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Wie Systematisch Kaffeetrinken wirklich funktioniert. #Netzwerken

Systematisch Kaffeetrinken Bewerbung und JobsucheLars Hahn schreibt regelmäßig seine Kolumne in diesem Blog über Themen wie Digitalisierung, Arbeitswelt und Netzwerken. Heute skizziert er hier den Ansatz von „Systematisch Kaffeetrinken“ und schreibt über die Vorzüge des beruflichen Netzwerkens gegenüber herkömmlichen Bewerbungsverfahren.

Sie haben auch schon von „Systematisch Kaffeetrinken“ gehört?

Ja? Das freut mich. Schließlich halte ich seit längerem regelmäßig Vorträge darüber und ermutige Menschen, es doch intensiver mit dem beruflichen Netzwerken zu versuchen.

Möglicherweise geht es Ihnen aber auch so wie Niklas. Vor meinem Vortrag begrüßte er mich skeptisch mit den Worten „Ich bin kein Typ fürs Klüngeln, ein Netzwerk habe ich auch nicht und Kaffeetrinken möchte mit mir auch keiner.“ Also, was solle er dann mit dem Vortrag, meinte er.

Überhaupt sei das Schreiben von Bewerbungen ohnehin seriöser. Das systematische Beantworten offener Stellenausschreibungen. Nur so geht Bewerbung. Haben wir ja so gelernt.

Sagen ja auch die Karriereberater, Bewerberportale, Bewerbungsratgeber, die Agentur für Arbeit und land auf land ab die Bewerbungstrainer in deren Trainings. Ist ja auch nicht ganz falsch, aber Weiterlesen ›

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Arbeitslosigkeit ist kein Makel!

IMG_9348Es gibt sie immer noch, die überraschend arbeitslos gewordenen langjährigen Führungskräfte oder jungen Akademiker mit Einstiegsschwierigkeiten. Hier eine Auswahl von Jobsuchenden, die mir kürzlich in Beratungsgesprächen in der LVQ gegenüber saßen:

  • Wolfgang M., 34 Jahre in einer Firma, davon viele als Betriebsleiter. Und jetzt mit Mitte 50 ohne Job und fehlender Perspektive.
  • Stefanie B., 27 – frisch gebackene Master of Science in Chemie, 56 Bewerbungen in sieben Monaten, drei Vorstellungsgespräche, ohne Erfolg.
  • Martin D., Ingenieur mit zehn Jahren Berufserfahrung in acht verschiedenen Projekten, immer wieder auf der Suche.
  • Sieglinde W., die seit drei Jahren als freiberufliche Kommunikationsberaterin firmiert, obwohl sie eigentlich viel lieber wieder eine feste Stelle im Marketing haben will.

Was alle eint: Weiterlesen ›

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Hilfe! Ich kann grad nicht kreativ sein! Meine 5 Strategien gegen Kreativitätsstau

rp_lars-hahn-foto.1024x1024-300x300-1.jpgGerade jetzt sollte ich kreativ sein. Aber es geht nicht!

Meine Aufgabe ist es, einen schönen Fachbeitrag über den Arbeitsmarkt zu schreiben und heute noch fertig zu stellen. Aber es geht irgendwie nicht, das Ganze ist ziemlich zäh. Ich formuliere an einzelnen Sätzen stundenlang rum, finde keinen roten Faden. Eigentlich befasse ich mich gedanklich und tatsächlich viel lieber mit anderen Dingen. Wichtigen beruflichen und weniger wichtigen. Ich komm da grad einfach nicht weiter.

Kennen Sie das auch? Sie sollen etwas Kreatives erschaffen, einen Text, einen Fachbeitrag, ein Bewerbungsanschreiben, eine Präsentation für das Meeting, Ihren Vortrag für morgen früh, den Abschlussbericht des Projekts.

Irgendwie hängen Sie fest? Schreibblockade? Ladehemmung? Innere Verweigerung? Weiterlesen ›

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Jobsuche ab 50. Wirklich zu alt für den Arbeitsmarkt?

rp_lars-hahn-foto.1024x1024-300x300-1.jpg„Mit 50 ist man zu alt für den Arbeitsmarkt!“

Viele Menschen gehen mit dieser These durch die Arbeitswelt: Personalentscheider, Führungskräfte, stellenanzeigenverantwortliche Personaler, Jobsuchende. Interessanterweise sind viele von denen, die das glauben selbst 50 Jahre oder älter.

„Mit 50 ist man zu alt für den Arbeitsmarkt!“

Dieses vor etwa 20 Jahren erschaffene Monster-Statement hatte seinerzeit durchaus seine Berechtigung. Lag noch im Jahr 2000 die Erwerbsquote von Menschen ab 50 bei unter 50 Prozent.

Es war die Zeit der Frühverrentungsprogramme. Besonders Konzerne entledigten sich der älteren Mitarbeiter, oft Erfahrungsträger, mit Abfindungsprogrammen, Altersteilzeit, bittersüß finanzierter Langzeitarbeitslosigkeit in die Rente hinein. Zu blöd: Ältere in kleineren Unternehmen gingen direkt in die Arbeitslosigkeit und nach erfolgloser Jobsuche direkt in das neu erschaffene Hartz IV. Weiterlesen ›

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Managementmethoden 2020: Wir starten neu durch!

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Lars Hahn bloggt als Geschäftsführer seit der ersten Stunde auf LVQ.de. Hier schreibt er über Weiterbildungsthemen für Fach- und Führungskräfte, gibt Einblicke in die Zukunft unserer Arbeitswelt und interviewt Experten zu den Themen der LVQ. Dies tut er informativ und überwiegend fachlich, sachlich.
In seinem Blog Systematisch Kaffeetrinken hingegen ist er dafür bekannt, klare Kante zu Arbeitsmarkt-, Karriere- und Weiterbildungsthemen zu zeigen. Dadurch hat er sich zum gefragten Redner, Interviewpartner und Autor entwickelt. So nimmt er zum Beispiel in den XING-Themenportalen „XING-Klartext“  und „XING-Spielraum“ Stellung zu aktuellen Arbeitsmarkt-Themen. Das er dies auch hier auf LVQ.de tut, war also nur eine Frage der Zeit.

Im heutigen Artikel befasst sich Lars Hahn mit der geplanten Weiterbildungsoffensive, dem neuen Arbeitlosengeld Q und damit, was das mit der Neu-Zertifizierung unserer Weiterbildungskurse zu tun hat.

Dass 2017 für uns das „Jahr der Weiterbildung“ wird, verrieten wir bereits zu Jahresbeginn. Mittlerweile wird diese Einschätzung durch viele äußere Indikatoren unterstützt.

Denn nun steht das Thema Weiterbildung auch ganz oben auf der Agenda im Vorfeld der Bundestagswahl 2017. Kanzlerkandidat Martin Schulz möchte die Förderung von Weiterbildung im Kontext von Arbeitslosigkeit zukünftig intensivieren. Die Rede ist von einem Recht auf zweckmäßige Weiterbildung nach drei Monaten Arbeitslosigkeit.

Flankiert werden soll eine Weiterbildung zukünftig durch das sogenannte Arbeitslosengeld Q, das während der Weiterbildung gezahlt wird und das anschließend zu zahlende Arbeitslosengeld I im Vergleich zum heutigen Zustand gewissermaßen verdoppeln könnte.

Auch andere Akteure sehen öffentlich geförderte berufliche Weiterbildung im Aufwind. Weiterlesen ›

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