Fortbildung & Seminare für Berufstätige

Ausbildung der Ausbilder ADA

31.01.2017 - 17.02.2017

Zielgruppe

Die rechtlichen Grundlagen für die Tätigkeit als Ausbilder im Unternehmen sind das Berufsbildungsgesetz und die Ausbildereignungsverordnung (AEVO). Zu unterscheiden ist die fachliche und die persönliche Eignung der Person.

Die fachliche Eignung besteht gemäß § 30 BBiG aus beruflichen Kenntnisse, Fertigkeiten und Fähigkeiten. Hierzu gehören

  • Eine Abschlussprüfung in einer dem Ausbildungsberuf entsprechenden Fachrichtung
    oder
  • Einem Abschluss einer deutschen Hochschule der entsprechenden Fachrichtung
    oder
  • Einer anerkannten Prüfung an einer Ausbildungsstätte oder vor einer Prüfungsbehörde in entsprechender Fachrichtung und einer angemessenen Zeit der Berufspraxis.

Das Konzept des Lehrganges „Ausbildung der Ausbilder“ soll den zukünftigen Ausbilder zur Handlungsfähigkeit in allen praxisrelevanten Gebieten führen. Die Handlungsfelder des Lehrganges decken im Einzelnen die unterschiedlichen Aufgabenbereiche des Ausbilders ab. Der Unterricht ist praxisorientiert durch die handlungsorientierte Gestaltung, d.h. die Vermittlung der Inhalte durch möglichst viele Fallsituationen und anhand von realen Beispielen.

Inhalte

Ausbildungsvoraussetzungen prüfen und Ausbildung planen

  • Gründe für die betriebliche Ausbildung kennen
  • Einflussgrößen auf die Ausbildung kennen
  • Rechtliche Rahmenbedingungen
  • Beteiligte und Mitwirkende
  • Anforderung an die Eignung der Ausbilder

Ausbildung vorbereiten und bei der Einstellung von Auszubildenden mitwirken

  • Erstellung des Ausbildungsplans
  • Mitwirkung und Mitbestimmung der betrieblichen Interessentenvertretung
  • Kooperationsbedarf ermitteln und Kooperationen abstimmen
  • Auswahl von Auszubildende
  • Vorbereitung des Ausbildungsvertrages

Arbeitsplatz durchführen

  • Schaffung einer geeigneten Lernkultur
  • Entwicklung von betrieblichen Lern- und Arbeitsaufgaben aus den berufstypischen Geschäftsprozessen
  • Wahl der Ausbildungsmethoden
  • Lern- und Arbeitstechniken anleiten
  • Lernerfolg sicherstellen
  • Zwischenprüfungen auswerten
  • Auf Lernschwierigkeiten reagieren
  • Kulturelle Unterschiede berücksichtigen

Ausbildung abschließen

  • Auf Prüfung vorbereiten
  • Ausbildung beenden/Verlängerung der Ausbilder
  • Betriebliche Entwicklungswege aufzeigen

Für Fachwirte

Der ausgebildete Fachwirt IHK kann beantragen, eine zusätzliche Prüfung zum Nachweis der berufs- und arbeitspädagogischen Qualifikation abzulegen. Die besteht aus der Präsentation einer Ausbildungssituation und einem Fachgespräch.

Abschluss

Ausbildereignung: Ausbildung der Ausbilder IHK

 

Termine Theoretische und Praktische

Prüfungsvorbereitung

31.01.-03.02.2017 und 15.02.-17.02.2017
Prüfung 07.03.2017 (Theorie, Praxis etwa 4-6 Wo-chen später)

 

Lehrgangskosten

720,00 Euro (MwSt.-befreit) zzgl. der IHK Prüfungsgebühr

Flyer

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