Kurze Nachlese zum 8. Autohaus-Schadenforum, Konferenz in Potsdam am 29. und 30. Oktober 2012.

sanssouciZu teuer – zu sehr auf Autohäuser ausgerichtet – zu wenig Information So lässt sich vereinfacht die Meinung unserer Kollegen und Projektteilnehmer zusammenfassen, die an der Konferenz teilgenommen haben. Die kompletten Tagungsunterlagen mit sämtlichen Vorträgen können im Internet zwischen dem 7. November und 23. November auf der folgenden Website angeschaut und auch heruntergeladen werden: www.autohaus.de/schadenforum2012 (Passwort: „AHschaden2012“) Drei Punkte möchte ich kurz herausheben:

1. Eines der Topthemen war „Europäisches Notrufsystem eCall“ mit Chancen, Risiken und Rechtsfragen. Finden wir hier freien Wettbewerb oder finden wir hier neue Beschränkungen für freie Werkstätten und die Autoversicherer? Dies wurde kontrovers diskutiert, weitere Informationen unter dem oben angegebenen Link.

2. Von der HUK-Coburg kam die Information, dass diese aufgrund der ausgezeichneten Geschäftslage im Kfz-Versicherungsbereich durchaus weitere Werkstattpartner sucht. Hier sollte die Gelegenheit genutzt werden, sich zumindest erneut in Erinnerung zu bringen und sich bei Bedarf als potentieller Werkstattpartner darzustellen.

3. Ganz zum Schluss haben die Veranstalter noch die Kurve gekriegt, hier wurde als Ausblick für das Schadenforum im nächsten Jahr zugesichert, dass Vorträge die nur für Autohäuser interessant sind, ergänzt werden um zeitgleiche Vorträge oder Diskussionen, die überwiegend für freie Lackierereien und Karosseriewerkstätten interessant sind. Insgesamt wurde hier durchaus Kritik laut, da die ganze Veranstaltung sich doch zu einseitig Richtung Autohaus ausgerichtet hatte.

Es gab auf jeden Fall interessante Gespräche mit Kollegen und Ausstellern, dies hat durchaus entschädigt für kleine Mängel und zu wenig Informatives im Rahmen der Konferenz.

Wir werden aufgrund der neuen Kontakte, die ich im Rahmen der Konferenz knüpfen konnte, auf jeden Fall das Thema „Energieberatung“ im nächsten Jahr konsequent aufgreifen. Gleichzeitig haben namhafte Lackhersteller (z.B. BASF / Glasurit) angeboten, Werksbesichtigungen und Informationsveranstaltungen für unsere Projektteilnehmer durchzuführen. Interessanterweise war der doch große Lackhersteller „Standox“ auf diesem Kongress nicht mit einem Stand präsent. („Sparmaßnahmen“ wg. Verkauf an die Carlyle-Group?)

Ansprechpartner Kar-la.net

Ihr Ansprechpartner: Dr. rer. nat. Michael Klein
Dr. rer. nat. Michael Klein
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