Zukunftsträchtiges Netzwerk-Treffen bei der Firma BOYA

BOYAMultifunktionale Arbeitsplätze, Transmobil-Technik & Online-Marketing –  die von den Firmen BOYA und BASF – Glasurit ausgerichtete Netzwerkveranstaltung in Hannover stand unter dem Stern innovativer Themen. Wir möchten in diesem Bericht die wichtigsten Ergebnisse vom 26.04. und 27.04. zusammenfassen. Einen besonderen Dank möchten wir an Herrn Günay Eryigit, Geschäftsführer BOYA, Herrn Marco Brüssow, Vertriebsleiter BASF Glasurit und die Herren Bitzer und Mäkeler richten.

Die Firma BOYA, der Multifunktionsarbeitsplatz und Transmobil

Beeindruckend ist es schon, wenn ein Unternehmen nach nur einem vollen Geschäftsjahr 2012 in der heutigen Form mit ca. 38 Mitarbeitern am Markt aktiv ist. Herr Bitzer, der „Planungsbegleiter“ von BOYA und Berater von Glasurit, stellte die daraus resultierenden Probleme sehr anschaulich dar. Neben den technischen Problemen ist natürlich klar – man findet nicht eben mal eine komplette Mannschaft Karosserie und Lack auf dem Markt. Eingesessene Unternehmen haben schon Probleme, wenn auch nur ein Leistungsträger ausfällt. Weiterhin hat man einen permanenten Druck, Großkunden jeglicher Art zu gewinnen. Daraus resultiert auch eine Stärke von BOYA – ein personenorientierter und systematischer Vertrieb. Es wurden praktisch alle potenziellen Großkunden (Autohäuser, Fuhrparks, Flotten u. ä.) der Region persönlich besucht. Die Ansprechpartner für Versicherungen und Schadensverteiler wurden in das Unternehmen eingeladen und dort mit der modernen Technik des Multifunktionsarbeitsplatzes und Transmobil konfrontiert – natürlich starke Vertriebsargumente.

Wir danken den Verantwortlichen der Firma BOYA, dass Sie uns die Durchführung des Netzwerktreffens in ihren Räumlichkeiten in Hannover ermöglichten.

Mitarbeiterbindung und Technik

Das Thema Mitarbeiterbindung spielte, abgeleitet von den schwierigen Aufgaben, vor denen die Firma Boya stand, ebenfalls in einer sehr kurzweiligen Diskussion eine Rolle.

Dabei nahm Herr Bitzer sogar beim alten Clausewitz und seinem Grundwerk „Vom Kriege“ Anleihen:

Clausewitz wurde durch sein unvollendetes Hauptwerk „Vom Kriege“ bekannt, das sich mit der Theorie des Krieges beschäftigt. Seine Theorien über Strategie, Taktik und Philosophie hatten großen Einfluss auf die Entwicklung des Kriegswesens in allen westlichen Ländern und werden bis heute an Militärakademien gelehrt. Sie finden auch im Bereich der Unternehmensführung sowie im Marketing Anwendung.

 

Mitarbeiterbindung, so wurde uns in der Veranstaltung wieder bestätigt, hat etwas mit Glaubwürdigkeit, Wertschätzung und Inspiration zu tun, mit dem Thema „Mut zu haben“ für Veränderungen und auch für das Auflösen von Glaubensätzen – und das immer gemeinsam mit den Mitarbeitern. Die Ansätze aus der kar-la.net Mitarbeiterbefragung unterstützen viele der Theorien, wobei das Thema bei weitem noch nicht ausdiskutiert ist und immer aktuell bleiben wird.
Parallel wurde intensiv über die Technik, Organisation und Abläufe, Amortisationsdauern für die doch erheblichen Investitionen für den Multifunktionsarbeitsplatz oder auch für die beeindruckende Transmobil-Technik diskutiert.

 

 

Wieviel „online“ braucht ein Karosserie- und Lackbetrieb?

Herr Krischak ging das Thema Online-Marketing in gewohnt pragmatischer Form zusammen mit den Teilnehmern an.

Suchmaschinen-Marketing
Man kann es ganz einfach ausdrücken: Wenn heute bereits ca. 96% der 14- bis 50-Jährigen online sind, dann muss man sich auch mit der Firma darauf einstellen. Die unterschiedlichen Methoden, wie die Organisation des lokalen Brancheneintrags, die Analyse des eigenen Standes bei der normalen Google-Suche und auch die bezahlten Werbeanzeigen sind leicht abzuarbeiten, bieten aber immer noch einen sehr großen Wettbewerbsvorteil, weil viele Unternehmen das eben noch nicht tun.

Die Kür – Facebook & Co.
Es gibt viele Möglichkeiten, sich die Social Media Welt auch im Interesse der Firma zu Nutze zu machen. Eines kostet es aber in jedem Falle – Zeit und Aufwand. Facebook ist als Austauschplattform für Privatpersonen entstanden. Marketing- und Werbeaktionen sind vordergründig tabu. Um Aktualität und eine Interesse weckende Gestaltung abzusichern, sollte man als Aufwand eine halbe Stunde Zeit pro Tag einplanen. Einen Vorteil hat man allerdings: Über die zahlreichen Verknüpfungen dieses sozialen Netzwerkes kann man so exakt und effizient, wie mit keinem anderen Werkzeug, bestimmte Personengruppen nach ihrer Altersstruktur, ihren Interessen, den gewünschten Regionen gezielt ansprechen. Anzumerken ist – es gibt bereits Kollegen, die über Facebook mit gutem Erfolg Azubis oder Mitarbeiter suchen.

Die Pflicht – eine zeitgemäße Website
Tatsache ist, dass viele Unternehmen ihre Website vor einigen Jahren erstellt haben, damit online präsent sind, aber trotzdem nicht einmal die Grundvoraussetzungen erfüllen, um bei der Google-Suche auf der ersten Seite zu landen. In diesem Sinne ist die zeitgemäße Gestaltung der eigenen Website die Basis aller weiteren Überlegungen bezogen auf das Internet. Daraus ergibt sich die Frage, wie kommt man dahin? Im Workshop wurde ein vorgeschlagener Weg intensiv diskutiert:

Ein Kurz-Check ihrer Internetseite durch einen Spezialisten. Der Check könnte über eine Fernanalyse, Aussagen liefern über den „Abstand“ zum Stand der Technik und auch Handlungsempfehlungen für das weitere Vorgehen.

Was halten Sie davon, sollen wir in kar-la.net diesen Weg näher untersuchen? Schreiben Sie uns!

Ansprechpartner Kar-la.net

Ihr Ansprechpartner: Dr. rer. nat. Michael Klein
Dr. rer. nat. Michael Klein
Senior-Berater

Tel.: 0208 99388 21
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E-Mail: mk@lvq.de