Kategorie: Arbeitsmarkt, (verdeckter)

Jobsuche in der Krise? Keine Panik! 5 Tipps für die Bewerbung in der Rezession

In der Rezession geht es bergab, auch mit dem Arbeitsmarkt.

Rezession: In der Krise geht es bergab.

Rezession in aller Munde.

Wer die Wirtschaftsteile der Medien aktuell aufmerksam verfolgt, spürt mehr und mehr, dass eine aufkommende Wirtschaftskrise angekündigt wird. Mit ihr wird sich die Lage auf dem Arbeitsmarkt verschlechtern. Noch sind die Arbeitslosenzahlen so niedrig wie lange nicht mehr. Jedoch werden sie steigen, sagen die Experten.

Krise mit Ansage!

Noch geht es uns – der Wirtschaft und dem Arbeitsmarkt – trotz Klimakrise, Handelsstreit und Brexit relativ gut. Viele Indikatoren deuten allerdings auf eine kommende Rezession hin.

Der so viel zitierte Ifo-Geschäftsklima-Index, der die Stimmung in den Chefetagen der deutschen Unternehmen erfragt, ist seit zwei Jahren stetig gefallen. Besonders stark zurück gingen die Geschäftserwartungen. Auch Google-Trends zeigt, dass der Begriff „Rezession“ in der Google Suche derzeit so stark gesucht wird wie lange nicht mehr und ist somit ein guter Weiterlesen ›

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Google for Jobs: Das neue Feature bei Bewerbung und Jobsuche.

Google for Jobs für die Bewerbung und JobsucheStellenbörsen und Jobsuchmaschinen sind für die meisten Bewerber und Jobsuchende noch immer die wichtigsten Anlaufstellen, wenn sie einen neuen Job suchen. Dies wird sich spätestens jetzt grundlegend ändern, da Google mit dem neuen Feature „Google for Jobs“ nun auch in den deutschen Stellenmarkt direkt eingreift.

Denn wenn die Suchmaschine Google sich in Bereiche einmischt, die bisher von anderen Internetportalen und –plattformen beackert wurden, bedeutet es für das jeweilige Thema meistens Umwälzung und Veränderung. Schließlich ist Google mit über 90 Prozent aller Internet-Suchanfragen oft DIE bestimmende Plattform, sobald sie ein Thema in die Google-Suche integrieren. Wer schon mal per Google Flüge gesucht hat, kennt das Phänomen: Flugverbindungen werden direkt in den Ergebnissen ausgespuckt und die Reiseanbieter und Airlines sind gut beraten, ihre Angebote Google-kompatibel zu machen.

Jetzt geht Google also den Bereich Jobsuche und Recruiting an: Wer in den Suchschlitz seine Jobsuche eingibt erhält direkt in der Suchmaschine Stellen aufgelistet. Dieses neue Google-Feature ist als „Google for Jobs“ bekannt.

In meiner heutigen Kolumne beleuchte ich die Auswirkungen von „Google for Jobs“ für Bewerber und Jobsuchende. Wird die Jobsuche durch Google revolutioniert? Was muss ich bei meiner Bewerbung beachten? Wie kann ich „Google for Jobs“ nutzen?

Google for Jobs für Bewerber

Zuerst einmal ist „Google for Jobs“ kein separates Programm, keine App oder gar separate Jobbörse oder Jobsuchmaschine. Eigentlich besteht Google for Jobs aus Algorithmen, die bei der Eingabe einer Weiterlesen ›

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Vollbeschäftigung und Investition in Bildung – Rückblick auf 2018

Vollbeschäftigung und Investition in Bildung, Kolumne Lars Hahn2018 war geprägt von einer weiteren Erholung des Arbeitsmarktes. Manche sprechen gar von Vollbeschäftigung. Die LVQ hatte trotzdem viel zu tun. Mit meiner letzten Kolumne 2018 möchte ich mit Ihnen einen kleinen Jahresrückblick aus unserer Perspektive wagen.

Vollbeschäftigung?

Da wir in der LVQ Bewerbern bei ihrer Jobsuche helfen, beobachten wir die Entwicklungen in der Arbeitswelt höchst genau.

