Diesen Artikel teilen:

Empfehlung_Like_LVQ.part.htmVertrauen auch Sie auf Empfehlungen in Reiseportalen oder bei amazon.de? Ob „Gefällt mir“-Klicks in Facebook, Favoriten-Tweets bei Twitter oder Bewertungen für Produkte und Dienstleistungen - Empfehlungen sind die Türöffner der neuen Internetwelt und Sinnbild eines Kulturwandels, der im Schlepptau des Social Web stattfindet. Unternehmen müssen verstärkter damit rechnen, dass zufriedene Kunden für neue Kunden sorgen, unzufriedene aber auch entsprechenden Schaden anrichten können. Diese Mechanismen gelten auch für die Gewinnung von Personal, wie Lars Hahn beschreibt:

 

„In der 'alten' Zeit schalteten Unternehmen Stellen-Anzeigen in Zeitungen, besonders zeitgemäß war später das Platzieren von Anzeigen in Jobbörsen. Diese Wege des Stellen-Marketings funktionieren bisweilen auch weiterhin, werden aktuell jedoch mehr und mehr verdrängt vom Empfehlungsmarketing durch zufriedene Mitarbeiter und von begeisterten 'Fans'.“

 

Denn mittlerweile können Bewerber sich über den zukünftigen Arbeitgeber bereits vor der direkten Kontaktaufnahme ein gutes Bild machen. Arbeitgeberbewertungsportale wie kununu, der Firmenauftritt in XING.de, Bewertungen in Facebook, ja sogar die Firmenseiten im Internet – heute sind Arbeitgeber und deren Wahrnehmung durch die Mitarbeiterschaft transparenter denn je. Stichworte wie Arbeitgebermarke und Employer Branding nehmen an Bedeutung zu.

 

Für Bewerber bietet das die Chance, ja sogar die Notwendigkeit, bereits vor Bewerbung und Vorstellungsgespräch Informationen über mögliche Arbeitgeber zu finden – auch bei kleineren Unternehmen. Dazu eignet sich vor allen Dingen XING. Über Kontakte und Kontakte der Kontakte lassen sich prima Gespräche zum Systematischen Kaffeetrinken anleiern.

 

Aber Achtung: Umgekehrt gilt es natürlich genauso! Arbeitgeber können sich Informationen über Bewerber besorgen und sie möglicherweise auf dem gleichen Weg kontaktieren. Portale wie XING ermöglichen so echte Zwei-Weg-Kommunikation, bereits vor dem ersten Live-Gespräch.

 

In diesem Kontext kann eine sichtbare Empfehlung des Bewerbers durch andere förderlich sein. So gibt es auf Xing mittlerweile eine ähnliche Funktion wie den „Like-Button“ von Facebook: Unter „Ich biete“ können Bewerber Ihre Profileinträge von Kollegen, Freunden und anderen Menschen bestätigen lassen und erhalten somit Referenzen für ihr Qualifikationsprofil:https://www.xing.com/app/settings?op=betalabs_show;id=9

 

Neben Xing gibt es im Web mittlerweile viele Möglichkeiten die eigene Reputation zu stärken. Auch im realen Leben erhöhen Referenzen die Chancen für Bewerber. Klassische Empfehlungsschreiben z.B. können die traditionellen Bewerbungsunterlagen sogar sinnvoll ergänzen. Dazu haben wir an anderer Stelle bereits einen Tipp verfasst.

 

Auf diesem Wege kann man seine Chancen steigern, um den Einstieg in den verdeckten Arbeitsmarkt zu schaffen.

 

Weitere Links:

Karriere.de - Referenzen sammeln für die Karriere

Personalmarketing2null über kununu und warum sich schlechte Bewertungen für Arbeitgeber auszahlen

Arbeitgeberbewertungsportal kununu.com

Diesen Artikel teilen:

0 Kommentare

Schreibe einen Kommentar

Kommentar