zerbrechen sich viele Berufsanfänger fast täglich den Kopf darüber, wieso sie den wohlwollenden Ratschlägen nicht gefolgt sind. So auch Angela. Zerknirscht sitzt sie an ihrem Schreibtisch und nimmt sich selbst ins Kreuzverhör: Habe ich wirklich den richtigen Weg eingeschlagen? Wieso finde ich keine passende Stelle für mich? Und vor allem, was kann ich eigentlich?

Fragen, die Dich auch immer wieder umtreiben? In diesem Beitrag liest Du vom holprigen Weg einer Geisteswissenschaftlerin ins Arbeitsleben und erhältst wertvolle Tipps, wie auch Du diesen Weg am besten beschreitest, um die schwierige Phase des Berufseinstiegs und der Arbeitslosigkeit erfolgreich zu meistern.

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„Jetzt werde ich wegen meiner fachlichen Kenntnisse eingeladen“ – Interview mit LVQ-Absolvent Belhassen Marzouki

Belhassen Marzouki kann man als Musterbeispiel für eine gelungene Integration bezeichnen.
Der gebürtige Tunesier lebt seit zwölf Jahren in Deutschland. Er lernte schnell deutsch, setzte noch ein Studium drauf, arbeitete als wissenschaftlicher Mitarbeiter und erwarb die deutsche Staatsangehörigkeit.
Dennoch musste er erleben, wie der Migrationshintergrund die Jobsuche erschwert.
Im Interview sprechen wir mit Herrn Marzouki über ein einschneidendes Erlebnis während der Jobsuche und was sich nach seiner Weiterbildung verändert hat.

Hallo Herr Marzouki. Danke, dass Sie Zeit für das Interview gefunden haben. Stellen Sie sich doch bitte kurz vor.

Mein Name ist Belhassen Marzouki. Ich komme ursprünglich aus Tunesien und bin seit zwölf Jahren in Deutschland. In Tunesien habe ich ein Diplom in Produktionstechnik erworben und bin nach dem Studium nach Deutschland gezogen. An der FH Köln habe ich dann einen Master in Anlagen- und Verfahrenstechnik absolviert und anschließend vier Jahre Weiterlesen ›

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Kununu und Co.: 5 Tipps für Ihre Bewerbung und Jobsuche – Arbeitgeberbewertungsportale Teil 3

Arbeitgeberbewertungsportale werden bei der Jobsuche genutzt

Arbeitgeberbewertungsportale werden bei der Jobsuche genutzt

Arbeitgeberbewertungsportale wie kununu sind mehr als Plattformen, in denen unzufriedene Ex-Mitarbeiter über Ihren alten Arbeitgeber abledern. Das haben wir bereits in den vorherigen Beiträgen unserer Serie über kununu und Co. thematisiert.

Viele Arbeitgeber nutzen solche Plattformen, um Stellung zu Bewertungen zu nehmen und potenziellen Bewerbern Fragen zum Bewerbungsprozess oder möglichen Stellen zu beantworten. Zudem lassen sich Arbeitgeberbewertungsportale zur Recherche nach potenziellen Arbeitgebern nutzen.
Im heutigen Beitrag möchten wir Ihnen fünf nützliche Tipps geben, wie Sie Bewertungsportale in Ihrem Bewerbungsprozess praktisch nutzen können.

1. Was motiviert mich? Arbeitgeberbewertungen für das Anschreiben oder Motivationsschreiben nutzen

In einem Bewerber-Workshop zeigte uns ein Teilnehmer sein Anschreiben, in dem er Bezug auf eine kununu-Bewertung nahm, was vom Arbeitgeber im Vorstellungsgespräch positiv erwähnt wurde. Für das Anschreiben, insbesondere das Motivationsschreiben, sofern es vom Arbeitgeber gewünscht wird, lohnt es sich in den Bewertungsportalen zu stöbern.

Denn Bewertungen bei kununu lassen sich nach Bewertungskategorien filtern. So lohnt es sich nach Kriterien zu schauen, die für Sie elementar wichtig sind. Wenn Ihnen ein gutes Betriebs- und Arbeitsklima zum Beispiel wichtiger ist als andere Aspekte, lohnt es sich zu schauen, wie ein Arbeitgeber in dieser Kategorie bewertet wird. Nehmen wir das Beispiel der folgenden Abbildung: Weiterlesen ›

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