Die Zahlen am Arbeitsmarkt im Jahr 2018 geben Anlass für Optimismus und Zuversicht. So lag die Arbeitslosenquote bundesweit bei unter 5 Prozent. In vielen Bundesländern liegt sie bei etwa 3 Prozent, dem Wert, bei dem Arbeitsmarktexperten von Vollbeschäftigung reden. Das Wort „Fachkräftemangel“ wurde 2018 wieder häufig in den Mund genommen, für einige Branchen wie Handwerk und Pflege sicher zu recht.

Hier im Ruhrgebiet indessen liegt die Arbeitslosenquote nach wie vor um die 10 Prozent, in Duisburg, Gelsenkirchen und Essen im November 2018 noch darüber. Es gibt also noch einiges zu tun.

Überdies ist die friktionelle Arbeitslosigkeit, also die Sucharbeitslosigkeit durch den Wechsel des Arbeitsplatzes, bei Akademikern generell hoch. So melden sich zum Beispiel trotz Tendenzen der Vollbeschäftigung nach wie vor weit mehr als eine halbe Million Akademiker jährlich arbeitslos, bevor sie einen neuen Job finden. Die Dauer der Suche und die Notwendigkeit nach weiteren Qualifikationen ist bei ihnen traditionell höher als bei Fachkraft- oder Helferberufen.

90 Prozentiger Erfolg

In diesem Feld bewegen wir uns seit Jahren mit unseren Angeboten der Managementweiterbildungen für Fach- und Führungskräfte und Akademiker. Und diese liefen auch 2018 erfolgreich. Dazu drei Weiterlesen ›

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Hören Sie auf, sich zu bewerben! Jobsuche im verdeckten Stellenmarkt

In diesem Beitrag erfahren Sie, weshalb es während der Jobsuche hilfreich sein kann, sich nicht zu bewerben. Es geht hier um die bewusste Jobsuche im verdeckten Stellenmarkt.

Kennen Sie das Spiel „Die Reise nach Jerusalem“?

Kinder laufen im Kreis um Stühle und müssen sich bei einem Signal oder stoppender Musik auf einen Stuhl setzen. Immer ist ein Stuhl zu wenig da und ein Kind scheidet aus. Zuletzt ergattert eines den letzten Stuhl.

So ähnlich geht auch das Bewerbungsritual, nur mit verschärften Bedingungen. Anstelle von zwei finalen Bewerbern, wollen Nzig Jobsuchende eine Stelle, wobei eben von Anfang an nur ein Stuhl frei ist (Nzig steht für 5zig, 4zig, 7zig).

Denn das ist die Wahrheit: Trotz vielfach beschworenen Fachkräftemangels bewerben sich im offenen Stellenmarkt relativ viele Menschen auf eine einzige Stelle.

Mittlerweile dürfte bekannt sein: Der offene Stellenmarkt Weiterlesen ›

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Wie Systematisch Kaffeetrinken wirklich funktioniert. #Netzwerken

Lars Hahn schreibt in seiner Kolumne regelmäßig über Themen wie Digitalisierung, Arbeitswelt und Netzwerken. Heute skizziert er den Ansatz von „Systematisch Kaffeetrinken“ und schreibt über die Vorzüge des beruflichen Netzwerkens gegenüber herkömmlichen Bewerbungsverfahren.

Sie haben auch schon von „Systematisch Kaffeetrinken“ gehört?

Ja? Das freut mich! Schließlich halte ich seit längerem regelmäßig Vorträge darüber und ermutige Menschen, es doch intensiver mit dem beruflichen Netzwerken zu versuchen.

Möglicherweise geht es Ihnen aber auch so wie Niklas. Vor meinem Vortrag begrüßte er mich skeptisch mit den Worten „Ich bin kein Typ fürs Klüngeln, ein Netzwerk habe ich auch nicht und Kaffeetrinken möchte mit mir auch keiner.“ Also, was solle er dann mit dem Vortrag, meinte er.

Überhaupt sei das Schreiben von Bewerbungen ohnehin seriöser. Das systematische Beantworten offener Stellenausschreibungen. Nur so geht Bewerbung. Haben wir ja so gelernt.

Sagen ja auch die Karriereberater, Bewerberportale, Bewerbungsratgeber, die Agentur für Arbeit und – land auf land ab – die Bewerbungstrainer in ihren Trainings. Ist ja auch nicht ganz falsch, aber Weiterlesen ›

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