Kategorie: Jobsuche

Das Anschreiben – Fixpunkt der Bewerbung oder überholtes Relikt?

Die Firma Henkel verzichtet auf das Bewerbungsanschreiben – diese Meldung aus dem Juli 2017 sorgte sowohl in Personaler-Kreisen, also auch in den Seminarräumen der LVQ für neue Diskussionen um das Bewerbungsanschreiben. Neue Recruiting-Formate wie Videointerviews, Online-Assessments oder „One-Klick-Bewerbungen“ sind auf den Vormarsch. Businessnetzwerke wie XING oder Linkedin bieten schnelle Formen des Austausches zwischen Arbeitgebern und Bewerbern.

Ist das Bewerbungsanschreiben also ein überholtes Relikt der Bewerbung? Können wir es aus unserer Bewerberserie ausklammern?
Diesen Fragen gehen wir im heutigen Beitrag nach.

Das Anschreiben vs. direkte Kommunikation

Schon seit einigen Jahren scheiden sich die Geister über Sinn und Unsinn des Bewerbungsanschreibens. Auf der einen Seite Personalverantwortliche, die das Anschreiben immer noch als persönlichen und Motivation stiftenden Teil der Bewerbung sehen. Auf der anderen Seite die Befürworter der direkten Kommunikation, die umgehend das persönliche Gespräch suchen.

Die Diskussion um das Anschreiben wird weiter angefacht durch die technologischen Möglichkeiten, die den Austausch zwischen Arbeitgebern und Bewerbern vereinfachen. So gehören Videointerviews, Online-Assessments oder „One-Klick-Bewerbungen“ via XING oder LinkedIn mittlerweile zum Alltag vieler Bewerber. Weiterlesen ›

Getagged mit: , ,

Die Bewerbungsmappe: 7 Antworten auf häufige Fragen

bewerbungsmappe-haeufige-fragenWie funktionieren Bewerbung und Jobsuche heute? In unserem letzten Artikel kündigten wir an, dass wir uns „klassischen“ Bewerbungsthemen verstärkt widmen werden. Ganz gleich ob Sie sich persönlich, schriftlich oder online bewerben, auf Stellenausschreibungen oder initiativ – das Kernstück Ihrer Bewerbung bleibt die Bewerbungsmappe. Sie liefert dem Arbeitgeber alle Fakten, die er zur Entscheidungsfindung benötigt.

Im heutigen Beitrag geben wir Antworten auf die uns am häufigsten gestellten Fragen zur Bewerbung. In den nächsten Beiträgen unserer Serie werden wir dann detailliert auf die einzelnen Elemente eingehen. Weiterlesen ›

Getagged mit: , , , , ,

Jobsuche ab 50. Wirklich zu alt für den Arbeitsmarkt?

„Mit 50 ist man zu alt für den Arbeitsmarkt!“

Viele Menschen gehen mit dieser These durch die Arbeitswelt: Personalentscheider, Führungskräfte, stellenanzeigenverantwortliche Personaler, Jobsuchende. Interessanterweise sind viele von denen, die das glauben selbst 50 Jahre oder älter.

„Mit 50 ist man zu alt für den Arbeitsmarkt!“

Dieses vor etwa 20 Jahren erschaffene Monster-Statement hatte seinerzeit durchaus seine Berechtigung. Lag noch im Jahr 2000 die Erwerbsquote von Menschen ab 50 bei unter 50 Prozent.

Es war die Zeit der Frühverrentungsprogramme. Besonders Konzerne entledigten sich der älteren Mitarbeiter, oft Erfahrungsträger, mit Abfindungsprogrammen, Altersteilzeit, bittersüß finanzierter Langzeitarbeitslosigkeit in die Rente hinein. Zu blöd: Ältere in kleineren Unternehmen gingen direkt in die Arbeitslosigkeit und nach erfolgloser Jobsuche direkt in das neu erschaffene Hartz IV. Weiterlesen ›

Getagged mit: , ,

E-Book XING für die Jobsuche: 2. Auflage

XING Jobsuche E-Book

Als wir 2014 den ersten Artikel zu XING für die Jobsuche schrieben, konnten wir noch nicht ahnen welche Resonanz wir auf die Serie bekommen würden. Erst als Miniserie angedacht, dehnten wir sie aufgrund der hohen Nachfrage auf 27 Teile aus. Das Interesse war so groß, dass wir letztes Jahr dieses E-Book veröffentlichten. Über 350.000 Zugriffe auf unsere XING-Serie haben wir mittlerweile (05/2017) erfasst.

Blickt man auf die aktuellen Entwicklungen im Arbeits- bzw. Bewerbermarkt, so wird auch klar warum das Thema Businessnetzwerke so eine große Rolle einnimmt:

Laut ICR Recruiting Trends Studie 2017 sind mittlerweile 76 % der Unternehmen zur Personalgewinnung in Social Media präsent. 51 % nutzen Businessnetzwerke zur proaktiven Kandidatenansprache und XING steht dabei an erster Stelle der Werkzeuge. Weiterlesen ›

Getagged mit: , , , , ,

Geisteswissenschaften studiert? Wie Sie den Berufseinstieg schaffen

1487837213_14488Der Mythos des akademischen Taxifahrers macht seit Jahren die Runde. Zu theoretisch, zu verkopft, zu weit weg vom „realen Berufsleben“ seien die Sozial- und Geisteswissenschaften sagen die einen. Andere wiederum preisen die Vorteile der Geisteswissenschaftler an: „Mit Freude sehe ich, welche Begabungen in Geistes- und Sozialwissenschaftlern stecken, mit welchem Tiefgang in diesen Fächern gelehrt wird. Das brauchen wir dringend. Unternehmen sind Gebilde, die nicht geistige Routine stupide reproduzieren, sondern wo man substantiell Themen hinterfragen muss,“ sagte der ehemalige Personalvorstand der Telekom Thomas Sattelberger in einem vielbeachteten Interview mit der FAZ.

Dennoch: Für viele Geisteswissenschaftler  gestaltet sich der Berufseinstieg schwierig. Blickt man auf die öffentlichen Stellenbörsen, sind zum Studiengang passende Stellen rar gesät. So arbeiten Geisteswissenschaftler häufig in Berufen, die mit dem Studium nur ansatzweise etwas zu tun haben. Bis es zur Festanstellung kommt, wechseln sich Praktika, Volontariate und Traineestellen mit Phasen der Arbeitslosigkeit, befristeten Projekten, oder Gelegenheitsjobs ab.

Weiterbildungen nach dem Studium können ein wichtiger Baustein sein, um die Chance auf eine Festanstellung zu erhöhen. Diese lassen sich sogar durch die Agentur für Arbeit finanzieren.

In diesem Beitrag zeigen wir, wie der berufliche Einstieg für Geisteswissenschaftler (schließt die Gesellschafts-, Sozial- und „Orchideen“wissenschaften mit ein) gelingen kann und welche Rolle Weiterbildungen dabei spielen. Weiterlesen ›

Getagged mit: , , , , ,
Seiten:  1 2 3 4 5 6 7 8 9 10 ... 18 19 20

Neue Beiträge abonnieren:

Vernetzung und Dialog