9 Fragen an Sylvia Förster – Teilnehmerin der LVQ-Absolventenoffensive

Syliva Förster_www.lvq.de Regelmäßig kommen Absolvent/innen von Seminaren und Weiterbildungen der LVQ in dieser Rubrik zu Wort. Sie berichten über Ihre Erfolge und Erfahrungen nach ihrer Weiterbildung. Wie die Weiterbildung zur Social Media Managerin IHK nach einer langen Odyssee durch mehrere Praktika zur Festanstellung führt, beschreibt Sylvia Förster im Interview. Frau Förster absolvierte im im Rahmen unserer Absolventenoffensive eine mehrmonatige Weiterbildung mit anschließendem Praxisprojekt in einer gemeinnützigen Stiftung und startet direkt nach der LVQ-Zeit bei einer Berliner Agentur durch.

Frau Förster, zunächst mal Herzlichen Glückwunsch zu dem neuen Job. Erzählen Sie mal, was Sie beruflich machen werden und wann es los geht.

Ich beginne am 11.03. als Analystin bei einer Social Media Agentur in Berlin. Meine Hauptaufgabe wird es sein, die Social Media Auftritte unserer Kunden unter die Lupe zu nehmen. Ich führe Datenrecherchen und Analysen durch und bin für die Aufbereitung und Auswertung der Daten verantwortlich. Daraus werden dann Problemlösungsansätze für die Kunden entwickelt.

Wie kamen Sie an diese Tätigkeit?

Ich bin auf diese Firma durch einen Weiterbildungsteilnehmer der LVQ aufmerksam gemacht worden, der sich auch dort beworben hat und eingestellt wurde. Von ihm habe ich viele Infos über die Firma bekommen, die ich für die Bewerbung nutzen konnte. Auch seine Eindrücke vom Vorstellungsgespräch waren positiv. Für mich war mitentscheidend, dass es eine Social Media Agentur im Wachstum, mit einem jungen, dynamischem Team ist.

Welche Erfahrungen hatten Sie mit Ihrer Jobsuche, bevor Sie die Weiterbildung starteten?

Nach meinem Studium habe ich in vier Jahren ca. 300 Bewerbungen geschrieben. 10 Monate war ich fest angestellt, die restliche Zeit habe ich überwiegend Praktika gemacht. Es waren Vorstellungsgespräche für Festanstellungen dabei, aber es hat nie wirklich geklappt. Immer fehlte etwas, entweder wurden Kandidaten mit höherer Qualifikation oder mit Auslandserfahrungen bevorzugt. Es kam auch vor, dass andere Kandidaten mit Beziehungen vorgezogen wurden.

Dann kamen Sie zur LVQ. Welche Rolle spielte Ihre Zeit hier für den neuen Job?

Eine sehr große. Zunächst mal, dass der Kontakt ja über einen anderen Teilnehmer zu Stande kam. Man spricht ja während der Weiterbildungszeit sehr viel miteinander über die Jobaktivitäten. Wo man sich bewirbt, wie die Vorstellungsgespräche waren, und so weiter. Diese Netzwerkkultur war schon mal sehr positiv.
Nach meinem Diplom waren außerdem die hier erworbenen Zertifikate sehr positiv, dadurch hebt man sich von anderen Bewerbern ab. Entscheidend war das Zertifikat zum Social Media Manager IHK.

Was war für Sie die wichtigste Erfahrung in unserem Haus?

Eindeutig die Weiterbildung zum Social Media Manager IHK. Social Media ist ein spannendes, wichtiges Thema. Besonders positiv an den Kurs waren die guten Dozenten, die aus verschiedenen Richtungen kamen und somit einen sehr vielfältigen Überblick über das Thema verschafft haben. Besonders das Thema rechtliche Aspekte in Social Media war ganz wichtig, vor allem das interessiert die Firmen.

Sie haben im Rahmen der Absolventenoffensive ja mehrere Weiterbildungen und anschließend eine Projektarbeit absolviert. Wie waren da Ihre Erfahrungen?

Ich habe vier Monate Weiterbildung gemacht. Neben den Social Media Manager noch die Themen Qualitätsbeauftragter TÜV, Projektmanager TÜV und Marketing. Alle Weiterbildungen waren nützlich und sinnvoll, auch für meine neue Tätigkeit. Die Projektmanager-Weiterbildung wurde im Vorstellungsgespräch angesprochen und die Qualitätsmanagement-Weiterbildung ist in einem jungen, wachsenden Unternehmen mit Sicherheit auch von Vorteil.

Und danach kam die Projektarbeit.

Ja, bei einer gemeinnützigen Stiftung in Düsseldorf. Dort habe ich ein zweimonatiges Praktikum in der Unternehmenskommunikation gemacht. Ich habe eine Social-Media-Strategie für die Stiftung entwickelt und diese am Ende der Projektarbeit vor der Geschäftsführung vorgetragen. Das kam sehr gut an und war für mich wichtig, um erste praktische Erfahrungen in Social Media zu sammeln. Vorher war ich ja in der Marktforschung tätig. Auch mein jetziger Arbeitgeber fand es positiv, dass ich so erste Erfahrungen sammeln konnte.

Die Weiterbildung, Jobsuche und die Suche nach einer Projektarbeit – Wie haben Sie das alles geschafft?

Während der Pausen bin ich häufiger an die Rechner gegangen und habe recherchiert. Nach dem Unterricht habe ich mir fast jeden Tag eine Stunde Zeit für Bewerbungsaktivitäten genommen. Außerdem hat mich die LVQ gut unterstützt. Sie haben für mich Kontakte zu Firmen hergestellt, wodurch es dann auch zu Vorstellungsgesprächen kam. Für die wurde ich dann freigestellt, ebenso für Jobmessen. Durch den Karrieretag für Soziologen an der Uni Duisburg bin ich dann auch indirekt an das Praktikum bei der Stiftung gekommen. Der Leiter der Unternehmenskommunikation hat dort einen Vortrag gehalten. Ich habe ihn danach über Xing angeschrieben und gefragt, ob Interesse an einer Projektarbeit im Bereich Social Media besteht. So sind wir dann zusammengekommen. Über schriftliche Bewerbungen kamen meistens Absagen.

Was würden Sie anderen Menschen bei Ihrer Jobsuche mit auf den Weg geben?

Die einfache Jobsuche auf klassischen Stellenbörsen reicht nicht mehr aus. Für die Jobsuche muss man mehr tun und die Zeit mit Weiterbildungen, Nebenjobs und den Besuch von Veranstaltungen und Messen nutzen. Ganz wichtig finde ich auch ein Profil bei Xing, oder auch Monster und Stepstone anzulegen. Viele Unternehmen suchen nämlich erst mal aktiv nach geeigneten Kandidaten, bevor sie ausschreiben.

Frau Förster, vielen Dank für das Gespräch!

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