Kategorie: Neue Arbeitswelt

Robo-Recruiting, künstliche Intelligenz und deren Auswirkungen für Jobsuche und Bewerbung

Robo-Recruiting auf der Jobmesse

Roboter als Recruiter?!

Künstliche Intelligenz und Digitalisierung haben längst Einzug gehalten in Bewerbung und Jobsuche. Denn bei der Personalgewinnung nutzen Recruiter heute selbstverständlich digitale Tools wie Recruiting-Software-Plattformen.

Die nächste Generation digitaler Helferlein ist bereits im Anmarsch: Automatisierte Chatbots führen erste Gespräche mit Bewerbern. Mittlerweile wählen gar künstliche Algorithmen selbständig die Kandidaten für die nächste Runde aus. Dies sind nur zwei Beispiele für sogenanntes Robo-Recruiting beziehungsweise „Künstliche Intelligenz im Bewerbungsprozess“, das auch der Bundesverband der Personalmanager als einen der HR-Trends für 2019 sieht.

Aber was bedeutet Robo-Recruiting konkret? Wählen jetzt süße, kleine Roboter mit Knopfaugen den richtigen Kandidaten für die ausgeschriebene Stelle aus dem virtuellen Stapel von PDF-Bewerbungen aus? Bedeutet Robo-Recruiting, dass künstliche Intelligenz (KI) den Menschen als Recruiter ersetzen wird?

Welche Bedeutung hat Robo-Recruiting für Bewerber? Welche Aspekte müssen Sie bei der Jobsuche in Zeiten von Digitalisierung und KI beachten?

In meiner heutigen Kolumne befasse ich mich mit Automatisierung und künstlicher Intelligenz. Außerdem zeige ich Ihnen die Auswirkungen für Ihre Bewerbungen bei der Jobsuche auf und gebe Tipps, wie Sie dieses Wissen für sich einsetzen können.

Robo-Recruiting: Herr Pepper ist es nicht!

Kennen Sie Pepper? Das ist der knuffige Roboter, der ständig auf Messen und Kongressen zum Thema Digitalisierung rumgereicht wird. Ich hatte auch schon das Vergnügen, ihn kennenzulernen. Wer nun aber als Bewerber bei Robo-Recruiting daran denkt, von humanoiden Robotern im Vorstellungsgespräch interviewt zu werden, wird vermutlich enttäuscht. Denn meist ist mit Robo-Recruiting eher etwas anderes gemeint. Nämlich die Weiterlesen ›

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Karrieretrends: Big Data bei Bewerbung und Jobsuche.

Big Data bei Bewerbung und Jobsuche?

Tatsächlich können Bewerber heute auf unzählige Daten und Informationen über Arbeitgeber und Unternehmen zugreifen, die ihnen früher nicht zugänglich waren. Bisweilen mag eine solche Datenflut schlicht überfordernd sein. Andererseits bieten die vielen öffentlich zugänglichen Datenquellen über Unternehmen und Arbeitgeber große Möglichkeiten und Chancen, die sich Bewerbern eröffnen.

Genau darum geht es im zweiten Teil meiner Karrieretrends 2018: Big Data für Bewerber. Der Beitrag knüpft damit an meinen letzten Beitrag an, der sich mit den Herausforderungen für Jobsuchende in der VUCA-Welt befasst.

Was bedeutet eigentlich Big Data?

Viele Menschen verbinden mit dem Begriff „Big Data“ zunächst das systematische (und bisweilen geheime) Ansammeln und Auswerten von Daten durch soziale Netzwerke wie Facebook. Schnell denken viele an Datenkraken, NSA-Affäre und soziale Kontrolle.

Dabei umfasst der Begriff „Big Data“ viel mehr. Er ist einer der Schlüsselbegriffe der digitalen Transformation. Big Data steht für die Erfassung, Verarbeitung und Analyse von Massendaten. Viele schwärmen von den Möglichkeiten und Chancen durch Big Data für Weiterlesen ›

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Social Media Manager, Quo Vadis?

Hat der Social Media Manager bereits ausgedient?

Diese Frage wurde zuletzt durch einen Beitrag des iBusiness-Magazins in den digitalen Raum geworfen und von uns direkt aufgenommen. In einer Session mit dem Thema „Social Media Manager, Quo Vadis?“ diskutierten wir beim Barcamp Düsseldorf mit anderen Teilnehmern über die Zukunft des Berufs Social Media Manager.

Was dabei heraus gekommen ist, darüber berichten wir in unseren heutigen Blogbeitrag.
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Traumatisierte Recruiter und das Glücksspiel Jobsuche – Interview mit Henrik Zaborowski

Letzte Woche berichteten wir von Europas größter Messe für das Personalmanagement, der Zukunft Personal. Nachhaltig in Erinnerung blieb uns der leidenschaftliche Vortrag vom Recruiting-Spezialist und HR-Blogger Henrik Zaborowski.
Zaborowski schöpft aus 16 Jahren Berufserfahrung in der Mitarbeitergewinnung und  kämpft für einen neuen, menschenorientierten Ansatz im Recruiting. Wegen seiner aufrüttelnden und teils provokanten Thesen wird er auch gerne als „Luther des Recruiting“ bezeichnet.
Einige dieser Thesen fanden wir auch in seinen Vortrag „Warum unser Recruiting traumatisiert ist – und wie uns die Digitalisierung bei der Heilung hilft“ wieder.

Traumatisierte Recruiter? Menschenorientiertes Recruiting? Darüber wollten wir mehr wissen. Da wir mit Henrik schon seit einiger Zeit über die digitalen Kanäle vernetzt sind, fragten wir direkt bei ihm nach.


Henrik, erzähl bitte unseren Lesern, warum das Recruiting „traumatisiert“ ist.
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Personalmanagement und Digitalisierung. #ZP17 #HRMachtNextAct

Die Messe „Zukunft Personal“ ist das Event, bei dem wir uns jährlich über aktuelle Themen und Trends aus dem Personalmanagement informieren. Mit der Veranstaltung „# HR macht Next Act“ kam sogar eine zweite Veranstaltung dazu. Unser Rückblick auf eine Woche im Zeichen der HR und was wir daraus für unsere Arbeit mitnehmen.

Work:olution – Digitalisierung und New Work sorgen für neuen Besucherrekord

Über drei Tage erstreckte sich Europas größtes Event des Personalwesens. Beachtliche 17809 Besucher trafen auf 770 Aussteller und sahen 450 Vorträge auf 15 Bühnen. Für die Veranstalter bedeutete dies einen neuen Besucher- und Ausstellerrekord.
Dies wird unter anderem am Thema gelegen haben: Unter dem Stichwort „Work:olution“ stand die Zukunft Personal voll im Zeichen der Digitalisierung und der „New Work“, zwei der zentralen Herausforderungen des Personalwesens. Im Fokus lagen folgende Fragestellungen: Weiterlesen ›

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