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Wirtschaftskompetenz mit dem neuen Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen

Die LVQ startet die Weiterbildung zum Geprüften Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen IHK als einer der bundesweit ersten Anbieter bereits im April 2012.

Als Vollzeitlehrgang richtet sich das Angebot besonders an Jobwechsler, Rehabilitanden, Berufsrückkehrerinnen und Wiedereinsteigerinnen. Eine Förderung dieser Weiterbildung ist über den Bildungsgutschein der Agentur für Arbeit möglich. Gleichzeitig startet eine berufsbegleitende Variante.

Mit über 1,1 Millionen Arbeitnehmern ist der Arbeitsmarkt im Gesundheits- und Sozialwesen einer der Märkte der Zukunft. Und die Anforderungen an die Gesellschaftsbereiche Pflege, Gesundheit, Medizin, Erziehung und Sozialwesen haben sich – ausgehend von der demografischen Entwicklung – durch eine fortschreitende Professionalisierung und Ökonomisierung grundlegend verändert.

Neben fachlichen Aufgaben werden insbesondere betriebswirtschaftliche Kompetenzen und Managementfähigkeiten immer wichtiger. Dies spiegelt sich in einer fortschreitenden Neuordnung der Berufe im Gesundheits- und Sozialwesen wider. In diesem Kontext steht auch der neue bundesweite Weiterbildungsabschluss zum „Geprüften Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen IHK“, dessen Prüfungsordnung seit dem 01.01.2012 gültig ist.

Nach Angaben des Branchenverbandes Medizintechnologie e.V. hat die Gesundheitswirtschaft mit jährlichen Ausgaben von 234 Milliarden Euro einen Anteil von 10,6 Prozent am deutschen Bruttoinlandsprodukt (BIP). Sie ist somit einer der expansivsten Wachstumsbranchen und umfasst neben ambulanten, stationären und teilstationären Einrichtungen eine große Zahl von Institutionen, Organisationen, Verbänden und Wirtschaftsunternehmen, die im Gesundheits- und Sozialwesen relevante Aufgaben und Funktionen wahrnehmen. Die Weiterbildung zum Geprüften Fachwirt im Gesundheits- und Sozialwesen richtet sich an Fach- und Führungskräfte aus den Bereichen Pflege, Gesundheit und Soziales, die ihre Berufspraxis mit einer fundierten anerkannten Weiterbildung solide für die Zukunft ausrichten möchten.

Sie ist besonders geeignet auch für Pflegekräfte, die bereits verwaltende und organisierende Aufgaben ausgeführt haben und z.B. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in der Pflege tätig sein können. Außerdem eignet sie sich auch besonders für Berufsrückkehrerinnen und Wiedereinsteigerinnen.

Bei den Zulassungsbedingungen der IHK ist jetzt neu, dass auch ausdrücklich Akademiker und Akademikerinnen angesprochen werden, die im Gesundheits- und Sozialwesen tätig sind. Neu ist auch, dass einschlägige ehrenamtliche Tätigkeiten als Berufspraxis anerkannt werden.

Eingesetzt werden die Fachwirte im Gesundheits- und Sozialwesen z.B. zu Fach- und Führungsaufgaben in Verwaltung, Organisation, Betriebswirtschaft und Management, z.B. bei Ambulanten Pflegediensten, bei Trägern der Wohlfahrtspflege, Bildungsträgern, in Krankenhäusern, Arztpraxen und Ärztehäusern, in Reha-/Kureinrichtungen, in Wohn- und Pflegeheimen und in anderen sozialen Einrichtungen wie z.B. Kindertagesstätten. Schließlich kann dieser Abschluss zielführend sein für die qualifizierte Tätigkeit in Unternehmen der Gesundheitswirtschaft.

Weitere Informationen zum Vollzeitlehrgang
Weitere Informationen zur berufsbegleitenden Variante



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