Fortbildung & Seminare für Berufstätige

Produktsicherheitsbeauftragter

16.03.2017 - 17.03.2017

Das technische Produktsicherheitsrecht ist auf EU Ebene fester Bestandteil des regulativen Compliance Umfeld. Daneben stehen die typengenehmigungs- und straßenverkehrszulassungsrechtlichen Regularien. Der Anwendungsbereich des Produktsicherheitsgesetzes umfasst im Vergleich zum GSG (Gerätesicherheitsgesetz) sämtliche Zulieferprodukte und nicht bis dahin benannte „Endprodukte“. Das bedeutet, dass nach der Produktdefinition (§ 2 Nr. 22 ProdSG) alle Bauteile Gegenstand örtlicher Marktüberwachungs-maßnahmen sein können.

Voraussetzungen

  • Kenntnisse zum hergestellten Produkt: Funktionsweise, Fertigung im Detail am eigenen Standort und bestimmungsgemäßer Verwendungszweck beim Kunden
  • Kenntnisse zum Produktsicherheitsgesetz und zum Produkthaftungsgesetz
  • Methodenkenntnis zu Risikobewertungen

Zielgruppe

Mitarbeiter aus dem Qualitätswesen, Ingenieure, Konstrukteure, Führungskräfte, Technische Leiter, Entwicklungsleiter, Normenverantwortliche, Mitarbeiter mit beratender Tätigkeit

Inhalte

Grundlagen & Kenntnisse des Produktsicherheits-
beauftragten

Recht

  • Produktsicherheit – Produktsicherheitsbeauftragter (PSB) (Aufgaben, Kompetenzen, Kenntnisse)
  • Produktsicherheitsgesetz – Gegenstand/Anwendungsbereich; Voraussetzungen für das Ausstellen von Produkten & deren Bereitstellung auf dem Markt (Anforderungen, Adressaten, Interpretationen, Fallbeispiele) und Anforderungen von VDA 6.1 zur Produktsicherheit
  • Produkthaftung (Produkthaftungsgesetz (ProdhaftG), BGB § 823) (Anforderungen, Adressaten, Interpretationen, Fallbeispiele, Unterschiede)
  • Haftungsrelevanzen

Kennzahlensysteme

  • Anforderungen aus den Normen
  • Balanced Score Card

Projektmanagement

  • Normative Anforderungen z.B. durch APQP, VDA
  • Produktionsteilfreigabeverfahren
  • Lenken des Konfigurations- und Änderungs­managements in der Lieferkette

 Schadensfall

  • Analyse des „Störfall-Szenarios“ im Team und Ableitung von Maßnahmen (Sofort- und Folgemaßnahmen)
  • Sicherstellung der Kommunikation (inkl. Selbst-anzeige) und Eindeutigkeit der Informationen (Fehlerbild, Eingrenzung, Ausfallwahr-scheinlichkeit) sowie der Vertraulichkeit
  • Verfolgung der Maßnahmen, ggf. „Nach-justierung“, samt Verifikation der Wirksamkeit
  • Bewertung des produktsicherheitsbezogenen Schadensfalles & Ableitung der nötigen „lessons learned“

Gruppenübungen

Abschluss

Teilnahmenachweis LVQ

Dauer und Termine

2-tägig

16./17.03.2017

11./12.07.2017

Kosten

820,00 Euro inkl. MwSt.

Fördermöglichkeiten

Eine von mehreren Finanzierungsoptionen ist der Bildungsscheck und die Bildungsprämie. Wir beraten Sie gerne!

Flyer

lvq_ba_produktsicherheitsbeauftragter_2016_2017

anmeldung_psb_2016_2017

 

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