Qua vadis WfbM? Vor dieser Frage stehen zunehmend Werkstätten für Menschen mit Behinderung. „Die Forderungen von Kostenträgern, der Öffentlichkeit, von Klienten und Kunden an die Werkstätten werden immer komplexer und verändern sich stetig“, so Dr. Michael Klein von der LVQ Unternehmensberatung.
Eine kritische Bestandaufnahme der Organisation und deren Abläufe wird zur Notwendigkeit, um die Leistungsfähigkeit für die Zukunft zu festigen und zu optimieren. Dies erfordert jedoch in den meisten Fällen das know-how von Experten, die auf die Einführung von Managementsystemen spezialisiert sind.
Wie zum Beispiel die LVQ Unternehmensberatung, die ein Qualitätsmanagementsystem bei einer Organisation mit ca. 1000 Beschäftigten und 150 Mitarbeitern eingeführt und zur Zertifizierung nach ISO 9001 geführt hat. Doch wie sieht solch eine Beratungsleistung in der Praxis aus?
Dr. Michael Klein: „Der Schwerpunkt liegt zum einen auf der Optimierung der Auftragserledigung für gewerbliche Kunden, zum anderen auf der Strukturierung der Betreuung der Beschäftigten mit Behinderung. Diese Arbeiten führen wir in Workshops, unter Beteiligung aller betroffenen Mitarbeiter, durch.“
In der fortlaufenden Betreuung wird das Managementsystem mit unterschiedlichen Schwerpunkten weiterentwickelt. So können auch weitgreifende aktuelle Entwicklungen, wie die Neuorganisation des Berufsbildungsbereiches oder die Stärkung der Integrations- und Inklusionsaktivitäten für Menschen mit Behinderung in Angriff genommen werden. Gerade der letztgenannte Punkt liegt der LVQ am Herzen.
Dr. Winfried Jäger
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Michael Klein
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