In Folge 16 von Du bist mehr als dein Lebenslauf spricht Kay mit dem freien Redakteur, Trainer und Berater Stanley Vitte über Barcamps und das Podcamp 2025.
- Was Barcamps und das Podcamp ausmacht,
- für wen sie sich eignen und
- was es bei der Organisation so einer Veranstaltung zu beachten gilt,
das und mehr erfährst du in Folge 16. Außerdem teilen die beiden ihre Barcamp-Highlights, und ein paar O-Töne vom Podcamp 2025 gibt es auch.
Die wichtigsten Inhalte des Gesprächs kannst du im Folgenden nachlesen. Wir empfehlen natürlich, die ganze Folge anzuhören:
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Was sind eigentlich Barcamps?

Barcamps sind auch als ‚Unkonferenzen‘ bekannt; sprich, es gibt keine feste Agenda, keine Keynote-Speaker mit 45-Minuten-Vortrag ... stattdessen gestalten alle Teilnehmenden das Programm gemeinsam. Wer ein Thema mitbringt, stellt es vor. Wer Lust hat, diskutiert mit. Wer einfach mal reinhören möchte, ist ebenso willkommen. So entstehen Sessions, Workshops oder Diskussionen, die wirklich relevant sind – weil sie aus der Gruppe selbst kommen. Stanley Vitte beschreibt das so: „Barcamps sind Formate auf Augenhöhe. Du musst kein Experte sein, um eine Session zu geben – du brauchst nur ein Thema, das dich interessiert.“
Was das Podcamp besonders macht
Das Podcamp ist ein Barcamp mit thematischem Fokus: Podcasting. Von Technik über Formate bis hin zu Sprache und Marketing – hier trifft sich die Podcast-Community. Stanley gehört zum Organisationsteam und moderierte auch in diesem Jahr wieder das Event, das 2025 erstmals in der Zentralbibliothek Düsseldorf stattfand. Eine bewusste Entscheidung: „Die neue Location passt perfekt: modern, offen, mitten in der Stadt – und mit eigenem Podcast-Studio.“
Die Sessions im letzten Jahr reichten von KI im Podcasting über Stimmtraining mit einer Logopädin bis hin zu Formatentwicklung. Besonders spannend: Der Austausch zwischen Profis und Einsteiger*innen. „Einige machen Podcasts schon seit Jahren, können zum Teil sogar davon leben. Andere spielen noch mit dem Gedanken, einen zu starten. Angesprochen und abgeholt fühlen sie sich gleichermaßen“, sagt Stanley.
Highlights, Hürden und der Community-Gedanke
Ein großes Thema 2024 war natürlich Künstliche Intelligenz. Wie lässt sich GPT sinnvoll im Podcast-Alltag nutzen? Wo sind die Grenzen synthetischer Stimmen? Und wie bleibt trotz KI der menschliche Ton erhalten? Stanley fand vor allem die Vielfalt der Perspektiven bereichernd: „Ich habe in einer Session richtig viel Neues gelernt, obwohl ich selbst Workshops zu dem Thema gebe.“
Doch Barcamps funktionieren nur, wenn alle mitmachen. Das beginnt schon bei der Organisation. Stanley erklärt, wie viel Planung hinter einem scheinbar lockeren Format steckt: Sponsoren, Catering, Technik und natürlich das Marketing. „Wir wollen, dass alle sich einbringen, auch schon im Vorfeld. Deshalb haben wir auch Sharepics zur Verfügung gestellt, mit denen Teilnehmende auf LinkedIn posten konnten, dass sie dabei sind.“
Auch in der Sessionplanung vor Ort steckt eine klare Idee: Nur Themen, für die sich genug Teilnehmende interessieren, kommen in den Plan. Das sorgt für Fokus – und hilft, FOMO (Fear of Missing Out) zu reduzieren. Wer trotzdem mal was verpasst, kann sich später beim Kaffee austauschen und um etwaige Präsentationen bitten.
Barcamps als Ort für persönliche Entwicklung
Besonders schön: Barcamps fördern nicht nur den fachlichen Austausch, sondern auch persönliches Wachstum. Kay berichtet von einer Absolventin, die beim LVQ-Barcamp zum ersten Mal eine Session gab und von sich selbst überrascht war. Sie sei „eigentlich gar nicht der Typ für so was“, aber „richtig stolz“, dass sie sich getraut habe.
Für wen eignen sich Barcamps?
Barcamps sind perfekt für:
- Berufseinsteigende, die sich vernetzen möchten
- Freelancer, die ihr Wissen teilen möchten
- Alle, die Themen vertiefen oder neue Perspektiven dazugewinnen möchten
Nicht geeignet seien sie laut Stanley für Menschen, die „nur konsumieren“ wollen. Wer erwarte, dass alles vorgeplant und durchinszeniert ist, werde vermutlich enttäuscht. „Barcamps leben davon, dass du dich einbringst, auch wenn es nur durch eine gute Frage in der Diskussion ist.“
Fazit: Großer Mehrwert bei kleinem Preis
Barcamps wie das Podcamp sind mehr als nur Events. Sie sind Begegnungsorte, Netzwerkformate und Ideenschmieden. Und: Sie sind niedrigschwellig. Wer Lust auf Austausch hat, wird hier fündig – ganz egal, wie weit man in einem Thema schon drin ist.
„Für kleines Geld bekommst du enorm viel Input. Und wenn du magst, kannst du direkt selbst mitgestalten.“
Themen der Folge auf einen Blick
- Was Barcamps sind und was sie besonders macht
- Highlights Podcamp 2024 und O-Töne Podcamp '25
- Session-Beispiele (KI, Sprache, Technik)
- Tipps für Barcamp-Neulinge
- Persönliche Entwicklung durch aktive Teilnahme
- Orga-Tipps für eigene Barcamp-Projekte
Links:
In unserem Podcast geht es um die Phase #ZwischenZweiJobs, also Jobsuche und Berufsorientierung, aber auch um das Thema (geförderte) Weiterbildung und Trends sowie Entwicklungen der Arbeitswelt allgemein.
Wir unterhalten uns mit spannenden Gästen, darunter Karriere-Coaches, Vertreter*innen der Verwaltung und natürlich ehemalige Teilnehmer*innen unserer Weiterbildung.
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Super geschriebener und informativer Artikel :-). In diesen Blog werde ich mich noch richtig einlesen